Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Europas 2025

Die Hartmannfabrik wird das Welcome Center der Kulturhauptstadt Europas 2025 beherbergen.
"Vertical Kappel": So soll einmal der Eingangsbereich zum Garagen-Campus an der Zwickauer Straße aussehen.
Visualisierung des Pleißenbachs.

Interventionsflächen sind Orte, die eine „Intervention“ erfahren sollen, das heißt einen Eingriff in die bestehenden Zusammenhänge. Insgesamt werden dabei in die verschiedenen Orte in den kommenden Jahren mehr als 30 Mio. Euro investiert – 20,5 Mio. Euro durch die Stadt Chemnitz, 10 Mio. Euro durch den Freistaat Sachsen. Sie nehmen verschiedene Themen der Stadtentwicklung auf und werden sich im Prozess der Kulturhauptstadt Europas 2025 schrittweise entfalten:

  • Orte des Aufbruchs
    • Hartmannfabrik | Welcome Center und Werkstatt für Kultur und Demokratie
    • Stadtwirtschaft | Kreativhof
    • Garagen-Campus
    • Ensemble Karl-Schmidt-Rottluff | Veranstaltungszentrum und Museum
  • Kulturquartier Schillerplatz
  • Stadt am Fluss
    • Pleißenbachgrünzug
    • Kappelbach
    • Chemnitz-Fluss | Gestaltung früheres Flussbad Altchemnitz
    • Chemnitz-Fluss | Gestaltung Umfeld Eisenbahnviadukt
  • Schauspielhaus
  • Öffentliche Plätze


Der neue Marktbrunnen "Manifold"

Öffentliche Plätze

Der neue Chemnitzer Marktbrunnen

Seit dem 14. April sprudelt der neue Chemnitzer Marktbrunnen namens „Manifold“ vor dem Chemnitzer Rathaus und ist die erste tatsächlich realisierte Interventionsfläche auf dem Weg zur Kulturhautstadt Europas 2025. Und dies im besten Sinne, denn er hat bereits nach wenigen Wochen eines seiner Anliegen erreicht: Der Marktbrunnen ist ein öffentlicher Ort, an dem sich Menschen gern begegnen und austauschen.

Das Werk des in London lebenden deutschen Künstlers Daniel Widrig mit dem Titel „Manifold“ hatte im Juni 2019 den internationalen künstlerischen Wettbewerb für einen Marktbrunnen in Chemnitz gewonnen.


Hartmannfabrik

Orte des Aufbruchs

In der ehemaligen Hartmann-Produktionshalle, direkt am Chemnitz-Fluss gelegen, wurden einst Lokomotiven gebaut. In der ehemaligen Hartmann-Produktionshalle, direkt am Chemnitz-Fluss gelegen, wurden einst Lokomotiven gebaut. Aktuell lässt die Chemnitzer Unternehmer-Familie Pfeifer als Eigentümer die Halle grundsätzlich und in detaillierter Abstimmung mit dem Denkmalschutz durch die Chemnitzer Gunther Hüttner GmbH und Co KG grundsätzlich nach Wünschen der Stadt Chemnitz sanieren. Nach Fertigstellung wird die Hartmannfabrik die Chemnitz2025 GmbH beherbergen. Sie wird zudem zur zentralen Anlaufstelle und zum modernen „Welcome Center“ für die europäischen und weltweiten Gäste und Besucher der Kulturhauptstadt.

 

Im Programm der Kulturhauptstadt 2025 soll die ehemalige Produktionshalle zum Austragungsort einer Europäischen Werkstatt für Kultur und Demokratie werden.

Die Hartmannfabrik wird das Welcome Center der Kulturhauptstadt Europas 2025 beherbergen,

Kreativhof Stadtwirtschaft

Orte des Aufbruchs

Der Kreativhof Stadtwirtschaft.

Auf dem Gelände der ehemaligen Stadtreinigungs-Anlage, die 1891 im Chemnitzer Arbeiterviertel Sonnenberg errichtet wurde, wird in den kommenden Jahren ein kultureller Inkubator Namens „Die Stadtwirtschaft“ entstehen. Hier soll die Keimzelle der Kreativität sein. Diese Interventionsfläche wird in mehreren Bauabschnitten zu einem Ort für kreative Macher:innen und mit vielen Angeboten für das Quartier und die ganze Stadt entwickelt werden. Dazu hat der Stadtrat 2021 ein Entwicklungskonzept beschlossen, das abschnittsweise umgesetzt wird.

Mit dem „Haus A“ soll demnächst der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen werden. Bereits 2018 sind die ersten Kreativen in das sogenannte „Haus D“ an der Jakobstraße 46 eingezogen, betrieben wird dieser Abschnitt vom „Kreativen Chemnitz“. 

In den kommenden Monaten wird die Stadt Chemnitz zu mehreren Workshops einladen, um mit Förderung als „Nationales Projekt des Städtebaus" gemeinsam mit Nutzer:innen, Interessierten und der Stadtteilbevölkerung die künftige Gestaltung der Höfe, Zugänge und Stadtwerkstätten sowie die künftige gemeinschaftliche Betreibung zu entwickeln.

 

 

 


Garagen-Campus

Orte des Aufbruchs

Der ehemalige CVAG Betriebshof an der Zwickauer Straße im Chemnitzer Stadtteil Kappel bietet viel unentdecktes Gestaltungspotenzial. Das gesamte Areal wird als eine der Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Europas 2025 zu einem zentralen Kulturstandort schrittweise entwickelt. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Haupteigentümerin des Geländes, der CVAG, und den bereits ansässigen Museen, dem Straßenbahnmuseum und Uhrenmuseum.

Auch Nachbarn, Vereine sowie interessierte Chemnitzerinnen und Chemnitzer sind herzlich dazu eingeladen, ihre Ideen in die Entwicklung des sogenannten Garagen-Campus einzubringen. Der flächendenkmalgeschützte Gebäudekomplex soll lokal und regional nachhaltige Bedeutung erlangen und ein Ort mit überregionaler und europäischer Strahlkraft werden.

Es ist bereits gelungen, gemeinsam mit der CVAG, der Stadt, den bereits auf dem Gelände ansässigen Akteuren sowie mit interessierten Vereinen, Initiativen und Bürgerinnen und Bürgern ein Konzept zu erarbeiten, das detaillierte Nutzungsszenarien aufzeigt und eine nachhaltige, dauerhafte Belebung des gesamten Areals, auch über das Kulturhauptstadtjahr 2025 hinaus, ermöglicht.


Theaterquartier

Überplanung des Parks Schillerplatz

Überplanung des Parks mit Wegeführung und Bepflanzungen, dabei werden die vorhandenen alten Gehölze erhalten. Der beliebte Klapperbrunnen wird saniert und soll am aktuellen Standort bestehen bleiben. Abhängig von der Verlagerung des Omnibusbahnhofs kann eine weitere Entwicklung dieses Bereiches geplant werden.


Stadt am Fluß

Renaturierung des Pleißenbachs

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Altendorf soll ein attraktiver grüner Stadtraum entstehen. Herzstück ist dabei der Pleißenbach, der mit seinen Uferzonen naturnah umgestaltet werden soll.

Der entstehende Stadtteilpark wird vielfältig öffentlich nutzbar sein.

Visualisierung des Pleißenbachs.

16 öffentliche Plätze

Jedes der acht Gebiete der Bürgerplattformen und jede der acht eingemeindeten Ortschaften erhält max. 325.000 Euro, um einen öffentlichen Ort in ihrem Gebiet umzugestalten. Entstanden ist ein beispielhafter Bottom-Up-Prozess. Die Akteure aus den Stadtgebieten haben sich intensiv Gedanken gemacht und zusammen mit ihrer Bürgerschaft einen öffentlichen Ort ausgewählt, der gestaltet werden soll.

Der Planungsstand ist dabei derzeit unterschiedlich. Unterstützt werden die Stadtgebiete durch die einzelnen Fachämter, welche letztlich auch als Bauherren auftreten.


Finanziert und gefördert durch:

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes und durch Bundesmittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Cookie Einstellungen

Wir verwenden auf dieser Website mehrere Arten von Cookies, um Ihnen ein optimales Online-Erlebnis zu ermöglichen, die Nutzerfreundlichkeit unseres Portals zu erhöhen und unsere Kommunikation mit Ihnen stetig zu verbessern. Sie können entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten und welche nicht (mehr dazu unter „Individuelle Einstellung“).
Name Verwendung Laufzeit
privacylayer Statusvereinbarung Cookie-Hinweis 1 Jahr
cc_accessibility Kontrasteinstellungen Ende der Session
cc_attention_notice Optionale Einblendung wichtiger Informationen. 5 Minuten
Name Verwendung Laufzeit
_pk_id Matomo 13 Monate
_pk_ref Matomo 6 Monate
_pk_ses, _pk_cvar, _pk_hsr Matomo 30 Minuten

Datenschutzerklärung von Matomo: https://matomo.org/privacy/