Teilhabeplan der Stadt Chemnitz

Auf dem Weg zu mehr Inklusion

Auf dem Weg zu mehr Inklusion

2017 hat die der Stadtrat der Stadt Chemnitz den Teilhabeplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf den Weg gebracht. Er beschreibt, wie bis 2030 die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in Chemnitz verbessert und die Stadt schrittweise inklusiver gestaltet werden sollen.

Der Teilhabeplan ordnet sich in die Zielstellungen der Stadtentwicklung ein und berücksichtigt verschiedene Fachplanungen der Kommune, wie beispielsweise zur Schulentwicklung, zum Verkehr wie auch zum öffentlichen Raum.

In sechs Arbeitsgruppen wird nun an einer inklusiven Stadt gearbeitet.

Die Handlungsfelder sind:

  • Arbeit
  • Bildung
  • Gesundheit und Pflege
  • Kultur, Sport und Freizeit
  • Mobilität
  • Wohnen

Mit diesen Themenfeldern beschäftigen sich Arbeitsgruppen aus Interessensvertretungen und Mitarbeitern der Stadt.

Voraussichtlich im Herbst 2019 wird es eine Online-Beteiligung zum Thema geben.

Stadtratsbeschluss

Der Stadtrat hat am 04.07.2017 die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen.


Bestandsanalyse

In Vorbereitung auf die Erarbeitung eines Lokalen Teilhabeplans wurde 2014 eine umfassende Bestandsanalyse durchgeführt.

Die Ergebnisse wurden dem Stadtrat als Informationsvorlage präsentiert.

Chemnitz Inklusiv 2030

Einladung zur öffentlichen Werkstatt

Chemnitz Inklusiv 2030: Öffentliche Werkstatt am 20. Juni 2019

Jede:r fünfte Chemnitzer:in hat eine Behinderung. Aufzüge, barrierefreie Bushaltestellen und öffentliche Toiletten kommen allen zu Gute.

Die Stadt Chemnitz setzt sich für die Teilhabe aller Menschen am städtischen Leben ein. Barrieren im Kopf und in der Stadt sollen abgebaut werden, damit alle Menschen in Chemnitz selbstbestimmt leben und arbeiten können. Wie das gelingt, wird im lokalen Teilhabe-Plan „Chemnitz – Inklusiv 2030“ festgeschrieben.


Dazu findet eine öffentliche BeteiligungsWerkstatt statt, am:


Donnerstag, 20. Juni 2019, 17:00 Uhr
Aula der Handwerkerschule (BSZ für Technik II), 3. OG
Schloßstraße 3, 09111 Chemnitz


ABLAUF:

17.00 Uhr Begrüßung durch Bürgermeister Ralph Burghardt
Bürgermeister für Bildung, Soziales, Jugend, Kultur und Sport
17.15 Uhr Impuls „Meine Vision für ein inklusives Chemnitz“
Horst Wehner (Sozialverband VdK Sachsen)
17.30 Uhr Einführung in den Teilhabe-Plan
anschl. Rundgang über den „Markt der Themen“
18.00 Uhr Vorstellung der Themen Arbeit, Bildung, Gesundheit und Pflege, Kultur, Sport und Freizeit, Mobilität, Wohnen; mit Diskussion an Tischen
19.15 Uhr Reflexion der Ergebnisse
19.30 Uhr Zusammenfassung und Ausblick,
Ende der Veranstaltung


Um Anmeldung per E-Mail wird bis zum 15.06.2019 gebeten, ebenso um Mitteilung eines eventuellen Assistenzbedarfs für die Teilnahme an der Veranstaltung.

Die Anreise mit dem ÖPNV, Rad oder zu Fuß wird empfohlen. Die nächstgelegene Bushaltestelle ist „Hohe Brücke“. Der Fußweg beträgt 5 Minuten. Parkmöglichkeiten für Menschen mit Einschränkungen und für Fahrräder befinden sich auf der Rückseite der Schule, Zufahrt über Theunertstraße.

Einladung

Einladung zur öffentlichen Werkstatt

Facebook-Veranstaltung

Weitere Informationen zur Veranstaltung auf Facebook.

Rückblick: Auftaktveranstaltung am 23. Januar 2019

Verschiedene Arbeitsgruppen – bestehend aus Vertretern der Stadtverwaltung und Bürgern – trafen sich am 23. Januar 2019 zu einer Auftaktveranstaltung zum Thema Chemnitzer Teilhabeplan.
Immerhin hat jeder fünfte Chemnitzer eine Behinderung. Barrierefreiheit ist für zehn Prozent der Bevölkerung unentbehrlich, für 40 Prozent notwendig und für 100 Prozent komfortabel. Deshalb
gilt es, die UN-Behindertenrechtskonvention auf lokaler Ebene Schrittweise umzusetzen, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung zu verbessern.

Hintergrund und Ausblick

Ziel des Teilhabeplans ist es, für die nächsten zehn Jahre (bis 2030) Ideen zu entwickeln, die dann
zu konkreten Maßnahmen im Teilhabeplan zusammengefasst werden. Neben einer  Bestandsaufnahme, was bereits in Chemnitz für Behinderte angeboten wird, gilt der Plan dann als Handlungsrichtlinie. Schon 2014 wurde in Chemnitz mit einer Analyse zum Thema Inklusion begonnen. So sind beispielsweise in Chemnitz bereits viele Bushaltestellen barrierefrei. Momentan aktualisiert die Stadt das Papier zum Thema Inklusion. Am Teilhabeplan sollen Bürgerinnen und Bürger, Einrichtungen aus Wissenschaft, Kultur, Sport, Wirtschaft ebenso wie die Stadtverwaltung mitarbeiten. Inklusion rückt nun noch stärker in den Fokus von Behörden und Öffentlichkeit damit sich sukzessive die Barrieren für Menschen mit Behinderung verringern.