TU Chemnitz

Das Hauptgebäude der TU Chemnitz in der Straße der Nationen.

Das Neue Hörsaalgebäude an der Reichenhainer Straße.

Technische Universität Chemnitz

Innerhalb der Kernkompetenz "Materialien und intelligente Systeme" sind Chemnitzer Wissenschaftler am Bundesexzellenzcluster "Center for Advancing Electronics Dresden" (cfAED) beteiligt. Wichtige Impulse liefert beispielsweise der Spitzencluster COOL SILICON "Energieeffiziente Innovationen aus Silicon Saxony". Mehrere DFG-Forschergruppen arbeiten auf diesem Gebiet. Zudem entsteht derzeit an der TU das europaweit einzigartige "Zentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen" (MAIN).

Die Kernkompetenz "Ressourceneffiziente Produktion und Leichtbau" wird durch die Arbeit im Bundesexzellenzcluster "Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) untermauert. Dieser mit 34 Millionen Euro geförderte Exzellenzcluster ist deutschlandweit der einzige auf dem zukunftsweisenden Technologiefeld "Leichtbau". Grundlagen dafür wurden unter anderem im sächsischen Spitzentechnologiecluster "Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik" (eniPROD) gelegt, der gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU bearbeitet wurde. Hinzu kommen der DFG-Sonderforschungsbereich "Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile” sowie in Kooperation mit anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen zwei weitere Sonderforschungsbereiche/Transregio.

Zukunftsweisend für die TU Chemnitz ist die zunehmende Verknüpfung mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Wissenschaftsregion Chemnitz. Gemeinsam mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und An-Instituten der TU, mit der Stadtverwaltung und Wirtschaftspartnern schafft die Universität ideale Bedingungen, die eine praxisorientierte Ausbildung sowie Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung verbinden. Gute Voraussetzungen für den Sprung vom Hörsaal in die Selbstständigkeit bieten das Gründernetzwerk SAXEED an der TU und das Technologie Centrum Chemnitz, mit deren Hilfe seit 2002 etwa 200 Ausgründungen mit mehr als 900 Arbeitsplätzen generiert wurden. Dies trug dazu bei, dass die TU Chemnitz als eine der besten Gründerhochschulen in Deutschland gilt. Die Chemnitzer Universität gibt zudem wesentliche Impulse für die kulturelle und soziale Entwicklung von Stadt und Region.

Vernetzung wird an der TU Chemnitz groß geschrieben - im wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, kulturellen, sportlichen oder sozialen Umfeld. Ein Beispiel ist der Smart Systems Campus, der 2009 in unmittelbarer Nähe zum Universitätscampus entstand. Zu ihm gehören der Neubau des Instituts für Physik der TU mit einem Reinraum des Zentrums für Mikrotechnologien, das Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS, ein "Start up"-Gebäude sowie Gewerbeflächen. Auf internationaler Ebene kooperiert die Chemnitzer Universität mit 130 Partnereinrichtungen auf allen Kontinenten. Dazu zählt auch das internationale Universitätsnetzwerk "Academic Consortium for the 21st Century" (AC21).

Fakultäten

Das MERGE-Gebäude an der Reichenhainer Straße.
  • Naturwissenschaften
  • Mathematik
  • Maschinenbau
  • Elektrotechnik und Informationstechnik
  • Informatik
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Philosophische Fakultät
  • Human- und Sozialwissenschaften