Stadtarchiv

Das Chemnitzer Stadtarchiv in der Aue.

Aufgaben

Das Stadtarchiv übernimmt das nicht mehr laufend benötigte Schriftgut aus den Ämtern und Einrichtungen der Stadtverwaltung Chemnitz,

  • sichert dieses Schriftgut,
  • scheidet Unwichtiges aus,
  • bewahrt Archivwürdiges,
  • ordnet und verzeichnet die Unterlagen,
  • sichert dieses Schriftgut,
  • bildet somit das "Gedächtnis der Stadt".


Es sammelt und verwahrt auch schriftliche Zeugnisse, die für die Rekonstruktion der Stadtgeschichte von Bedeutung sind und die amtliche Überlieferungen ergänzen, wie

  • Unterlagen von Vereinen,
  • Nachlässe und Dokumente von Privatpersonen,
  • Bild- und Tonträger, Pläne, Flugblätter sowie Plakate.


Das Stadtarchiv unterhält eine umfangreiche Präsenzbibliothek und eine große Sammlung regionaler Zeitungen und Zeitschriften.

Das Archiv steht allen offen,

  • die Stadtgeschichte erforschen,
  • die an Stadtgeschichte interessiert sind,
  • die familiengeschichtliche Forschung betreiben,
  • die Nachweise für soziale und rechtliche Zwecke benötigen.

Die Einrichtung betreibt stadtgeschichtliche Forschung, initiiert und fördert diese und arbeitet mit Vereinen sowie Institutionen zusammen. 

Aufruf zur Beteiligung: Chemnitz widersteht - mein Traum für Morgen

Das Stadtarchiv ruft ein neues Projekt ins Leben. Unter dem Titel „Chemnitz widersteht – mein Traum für Morgen“ sind Chemnitzerinnen und Chemnitz aufgerufen, ihre Erzählungen, ihre Erfahrungen im Umgang mit den derzeitigen Schwierigkeiten und ihre Träume für die Zukunft mitzuteilen.

„Das Stadtarchiv als Zentrum des Gedächtnisses der Stadt möchte die Erzählungen sammeln und später in angemessener Form präsentieren“, so Dr. Paolo Cecconi, der Leiter des Stadtarchivs. Zum Mitmachen eingeladen sind Chemnitzer Einwohnerinnen und Einwohner, Gäste, Eltern, Großeltern und Kinder, die in der jetzigen Situation nach einem neuen Alltag suchen und trotz Schwierigkeiten nicht aufgeben und die stolz auf die Stadt und ihre Stadtgeschichte sind.

Bis Ende 2020 werden die Erzählungen gesammelt, anschließend wird das Stadtarchiv mit deren Auswertung und Bearbeitung beginnen.

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Das Stadtarchiv Chemnitz befindet sich an der Aue 16, hinter dem zentral gelegenen Falkeplatz. Der gemeinsam mit der Feuerwache genutzte, hell verputzte Gebäudekomplex ist an seinen zwei Türmen erkennbar.

Begrenzte Nutzung wieder möglich

Nach vorheriger Anmeldung und Bestätigung stehen ab sofort eine begrenzte Anzahl von Arbeitsplätzen zur Verfügung.

Bitte bringen Sie Schutzhandschuhe und eine Mund-Nasen-Bedeckung mit.


Reduzierte Öffnungszeit des Lesesaals

nach vorheriger Terminvereinbarung:

Mo 08.30 - 14.30 Uhr
Di 08.30 - 14.30 Uhr
Mi geschlossen
Do 08.30 - 14.30 Uhr
Fr geschlossen

Benutzung und Anfragen

Wer kann die Bestände des Stadtarchivs nutzen?

Die Benutzung des Archivgutes der Stadt Chemnitz erfolgt gemäß dem Archivgesetz des Freistaates Sachsen und der Archivsatzung der Stadt Chemnitz. Die Benutzung ist unter Beachtung des Personen- und Datenschutzes, der Wahrung von Rechten Betroffener bzw. Dritter sowie des Erhaltungszustandes der Vorlagen möglich. Um eine Voranmeldung wird gebeten. Für die Benutzung ist ein Benutzungsantrag zu stellen, der für das laufende Kalenderjahr gilt.

Wie ist das Stadtarchiv ausgestattet?

Im Stadtarchiv steht ein Benutzerraum mit dreizehn Plätzen und einer Freihandbibliothek zur Verfügung. Die Arbeitsplätze sind mit Elektroanschlüssen für Laptops ausgestattet und zumeist auch für behinderte Personen ohne Einschränkungen zugänglich. Verfilmte Unterlagen wie Zeitungen, Polizeimeldebücher, Ratsprotokolle, Adressbücher und Verwaltungsberichte können am Reader-Printer und an zwei weiteren Lesegeräten eingesehen werden. Dazu stehen zur Zeit fünf Kabinenplätze zur Verfügung. Die Bereitstellung archivischer Quellen erfolgt auf Vorbestellung. Mit den im Hause vorhandenen technischen Mitteln ist die Anfertigung von Xerokopien, fotografischen Reproduktionen und Scans möglich.

Welche Kosten entstehen für den Benutzer?

Die Benutzung ist gebührenfrei, wenn sie z. B. zu wissenschaftlichen Zwecken, im Auftrag von Kirchen und Vereinen oder durch Lehrer und Schüler im Rahmen ihrer schulischen Aufgabenerfüllung erfolgt. In einigen anderen Fällen sind für die Benutzung Gebühren zu entrichten, auch bei der Anfertigung von Kopien entstehen Kosten für die Benutzer. Die Höhe dieser Gebühren und Kosten regelt im einzelnen die Gebühren- und Kostensatzung des Stadtarchivs.

Kann man sich auch schriftlich an das Stadtarchiv wenden?

Derjenige, der das Stadtarchiv nicht persönlich zu einer Benutzung aufsuchen kann, kann sich natürlich auch schriftlich an das Haus wenden. Das gilt z. B. für Nachfragen nach Schul- und Facharbeiterzeugnissen. Die Bearbeitung schriftlicher Anliegen ist - außer bei sozialen Angelegenheiten und einfacher Auskunftserteilung - grundsätzlich gebührenpflichtig.

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