Architekturpreis der Stadt Chemnitz 2018

Architekturpreis wird ausgelobt

Preisträger stehen fest

Die Preisträger des erstmals von der Stadt Chemnitz ausgelobten Architekturpreises stehen fest. Aus den 23 Einsendungen hat die Jury nach zweitägiger Beratung drei gleichwertige Preisträger gekürt. Darüber hinaus wurden zwei Anerkennungen ausgesprochen.

Baubürgermeister Michael Stötzer gratulierte den Preisträgern: "Erfreulich ist, dass uns sehr unterschiedliche Beiträge erreicht haben: Denkmalgeschützte Gebäude wie Neubauten. Projekte zu Wohnen, Bildung oder Verkehr."

Die Jury stellte die hohe baukulturelle Qualität und Vielfältigkeit der Arbeiten heraus. Prof. Hilde León, Vorsitzende der Jury: "Wir sind von den drei Preisträgern absolut überzeugt. Sie sind impulsgebend sowohl für öffentliche als auch private Bauherren. Wir freuen uns, dass so schöne Projekte in Chemnitz entstanden sind."
 

Die Preisträger:

Neubau Firmensitz Intenta GmbH Chemnitz

Der neue Unternehmenssitz von Intenta.

Architekt: architekturkanal Falko Hensel, Chemnitz
Bauherr: Intenta Gmbh Chemnitz
Aus dem Juryurteil:

  • impulsgebend, dem Unternehmen wird durch den Bau eine Identität gegeben
  • angenehme Arbeitsatmosphäre durch offene Arbeitsplätze und Außen- und Gemeinschaftsräume
  • geschickte Integration in die Hangkante des Kaßbergs bei gleichzeitiger Öffnung zum Grünraum des Kappelbaches
  • überzeugende Architektur in Proportion und Materialität
     

Umbau Hauptbahnhof Chemnitz

Hauptbahnhof Chemnitz.

Architekt: Grüntuch Ernst Architekten, Berlin
Bauherr: Verkehrsverbund Mittelsachsen
Aus dem Juryurteil:

  • offenes Gebäude schafft Atmosphäre und Beziehung zur Stadt
  • unterschiedliche Tag- und Nachtwirkungen
  • historisches Gebäude behält dennoch seine Bedeutung
     

Umbau DDR Typenbau in Chemnitz Kappel

Das umgebaute Wohnhaus der WCW auf der Irkutsker Straße

Architekt: Schettler Architekten Weimar
Bauherr: Wohnungsbaugenossenschaft Chemnitz West eG
Aus dem Juryurteil:

  • schafft gute Aufenthaltsqualität im und vorm Gebäude
  • schöne Wohnungen aller Größen entstanden
  • setzt Impulse für ähnliche/zukünftige Projekte
     

Anerkennungen gingen an:
 

Terra Nova Campus

Der Terra Nova Campus.

Architekt: ARGE hähnelfurkert Architekten / Däne Architekten, Dresden

Bauherr: Stadt Chemnitz, Gebäudemanagement/Hochbau

Technische Universität Chemnitz, Neubau Laborgebäude MAIN

Das MAIN-Gebäude der TU Chemnitz.

Architekt: Heinle, Wischer und Partner, Dresden

Bauherr: Freistaat Sachsen, SIB Niederlassung Chemnitz


Hintergrund:

Die Stadt Chemnitz verleiht den Preis für herausragende Leistungen in Architektur, Freiraum- und Stadtplanung, die nachhaltig das Stadtbild prägen. Um die entsprechenden Projekte auszeichnen zu können schreibt sie in einem 3 jährigen Rhythmus den Architekturpreis der Stadt Chemnitz aus. Die Auszeichnung richtet sich an Bauherrn und Architekten.

Zugelassen waren Bauten, die im Zeitraum 2013-2018 im Stadtgebiet Chemnitz fertiggestellt wurden. Berechtigt zur Teilnahme waren private sowie öffentliche Bauherren und Architekten/ Entwurfsverfasser.

Der Architekturpreis der Stadt ist ein ideeller Preis. In einer feierlichen Preisverleihung werden im November den Preisträgern Plakette und Urkunde übergeben, die an den Projekten den Preis dauerhaft würdigen sollen.

Darüber hinaus sind alle ausgezeichneten und alle weiteren Arbeiten in den nächsten zwei Wochen im Foyer des Stadtbades ausgestellt.

 

Auslobung und Teilnahmebedingungen:


Die Jury

Die Ermittlung der Preisträger erfolgte durch eine hochkarätige Jury, der unter anderem Prof. Hilde Léon (léonwohlhage. Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin), Amandus  Samsøe Sattler (Allmann Sattler Wappner .Architekten GmbH, München) und Prof. Dr. Christian von  Borczyskowski (Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen) angehörten.

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Die Auslobung
stand unter der Schirmherrschaft
der Oberbürgermeisterin und des Bürgermeisters für Stadtentwicklung und Bau der Stadt Chemnitz.