Wasser ist Leben

Wasser

Im Stadtgebiet befinden sich ca. 400 km Fließgewässer. Zwönitz, Würschnitz und Chemnitz als Gewässer I. Ordnung werden durch die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen unterhalten, alle übrigen Fließgewässer durch das städtische Tiefbauamt.

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie (2000/60/EG) hat europaweit geltende Grundsätze für den Gewässerschutz geschaffen. Das Ziel dieser Richtlinie besteht in der Erreichung und Erhaltung guter ökologischer und chemischer Zustände der Gewässer. Für die Erhaltung der ökologischen Funktion und auch den Hochwasserschutz besitzen insbesondere die Gewässerrandstreifen eine wichtige Funktion. Diese unterliegen daher strengen Regeln in der Nutzung.

Voraussetzung für Gewässerbenutzungen, die Errichtung oder Änderung wasserwirtschaftlicher Anlagen oder anderer baulicher Anlagen an Gewässern ist eine Erlaubnis/Genehmigung. Die Errichtung und Änderung von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen bedarf einer vorherigen Anzeige.

Überschwemmungsgebiete besitzen eine wichtige Funktion für die Hochwasserrückhaltung und den Hochwasserabfluss. In festgesetzten Überschwemmungsgebieten gelten deshalb besondere Schutzvorschriften zur Errichtung oder Erweiterung baulicher Anlagen und zur Ausweisung neuer Baugebiete. Gefahrenkarten informieren über Gefahren im Hochwasserfall durch Überflutung und Einstau/Überströmung von Brücken.

Im Hochwasserfall haben Betroffene wenig Zeit, um effektiv reagieren zu können. Umso wichtiger sind bereits im Voraus Hinweise und Informationen zu konkreten Risiken, Möglichkeiten der Eigenvorsorge und Verhalten im Notfall.

Die Versorgung mit Trinkwasser in Chemnitz erfolgt durch die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG, die das Trinkwasser von den Wasserwerken Einsiedel und Burkersdorf bezieht. Das in den Wasserwerken aufbereitete Rohwasser stammt aus Talsperren. Im Stadtgebiet selbst befindet sich die Talsperre Einsiedel. Durch das ausgewiesene Trinkwasserschutzgebiet  „Talsperre Einsiedel“ besteht ein wirksamer Schutz vor Verunreinigungen.

Die Abwasserentsorgung wird in Chemnitz vom Entsorgungsbetrieb der Stadt Chemnitz auf Grundlage der Entwässerungssatzung wahrgenommen. Für Grundstücke, die aus wirtschaftlichen Gründen oder aufgrund topografischer Gegebenheiten nicht an das öffentliche Kanalsystem angeschlossen werden können, muss die Abwasserentsorgung weiterhin über Kleinkläranlagen oder abflusslose Sammelgruben erfolgen. Im Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) der Stadt Chemnitz wurde festgeschrieben, welche Grundstücke ihr Abwasser dauerhaft dezentral entsorgen müssen und es wurden Fristen für die Anpassung der privaten Abwasseranlagen an den Stand der Technik festgelegt.

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