Hochwassergefahrenkarten für das Stadtgebiet Chemnitz

Gefahrenkarten visualisieren von Hochwasser ausgehende Gefahren für Menschen und Sachwerte. Für Hochwasserereignisse mit unterschiedlichem (z.B. 50-, 100-jährlichem) Wiederkehrintervall sind die zu erwartenden Überschwemmungen in ihrer räumlichen Ausdehnung sowie durch Einstau und Überströmung gefährdete Brücken-/Durchlassbauwerke dargestellt. In Chemnitz liegen Gefahrenkarten für die Gewässer Würschnitz, Zwönitz, Chemnitz, Kappelbach, Pleißenbach vor.

Hinweise zur Aktualität der Hochwasserrisiko- und Hochwassergefahrenkarten für den Pleißenbach

Am Pleißenbach wurde auf der Grundlage der Ergebnisse des 2010 fertiggestellten Hochwasserschutzkonzeptes innerhalb des Stadtgebietes Chemnitz 2011 erstmals ein Überschwemmungsgebiet festgesetzt. Auf dieser Grundlage wurden auch Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten erstellt.

Im Rahmen einer vom Verkehrs- und Tiefbauamt der Stadt Chemnitz beauftragten Studie wurde 2020 für den Pleißenbach ein neues Niederschlags-Abfluss-Modell erarbeitet, welches die seit 2011 eingetretenen Veränderungen im Einzugsgebiet, aber auch aktuellere Daten des Deutschen Wetterdienstes zum Niederschlagsgeschehen berücksichtigt. Auf dieser Grundlage wurden neue Arbeitskarten der Gebiete erstellt, die nach den Berechnungen bei einem Hochwasserereignis, wie es statistisch 1 x in 100 Jahren zu erwarten ist (HQ100), überflutet werden. Diese Gebiete wurden 2021 neu als Überschwemmungsgebiete festgesetzt.

Für die Überarbeitung der Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten ist noch die vollständige Überarbeitung des Hochwasserrisikomanagementplans für den Pleißenbach erforderlich. Da der Pleißenbach im Landkreis Zwickau entspringt, muss diese gemeinsam mit der Stadt Limbach-Oberfrohna erfolgen. Entsprechende Abstimmungen laufen bereits, die Fertigstellung wird jedoch voraussichtlich nicht vor 2025 erfolgen.

Da die alten Hochwassergefahrenkarten für den Pleißenbach aus dem Jahr 2010 das Hochwasserrisiko nicht mehr korrekt abbilden, sollten zur besseren Einschätzung der Gefährdung die Arbeitskarten zur Ausweisung des Überschwemmungsgebietes genutzt werden, die nachfolgend bereitgestellt werden. Auskünfte erteilt auch gern die untere Wasserbehörde unter der Telefonnummer 0371 488-3651 oder per E-Mail.
 

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