Bundeselterngeld und Landeserziehungsgeld

Elterngeld

Gefundene Babyschuhe

Mit dem Elterngeld unterstützt der Staat Väter und Mütter und ihre jungen Familien, indem wegfallendes Erwerbseinkommen ersetzt wird. Anspruch darauf haben Eltern, die ihr Kind nach der Geburt vorrangig selbst betreuen wollen und deshalb nicht oder nicht voll erwerbstätig sind.  
 

Wer bekommt Elterngeld?

Elterngeld gibt es für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Beamtinnen und Beamte, Selbstständige und erwerbslose Elternteile, Studierende und Auszubildende, für Elternpaare ebenso wie für getrennt- und alleinerziehende Elternteile. Neben den leiblichen Eltern und den Adoptiveltern können in Ausnahmefällen auch Verwandte bis dritten Grades Elterngeld erhalten, wie zum Beispiel Großeltern oder Geschwister.

Anspruch auf Elterngeld haben Eltern, die

  • ihre Kinder nach der Geburt selbst betreuen und erziehen,

  • nicht mehr als 30 Stunden in der Woche erwerbstätig sind,

  • mit ihren Kindern in einem Haushalt leben und

  • einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben.

Elternpaare, die im Kalenderjahr vor der Geburt ihres Kindes gemeinsam ein zu versteuerndes Einkommen von mehr als 500.000 Euro (bei Alleinerziehenden mehr als 250.000 Euro) hatten, haben keinen Anspruch auf Elterngeld.

Weitere Informationen zum Elterngeld und Elterngeld Plus:

Elterngeld online beantragen - das Portal "ElterngeldDigital"

Unter www.elterngeld-digital.de kann nun der Antrag auf Elterngeld auch online ausgefüllt werden. Dafür ist eine kostenlose Registrierung erforderlich.

Der Antragsassistentauf dieser Seite unterstützt Antragstellende mit Hinweisen in leicht verständlicher Sprache.

 

Im jetzigen Stadium des Projekts kann der Antrag noch nicht online zurückgeschickt werden, sondern muss ausgedruckt und unterschrieben per Post geschickt werden an
Sozialamt Chemnitz, Abt. Soziale Leistungen, 09106 Chemnitz.

Demnächst soll die Antragstellung aber auch komplett digital erfolgen können.

 

Bitte stellen Sie Anfragen in diesem Zusammenhang nicht an die örtliche Elterngeldstelle, sondern direkt an das Bundesfamilienministerium:

Broschüre des BMFSFJ

Die Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert zum Elterngeld Plus, das die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter fördern soll.

Elterngeld berechnen

Mit dem Elterngeldrechner des BMFSFJ können Sie Ihren Anspruch auf Elterngeld selbst ermitteln. Dabei können Elterngeld, Elterngeld Plus und Partnerschaftsbonus miteinander kombiniert werden.  >>mehr

Antragstellung

Weitere Informationen finden Sie im Dienstleistungsportal:


Landeserziehungsgeld

Eltern, die im Freistaat Sachsen leben, können im Anschluss an das Bundeselterngeld ein Landeserziehungsgeld erhalten.

Einen Anspruch auf Landeserziehungsgeld haben Mütter oder Väter, die
 

  • ihren Hauptwohnsitz oder den gewöhnlichen Aufenthalt im Freistaat Sachsen haben,
  • mit einem Kind, für das ihnen die Personensorge zusteht, in einem Haushalt leben und dieses Kind selbst betreuen und erziehen,
  • keine oder keine volle Erwerbstätigkeit ausüben (zulässig ist die Teilzeitarbeit bis zu 30 Stunden wöchentlich),
  • für das zur Leistung berechtigte Kind keinen mit staatlichen Mitteln geförderten Platz in einer Kindertageseinrichtung oder geförderte Kindertagespflege in Anspruch nehmen,
  • die sonstigen Voraussetzungen zum Bezug von Bundeserziehungsgeld erfüllen.

 

Anhebung der Einkommensgrenzen für das Sächsische Landeserziehungsgeld

Im Rahmen des Haushaltsbegleitgesetzes 2019/2020 (Sächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt, Ausgabe 18/2018) wurden auch Änderungen des Sächsischen Landeserziehungsgeldgesetzes beschlossen.

Die Einkommensgrenzen haben sich erhöht

  • für Ehegatten, die nicht dauernd getrennt leben, bzw. für Eltern in eheähnlicher Gemeinschaft und Lebenspartner auf 24.600 € (zuvor: 17.100 €)
  • für andere Berechtigte auf 21.600 € (zuvor: 14.100 €) .

Bitte beachten Sie:

Diese Werte gelten bereits für Kinder, die ab 1. Januar 2018 geboren wurden oder angenommen oder mit dem Ziel der späteren Annahme als Kind im Haushalt der berechtigten Person aufgenommen worden sind. Haben die berechtigten Personen bisher wegen der niedrigeren Einkommensgrenzen keinen Antrag auf Landeserziehungsgeld gestellt, können sie dies eventuell noch nachholen (je nach beabsichtigtem Leistungsbeginn unter Beachtung der einmonatigen Rückwirkungsfrist). Der Antrag kann frühestens drei Monate vor Beginn des gewählten Leistungszeitraumes gestellt werden.
 

Antragstellung

Weitere Informationen finden Sie im Dienstleistungsportal: