Städtebauförderung

Tag der Städtebauförderung am 11. Mai 2019

Seit fast 30 Jahren leistet die Städtebauförderung von Bund und Land, verbunden mit vielen Investitionen der Stadt und privatem Engagement einen unverzichtbaren Beitrag zur Stadtentwicklung. Dazu flossen bisher etwa 264 Mio. Euro Zuschüsse aus verschiedenen Programmen in Sanierungsgebiete der Gründerzeit, in die Innenstadt, Stadtteile im Heckert-Gebiet oder zur Revitalisierung von Brachen. Mit den Akteuren im Quartier werden auch 2019 Bürgerfeste gefeiert und Planungen vorgestellt.

Rückblick: Städtebauförderung in Chemnitz

Mit zwölf Millionen Euro haben Sofortprogramme des Freistaates Eigentümern geholfen, etwa 800 Gebäude, darunter viele aus der Gründerzeit zu retten: beispielhaft die Barbarossa Straße 68.

Die meisten Chemnitzer erinnern sich an die Situation in unserer Stadt zum Zeitpunkt der Wende vor 25 Jahren. Innerstädtische Wohngebiete wie der Brühl oder der Kaßberg, vor mehr als 100 Jahren für Arbeiter oder das Bürgertum entstanden, waren inzwischen grau und trist. Die Wende bot Chancen zur Erneuerung. Der Stadtrat beschloss flächendeckend städtebauliche Sanierungsmaßnahmen in den Gründerzeitgebieten. Das damalige Amt für Stadterneuerung wurde gegründet. Man legte Fördergebiete der Stadterneuerung fest, die von die von diversen Förderprogrammen partizipierten.

Die Stadt erschloss sich sehr schnell und ideenreich die neuen Möglichkeiten, mit Zuschüssen von Bund, Land, der EU und immer auch mit einem erheblichen Anteil aus dem eigenen Haushalt die Sanierung ganzer Stadtgebiete anzuschieben. In 25 Jahren der Stadterneuerung mit Städtebauförderung hat die Stadt 350 Millionen Euro aus acht Programmen in insgesamt 15 Fördergebieten eingesetzt.