Informationen zum Coronavirus

Coronavirus
Coronavirus

Corona - Zahlen zum Geschehen in Chemnitz

In der Stadt Chemnitz sind derzeit 316 Infektionsfälle durch Labortests bestätigt.
6 Personen sind bislang gestorben.

Stand: 25. September, 14.00 Uhr

Die wichtigsten Informationen

Stand: 16. September, 13 Uhr

Das Gesundheitsamt der Stadt Chemnitz weist auf Änderungen bei den Regeln für Einreisende und Reiserückkehrer hin:
  • Einreisende, die aus einem Risikogebiet kommen, müssen sich umgehend nach ihrer Rückkehr in eine 14-tägige häusliche Quarantäne begeben.
    Die aktuellen Risikogebiete sind hier aufgelistet: www.rki.de 
    Nur wer aus einem Gebiet einreist, das sich zum Zeitpunkt der Einreise auf der Liste der Risikogebiete des RKI befindet, gilt als Einreisender aus einem Risikogebiet.
     
  • Alle Einreisenden aus Risikogebieten sind verpflichtet, sich unverzüglich beim Gesundheitsamt unter 488-5302 (werktags von 8.00-16.00 Uhr) oder corona@stadt-chemnitz.de (rund um die Uhr) zu melden.
     
  • Falls noch kein aktueller Test vorliegt, kann dieser innerhalb von 10 Tagen nach Einreise kostenfrei nachgeholt werden. Dem Gesundheitsamt ist der Testbefund vorzulegen, ein negativer PCR-Test hebt die Quarantäne auf. Die Quarantäneverpflichtung endet erst mit der Aufhebungsmitteilung des zuständigen Gesundheitsamtes.
    Namentliche Tests von Hausärzten oder anderen Testzentren werden anerkannt.
     
  • Für Einreisende und Reiserückkehrer aus Nichtrisikogebieten ist der Test seit dem 16.09.2020 nicht mehr kostenlos.


Um sich in Chemnitz testen zu lassen, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt oder

begeben sich zum Abstrich ohne vorherige Terminvereinbarung in die
Testambulanz der KV Sachsen,
Klinikum Chemnitz, Küchwald,
Bürgerstr. 2,
09113 Chemnitz,
Haus 11, Station K111,

(Montag bis Freitag 16.00 - 19.00 Uhr, Sonntag 9.00 - 12.00 Uhr).

Es gibt keine Parkplätze im Klinik-Gelände, bitte nutzen Sie das Parkhaus!
 

Stand: 16. September

Informationen zur Testung nach telefonischer Anmeldung im Patientenleitfaden:

> Patientenleitfaden für Corona-Testungen in Chemnitz


Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und Gesundheitsamt gehen weiter von einem Ansteckungsrisiko aus, solange kein Impfstoff vorliegt. Aus diesem Grund sollten die Bürgerinnen und Bürger weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten und in engen Räumen oder im ÖPNV weiterhin Mund-Nase-Bedeckungen tragen, um die Gefahr von Ansteckungen zu verringern.
 

Stand: 27. August, 13 Uhr:

Im Freistaat Sachsen gelten die drei wesentlichen Grundlagen zur Verhinderung von Infektionen mit dem Corona-Virus auch künftig weiter: Kontaktbeschränkungen, Abstandsgebot von 1,50 Metern zwischen Personen im öffentlichen Raum sowie die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Einzelhandel. Ein Verstoß gegen die Maskenpflicht wird künftig mit einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro geahndet. Darüber verständigte sich am 25. August 2020 das Kabinett in seiner Befassung mit der kommenden Corona-Schutz-Verordnung. 

Weihnachtsmärkte werden wie Jahrmärkte und Volksfeste mit einem genehmigten Hygienekonzept erlaubt. Großveranstaltungen und Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern dürfen stattfinden, sofern eine datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktverfolgung möglich ist und ein genehmigtes, auf die Veranstaltungsart bezogenes Hygienekonzept vorliegt. Ab 20 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen vor Beginn der Veranstaltung sind Groß- und Sportveranstaltungen ohne weitere behördliche Entscheidung untersagt.

Die Öffnung von Prostitutionsstätten bleibt verboten, es sei denn, es handelt sich um die entgeltliche Erbringung sexueller Dienstleistungen ohne Geschlechtsverkehr mit genehmigtem Hygienekonzept sowie Nachverfolgungsauflagen. 

Wer für mindestens drei Wochen Saisonarbeitskräfte mit Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften in Betrieben mit mehr als zehn Beschäftigten beschäftigt, muss dies 14 Tage vor Arbeitsaufnahme der zuständigen kommunalen Behörde anzeigen. Zu Beginn der Arbeitsaufnahme muss ein negativer Corona-Test vorgelegt werden.

Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser müssen ihre Besuchsregelungen an das aktuelle regionale Infektionsgeschehen anpassen. Die Regelungen müssen in einem angemessenen Verhältnis zwischen dem Schutz der versorgten Personen und deren Persönlichkeits- und Freiheitsrechten stehen.

> Corona-Schutz-Verordnung vom 25. August 2020 (gültig vom 1. September bis 2. November 2020)
 

Weitere Fragen dazu beantwortet die Hotline des Sächsischen Sozialministeriums:


Tel. 0800 100 0214 (Mo bis Fr  11 - 15 Uhr)
E-Mail: corona-av@sms.sachsen.de
 

Stand: 16. September 2020

Das Staatsministerium für Kultus hat am 16. September eine Empfehlung für Eltern zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen veröffentlicht.

Grundsätzlich gilt demnach, wie auch schon vor der Pandemie, dass Kinder die eindeutig krank sind, nicht in die Kinderbetreuung gebracht werden und auch nicht in die Schule gehen dürfen.

Zur Abwägung haben SMK und SMS eine Übersicht veröffentlicht:
 

Hilfestellung zur Abwägung bei Krankheits- und Erkältungssymptomen des Freistaates Sachsen


Bei der Einschätzung ist zu beachten:

  1. Ein Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, genauso wie gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern, sind kein Ausschlussgrund. Diese Kinder können die Einrichtung besuchen.
     
  2. Kinder, bei denen Symptome wie Husten bekannt und einer nichtinfektiösen Grunderkrankung wie z.B. Asthma zuzuordnen sind, können ebenfalls weiterhin die Einrichtung besuchen.
     
  3. Kinder mit einer Symptomatik, die auf COVID-19 hindeutet, dürfen die Einrichtung nicht besuchen. Dafür genügt eines der folgenden Symptome:
    - Fieber ab 38 °C,
    - Husten,
    - Durchfall,
    - Erbrechen,
    - allgemeines Krankheitsgefühl (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen),
    - Geruchs- oder Geschmacksstörungen.
     
  4. Ob Ihr Kind einen Arzt / eine Ärztin benötigt, müssen zunächst Sie als Eltern beurteilen. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin des Vertrauens auf oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117.
     
  5. Zeigt ein Kind ein Symptom, das auf COVID-19 hinweist, sollte ein Test durchgeführt werden. Zeigt ein Kind Allgemeinsymptome ohne klaren COVID-19 Verdacht, muss es mindestens zwei Tage zu Hause beobachtet werden und mindestens 24 Stunden fieberfrei und in gutem Allgemeinbefinden sein.
     
  6. Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen unterliegen, können die Einrichtung besuchen, auch wenn das Geschwisterkind leichte Krankheitssymptome hat.
     
  7. Bei Kindern ohne Krankheitssymptome, welche jedoch persönlichen Kontakt zu einer Person mit positivem Testergebnis hatten, wird das Gesundheitsamt über den Einrichtungsbesuch entscheiden.

     

Weitere Informationen:

> www.coronavirus.sachsen.de

Stand: 1. September, 13 Uhr

Die neue Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, von Schulen und Schulinternaten trat zum 31. August 2020 in Kraft.

Sie besagt unter anderem:

Wer sich innerhalb der vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat, darf Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der Kindertagespflege und Schulen nur mit einem negativen Corona-Test betreten. Alle einrichtungsfremden Personen, wie etwa Eltern, müssen bei Betreten dieser Einrichtungen stets eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. An Schulen wird Lehrkräften und Schülern das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung außerhalb des Unterrichts empfohlen. Schulen können allerdings eine Maskenpflicht für diese anordnen.

> Allgemeinverfügung vom 13. August (gültig vom 31. August 2020 bis 21. Februar 2021)
 


 

Kontaktmöglichkeiten

E-Mail-Adresse (schulamt@stadt-chemnitz.de)
Telefonnummer (0371 488-4001)
 

> Sächsisches Ministerium für Kultus

> Info-Portal des Freistaates für Eltern, Schüler, Lehrkräfte und Erzieher 

 



Schulfahrten im neuen Schuljahr wieder möglich

Ab 31. August 2020 sind Schulfahrten wieder möglich. 

Ein- und mehrtägige Fahrten im Inland dürfen wieder gebucht werden und können unter Beachtung aller gesetzlichen Regelungen stattfinden. 


Schulfahrten ins Ausland, die im ersten Schulhalbjahr 2020/21 bis einschließlich zu den Winterferien 2021 geplant sind, sind weiterhin abzusagen bzw. dürfen nicht gebucht werden. Abgeschlossene Verträge sind unverzüglich zu stornieren. Die Stornierungskosten können rückwirkend erstattet werden.

Schulfahrten ins Ausland, die im zweiten Schulhalbjahr 2020/2021 stattfinden sollen, dürfen gebucht werden und können unter Beachtung aller gesetzlichen Regelungen stattfinden.

> Beitrag im SMK-Blog vom 2. Juli 2020
 

Stand: 29. Juni, 9 Uhr:

Ab sofort besteht für Kinderkrippen, Kindergärten und Kindertagespflege wieder die Möglichkeit, zum Regelbetrieb zurückzukehren. Dabei sind folgende Corona-Schutzmaßnahmen konsequent einzuhalten:

  • Tägliche Gesundheitsbestätigung durch die Eltern
    > Musterformular
  • Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (betreute Kinder und Personal ausgenommen)
  • Abstandsregeln in Bring- und Abholsituationen
  • Einhaltung der Hygienemaßnahmen
  • Dokumentation der Kontaktpersonen
     

Unter diesen Vorgaben trifft die Stadt Chemnitz folgende Festlegungen zur Betreuung der Kinder in Kindertageseinrichtungen:

  • Die Kinder werden im Rahmen der regulären Öffnungszeiten der Einrichtungen betreut.
  • Eltern können mittels einer Änderungsmeldung die erforderliche Betreuungszeit angeben und zahlen den entsprechenden Elternbeitrag ab dem Monat Juli.
  • Die Kindertageseinrichtung entscheidet über die Zusammensetzung der Gruppen. Um die Rückkehr in den Regelbetreibe zu erleichtern und einen abrupten Übergang zu vermeiden, kann für eine Übergangszeit die derzeitige Gruppenstruktur beibehalten werden.
  • Eine Durchmischung der Kinder in der Früh- und Spätbetreuung ist möglich. Zur Sicherung der Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten sind die anwesenden Kinder zu dokumentieren.
  • Offene und teiloffene Betreuungskonzepte sind wieder zulässig und können umgesetzt werden.
  • Eingewöhnung, Eltern-/Entwicklungsgespräche, Elternabende, Fachberatung sowie Veranstaltungen zum Ende des Kita-Jahres können unter Einhaltung der allgemeinen Hygienebestimmungen und unter Einhaltung eines ausreichenden Abstandes auf dem Einrichtungsgelände durchgeführt werden. Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist mit Kindergruppen nicht gestattet.
  • Die Einrichtungen organisieren die Bringe- und Abholsituation in den Einrichtungen unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen. Während des Bringens und Abholens der Kinder müssen Eltern eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Das pädagogische Personal und die betreuten Kinder sind davon ausgenommen.
  • Unter Einhaltung des 1,5 m Abstandes ist den Eltern das Betreten der Garderoben gestattet. Das Betreten der Gruppen- und Waschräume ist Eltern, außer in der Phase der Eingewöhnung, nicht gestattet. Eltern sollten unter diesen Bedingungen mehr Zeit beim Bringen und Abholen der Kinder einplanen.
  • Eltern versichern täglich vor Beginn der Betreuung in schriftlicher Form, dass ihr Kind keine der bekannten Krankheitssymptome einer SARS-CoV-2 Infektion, insbesondere Husten, Fieber oder Halsschmerzen aufweist. Hierfür soll das Formular „Gesundheitsbestätigung“ verwendet werden. Wird dies nicht abgegeben, wird das Kind an dem Tag nicht in die Betreuung genommen. Das Betreuungsverhältnis bleibt davon unberührt.
  • Das pädagogische Personal kann ein Kind mit Krankheitssymptomen zurückweisen. Treten im Verlauf des Tages Symptome auf, kann die Kita die umgehende Abholung veranlassen.
  • Treten bei Kindern Symptome, die auf eine SARS-CoV-2 hinweisen, an mehr als zwei Tagen hintereinander auf, ist der Zutritt zur Einrichtung erst nach Nachweis einer ärztlichen Unbedenklichkeitsbescheinigung oder erst zwei Tage nach dem letztmaligen Auftreten der Symptome zu gestatten.
  • Jede einzelne Kindertageseinrichtung und Kindertagespflegestelle hat ein auf die COVID-19-Situation ausgerichtetes Hygienekonzept, basierend auf dem Rahmenhygieneplan, vorzuweisen und einzuhalten.

     

Stand: 1. September, 13 Uhr:

Stadtverwaltung: Termine nach telefonischer Absprache möglich

Alle Ämter der Stadtverwaltung Chemnitz sind erreichbar. Damit der Infektionsschutz gewährleistet wird, ist immer eine Terminvereinbarung per Telefon oder E-Mail erforderlich. Damit entstehen kaum Wartezeiten.

> Kontaktmöglichkeiten zur Terminvereinbarung

Termine in Bürgerservicestellen Sachsen-Alle, Morgenleite und Rabenstein wieder möglich

Die Bürgerservicestellen Sachsen-Allee, Rabenstein und Morgenleite haben wieder für persönliche Vorsprachen mit Termin geöffnet.

Termine können unter der Rufnummer 488 3377 sowie über die Behördenrufnummer 115 vereinbart werden. Die Abholung fertig gestellter Personaldokumente ist weiterhin nur im Bürgerhaus am Wall möglich.

Beim Aufsuchen der städtischen Behörden werden die Chemnitzerinnen und Chemnitzer gebeten, wie im ÖPNV und in Geschäften eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen.
 

Stand: 28. August, 14 Uhr:

Auch künftig ist jeder Bürger angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen als den Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Für alle gilt eine Kontaktbeschränkung. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten (außer zu Angehörigen des eigenen Hausstandes), um die Ansteckung zu vermeiden. Dies gilt für alle Lebensbereiche, auch für Arbeitsstätten.

Es wird dringend empfohlen, im öffentlichen Raum und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren.

Eine Mund-Nasenbedeckung ist zu tragen:

  1. bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder regelmäßiger Fahrdienste zum Zweck der Beförderung von Menschen mit Behinderungen oder pflegebedürftigen Menschen zwischen dem Wohnort/der Wohnstätte und Einrichtungen,
     
  2. bei der Benutzung von Reisebussen, sofern nicht der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann,
     
  3. beim Aufenthalt in Geschäften und Läden und
     
  4. soweit die Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt zur Regelung des Betriebs von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung, von Schulen und Schulinternaten im Zusammenhang mit der Bekämpfung der SARS-CoV2-Pandemie dies vorsieht.


Ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres.

Satz 1 Nummer 1 bis 3 gilt nicht für das Personal, soweit andere Schutzmaßnahmen ergriffen wurden oder kein Kundenkontakt besteht.

Zur Glaubhaftmachung einer Befreiung von der Pflicht nach Satz 1 genügt die Vorlage eines Schwerbehindertenausweises oder ärztlichen Attests. Insoweit kann aus infektionsschutzrechtlichen Gründen die Benutzung und der Aufenthalt nach Satz 1 nicht versagt werden.

Personen, die entgegen der nach Satz 1 bestehenden Pflicht keine Mund-Nasenbedeckung tragen, ist die Benutzung nach Satz 1 Nummer 1 Alternative 1 und Nummer 2 sowie der Aufenthalt nach Nummer 3 untersagt.
 

Die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus treffen vermehrt die Wirtschaft. Aktuelle Informationen, hilfreiche Links und Tipps haben die IHK Chemnitz und die Handwerkskammer Chemnitz zusammengestellt. 

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. 

Beratungen für Unternehmen:

CWE-Hotline
Tel.: 0371 3660-261
E-Mail: corona@cwe-chemnitz.de

HWK-Notfallberatung
Tel. 0371 5364-114
E-Mail: beratung@hwk-chemnitz.de

Service-Center der IHK Chemnitz
Tel.: 0371 - 6900 1585

 

Soforthilfe-Darlehen für sächsische Kleinstunternehmer und Freiberufler

Bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) können ab sofort Anträge auf Soforthilfe-Darlehen gestellt werden. Gefördert werden Einzelunternehmer (Solo-Selbständige), Kleinstunternehmen und Freiberufler in Sachsen, mit einem Jahresumsatz oder einer Jahresbilanz bis zu 1 Mio. EUR.

CWE mit Partnern: Webinare zu verschiedenen Themen

Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit (BA), der Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkskammer Chemnitz (HWK) und dem DGB Südwestsachsen informiert die Chemnitzer Wirtschaftsförderung (CWE) auch online zu den Maßnahmen und Angeboten für betroffene Chemnitzer Unternehmen. Zu diesem Zweck stellen die Partner ein digitales Angebot bereit, auf dem regelmäßig, interaktiv und live zu den bereits angelaufenen Unterstützungsangeboten informiert wird. Die wöchentlich live stattfindenden Veranstaltungen in Form eines Webinars werden aufgezeichnet und stehen im Anschluss dauerhaft zum Anschauen oder Nachhören bereit.

Hinweise für Unternehmen - Mitarbeiter mit positivem SARS-CoV-2-Befund

Wenn bei Ihnen im Unternehmen ein positiver Befund des SARS‑CoV‑2 Virus bei einen Mitarbeiter festgestellt wird, sollen Sie als Geschäftsführung laut Gesundheitsamt eine Risikoeinschätzung für Ihren Betrieb vornehmen. Dafür wenden Sie folgende Kriterien/Maßnahmen an:


Mitarbeiter im Unternehmen

Kategorie 1 – behördliche Quarantäne:

Mitarbeiter, die mit dem infizierten Kollegen in den letzten zwei Wochen direkt im Kontakt standen bzw. sich in den letzten 2 Wochen in seiner unmittelbaren Nähe befanden z.B. im gleichen Büro, 15 Minuten direkter face to face (Gesicht-zu-Gesicht) Kontakt, müssen die Arbeit im Home Office weiterführen bzw. aus dem Vor-Ort-Dienst ausgeschlossen werden. Dies ist damit eine behördliche Anordnung und Sie können sich zu Entschädigungsansprüchen bei der Landesdirektion Sachsen melden (siehe unten).

Mitarbeiter, die mit dem Kollegen Kontakt hatten und zusätzlich Symptome (Fieber und/oder Husten und/oder Atemnot) vorweisen, sollten sich zudem auch testen lassen und sich direkt mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Dieses erreichen Sie unter der 0371/488‑5302.


Kategorie 2 – freiwillige Maßnahmen:

Mitarbeiter, die sich aufgrund der Größe und möglichen Weitläufigkeit Ihrer Einrichtung kaum bzw. nur auf größerer Distanz (2 Meter Regel, keine Nutzung desselben Büroraums) begegnen, sind nicht unmittelbar als Verdachtsfall einzustufen. Wir empfehlen Ihnen jedoch mit den Mitarbeitern zu sprechen und individuell auf die Bedürfnisse einzugehen.

Dies ist eine freiwillige Schutzmaßnahmen und unterliegt keiner behördlichen Anordnung. Eine Entschädigung durch die Landesdirektion ist hierbei nicht möglich.


Entschädigungsansprüche

Wer aufgrund des IfSG als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne von § 31 Satz 2 IfSG Verboten in der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine finanzielle Entschädigung nur wenn eine Quarantänebescheinigung des Gesundheitsamtes vorliegt (Konataktpersonen I. Grades). Gleiches gilt für Personen, die als Ausscheider oder Ansteckungsverdächtige abgesondert wurden oder werden, bei Ausscheidern jedoch nur, wenn sie andere Schutzmaßnahmen nicht befolgen können (§§ 56 und 57 IfSG).

Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, längstens für 6 Wochen, die Entschädigung für die zuständige Behörde auszuzahlen. Dem Arbeitgeber wird die Entschädigung auf Antrag von der zuständigen Behörde erstattet (§ 56 Abs. 5 IfSG).

Zuständige Behörde:
Landesdirektion Sachsen
Referat 21
Altchemnitzer Str. 41
09120 Chemnitz


Die Antragsformulare sind auf www.amt24.sachsen.de abrufbar.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert in kurzen Videos

 


So verhalten Sie sich richtig

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etiquette, eine gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus.

Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden.
Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome (d.h. Krankheitszeichen im Bereich der Atemwege) haben, nach Möglichkeit zu Hause bleiben.


Husten- und Nies-Etikette

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.
  • Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und sich ebenfalls dabei von anderen Personen abwenden.
     

Schutzmaßnahmen – Händewaschen

Händewaschen senkt tatsächlich die Häufigkeit von Infektionskrankheiten. Um eine ausreichende Wirkung beim Händewaschen zu erzielen, ist die richtige Methode entscheidend.

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt folgenden Ablauf beim Händewaschen:

  • Hände unter fließendem Wasser anfeuchten
  • Hände gründlich einseifen
  • Die Seife auf dem Handrücken, den Handgelenken und zwischen den Fingern verreiben
  • Hände unter fließendem Wasser gut abspülen
  • Hände sorgfältig mit einem frischen Einmalhandtuch abtrocknen
     

Händewaschen sollte man immer nach…

  • dem nach Hause kommen
  • dem Besuch der Toilette
  • dem Wechseln von Windeln oder wenn Sie Ihrem Kind nach dem Toilettengang bei der Reinigung geholfen haben
  • dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • dem Kontakt mit Abfällen
  • dem Kontakt mit Tieren, Tierfutter oder tierischem Abfall
     

Immer vor…

  • den Mahlzeiten
  • dem Hantieren mit Medikamenten oder Kosmetika
     

Immer vor und nach…

  • der Zubereitung von Speisen sowie öfter zwischendurch, besonders wenn Sie rohes Fleisch verarbeitet haben
  • dem Kontakt mit Kranken
  • der Behandlung von Wunden

Das Ministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat zwei Info-Blätter zu Corona erstellt:


Neue Regeln durch das Corona-Virus

> Noch mehr Informationen


Corona virus in Saxony: On this page you will find all the latest information such as the general regulations (decrees) as well as measures and restrictions regarding events and schools:

> General rules in other languages:   www.coronavirus.sachsen.de
 


Die wichtigsten Ansprechpartner

Gesundheitsamt der Stadt Chemnitz:

  • täglich aktualisierte Informationen über das Bürgertelefon 0371 488-5321
     
  • Ansprechpartner bei Kontakt mit Infizierten: 0371 488-5302 (wochentags 8 - 16 Uhr)
     
  • Sonstige Fragen: Behördenrufnummer 115
    (Mo bis Fr 8 - 18 Uhr)

Jugendamt

  • für dringende Fragen zur Kitabetreuung: 0371 488-5950 (9 bis 16 Uhr)
     

Probleme und Konflikte zu Hause:

  • Psychologische Notfall- und Beratungshotline der TU Chemnitz: 0371 243 599-42 und -43 (wochentags 9 bis 17 Uhr)
  • Kinder- und Jugendnotdienst: 0371 3344-566
  • "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Elterntelefon: 0800 111 0550
  • Beratungsstelle für Kinder, Jugend und Familie der AWO Chemnitz: 0371 91899780
  • bke-elternberatung.de  |  bke-jugendberatung.de
  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 011 6016
  • Interventions- und Koordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt (IKOS): 0371 91 85 354
  • Frauenhaus Chemnitz: 0371 4014 075
  • Hilfetelefon "Schwangere in Not": 0800 404 0020

Sozialamt bei psychosozialen Fragen/Problemen:

  • Telefon 0371 488-5554

Schuldnerberatung des Sozialamtes:

  • Telefon 0371 488-5515

Corona-Hotline der Staatsregierung:

Beratung für Chemnitzer Unternehmen:

Job-Center:

  • Service-Hotline 0371 567 34-80
  • für Erstantrag auf Arbeitslosengeld II: 0371 567 22-20
  • arbeitsagentur.de

Hilfe und Helfen

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Das Gremium in der Pandemie

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