Informationen zum Coronavirus

Coronavirus

Coronavirus

Corona - Zahlen zum Geschehen in Chemnitz

In der Stadt Chemnitz sind derzeit 204 Infektionsfälle durch Labortests bestätigt.
2 davon werden derzeit stationär medizinisch betreut, 6 Sterbefälle.

Stand: 29. Mai, 14.00 Uhr


Die wichtigsten Ansprechpartner

Gesundheitsamt der Stadt Chemnitz:

  • täglich aktualisierte Informationen über das Bürgertelefon 0371 488-5321
     
  • Ansprechpartner bei Kontakt mit Infizierten: 0371 488-5302 (wochentags 8 - 16 Uhr)
     
  • Sonstige Fragen: Behördenrufnummer 115
    (Mo bis Fr 8 - 18 Uhr)

Jugendamt

  • für dringende Fragen zur Kitabetreuung: 0371 488-5950 (9 bis 16 Uhr)
     

Probleme und Konflikte zu Hause:

  • Psychologische Notfall- und Beratungshotline der TU Chemnitz: 0371 243 599-42 und -43 (wochentags 9 bis 17 Uhr)
  • Kinder- und Jugendnotdienst: 0371 3344-566
  • "Nummer gegen Kummer" für Kinder und Jugendliche: 116 111
  • Elterntelefon: 0800 111 0550
  • Beratungsstelle für Kinder, Jugend und Familie der AWO Chemnitz: 0371 91899780
  • bke-elternberatung.de  |  bke-jugendberatung.de
  • Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen": 0800 011 6016
  • Interventions- und Koordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt (IKOS): 0371 91 85 354
  • Frauenhaus Chemnitz: 0371 4014 075
  • Hilfetelefon "Schwangere in Not": 0800 404 0020

Sozialamt bei psychosozialen Fragen/Problemen:

  • Telefon 0371 488-5554

Schuldnerberatung des Sozialamtes:

  • Telefon 0371 488-5515

Corona-Hotline der Staatsregierung:

Beratung für Chemnitzer Unternehmen:

Job-Center:

  • Service-Hotline 0371 567 34-80
  • für Erstantrag auf Arbeitslosengeld II: 0371 567 22-20
  • arbeitsagentur.de

Die wichtigsten Informationen

Stand: 22. Mai, 12 Uhr

Seit dem 18. Mai sind Kitas und Horte wieder offen, sie werden jedoch in einem eingeschränkten Regelbetrieb geführt.

Wichtig: Täglich an die Gesundheitsbescheinigung denken!


Gemäß der derzeit geltenden Rechtsverordnung und Allgemeinverfügung des Landes müssen die Eltern schriftlich bestätigen, dass ihre Kinder gesund sind. Wenn die Bescheinigung nicht vorliegt, dürfen die Kinder nicht am Unterricht, Hort oder Kita teilnehmen.

Weitere Informationen auf der Internetseite des SMK: > bildung.sachsen.de

Musterformular Gesundheitsbestätigung:

> Gesundheitsbestätigung für Kinder in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung

 

Festlegungen der Stadt Chemnitz zum eingeschränkten Regelbetrieb seit 18. Mai

Der Alltag der Einrichtungen folgt dem Grundsatz der strikten Trennung von Betreuungsgruppen bzw. Klassen. Ziel ist, Infektionsketten zurückverfolgen zu können, so dass die Kinder in konstanten und nicht wechselnden Gruppen und Klassen betreut werden. Das Zusammentreffen von Kindern unterschiedlicher Gruppen bzw. Klassen in den Gebäuden und Freiflächen der Kindertageseinrichtungen ist konsequent zu vermeiden.

Unter diesen strengen Vorgaben sowie den personellen und räumlichen Voraussetzungen trifft die Stadt Chemnitz folgende Festlegungen zur Betreuung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Horten:

  • Die Kinder werden in zeitlich festgelegten Gruppen betreut. Individuelle Gegebenheiten, wie Geschwisterkinder oder Freundschaften werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Die Trennung der Betreuung im Krippen- und Kindergartenalter wird aufgehoben. Offene Konzepte werden nicht umgesetzt.
     
  • Die Einrichtungen haben die Möglichkeit, bei Notwendigkeit die Öffnungszeit auf neun Stunden zu reduzieren.
     
  • Die maximale Betreuungszeit wird am Tag auf neun Stunden festgelegt.
     
  • Familien, in denen mindestens ein Personensorgeberechtigter nicht berufstätig ist oder sich nicht im Studium/Ausbildung befindet, dürfen ihre Kinder bis zu sechs Stunden am Tag in die Kindertageseinrichtung bringen.
     
  • Eine Durchmischung der Kinder in der Früh- und Spätbetreuung erfolgt nicht.
     
  • Die Betreuungszeiträume werden unter den personellen und räumlichen Voraussetzungen durch jede Einrichtung festgelegt. Eltern müssen sich für einen festen Betreuungszeitraum entscheiden.
     
  • Eine Betreuung im Frühhort an den Grundschulen findet bis auf weiteres nicht statt, da die Kinder nicht in einer Gruppe gemischt werden dürfen. Am Nachmittag verbleiben die Hortkinder in ihren festgelegten Gruppen. Kinder, die normalerweise einen anderen Hort besuchen, verbleiben ebenfalls in ihren Gruppen vom Vormittag.
    Bei Fragen zur Möglichkeit einer Betreuung im Frühhort wenden Sie sich bitte an die Leitung Ihrer Horteinrichtung.
     
  • Die Betreuung von Hortkindern der 5. und 6. Klasse an Förderschulen findet bis auf weiteres nicht statt.
     
  • Während der Hortzeit gibt es keine Ganztagsangebote (GTA).
     
  • Eltern können mittels einer Änderungsmeldung die erforderliche Betreuungszeit angeben und zahlen den entsprechenden Elternbeitrag für den Zeitraum der eingeschränkten Regelbetreuung. Die zu viel gezahlten Elternbeiträge werden im Folgemonat verrechnet.
     
  • Jede Gruppe erhält einen festgelegten Raum sowie fest zugeordnete Erzieher*innen. Die Nutzung der Gartenbereiche wird durch die Kindertageseinrichtung organisiert.
     
  • Die Einrichtungen organisieren die Bringe- und Abholsituation zu fest vereinbarten Zeiten entsprechend der räumlichen Voraussetzungen. Begegnungen zwischen den Eltern/Bevollmächtigten sind zu vermeiden. Während des Bringens und Abholens der Kinder müssen Eltern/ Bevollmächtigte einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
     
  • Die Eingewöhnung neuer Kinder ist möglich. Die Eingewöhnung findet mit einem Elternteil in einem separaten Raum statt. Der Kontakt zu anderen Kindern und Eltern ist zu vermeiden.
     
  • Die Verpflegung findet ab dem 18. Mai 2020 wieder regulär statt. Die Eltern melden ihre Kinder zur Essensversorgung bitte entsprechend an.
     
  • Eltern versichern täglich vor Beginn der Betreuung bzw. des Unterrichts an Hand eines Pendelbogens in schriftlicher Form, dass keine allgemeinen Krankheitssymptome der Kinder, insbesondere Husten und/oder erhöhte Körpertemperatur vorliegen. Die Auskunft muss auch den diesbezüglichen Gesundheitszustand aller Mitglieder des Hausstandes einbeziehen. Kinder, die typische Symptome aufweisen, werden nicht betreut, solange kein Negativattest vorliegt. Die Einrichtungsleitung kann bei Zweifel am Gesundheitszustand des Kindes eine Betreuung ablehnen. Die Eltern werden dazu aktenkundig belehrt.


> Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen
vom 12 Mai 2020 (gültig vom 18. Mai bis 5. Juni 2020)
 

 

Stand: 22. Mai, 12 Uhr

Seit dem 18. Mai sind Schulen, Kitas und Horte wieder offen, sie werden jedoch in einem eingeschränkten Regelbetrieb geführt.

Wichtig für Grundschule und Förderschule (Primarbereich): Täglich an die Gesundheitsbescheinigung denken!

Gemäß der derzeit geltenden Rechtsverordnung und Allgemeinverfügung des Landes müssen die Eltern schriftlich bestätigen, dass ihre Kinder gesund sind. Wenn die Bescheinigung nicht vorliegt, dürfen die Kinder nicht am Unterricht, Hort oder Kita teilnehmen.

Weitere Informationen auf der Internetseite des SMK: > bildung.sachsen.de

Musterformular Gesundheitsbestätigung:

> Gesundheitsbestätigung für Schüler - Monat Mai 2020

> Gesundheitsbestätigung für Schüler - Monat Juni 2020

> Gesundheitsbestätigung für Schüler - Monat Juli 2020


Informationen zur Schulbesuchspflicht: 

Infolge eines Beschlusses des Verwaltungsgerichtes Leipzig, wird die Schulbesuchspflicht an Grundschulen und dem Primarbereich der Förderschulen bis 5. Juni eingeschränkt. Das heißt, die Schulpflicht besteht weiter. Neu ist aber, dass hier die Eltern selbst entscheiden können, ob ihre Kinder in der Schule oder Zuhause lernen. Die Eltern werden gebeten per Post oder E-Mail der Grundschule formlos mitzuteilen, wenn ihr Kind die Schulpflicht Zuhause erfüllt. Die Schulleiter informieren die Eltern über Elternbriefe.

> Weitere Informationen im Blogbeitrag des SMK


Die Stadt Chemnitz bittet um Beachtung folgender Hinweise zum eingeschränkten Regelbetrieb:

Mitwirkung der Eltern

Für einen erfolgreichen Schulstart auch während des Schuljahres braucht es auch zu diesem Zeitpunkt die Mithilfe der Eltern. Durch die Schulen werden sie in den kommenden Tagen informiert, wie ihre Schule individuell den Schulalltag durchführen wird. Dies unterscheidet sich nicht nur zwischen den Grund- und Oberschulen, sondern auch innerhalb der Schularten selbst.

Weiterhin wird ein sogenanntes „Formular Gesundheitsbestätigung“ (Pendelbogen) für die Grundschüler erforderlich zum schriftlichen Nachweis, dass keine allgemeinen Krankheitssymptome der Schüler, insbesondere Husten und/oder erhöhte Körpertemperatur vorliegen. Auf diesem Formular unterschreiben die Eltern bzw. Sorgeberechtigten, dass ihr Kind gesund und frei von Symptomen in die Schule geht. (Kinder sind nur frei von Symptomen in die Schule zu geben.) Es ist unbedingt darauf zu achten, dass das „Formular Gesundheitsbescheinigung“ täglich mitzuführen und in der Schule vorzulegen ist.

Eltern/Sorgeberechtigte sind aufgefordert, ihre Kinder mit der Husten- und Niesetikette, den Abstandsregeln sowie einer verstärkten Hygiene (regelmäßiges Händewaschen) vertraut zu machen.

Infektionsschutzmaßnahmen in Schulen

Für die Sekretariate wurden zusätzliche Schutzfenster („Spuckschutz“) zur Verfügung gestellt, alle Schulen bekamen eine Grundausstattung an Schutzhandschuhen und es wurden weitere Seifen- und Handtuchspender bereitgestellt.

Sicherstellung der Schülerbeförderung

Sowohl während der Beförderung im ÖPNV als auch in den von der Stadt Chemnitz eingesetzten vertraglich gebundenen Schulbussen und in der besonderen Beförderungsleistung besteht für die Schülerinnen und Schüler die Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Die Aufsichtspflicht zur Einhaltung nach Ankunft an der Schule sowie an den Haltestellen in ihrer unmittelbaren Umgebung obliegt den Schulen.
Nur soweit es unter Berücksichtigung der vorhandenen Kapazitäten möglich ist, besteht an die Verkehrsunternehmen im ÖPNV die Empfehlung zur Einhaltung des Mindestabstandes.

Soweit Schülerinnen und Schüler vor der Corona-Pandemie gemäß Satzung der Stadt Chemnitz zur Schülerbeförderung einen Anspruch auf die Beförderung in einem vertraglich gebundenen Schulbus oder die Inanspruchnahme einer besonderen Beförderungsleistung hatten, werden sie vom Schulamt auch weiterhin für die Beförderung eingeplant. Eine Anpassung der Fahrzeiten an individuelle Bedürfnisse ist nicht möglich.

Alle am Prozess Beteiligten haben, besonders bei der täglichen Schülerbeförderung, gleich in welcher Form sie beansprucht wird, eine große Verantwortung. Sowohl Eltern/Sorgeberechtigte, als auch Fahrunternehmen und Lehrer sowie Erzieher tragen dazu bei, dass die Schulöffnungen zum 18. Mai 2020 gelingen.

Kontaktmöglichkeiten

E-Mail-Adresse (schulamt@stadt-chemnitz.de)
Telefonnummer (0371 488-4001)
 

> Allgemeinverfügung zur Regelung des Betriebes von Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und von Schulen
vom 12 Mai 2020 (gültig vom 18. Mai bis 5. Juni 2020)

> Sächsisches Ministerium für Kultus

> Info-Portal des Freistaates für Eltern, Schüler, Lehrkräfte und Erzieher 

Stand: 20. Mai, 14 Uhr:

Weitere Lockerungen von Coronabeschränkungen – Gaststätten, Hotels, Theater und Kinos dürfen wieder öffnen

Neben den bereits mit der aktuell geltenden Corona-Schutz-Verordnung erlaubten Lockerungen und Öffnungen sind zudem Gottesdienste, Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen bei Einhaltung der Abstandsregeln gestattet.

Öffnen können Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Opernhäusern. Auch Angebote in Literaturhäusern, Kleinkunst, Soziokultur und Gästeführungen sind ebenso möglich.

Voraussetzung für alle geöffneten Bereiche ist ein schlüssiges Hygienekonzept.
Hierbei ist zu beachten, dass folgende Bereiche ein Hygienekonzept dem Gesundheitsamt vorlegen müssen:

  • Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Opernhäuser,
  • Freibäder, 
  • Freizeit und Vergnügungsparks.

> Informationen des Gesundheitsamtes zum Hygienekonzept

Auch Tanzschulen, Fitness- und Sportstudios, Sportstätten ohne Publikum (innen und außen) sowie Freibäder dürfen öffnen, sofern ein vom Gesundheitsamt genehmigtes Hygienekonzept vorliegt. Gaststätten, Hotels und Pensionen dürfen wieder öffnen ebenso wie Hotels und Beherbungsbetriebe wenn Hygiene- und Schutzvorschriften eingehalten werden.

Fast alle Regelungen dieser Verordnung traten mit dem 15. Mai 2020 in Kraft. Die Regelungen zum Besuch von Kitas und Schulen laut der entsprechenden Allgemeinverfügung traten am 18. Mai 2020 in Kraft. Die Verordnung tritt mit Ablauf des 5. Juni 2020 außer Kraft.

> Informationen zur neuen Corona-Schutz-Verordnung vom 12. Mai 2020


> Corona-Schutz-Verordnung vom 12. Mai 2020 (gültig ab 15. Mai bis 5. Juni 2020)


> Häufige Fragen zum Umgang mit der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung


Weitere Fragen dazu beantwortet die Hotline des Sächsischen Sozialministeriums:

Tel. 0800 1000214 (Mo bis Fr  7 - 18 Uhr, Sa und So 12 - 18 Uhr)
E-Mail: corona-av@sms.sachsen.de



Soziale Distanzierung ist wichtig - und unser Ziel!

Social Distance

Stand: 22. Mai, 12 Uhr:

Stadtverwaltung: Termine nach telefonischer Absprache möglich

Alle Ämter der Stadtverwaltung Chemnitz sind erreichbar. Damit der Infektionsschutz gewährleistet wird, ist immer eine Terminvereinbarung per Telefon oder E-Mail erforderlich. Damit entstehen kaum Wartezeiten.

> Kontaktmöglichkeiten zur Terminvereinbarung

Termine in Bürgerservicestelle Sachsen-Alle ab 25. Mai möglich

Die Bürgerservicestelle Sachsen-Allee, Thomas-Mann-Platz 2, hat ab Montag, dem 25. Mai, wieder für persönliche Vorsprachen mit Termin geöffnet. Termine können ab unter der Rufnummer 488 3377 sowie über die Behördenrufnummer 115 vereinbart werden. Die Abholung fertig gestellter Personaldokumente ist weiterhin nur im Bürgerhaus am Wall möglich.

Beim Aufsuchen der städtischen Behörden werden die Chemnitzerinnen und Chemnitzer gebeten, wie im ÖPNV und in Geschäften eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen.



Durch die Lockerungen in der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung ist auch die Öffnung von Einrichtungen zunehmend möglich.

Bereits geöffnet haben:

Aufgrund der einzuhaltenden Hygienemaßnahmen kommt es teilweise noch zu Nutzungseinschränkungen.

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die geltenden Maßnahmen in der Einrichtung.
 

Freibadsaison startet am 30. Mai:
 

Ab dem 30. Mai werden das Gablenzer und das Wittgensdorfer Freibad öffnen. Das Einsiedler Freibad folgt dann nach Abschluss der bädertechnischen Reparaturarbeiten am 6. Juni. Aufgrund der notwendigen Hygieneschutzkonzepte wird es aber zu Einschränkungen kommen.  >> Chemnitzer Freibäder

 

Weitere Öffnungen werden derzeit vorbereitet.
 

 

Stand: 19. Mai, 10 Uhr

Mit der aktuell gültigen Corona-Schutz-Verordnung vom 12.05.2020 (gültig vom 15.05. bis 05.06.2020) sind weitere Öffnungen von Einrichtungen erlaubt.

Öffnen können nun auch Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte und Opernhäuser, Angebote in Literaturhäusern, Kleinkunst-Spielstätten, Soziokultur und Gästeführungen sind ebenso möglich.

Voraussetzung für alle geöffneten Bereiche ist ein schlüssiges Hygienekonzept.
Hierbei ist zu beachten, dass folgende Bereiche ein Hygienekonzept dem Gesundheitsamt vorlegen müssen:

  • Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Opernhäuser,
  • Freibäder, 
  • Freizeit und Vergnügungsparks.


Alle anderen Betriebe, Einrichtungen und Angebote, die nach der Sächsischen-Corona-Schutz-Verordnung ebenfalls ein Konzept erarbeiten müssen, sind von der Genehmigungspflicht seitens des Gesundheitsamtes befreit und dürfen den Geschäftsbetrieb aufnehmen, sofern sie ein Hygienekonzept erarbeitet haben. Bei Kontrollen muss dieses vorgelegt, jedoch nicht vor Eröffnung beim Gesundheitsamt eingereicht und genehmigt werden.

> Weitere Informationen zum Vorliegen eines Hygieneschutzkonzeptes


Geöffnet und besucht werden dürfen Einrichtungen für Fachberatungen im sozialen und psychosozialen Bereich, Seniorentreffpunkte und Angebote der Kinder- und Jugendarbeit ohne Übernachtung wenn professionelle Betreuung sichergestellt ist. 

Auch Tanzschulen, Fitness- und Sportstudios, Sportstätten ohne Publikum, Spielbanken, Spielhallen, Wettannahmestellen dürfen wieder öffnen. Freibäder sowie Freizeit- und Vergnügungsparks dürfen öffnen.

Gaststätten, Hotels und Pensionen sowie Hotels und Beherbergungsbetriebe dürfen wieder öffnen, wenn Hygiene- und Schutzvorschriften eingehalten werden. Die zuständige kommunale Behörde kann das Hygienekonzept auf seine Einhaltung überprüfen. Auch der Betrieb von Einzelhandelsgeschäften ist wieder ohne Reduzierung der Verkaufsfläche erlaubt. 

Welche Versammlungen sind erlaubt?

Zusätzlich zu den bisherigen Kontaktmöglichkeiten ist künftig auch der Kontakt mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes erlaubt. Neu sind auch Zusammenkünfte von Schulkindern in der eigenen Wohnung mit bis zu drei weiteren Klassenkameraden, um gemeinsam lernen zu können. Das gilt auch für Treffen mit Kindern der eigenen festen Kita-Gruppe, damit Sorgeberechtigte sich die Kinderbetreuung teilen können. 

Gottesdienste, Beerdigungen, Trauerfeiern und Trauungen sind bei Einhaltung der Abstandsregeln gestattet. Versammlungen nach dem Versammlungsrecht sind erlaubt, wenn der Veranstalter sicherstellt, dass die Teilnehmer während der gesamten Versammlung den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten, Teilnehmer eine Mund-Nasen-Bedeckung verwenden, und sichergestellt ist, dass durch die Einhaltung von Sicherheitsabständen zwischen der Versammlung und dem sonstigen öffentlichen Raum der Schutz der übrigen Bevölkerung beachtet wird. Möglich wird der Besuch von Fahr-, Flug- und Bootsschulen.


> Corona-Schutz-Verordnung vom 12. Mai 2020 (gültig ab 15. Mai bis 5. Juni 2020)

Stand: 15. Mai, 8 Uhr

Geschlossen bleiben weiterhin Badeanstalten in geschlossenen Räumen, Saunen und Dampfbäder, Messeveranstaltungen, Spezialmärkte, Volksfeste, Jahrmärkte, Diskotheken, Clubs, Musikclubs, Reisebusreisen und Prostitutionsstätten sowie die Vermittlung von Prostitution. 

Bestehen bleibt grundsätzlich das Besuchsverbot für Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Alten- und Pflegeheime, Einrichtungen und ambulant betreute Wohngemeinschaften sowie Wohngruppen mit Menschen mit Behinderungen, stationäre Einrichtungen und Wohnstätten der Kinder- und Jugendhilfe. Ausnahmen können durch die zuständigen Landkreise und zuständigen Kreisfreien Städte im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt auch in besonders gelagerten Einzelfällen erteilt werden, soweit dies infektionsschutzrechtlich vertretbar ist.

> Corona-Schutz-Verordnung vom 12. Mai 2020 (gültig ab 15. Mai bis 5. Juni 2020)

Stand: 20. Mai, 17 Uhr

Personen mit Krankheitssymptomen melden sich bitte telefonisch beim Hausarzt oder direkt in der Messe Chemnitz: Mo bis Fr 10 - 17 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen beim Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.

Personen, die mit einer nachweislich am Coronavirus erkrankten Person in den letzten 14 Tagen persönlichen Kontakt hatten, melden sich bitte telefonisch im Gesundheitsamt (0371 488-5302 - wochentags 8 bis 16 Uhr), auch wenn keine Krankheitssymptome vorliegen. Bis dahin sollten Sie zu Hause bleiben und unnötige Kontakte zu anderen Personen vermeiden.

Seit dem 10.04.2020 weist das Robert Koch Institut keine internationalen Risikogebiete oder besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus. Ein Übertragungsrisiko besteht sowohl in Deutschland als auch weltweit. Das Auswärtige Amt hat eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen.
 

Änderung bei Quarantänemaßnahmen für Reiserückkehrer

Stand: 20. Mai, 17 Uhr

Eine 14-tägige Quarantäne für Reiserückkehrer nach der Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung soll künftig nur noch bei Einreisen aus Drittstaaten angeordnet werden, es sei denn, aus infektionshygienischer Sicht sind Einzelmaßnahmen angezeigt. Ausgenommen von der Drittstaatenregelung sind, lt. Sächs. Corona-Quaratäne-Verordnung vom 19.05.2020, nachfolgend aufgeführte Länder: Republik Island, Fürstentum Lichtenstein, Königreich Norwegen, Schweizerische Eidgenossenschaft, Großbritanien und Nordirland.

Reisrückkehrer aus Drittstaaten wenden sich bitte umgehend an nachfolgende Mailadresse: corona@stadt-chemnitz.de.

> Sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung vom 19. Mai (gültig vom 21. Mai bis 14. Juni)
 

Stand: 15. Mai, 8 Uhr:

Auch künftig ist jeder Bürger angehalten, die physisch-sozialen Kontakte zu anderen Menschen als den Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Für alle gilt eine Kontaktbeschränkung. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zu anderen Personen von 1,5 Metern einzuhalten (außer zu Angehörigen des eigenen Hausstandes), um die Ansteckung zu vermeiden. Dies gilt für alle Lebensbereiche, auch für Arbeitsstätten.

Zusätzlich zu den bisherigen Kontaktmöglichkeiten ist künftig auch der Kontakt mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes erlaubt. Neu sind auch Zusammenkünfte von Schulkindern in der eigenen Wohnung mit bis zu drei weiteren Klassenkameraden, um gemeinsam lernen zu können. Das gilt auch für Treffen mit Kindern der eigenen festen Kita-Gruppe, damit Sorgeberechtigte sich die Kinderbetreuung teilen können. 

Es wird dringend empfohlen, im öffentlichen Raum und insbesondere bei Kontakt mit Risikopersonen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, um für sich und andere das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Verpflichtend ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei der Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs und beim Aufenthalt in Einzelhandelsgeschäften.

Kinder, Menschen mit Behinderungen und Personen mit entsprechenden gesundheitlichen Einschränkungen müssen nur dann eine Nase-Mund-Abdeckung tragen, wenn sie dazu in der Lage sind.

Stand: 4. Mai, 9 Uhr:

Zur Eindämmung des Coronavirus setzt Chemnitz folgende Maßnahmen um:


Termine in der Stadtverwaltung möglich

Alle Ämter der Stadtverwaltung sind erreichbar. Servicebereiche wurden wieder geöffnet, das betrifft z.B. im Moritzhof das Kundenportal im Erdgeschoss, das Sozialamt, das Jugendamt und das Kassen- und Steueramt sowie im Bürgerhaus am Wall das Bürgeramt. Damit der Infektionsschutz gewährleistet wird, ist immer eine telefonische Terminvereinbarung erforderlich. Damit entstehen kaum Wartezeiten. Die Telefonnummern sind auf www.chemnitz.de zu finden oder können unter der Servicerufnummer 115 telefonisch erfragt werden.

Beim Aufsuchen der städtischen Behörden werden die Chemnitzerinnen und Chemnitzer gebeten, wie im ÖPNV und in Geschäften eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen.
 

>> Ämter der Stadt Chemnitz per Telefon und E-Mail erreichbar

>> City of Chemnitz departments can be contacted by phone or email

 

Aktuelle Unterstützung durch die Stadt Chemnitz

  • Die Mahnung und Vollstreckung von Forderungen der Stadt wird bis zum 31.05.2020 ausgesetzt. Ausnahmen gibt es nur dann, wenn die Verjährung und damit der endgültige Ausfall der noch offenen Zahlung droht. Dies gilt jedoch nicht für Ordnungswidrigkeiten
     

  • Gewerbesteuer und Vergnügungsteuer können in Anpassung an die steuerlichen Maßnahmen des Freistaates Sachsen zinslos für sechs Monate ab Fälligkeit auf Antrag gestundet werden.
    > Antrag auf Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus
     

  • Die zum 15.04.2020 fälligen Elternbeiträge für Kitas und Horte der Stadt werden generell nicht erhoben und eingezogen. Auch die Eltern der Kinder, die in diesem Zeitraum die Notbetreuung nutzten, zahlen diese Beiträge nicht.
    Für Kinder, die ab dem 4. Mai 2020 in die Notbetreuung einer Kindertageseinrichtung gehen, werden die Elternbeiträge vollständig für den ganzen Monat erhoben. Dies gilt auch für Kinder der Klasse 4, welche ab dem 6. Mai 2020 wieder die Schule besuchen und einen Betreuungsvertrag für den Hort abgeschlossen haben.

  • Bei Sportvereinen können Mieten und Pachten an die Stadt, die Existenz gefährdend wären, gestundet oder erlassen werden. Alle Nutzungsentgelte entfallen mit dem Zeitpunkt
    der Schließung der Einrichtung.
     

  • Für Träger der Wohlfahrtspflege und Jugendhilfe gilt: Wo die Stadt Chemnitz Verträge mit ihnen hat, um Aufgaben zu erfüllen, aber die Erbringung der Leistung aufgrund der Einschränkungen derzeit nicht möglich ist, werden diese Leistungen trotzdem zu 70 Prozent durch die Stadt finanziert.
     

  • Im Kulturbereich bleibt die institutionelle Förderung der Träger und Vereine auch bestehen, wenn gegenwärtig keine Angebote möglich sind. Gleiches gilt für die Projektförderung, wenn das jeweilige Projekt derzeit nicht umsetzbar ist.
     

  • Der Einzug/die Abbuchung der Mieten für die Nutzung des Sportinternates wird ausgesetzt.



Hilfsangebote:

Weitere Hilfsangebote und -gesuche haben wir auf unserer Seite "Chemnitz hält zusammen" zusammengestellt.

> Chemnitz hält zusammen
 


Krankenhäuser und Kliniken erlassen Besuchsverbot

Die Chemnitzer Krankenhäuser und Kliniken haben ein Besuchsverbot erlassen, um Patienten und die Mitarbeiter des Hauses vor der Verbreitung des Coronavirus zu schützen.

Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte den entsprechenden Internetseiten:

 

Stand: 20. Mai, 9 Uhr

Die Corona-Ambulanz ist wochentags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Außerhalb dieser Zeit und an den Wochenenden wenden sich Personen mit Symptomen bitte an den ärztlichen Bereitschaftsdienst: 116 117.


So funktioniert die Corona-Ambulanz

Die Ambulanz dient als Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger aus Chemnitz, die sich auf das Corona-Virus testen lassen wollen und Krankheitssymptome zeigen.

Die Untersuchung ist kostenfrei. Die Chipkarte ist wie bei jedem Arztbesuch mitzubringen.

Vor Ort wird ein Test gemacht, ob eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt. Ärzte werden dann entscheiden, wie die Behandlung fortgesetzt wird.

Zur Anreise sollten keine öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden, es stehen genügend kostenfreie Parkplätze zur Verfügung. Betroffene erhalten eine Nummer am Parkplatz, mit der sie sich nach Aufruf am Eingang melden. Dort werden sie in Empfang genommen. Der Einlass erfolgt jeweils einzeln.

Ablauf des Testverfahrens

Wer kann sich testen lassen?

Testen lassen kann sich jeder, sich krank fühlt.

Nach dem Test

Das ärztliche Personal vor Ort entscheidet im Einzelfall, wie die Personen sich dann verhalten sollen.

Testergebnis

Positiv getestete Personen erhalten innerhalb von drei Werktagen einen Anruf des Gesundheitsamtes mit dem positiven Befund. Es wird für diese Personen eine Anordnung zur Quarantäne erteilt. Es erfolgt eine Ermittlung der Kontaktpersonen. Wer nach drei Tagen keinen Anruf erhalten hat, kann davon ausgehen, dass das Testergebnis negativ ist.


Corona Testungen für Chemnitzer Lehrkräfte

Lehrkräfte von Schulen bzw. mit Wohnort in Chemnitz können sich ab dem 1. Juni 2020 ohne Symptomatik einmal wöchentlich auf Corona (SARS-CoV-2 Direktnachweis (PCR)) testen lassen. Die Testung können von Haus- und HNO-Ärzt*innen sowie in der Corona Ambulanz Chemnitz durchgeführt werden.

Zur Testung in der Ambulanz vereinbaren die Lehrkräfte bzw. Schulen einen Termin unter folgendem Kontakt und bringen ihre Krankenversichertenkarte sowie die Beauftragung zur Testung für Lehrkräfte mit. Die Kosten werden vom Freistaat Sachsen (Landesamt für Schule und Bildung, LaSuB) übernommen.

Kontakt für Lehrer*innen und Schulen zur Testung in der Corona Ambulanz Chemnitz:

CWE - Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Laura Thieme
Tel. 0371 3660-239 | Mobil: 0174 2336615
E-Mail: thieme@cwe-chemnitz.de
Montag - Freitag | 9 bis 16 Uhr

 

Corona Testungen bei Grenzverkehr für Unternehmen/Arbeitnehmer*innen

Für Arbeitnehmer*innen, deren Arbeitgeber ihren Unternehmenssitz bzw. eine Dienststelle in der Stadt Chemnitz haben bzw. Arbeitnehmer*innen, die im Stadtgebiet tätig sind, bieten wir Corona Testungen (SARS-CoV-2 Direktnachweis (PCR)) an.

Dies bedingt, dass die Unternehmen die Kosten übernehmen und dafür einmalig einen Rahmen-Dienstleistungsvertrag mit dem Labor unterzeichnen und sich als Firmenprofil anlegen lassen. Erst dann können bei Arbeitnehmer*innen nach entsprechender Terminierung Testungen durchgeführt werden. Die Kosten je Testung betragen 64,12 Euro.

Kontakt für Unternehmen und Arbeitnehmer*innen:

CWE - Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Laura Thieme
Tel. 0371 3660-239 | Mobil: 0174 2336615
E-Mail thieme@cwe-chemnitz.de
Montag - Freitag | 9 bis 16 Uhr

Testungen für Grenzübertritte aus privaten Gründen sind auf Selbstzahlerbasis ebenso möglich. Die Kosten je Testung betragen ca. 170 Euro.
Der Patient kann im Rahmen der Öffnungszeiten jederzeit die Corona Ambulanz Chemnitz aufsuchen, es ist nach aktuellem Stand (12.05.2020) keine Terminierung notwendig.
 

Die aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Verbreitung des Coronavirus treffen vermehrt die Wirtschaft. Aktuelle Informationen, hilfreiche Links und Tipps haben die IHK Chemnitz und die Handwerkskammer Chemnitz zusammengestellt. 

Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern. 

Beratungen für Unternehmen:

CWE-Hotline
Tel.: 0371 3660-261
E-Mail: corona@cwe-chemnitz.de

HWK-Notfallberatung
Tel. 0371 5364-114
E-Mail: beratung@hwk-chemnitz.de

Service-Center der IHK Chemnitz
Tel.: 0371 - 6900 1585

 

Soforthilfe-Darlehen für sächsische Kleinstunternehmer und Freiberufler

Bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) können ab sofort Anträge auf Soforthilfe-Darlehen gestellt werden. Gefördert werden Einzelunternehmer (Solo-Selbständige), Kleinstunternehmen und Freiberufler in Sachsen, mit einem Jahresumsatz oder einer Jahresbilanz bis zu 1 Mio. EUR.

CWE mit Partnern: Webinare zu verschiedenen Themen

Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit (BA), der Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkskammer Chemnitz (HWK) und dem DGB Südwestsachsen informiert die Chemnitzer Wirtschaftsförderung (CWE) auch online zu den Maßnahmen und Angeboten für betroffene Chemnitzer Unternehmen. Zu diesem Zweck stellen die Partner ein digitales Angebot bereit, auf dem regelmäßig, interaktiv und live zu den bereits angelaufenen Unterstützungsangeboten informiert wird. Die wöchentlich live stattfindenden Veranstaltungen in Form eines Webinars werden aufgezeichnet und stehen im Anschluss dauerhaft zum Anschauen oder Nachhören bereit.

Hinweise für Unternehmen - Mitarbeiter mit positivem SARS-CoV-2-Befund

Wenn bei Ihnen im Unternehmen ein positiver Befund des SARS‑CoV‑2 Virus bei einen Mitarbeiter festgestellt wird, sollen Sie als Geschäftsführung laut Gesundheitsamt eine Risikoeinschätzung für Ihren Betrieb vornehmen. Dafür wenden Sie folgende Kriterien/Maßnahmen an:


Mitarbeiter im Unternehmen

Kategorie 1 – behördliche Quarantäne:

Mitarbeiter, die mit dem infizierten Kollegen in den letzten zwei Wochen direkt im Kontakt standen bzw. sich in den letzten 2 Wochen in seiner unmittelbaren Nähe befanden z.B. im gleichen Büro, 15 Minuten direkter face to face (Gesicht-zu-Gesicht) Kontakt, müssen die Arbeit im Home Office weiterführen bzw. aus dem Vor-Ort-Dienst ausgeschlossen werden. Dies ist damit eine behördliche Anordnung und Sie können sich zu Entschädigungsansprüchen bei der Landesdirektion Sachsen melden (siehe unten).

Mitarbeiter, die mit dem Kollegen Kontakt hatten und zusätzlich Symptome (Fieber und/oder Husten und/oder Atemnot) vorweisen, sollten sich zudem auch testen lassen (z.B. Corona Ambulanz in der Messe Chemnitz) und sich direkt mit dem Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Dieses erreichen Sie unter der 0371/488‑5302.


Kategorie 2 – freiwillige Maßnahmen:

Mitarbeiter, die sich aufgrund der Größe und möglichen Weitläufigkeit Ihrer Einrichtung kaum bzw. nur auf größerer Distanz (2 Meter Regel, keine Nutzung desselben Büroraums) begegnen, sind nicht unmittelbar als Verdachtsfall einzustufen. Wir empfehlen Ihnen jedoch mit den Mitarbeitern zu sprechen und individuell auf die Bedürfnisse einzugehen.

Dies ist eine freiwillige Schutzmaßnahmen und unterliegt keiner behördlichen Anordnung. Eine Entschädigung durch die Landesdirektion ist hierbei nicht möglich.


Entschädigungsansprüche

Wer aufgrund des IfSG als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne von § 31 Satz 2 IfSG Verboten in der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine finanzielle Entschädigung nur wenn eine Quarantänebescheinigung des Gesundheitsamtes vorliegt (Konataktpersonen I. Grades). Gleiches gilt für Personen, die als Ausscheider oder Ansteckungsverdächtige abgesondert wurden oder werden, bei Ausscheidern jedoch nur, wenn sie andere Schutzmaßnahmen nicht befolgen können (§§ 56 und 57 IfSG).

Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, längstens für 6 Wochen, die Entschädigung für die zuständige Behörde auszuzahlen. Dem Arbeitgeber wird die Entschädigung auf Antrag von der zuständigen Behörde erstattet (§ 56 Abs. 5 IfSG).

Zuständige Behörde:
Landesdirektion Sachsen
Referat 21
Altchemnitzer Str. 41
09120 Chemnitz


Die Antragsformulare sind auf www.amt24.sachsen.de abrufbar.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung informiert in kurzen Videos

 


So verhalten Sie sich richtig

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etiquette, eine gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus.

Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden.
Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome (d.h. Krankheitszeichen im Bereich der Atemwege) haben, nach Möglichkeit zu Hause bleiben.


Husten- und Nies-Etikette

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.
  • Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und sich ebenfalls dabei von anderen Personen abwenden.
     

Schutzmaßnahmen – Händewaschen

Händewaschen senkt tatsächlich die Häufigkeit von Infektionskrankheiten. Um eine ausreichende Wirkung beim Händewaschen zu erzielen, ist die richtige Methode entscheidend.

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt folgenden Ablauf beim Händewaschen:

  • Hände unter fließendem Wasser anfeuchten
  • Hände gründlich einseifen
  • Die Seife auf dem Handrücken, den Handgelenken und zwischen den Fingern verreiben
  • Hände unter fließendem Wasser gut abspülen
  • Hände sorgfältig mit einem frischen Einmalhandtuch abtrocknen
     

Händewaschen sollte man immer nach…

  • dem nach Hause kommen
  • dem Besuch der Toilette
  • dem Wechseln von Windeln oder wenn Sie Ihrem Kind nach dem Toilettengang bei der Reinigung geholfen haben
  • dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • dem Kontakt mit Abfällen
  • dem Kontakt mit Tieren, Tierfutter oder tierischem Abfall
     

Immer vor…

  • den Mahlzeiten
  • dem Hantieren mit Medikamenten oder Kosmetika
     

Immer vor und nach…

  • der Zubereitung von Speisen sowie öfter zwischendurch, besonders wenn Sie rohes Fleisch verarbeitet haben
  • dem Kontakt mit Kranken
  • der Behandlung von Wunden

Das Ministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat zwei Info-Blätter zu Corona erstellt:


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