Aktuelles

Terminübersicht für das Jahr 2019

4. bis 12. Mai 2019Europawoche
09. Mai 2019Europatag
10. Mai 2019Europäisches Nachbarschaftsfest
16. bis 22. September 2019Europäische Mobilitätswoche
23. bis 30. September 2019Europäische Woche des Sports
In der Woche rund um den 15. Oktober 2019Europäische Woche der Lokalen Demokratie

Bürgerdialog mit dem Auswärtigen Amt

Am 17. Mai 2019 in den Kunstsammlungen Chemnitz

Grafik Auswaertiges Amt

Über Europa reden möchte das Auswärtige Amt mit den Chemnitzerinnen und Chemnitzern. So organisiert es am Freitag, 17. Mai 2019 gemeinsam mit dem Institut für Europäische Studien und Geschichtswissenschaften der Technischen Universität Chemnitz sowie der Europa-Union Sachsen eine Podiumsdiskussion mit Europaexpertinnen und -experten.

Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Prof. Matthias Niedobitek, Inhaber der Professur Europäische Integration und Europarechtsexperte der TU Chemnitz und Dr. Lisa H. Anders, Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig stellen sich den Fragen: „Wie wird Europa im Alltag erlebt? Welche Rolle spielt Europa aktuell für Deutschland? Wie soll die Zukunft Europas aussehen?“ Darüber können sich im Anschluss auch die Teilnehmenden der Europa-Debatte austauschen.

Das Bürgergespräch beginnt 17 Uhr im Säulensaal der Kunstsammlungen Chemnitz.

 


Weitere Infos zur Veranstaltung


Europawoche in Chemnitz

4. bis 12. Mai 2019

Zur diesjährigen bundesweiten Europawoche vom 4. bis 12. Mai konnten in der Stadt Chemnitz wieder vielfältige Veranstaltungen besucht werden. Den Auftakt bildete ein Umzug vom Rathaus zum Hauptbahnhof. Dieser fand anlässlich des Europäischen Tages der Menschen mit Behinderung statt. Von dort erfolgte im Anschluss eine gemeinsame Reise mit der Dampflok nach Dresden, um die Parade der Vielfalt sowie die Tolerade zu besuchen.

Um das Thema „Europe & Youth: Europäische Zivilgesellschaft ist jung“ drehte es sich am 6. Mai im Weltecho. Europäisch engagierte Personen kamen zu einer Podiumsdiskussion zusammen.

Einen Tag später erfolgte in der Volkshochschule die Ausstellungseröffnung „Tampere DOK“, in der vier Fotografinnen und Fotografen ihre Bilder zum Thema urbane Veränderungen in der finnischen Partnerstadt Tampere zeigen.

Am 9. Mai, dem jährlich gefeierten Europatag, konnte ein besonders abwechslungsreiches Programm erlebt werden. Den Höhepunkt hierbei bildete das gemeinsame Singen der EUROPA-HYMNE. Dieses fand auf dem Neumarkt vor dem Rathaus statt. Direkt im Anschluss wurde im TIETZ das EUROPÄISCHE NACHBARSCHAFTSFEST, bei dem dieses Jahr der Fokus auf Tschechien liegt, mit einem Lesenachmittag begonnen. Von Autoren und Filmemachern bis hin zur musikalischen und kulinarischen Untermalung stand hier alles im Zeichen unserer tschechischen Nachbarn. Außerdem wurde die Ausstellung „Europäische Spuren von Chemnitzer Persönlichkeiten“ präsentiert.

Abgerundet wurde der Europatag durch Veranstaltungen der Initiative Europastudien e. V., die in
der Mensa der TU Chemnitz zur anstehenden Europawahl informierten. Im Erlebnispädagogischen Zentrum im Küchwald erklärte das solaris Förderzentrum für Jugend und Umwelt gGmbH unter dem Motto „Europe to GO – helfen und lernen europaweit“, wie europäische Freiwilligendienste funktionieren.

Der 10. Mai begann mit einem europäischen Erfahrungsaustausch in Form eines World Cafés zu den Themen Ehrenamt, Vielfalt und Migration sowie Zivilgesellschaft im TIETZ. Am Nachmittag konnte dort auch der Workshop „Die Bürgerbeteiligung in der EU – Nur eine Utopie?“ besucht werden. Das EUROPÄISCHE NACHBARSCHAFTSFEST im Rosenhof bot ab 14 Uhr ein umfangreiches Programm für Groß und Klein mit Musik und Tanz auf der Bühne sowie Sport, Spiel und Spaß an den Ständen von verschiedenen Chemnitzer Einrichtungen. Kulinarisch verwöhnt wurden die Besucher von den Vereinen der Partnerstädte.

Den Abschluss der Europawoche bildete das internationale Schauspielfestival „NONSTOP EUROPA!“. Vom 11. bis 19. Mai konnten Theaterproduktionen im Schauspielhaus Chemnitz besucht werden, die aktuelle Fragen zur Zukunft von Europa aus verschiedenen Blickwinkeln betrachteten.
 


Programm

Das komplette Programm zur 25. Europawoche in Chemnitz:


Citycards

Europawoche 2019
Europatag 2019

Europäisches Nachbarschaftsfest auf dem Chemnitzer Rosenhof

9. und 10. Mai 2019

Grafik Auswaertiges Amt

In diesem Jahr fand in Chemnitz zum 11. Mal das Europäische Nachbarschaftsfest mit europäischen Gästen statt. Als Initiative der Förderung von sozialen Bindungen zwischen Nachbarn gegründet, lud es wieder zu einem bunten und vielfältigen Veranstaltungsprogramm ein. Den Auftakt am 9. Mai, dem europaweit gefeierten Europatag, bildete das gemeinsame Singen der EUROPA-HYMNE um 16 Uhr auf dem Neumarkt vor dem Rathaus. Den Beginn des Festes läutete danach ein LESENACHMITTAG mit tschechischen Autoren im TIETZ ein. Umrahmt wurde die Veranstaltung von der Chemnitzer Musikschule, einem tschechischen Buffet sowie der Ausstellung „Europäische Spuren von Chemnitzer Persönlichkeiten“.

 

Der 10. Mai stand zunächst unter dem Stichwort des EUROPÄISCHEN ERFAHRUNGSAUSTAUSCHES. Dieser fand in Form eines World Cafés zu vier Themenkomplexen der Bereiche Ehrenamt, Kulturarbeit, Vielfalt und Europäische Zivilgesellschaft statt. Neben interessanten Diskussionen wurde hierbei der Grundstein für eine künftige Zusammenarbeit verschiedener Akteure gelegt. Ab 14 Uhr begann schließlich das EUROPÄISCHE NACHBARSCHAFTSFEST im Rosenhof. Es bot ein umfangreiches Bühnenprogramm mit Musik und Tanz. Dazu luden verschiedene Vereine bei zahlreichen Mitmachaktionen an ihren Ständen zu Sport, Spiel und Spaß sowie Kunst und Kreativität ein.

 


Programm

Das Programm zum Lesenachmittag und zum Fest der Nachbarn:


Publikation

Leitfaden zur Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft

Kunst und Kultur können Innovation und somit auch wirtschaftliche und soziale Entwicklung vorantreiben. Mit „The Smart Guide to Creative Spill-Overs“ gibt es nun ein Handbuch, das Städten erklärt, wie sich Übertragungseffekte aus dem Bereich Kunst und Kultur in die Industrie, sogenannte „creative spill-overs“, unterstützen lassen.

Das Handbuch soll Städten dabei behilflich sein, ein grundlegendes Verständnis von diesen Übertragungseffekten zu gewinnen und Strategien zu entwickeln, um durch die Übertragung von Impulsen aus dem Bereich von Kunst und Kultur das Innovationspotential der Kultur- und Kreativwirtschaft zu fördern. Städte werden in dem Handbuch angehalten, interdisziplinärem und inklusivem Denken Raum zu geben, kreative Projekte durch finanzielle Förderung zu stützen sowie durch Veranstaltungen den Austausch zwischen Akteuren aus Kunst und Kultur sowie Industrie zu verbessern.

Entstehung

Das Handbuch entstand im Rahmen des europäischen URBACT-Netzwerks „Creative SpIN“, an dem u. a. Bologna, Rotterdam, Essen und Mons beteiligt waren. Die Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft hat für die EU einen hohen Stellenwert, da sie ihr eine wichtige Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit Europas beimisst.