Chemnitzer Modell

Der Region auf der Spur

Durch die Verknüpfung von Straßenbahn- und Eisenbahngleisen bietet das Chemnitzer Modell umsteigefreie Verbindungen zwischen dem Oberzentrum Chemnitz und dem Umland. Es ist ebenso auch eine Verknüpfung der Verkehrsmittel Bus und Bahn mit dem Ziel, Verkehrsströme auf der leistungsfähigen Bahntrasse zu bündeln. Da die Bahn nicht überall halten kann, bieten Bushaltestellen in unmittelbarer Nähe der Bahnstationen kurze Umsteigewege zu den regionalen Buslinien.

 

Verbinden, was zusammen gehört - Das Chemnitzer Modell

Imagevideo zum Chemnitzer Modell

Ein Projekt des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS) hat geradezu Seltenheitswert: Das „Chemnitzer Modell“, die Herstellung einer umsteigefreien Verbindung des regionalen Eisenbahnnetzes mit dem innerstädtischen Straßenbahnnetz von Chemnitz.
 

Die Vernetzung der Region erfolgt in fünf Ausbaustufen

Das Pilotprojekt des Chemnitzer Modells, die Strecke Chemnitz – Stollberg, zeigt bereits seit 2002, wie das Umland schnell und bequem mit dem Oberzentrum Chemnitz verbunden werden kann. Ziel ist es, ein nachhaltiges Verkehrskonzept im gesamten Raum Chemnitz zu gestalten. Das so genannte Zielnetz 2020 werden 226 Kilometer Eisenbahn- und Straßenbahngleise bilden.

  • Stufe 1: Einfahrt Chemnitzer Hauptbahnhof
  • Stufe 2: Ausbau Chemnitz – Thalheim
  • Stufe 3: Ausbau Chemnitz – Niederwiesa
  • Stufe 4: Norderweiterung Limbach-Oberfrohna
  • Stufe 5: Ausbau Stollberg – Oelsnitz

Verkehrsverbund Mittelsachsen

Das Gebiet des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS) umfasst die kreisfreie Stadt Chemnitz, die Landkreise Erzgebirgskreis und Zwickau sowie Teile des Landkreises Mittelsachsen (ehemalige Landkreise Freiberg und Mittweida).

Einheitliches Ziel ist die Schaffung eines Verkehrsverbundes mit einem integrierten Nahverkehrs-Angebot auf Straße und Schiene in der Region Mittelsachsen.

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