Bildungspaket für Empfänger von Kindergeld und Kinderzuschlag/Wohngeld

Anspruch auf Leistungen

Anspruch auf Leistungen haben

Personen für ein Kind, wenn sie für dieses Kind Anspruch auf Kindergeld haben und

  • das Kind mit ihnen in einem Haushalt lebt und sie für ein Kind Kinderzuschlag beziehen oder
  • wenn bei Bewilligung von Wohngeld sie und das Kind mit Kindergeldbezug zu berücksichtigende Haushaltsmitglieder sind
  • und wenn die bei jeder Leistung beschriebenen differenzierten Voraussetzungen erfüllt sind.
     

Mit einem gemeinsamen Antrag ("Globalantrag") können beantragt werden Leistungen für

  • Ausflüge mit der Kindertagesstätte bzw. Schulausflüge
  • Mittagessen in der Kindertagesstätte oder in schulischer Verantwortung (Schule oder Hort)
  • persönlichen Schulbedarf
  • Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben
     

Mit jeweils einem einzelnen Antrag können beantragt werden Leistungen für

  • Lernförderung
  • Mehrtägige Klassenfahrt / mehrtägige Fahrt der Kindertageseinrichtung
  • Schülerbeförderung
     

Weitere Informationen zu den Leistungen:

Differenzierte Anspruchsvoraussetzungen:

Das Kind

  • darf nicht älter als 25 Jahre sein,
  • muss eine allgemein- oder berufsbildende Schule oder eine Kindertageseinrichtung besuchen,
  • darf keine Ausbildungsvergütung erhalten.

Höhe der Leistung:
Grundlage ist die Bescheinigung der Schule bzw. Kindertageseinrichtung.

Differenzierte Anspruchsvoraussetzungen:

Das Kind

  • darf nicht älter als 25 Jahre sein,
  • muss eine allgemein- oder berufsbildende Schule, eine Kindertageseinrichtung oder eine Kindertagespflege besuchen,
  • darf keine Ausbildungsvergütung erhalten,
  • muss an einer gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung in der Schule oder in einer Kindertageseinrichtung/Hort teilnehmen

Höhe der Leistung:
Die Kosten für das Mittagessen werden übernommen.

Differenzierte Anspruchsvoraussetzungen:

Das Kind

  • darf nicht älter als 25 Jahre sein,
  • muss eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen,
  • darf keine Ausbildungsvergütung erhalten.

Höhe der Leistung:
100 EUR zum 1. August und 50 EUR zum 1. Februar eines jeden Jahres

Differenzierte Anspruchsvoraussetzungen:

Das Kind darf nicht älter als 18 Jahre sein.


Höhe der Leistung:

Voraussetzung ist die Teilnahme an mindestens einer Aktivität, für die Kosten anfallen.
Es wird ein Bedarf in Höhe von insgesamt 15 Euro monatlich berücksichtigt für:

  • Mitgliedsbeiträge für Sport, Spiel, Kultur und Geselligkeit (z. B. Sportverein)
  • Unterricht in künstlerischen Fächern (z. B. Musikschule)
  • angeleitete Aktivitäten der kulturellen Bildung (z. B. Kurse der Volkshochschule)
  • Teilnahme an Freizeiten (z. B. Pfadfinder, Ferienlager).

Differenzierte Anspruchsvoraussetzungen:

Das Kind

  • darf nicht älter als 25 Jahre sein,
  • muss eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen,
  • darf keine Ausbildungsvergütung erhalten,
  • muss Bedarf an geeigneter und zusätzlich erforderlicher Lernförderung haben, das heißt
    • das Leistungsniveau reicht nicht aus, um wesentliche Lernziele zu erreichen und
    • dies kann bei Erteilung von Lernförderung abgewendet werden und
    • der Leistungsrückstand ist nicht auf unentschuldigte Fehlzeiten oder anhaltendes Fehlverhalten zurückzuführen und
    • geeignete kostenfreie schulische Angebote zur Lernförderung bestehen nicht.

Eine Bescheinigung der Schule über die Notwendigkeit der Lernförderung ist notwendig (ist dem Antragsformular beigefügt).

Höhe der Leistung:
Der Bedarf an Lernförderung wird auf der Grundlage der Bescheinigung der Schule festgestellt.

Differenzierte Anspruchsvoraussetzungen:

Das Kind

  • darf nicht älter als 25 Jahre sein,
  • muss eine allgemein- oder berufsbildende Schule oder eine Kindertageseinrichtung besuchen,
  • darf keine Ausbildungsvergütung erhalten.

Höhe der Leistung:
Grundlage ist die Bescheinigung der Schule bzw. Kindertageseinrichtung.

Differenzierte Anspruchsvoraussetzungen:

Das Kind

  • darf nicht älter als 25 Jahre sein,
  • muss eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen,
  • darf keine Ausbildungsvergütung erhalten,
  • muss für den Besuch der nächstgelegenen Schule des gewählten Bildungsgangs auf Schülerbeförderung angewiesen sein

und die erforderlichen tatsächlichen Aufwendungen werden nicht von anderen Stellen übernommen.

 

Höhe der Leistung:
Die Höhe der Leistung wird individuell berechnet und hängt vom genutzten Beförderungsmittel sowie von der Höhe der Leistung nach der Satzung der Stadt Chemnitz zur Schülerbeförderung ab.

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