Jahresrückblick 2020: Juli bis September

4. Sächsische Landesausstellung

Die Region Chemnitz stand im Mittelpunkt der 4. Sächsischen Landesausstellung »Boom.«.

Die Landesausstellung »Boom.« lässt die Region Chemnitz im »Jahr der Industriekultur« als ein bedeutendes Zentrum der europäischen Industrialisierung lebendig werden.

Geplant war, dass die Ausstellungen »Kohle.Boom« im Bergbaumuseum Oelsnitz, der »Textil.Boom« in der Tuchfabrik Gebr. Pfau in Crimmitschau, der »Silber.Boom« im Silberbergwerk Freiberg und in Chemnitz der »Maschinen.Boom« im Industriemuseum sowie der »Eisenbahn.Boom« im Sächsischen Eisenbahnmuseum bis 31. Dezember geöffnet bleiben.
 


Rettung für Chemnitzer Kaufhof

Gemeinsam mit den Beschäftigten der Galeria Karstadt Kaufhof stemmte sich die Stadt Chemnitz, die Angestellten und die Gewerkschaft
gegen die angekündigte Schließung des Hauses in der Innenstadt. Entsprechende Pläne hatte die Konzernleitung vorgestellt. Die Entscheidung am 17. Juli: Die Chemnitzer Filiale bleibt geöffnet!
 


Bandoneon wieder zu Hause

Anja Rockstroh, Bandoneonfabrik Klingenthal (Mi.re.), überreichte am 14. Juli an Anna- Lena Kreher, die erste Bandoneon-Schülerin an der Chemnitzer Musikschule, feierlich und kostenlos ein Instrument.

Das Bandoneon als Instrument und die Musik von Astor Piazzolla verkörpern den Tango in aller Welt. Weniger bekannt aber ist, dass dieses Instrument seinen Urspung in Chemnitz hat. Der Chemnitzer Carl Friedrich Uhlig (1790 – 1874) stellt sein »Accordion neuer Art« vor, welches später als Deutsche Concertina bezeichnet wird und bald mit veränderter Tonanordnung und Tastendisposition als Bandoneon zu Tausenden im erzgebirgischen Carlsfeld und vogtländischen Klingenthal hergestellt und weltweit exportiert wurde. Im Rahmen der Förderung 100 Mozartkinder der Sächsischen Mozart-Gesellschaft e. V. wurden Kontakte geknüpft und die Weichen gestellt, dass interessierte Kinder und Jugendliche das Bandoneon an der Städtischen Musikschule erlernen können.
 


Siegmund Rotstein verstorben

Am 11. August fand die Trauerfeier für Siegmund Rotstein in der Neuen Synagoge Chemnitz statt. Er verstarb 94-jährig am 6. August.

Am 6. August verstarb der Chemnitzer Ehrenbürger Siegmund Rotstein im Alter von 94 Jahren. Er war Präsident des Verbandes der Jüdischen Gemeinden in der DDR und Präsident des Internationalen Kuratoriums Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum. Von den  Nationalsozialisten wurde er in das KZ Theresienstadt deportiert. Siegmund Rotstein kehrte nach der Befreiung als einer der wenigen  überlebenden Juden in seine Heimatstadt zurück. Er war von 1966 – 2006 Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Chemnitz.
 


Neuer Zugang zum Hauptbahnhof

Am 28. August konnte Baubürgermeister Michael Stötzer die Fußgängerverbindung vom Sonnenberg zum Hauptbahnhof öffentlich freigeben. Es war eine gemeinsame Baumaßnahme der Stadt Chemnitz und der Deutschen Bahn AG.

Am 28. August ist nach 15 Monaten Bauzeit ein neuer Fußgängertunnel unter dem Chemnitzer Hauptbahnhof eröffnet worden. Mit dem rund vier Millionen Euro teuren Neubau sind Züge, Straßenbahn und Bus direkt vom Stadtteil Sonnenberg zu erreichen. Bisher mussten Fußgänger einen Umweg von mehr als einem Kilometer in Kauf nehmen. Der »Zugang Ost« genannte Tunnel sichert durch einen Aufzug eine barrierefreie Verbindung zum Hauptbahnhof sowie auch den Anschluss zum Brühl.
 


135 Jahre Jüdische Gemeinde Chemnitz

Mit mehreren Veranstaltungen wurden am 7. September in ChemnitzJubiläen der Jüdischen Gemeinde Chemnitz begangen. Vor 135 Jahren wurde die Jüdische Gemeinde in Chemnitz gegründet und vor 75 Jahren wurde sie nach dem Holocaust und dem Ende des Zweiten  Weltkrieges neu gegründet. Mit einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Chemnitz wurde der Präsident des Zentralrats der Juden, Dr. Josef Schuster, und die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Chemnitz, Dr. Ruth Röcher, geehrt.
 


Ehrenpreis für AG Friedenstag

Die AG Chemnitzer Friedenstag hat sich mit außergewöhnlichem Engagement um das Wohl von Chemnitz verdient gemacht und wurde dafür mit dem Ehrenpreis der Stadt Chemnitz gewürdigt. Der Arbeitsgruppe Chemnitzer Friedenstag gehören Sabine Kühnrich, Hartwig
Albiro, Etelka Kobuß, Nancy Gibson, Christoph Magirius, Stephan Brenner, Jürgen Tautz und Heike Steege sowie Dr. Thomas Schuler und Anja Wartenberg an.
 


Zweites BidBook vorgestellt

Am 18. August startete unter Jubel eine Radsportinitiative vom Neumarkt. 39 ambitionierte, fahrradverrückte Freizeitsportler fuhren 1200 Kilometer, trugen das Chemnitzer Bewerbungsbuch nach Berlin und schrieben das »C« auf die deutsche Landkarte.

In einem Garagenhof in Chemnitz stellten Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und Projektleiter Ferenc Csák am 23. September das zweite Bewerbungsbuch für den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 vor. Zuvor hatten sich 39 Radsportler aus Chemnitz und der Region auf den Weg gemacht, um über 1200 Kilometer ein »C« auf die deutsche Landkarte zu schreiben.
 

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