Jahresrückblick 2019: Januar bis März

Masterplan für Tierpark

Der Chemnitzer Tierpark ist seit 55 Jahren beliebtes Ausflugsziel. Er soll sich nun bis 2030 in eine Erlebniswelt verwandeln, in der Besucher auf Zeitreise gehen können. Geplant sind Themenwelten wie Eiszeit, Abenteuerspielplätze oder auch ein gläsernes Forschungslabor.

Auf »eine Zeitreise durch die Erdgeschichte« begaben sich interessierte Chemnitzerinnen und Chemnitzer sowie Freunde des Tierparks am 17. Januar. Sie folgten der Einladung von Bürgermeister Miko Runkel und Tierpark-Direktorin Anja Dube, die zusammen mit dem früheren Geschäftsführer des Zoos Münster, Jörg Adler, den Masterplan für die zoologische Einrichtung an der Nevoigtstraße präsentierten. Dieser sieht vor, den Tierpark neu zu konzipieren und schrittweise umzugestalten. Das hatte der Stadtrat in seiner Dezember-Sitzung 2018 beschlossen.


Einwohnerversammlung im neuen Format

Am 25. Januar fand erstmals die Einwohnerversammlung für das Stadtgebiet Süd im neuen Format
statt. Die Bürgerinnen und Bürger konnten an Thementischen Platz nehmen, an denen die Oberbürgermeisterin und die Bürgermeister sowie ein Vertreter der Polizei für Gespräche zur Verfügung standen. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig sagte dazu: »Die Bürger sind kritischer
geworden, aber auch interessierter. Deshalb wollten wir etwas Neues ausprobieren.« Die Einwohnerversammlung wurde von den Bürgern sehr gut angenommen.


Neue Kulturstrategie

Die Stadt Chemnitz legte im Januar dem Stadtrat eine Vorlage der neuen Kulturstrategie vor, die unter dem Motto »Kultur Raum geben« steht. Schwerpunkt der Strategie ist die kulturelle Entwicklung der Stadt Chemnitz von 2018 bis 2030. Nun werden unter Federführung des Kulturbetriebes Formate entwickelt, um diese Kulturstrategie zu realisieren.


Start ins Kulturhauptstadt-Bewerbungsjahr

Es war ein gelungener Start in das Kulturhauptstadt-Bewerbungsjahr und machte Lust auf mehr: Am 2. Februar haben hunderte Gäste im Weltecho die Hauptstadt-Party gefeiert. Mit dabei waren DJ Damiano aus Matera in Italien (li.) und DJ George aus dem bulgarischen Plovdiv.

Am 2. Februar waren zum Start ins »Kulturhauptstadt-Bewerbungsjahr« Freunde der Kulturhauptstadtbewerbung, Chemnitzerinnen und Chemnitzer, Gäste und Nachtschwärmer ins Weltecho zu einem Podiumsgespräch mit anschließender »Hauptstadt-Party« eingeladen. Zwei DJs aus den aktuellen Kulturhauptstädten Europas – Damiano aus dem italienischen Matera und George aus dem bulgarischen Plovdiv – waren eingeladen. Die Party dauerte bis in die Morgenstunden.


Baubeginn Chemnitzer Bahnbogen

Am sogenannten Chemnitzer Bahnbogen haben inzwischen die Bauarbeiten am letzten noch nicht erneuerten Teilstück der Sachsen-Franken-Magistrale begonnen. Laut Bahn sollen die Arbeiten zwei Jahre dauern – hier der Baustart am 27. September.

Am 4. März begannen Kanalbauarbeiten an der Zschopauer Straße als Vorbereitung für den Brückenneubau über die Bahntrasse. Der letzte noch nicht erneuerte Abschnitt der
Schieneninfrastruktur in Chemnitz wurde an aktuelle Standards angepasst. Das 2,8 Kilometer lange Stück erstreckt sich zwischen der Augustusburger Straße und dem Haltepunkt Chemnitz Mitte und wird infolge der Streckenführung auch als Chemnitzer Bahnbogen bezeichnet.


Kosmonautenzentrum feiert Jubiläum

Vor 40 Jahren, am 24. März 1979, erhielt das Kosmonautenzentrum im Küchwald den Ehrennamen »Sigmund Jähn«. Die Einrichtung bestand damals schon 15 Jahre lang und wurde anlässlich des ersten Deutschen im Weltall mit dessen Namen geehrt. Sigmund Jähn ist seitdem nicht nur ein Name geblieben. Er war der Einrichtung bis zu seinem Tod am 21. September stets als Freund und Ehrenkosmonaut eng verbunden.


Spatenstich für Reichenhainer Kita

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig vollzog am 8. März den ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau der Kita »Am Hang« in Reichenhain. Die Kapazität wird so von 38 auf 56 Plätze erhöht. Träger der Einrichtung ist die AWO.

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig vollzog am 8. März den ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau der Kita »Am Hang« in Reichenhain. Mit dem Erweiterungsbau und der Komplettsanierung des Bestandsgebäudes der Kita wird die Kapazität von 38 auf 56 Plätze erhöht. Davon sind neun Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren, 47 Kinder im Alter von 3 bis 7 Jahren. Außerdem wird das Außengelände der Kita neu strukturiert. Träger der Kita ist die Arbeiterwohlfahrt (AWO). Mit dem Bau wurde im März begonnen. Bauende ist im Oktober 2020 vorgesehen, damit die Kinder im Dezember 2020 einziehen können. Die Kosten betragen 3,1 Millionen Euro, davon 921.000 Euro Fördermittel aus dem Förderprogramm »Brücken in die Zukunft«.