Freitag, 9. Januar, 17 bis 20.45 Uhr
Darmgesundheit im Winter – Kochkurs
Ort: Volkshochschule im TIETZ, Moritzstraße 20, Kochstudio 5.23.0
Teilnahme: 55 Euro, Anmeldung: Link zur Veranstaltung
Ein gesunder Darm stärkt das Immunsystem – besonders in der Erkältungssaison! In diesem Kurs erfahren Sie, wie präbiotische Lebensmittel und ballaststoffreiche Kost Ihre Verdauung fördern und Ihr Wohlbefinden steigern.
Im praktischen Teil werden darmfreundliche Gerichte zubereitet, die bekömmlich und köstlich sind. Sie erhalten einfache Rezepte für den Alltag und erleben, wie nährstoffreiche Lebensmittel Ihre Gesundheit unterstützen.
Auf dem Menü stehen:
- Apfel-Zimt-Chia-Pudding – mit präbiotischen Ballaststoffen für eine sanfte Verdauung
- Goldene Kurkuma-Suppe – wohltuend für Darm und Immunsystem
- Quinoa-Salat mit Granatapfel und Nüssen – reich an Omega-3 und Ballaststoffen
Neben wertvollem Wissen nehmen Sie inspirierende Rezeptideen für eine darmfreundliche Ernährung mit nach Hause.
Dienstag, 13. Januar, 17 bis 18.30 Uhr
Frauengesundheit in allen Lebensabschnitten – Kurs
Ort: Volkshochschule im TIETZ, Moritzstraße 20, Kursraum 4.07
Teilnahme: 9,40 Euro, Anmeldung: Link zur Veranstaltung
Dieser Kurs bietet wertvolle Informationen und Selbsthilfetipps zu den Themen Hormonstörungen, Prämenstruelles Syndrom (PMS) und Wechseljahresbeschwerden. Dazu gehören auch die Anpassung der Ernährung sowie einfache Selbsthilfeübungen, die hilfreich sind, um Stress abzubauen und Beschwerden zu lindern. Außerdem wird es um spezielle Pflanzen gehen, die Frauen in verschiedenen Lebensphasen unterstützen können. Schaffen Sie sich ein neues Bewusstsein für die Bedürfnisse Ihres weiblichen Körpers und lernen Sie, wie Sie ihn auf natürliche Weise unterstützen können.
Donnerstag, 15. Januar, 18 bis 20.15 Uhr
Ausstellungseröffnung „Stempel“ & „Kissen“ von Joerg Waehner
Ort: Volkshochschule im TIETZ, Moritzstraße 20, vhs-Galerie, 4.OG
Teilnahme: kostenfrei, Anmeldung: Link zur Veranstaltung
Mit „Stempel“ & „Kissen“ beginnt eine Veranstaltungsreihe, die künstlerische Arbeiten, persönliche Erinnerungen und historische Dokumente zusammenführt, um neue Perspektiven auf Überwachung, Widerspruch und Alltag in der DDR zu eröffnen. Im Zusammenspiel von Kunst, Zeitgeschichte und individueller Erfahrung entsteht ein Raum für Reflexion über Formen von Kontrolle, Selbstbehauptung und gesellschaftlichem Wandel – damals wie heute.
Sie sind herzlich eingeladen zur Eröffnung der Ausstellung „Stempel“ & „Kissen“.
Die Ausstellung zeigt eine außergewöhnliche Lovestory, dokumentiert und kommentiert vom Ministerium für Staatssicherheit der DDR. Im Zentrum stehen vom Künstler kolorierte Überwachungsfotos, ergänzt durch ausgewählte Dokumente und Materialien, die die ungewöhnliche Verbindung zwischen privater Nähe und staatlicher Beobachtung sichtbar machen. Zur Eröffnung erwarten Sie ein kurzer „Eröffnungsplausch“, Musik und Catering.
Samstag, 17. Januar, 10 bis 14.30 Uhr
Auf sanftem Weg zur Achtsamkeit – Kurs
Ort: Volkshochschule im TIETZ, Moritzstraße 20, Kursraum 5.33
Teilnahme: 34,50 Euro, Anmeldung: Link zur Veranstaltung
Achtsamkeit ist die Kunst in der Gegenwart zu leben und hat nachweislich sehr positive Effekte auf Körper und Geist. Doch für viele Menschen sind klassische Achtsamkeitsübungen nicht wirksam, da sie zu konfrontativ sind und nur neuen Druck erzeugen. In diesem Kurs lernen Sie einen sanften, körperorientierten und freundlichen Weg kennen, der Ihnen hilft, im Alltag Stück für Stück achtsamer und präsenter zu sein. Sie erfahren was sie tun können um ihr Nervensystem zu entlasten. Sie erhalten zudem Tipps und Tricks, für einen gelassenen Umgang mit Stress.
Samstag, 17. Januar, 13 bis 15.30 Uhr
Führung durch die Gedenkstätte Hoheneck – Exkursion
Ort: An der Stalburg 6/7, 09366 Stollberg, OT Hoheneck
Teilnahme: 10 Euro; 7,50 Euro ermäßigt (vor Ort zu bezahlen), Anmeldung: Link zur Veranstaltung
Der Rundgang und das Gespräch mit Zeitzeugen führen in die Geschichte des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck ein und beleuchten die politische Strafjustiz in der DDR. Das Gefängnis steht synonym für etwa 24.000 Frauen, die teils aus politischen Gründen dort inhaftiert waren. Die Führung gibt grundlegende Informationen zur Geschichte des Gebäudes, zum Leben der Inhaftierten, zur Bedeutung dieses Ortes in der deutschen Geschichte und zeigt die politischen Hintergründe. Wir laden Sie ein, die im Sommer 2024 eröffnete Gedenkstätte kennenzulernen.
Mittwoch, 21. Januar, 19 bis 20.30 Uhr
Künstliche Intelligenz in der Bildung. Aktuelle digital-ethische Fragestellungen – Online-Vortrag
Ort: Online
Teilnahme: kostenfrei, Anmeldung: Link zur Veranstaltung
Der Vortrag rückt aktuelle digital-ethische Fragestellungen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in den Mittelpunkt, insbesondere in Bezug auf Bildung. Von den wesentlichen Einsatzbereichen von KI ausgehend, werden digital-ethische Herausforderungen und Lösungsansätze, auch auf politischer Ebene, vorgestellt. Dabei steht weniger der EU AI Act als KI-Verordnung der Europäischen Union in der Debatte.
Ausgewählte Projekte und Initiativen runden den grundlegenden Überblick ab. Darüber hinaus werden Chancen und Risiken für eine ganzheitliche Entwicklung digitaler Fähigkeiten umrissen.
Donnerstag, 22. Januar, 19 bis 20.30 Uhr
Was ist Konservatismus? – Vortrag und Gespräch
Ort: Volkshochschule im TIETZ, Moritzstraße 20, Kursraum 4.07
Teilnahme: 15 Euro, Anmeldung: Link zur Veranstaltung
Der Begriff des „Konservatismus“ ist schwer zu bestimmen, meist werden mit ihm eher Empfindungen als Kenntnisse verbunden. Das ist für vernunftgeleitete politische Diskurse nachteilig. Ohnehin gibt es nicht „den“ Konservatismus, sondern viele Spielarten davon.
Vortrag und Gespräch folgen der Geschichte des Begriffs „Konservatismus“ vom alten Rom und alten China über die Französische Revolution bis zur Gegenwart. Dabei gibt es tiefgreifende Unterschiede zwischen dem kontinentaleuropäischen Konservatismus, zumal in dessen Ausprägung als „Liberalkonservatismus“, und dem sich strikt als „antiliberal“ verstehenden angelsächsischen Konservatismus. Wir laden Sie ein, historische und aktuelle Perspektiven zu verbinden.
Freitag, 23. Januar, 16 bis 21.30 Uhr und Samstag, 24. Januar, 8 bis 17.30 Uhr
Rhetorik und Kommunikation – Kompaktkurs
Ort: Volkshochschule im TIETZ, Moritzstraße 20, Kursraum 4.62
Teilnahme: 80 Euro, Anmeldung: Link zur Veranstaltung
Gelungene Kommunikation findet immer dann statt, wenn eine gute Verbindung zur Gesprächspartnerin und zum Gesprächspartner aufgebaut werden kann. Hierfür gibt es verschiedene Techniken. Bei Verhandlungen, Streitgesprächen oder Präsentationen gibt es wiederkehrende Abläufe, die Sie kennen sollten, damit Sie Ihr gewünschtes Ergebnis erreichen. Lernen Sie die Techniken der Kommunikationsprofis kennen, wie z. B. Fragetechniken, Körpersprache, Rhetorik für Kurzvorträge sowie der Umgang mit schwierigen Gesprächspartnerinnen und -partnern.
Freitag, 23. Januar, 13 bis 21.15 Uhr
Form und Collage – Kurs
Ort: Volkshochschule im TIETZ, Moritzstraße 20, siehe vhs-Raumanzeige
Teilnahme: 202,40 Euro, Anmeldung: Link zur Veranstaltung
„Malen heißt nicht Formen färben, sondern Farben formen.“ (Henri Matisse)
Die eigene große Form zu finden bedeutet, das Unverwechselbare zu formen und dem Wesentlichen nachzuspüren. – Dem, was bleibt, wenn alles Überflüssige von der Fläche fällt. Es ist der kraftvolle Ausdruck einer klaren Geste, die große Linie, die das Ganze trägt. Reduktion wird zur Stärke. Die freie künstlerische Umsetzung des Gesehenen und des genau Beobachteten führt uns zu neuen Lösungen, die Raum für Bewegung, Rhythmus und Ausdruck schaffen. In der Verfremdung, Verwandlung und Neuordnung alltäglicher Objekte entstehen spannungsvolle Bildräume, die über das Erwartete hinausgehen und Grenzen auflösen oder diese klar markieren.
Zentrale Aspekte des Kurses sind Komposition, Materialität und die Beziehung zwischen Oberfläche und Form. Aus großformatigen benutzten und bemalten (Pack-)Papieren entwickeln wir eigene Formkonzepte, in denen das Material selbst zum Ausdrucksträger wird. Sie arbeiten auf mittleren und kleinen Formaten und erfahren von der Künstlerin Ines Hildur mehr über Arbeitsweisen mit Kreide- und Steinmehlen, flüssigem Wachs und das Collagieren. Alles darf ausprobiert, kombiniert und neu interpretiert werden. Der Kurs bietet Raum für freies experimentelles Arbeiten und die Entfaltung des eigenen gestalterischen Ausdrucks.
Samstag, 24. Januar, 14 bis 15.30 Uhr
„Das Nachstellen nach stellen“ – ein Parcours
Ort: Volkshochschule im TIETZ, Moritzstraße 20, Vorplatz
Teilnahme: kostenfrei, Anmeldung: Link zur Veranstaltung
„Das Nachstellen nach stellen“ lädt zu einem besonderen Stadtrundgang mit dem Künstler Joerg Waehner ein. Der geführte Parcours führt zu historischen Orten der Stasi-Überwachung und des Zeitgeschehens in der Innenstadt. Anhand ausgewählter Stationen verbindet Waehner damalige Beobachtungspraktiken mit heutigen Formen von Sichtbarkeit, Kontrolle und öffentlichem Raum. Die Veranstaltung bietet einen reflektierten Blick auf Vergangenheit und Gegenwart – mitten im urbanen Umfeld.
Dienstag, 27. Januar, 19 bis 20.30 Uhr
Der Umgang mit Andersdenkenden: Bausoldaten in der DDR – Vortrag und Gespräch
Ort: Volkshochschule im TIETZ, Moritzstraße 20, Kursraum 4.07
Teilnahme: kostenfrei, Anmeldung: Link zur Veranstaltung
Die Forschung zu Andersdenkenden ermöglicht ein tieferes Verständnis für die begrenzten Gestaltungsmöglichkeiten und das Verhalten von Einzelnen und Gruppen in einer Diktatur. Die Historikerin PD Dr. Anke Silomon hat dies am Beispiel der Bausoldaten, die den Dienst mit der Waffe in der Nationalen Volksarmee (NVA) verweigerten und die in ihrem Pflichtdienst unter anderem zum Bau von militärischen Anlagen eingesetzt wurden, untersucht. Sie haben für ihre Verweigerungshaltung einen hohen Preis bezahlt.
Viele von ihnen wurden erst zum letztmöglichen Zeitpunkt, mit fast 25 Jahren eingezogen. Sie hatten oft schon einen Beruf und eine Familie. Viele von ihnen waren von ihren Frauen und Kindern getrennt. Einige von ihnen konnten ihr Studium nicht weiterführen oder nicht in ihren Beruf zurückkehren. Sie bekamen die Konsequenzen ihrer Verweigerungshaltung gegenüber dem System zu spüren.
Die Bausoldaten sind ein Beispiel dafür, dass das DDR-Regime mit seiner überaus repressiven Politik gegenüber Andersdenkenden das Gegenteil von dem erreicht hat, was es wollte. Wurde mit den Bausoldaten selbst eine Opposition geschaffen?