Schnelleinstieg:


Behördengänge

Ganz ohne Behördengänge kommt auch ein Auszubildender nicht davon:

Ärztliche Bescheinigung

Das Jugendarbeitsschutzgesetz schreibt verschiedene ärztliche Untersuchungen vor. Bei der Gemeinde- oder Kreisverwaltung erhält man dafür einen Untersuchungsberechtigungsschein. Durch die Untersuchung soll der allgemeine Gesundheits- und Entwicklungsstand von Jugendlichen unter 18 Jahren festgestellt, insbesondere aber geprüft werden, ob die Ausübung bestimmter Arbeiten ihre Gesundheit gefährdet. Erstuntersuchung: innerhalb der letzten 14 Monate vor Ausbildungsbeginn.

Ohne ärztliche Untersuchung dürfen Jugendliche keine Berufsausbildung oder Beschäftigung aufnehmen. Erste Nachuntersuchung: innerhalb des ersten Beschäftigungsjahres. Alle Untersuchungen sind meistens kostenlos, es besteht freie Arztwahl


Krankenversicherung

Zur Absicherung des Krankheitsfalles muss eine Krankenversicherung (KV) abgeschlossen werden. Möglichkeit: Gesetzliche KV der Eltern oder eigenständig versichert. Anmeldung erfolgt über den Arbeitgeber.


Rentenversicherung

Der Arbeitgeber regelt die Aufnahme in die Rentenversicherung. Er benötigt dafür aber einen Sozialversicherungsausweis. Der/die Auszubildende kann sich diesen Sozialversicherungsausweis bei seiner Krankenkasse oder bei der Rentenversicherung beschaffen. Der Sozialversicherungsausweis ist dann dem Arbeitgeber vorzulegen.


Berufsunfähigkeitsversicherung

Es ist keine Pflichtversicherung, aber besonders für Berufsanfänger zu empfehlen.


Lohnsteuerkarten

Seit dem 01.01.2011 gibt es keine Lohnsteuerkarten mehr.

Alle Eintragungen mit Wirksamkeit ab dem 01.01.2011 werden ausschließlich durch das zuständige Finanzamt vorgenommen. Die Lohnsteuerkarte 2010 bleibt bis zur Anwendung des elektronischen Verfahrens (ELStAM) gültig. Wird 2011 erstmals eine Lohnsteuerkarte benötigt, stellt das zuständige Finanzamt stattdessen eine Ersatzbescheinigung aus. Ausgenommen hiervon sind ledige Arbeitnehmer, die ab dem Jahr 2011 ein Ausbildungsverhältnis beginnen. In diesem Fall gibt es Sonderregelungen.

weitere Informationen auf dem Steuerportal des Freistaates Sachsen

Lohn- und Gehaltskonto

Geld bar auf die Hand gibt es meistens nicht mehr. Der Arbeitgeber überweist auf ein Lohn- und Gehaltskonto bei einem Kreditinstitut ihrer Wahl. Vor der Eröffnung eines solchen Kontos, sollten sie sich erkundigen, ob das Konto für "Azubis" kostenlos geführt wird. Der Eröffnungsantrag muss bei Minderjährigen von einem Elternteil mit unterschrieben werden.


Vermögenswirksames Sparen

Mit Beginn Ihrer Ausbildung können Sie mit staatlicher Förderung Vermögen bilden. Nutzen Sie diese attraktive Sparform, die Sie als Auszubildenden begünstigt. Viele Arbeitgeber beteiligen sich an diesen vermögensbildenden Leistungen.

Sie können aufgrund von Tarifverträgen jährlich eine entsprechende Summe zusätzlich zu Ihrer Auszubildendenvergütung erhalten. Sprechen Sie mit der Personalabteilung Ihres Ausbildungsbetriebes. Dieses Geld zahlt man Ihnen jedoch nicht aus, sondern es wird fest angelegt. Die Anlageart können Sie selbst wählen.


Finanzielle Hilfen

Finanzielle Hilfen werden nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gezahlt. Anspruch haben Studierende aller Arten von Hochschulen, Höheren Fachschulen und Akademien.

BaföG muss beim zuständigen BaföG-Amt schriftlich auf den dort erhältigen Formblättern beantragt werden. Nachweise (Einkommensbescheid, Zeugnisse, usw.) nicht vergessen! Die Zahlung des BaföG ist abhängig vom Einkommen der Erziehungsberechtigten. Die Unterstützung wird nicht rückwirkend gezahlt.


Schnell-Links:


Veranstaltungskalender

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
4 Wochen anzeigenKalender - Wochenansicht und Monatsansicht umschalten