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Chemnitz – Stadt der Moderne

Wohl auf keine andere Stadt in Deutschland trifft die Bezeichnung "Stadt der Moderne" so zu wie auf Chemnitz. Chemnitz, rund 850 Jahre alt, liegt im Herzen Sachsens. Die Stadt ist die drittgrößte in den neuen Bundesländern. Eine faszinierende Architektur spiegelt den Wandel der Zeit und den Geist derer, die die Stadt prägten: Industriedenkmale, sanierte Gründerzeitviertel wie der Kaßberg, das Kaufhaus Schocken (Erich Mendelssohn), die Villa Esche (Henry van de Velde) oder die nach der Wende vollkommen veränderte Innenstadt (Helmut Jahn, Hans Kollhoff, Christoph Ingenhoven) schlagen den Bogen vom Gestern ins Heute und Morgen. Mindestens ebenso berühmt: der 7,10 Meter hohe Karl-Marx-Kopf aus Bronze von Lew Kerbel, im Volksmund „Nischel“ genannt, aus dem Jahr 1971.

Die neue Mitte

Die Chemnitzer Innenstadt hat seit 1990 eine beispiellose Entwicklung genommen. Ob Galerie Roter Turm, Rathaus oder das "gläserne Kaufhaus" Galeria Kaufhof, der Rosenhof, die moderne Zentralhaltestelle oder die Innere Klosterstraße mit den beiden Teilen der Rathaus-Passage - in Chemnitz sind alte und neue Architektur zu ei-em attraktiven Miteinander vereint. Allein die Stadt investierte über 50 Millionen Euro in die innerstädtische Wiederbelebung, alle Investoren mehr als 500 Millionen Euro. Im Jahr 2006 wurde die neue Mitte für ihre gelungene Mischung aus Einzelhandel, Büro, Gastronomie, Wohnen, Freizeit und Kultur mit dem DIFA-Award für innerstädtische Quartiere ausgezeichnet.

Vielfältiges kulturelles Angebot

Chemnitz verfügt über ein vielgestaltiges Kulturangebot. National und international geschätzt sind die Städtischen Theater mit dem Opernhaus, eine der modernsten Theaterbühnen Europas, und dem Schauspielhaus mit spektakulären Aufführungen und bemerkenswerten Inszenierungen, mit der Robert-Schumann-Philharmonie sowie dem Figurentheater.
Eine der größten privaten deutschen Kunstsammlungen hat seit 2007 in Chemnitz ihren Platz gefunden: Im Museum Gunzenhauser erwarten den Besucher in einem ehemaligen Sparkassengebäude fast 2.500 bedeutende Werke der klassischen Moderne, der Kunst zwischen den Weltkriegen und der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Darunter eine der weltweit größten Otto-Dix-Sammlungen. In diesem Jahr feiert die Stadt Chemnitz das „Otto-Dix-Jahr“ anlässlich seines 120. Geburtstages.
"DAStietz" bietet eine deutschlandweit einzigartige Begegnungsstätte aus Kultur und Bildung. Das ehemalige Kaufhaus vereint heute unter seinem Dach die Volkshochschule, die Stadtbibliothek, die Neue Sächsische Galerie und das Museum für Naturkunde.

Eng vernetzt: Wirtschaft und Wissenschaft in Chemnitz

Beim Wachstum der Beschäftigtenzahlen in Forschung und Entwicklung liegt Chemnitz im deutschlandweiten Vergleich ebenfalls ganz vorn. Dafür sorgen u.a. 50 Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, eine leistungsfähige Hochschullandschaft und das erfolgreichste Technologiezentrum Ostdeutschlands: das Technologie Centrum Chemnitz (TCC).
Die Chemnitzer Technologielandschaft hat einen weiteren bedeutenden Zuwachs bekommen. Am 19. Juni 2010 ist das Start-Up-Gebäude auf dem Smart Systems Campus feierlich eingeweiht worden. Die kurzen Wege zwischen Universität, Gründerzentrum und Gewerbeansiedlungen sind einmalig in Deutschland. Das bestätigten auch die Juroren der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“. 2008 wurde der Smart Systems Campus als „Ausgewählter Ort“ ausgezeichnet. Der Smart Systems Campus bietet optimale Voraussetzungen, um Innovationen zur Marktreife zu führen: Von der Grundlagenforschung an der TU Chemnitz, über die anwendungsorientierte Forschung am neuen Fraunhofer Institut für elektronische Nanosysteme, das Fraunhofer Institut für Umformtechnik bis hin zu Nutzung und Vermark-tung durch regionale Unternehmen. Auf dem Smart Systems Campus wird die gesamte Prozesskette abgebildet und vollzogen.
Die Technische Universität Chemnitz ist das intellektuelle Herz unserer Region. Derzeit studieren dort rund 10.700 Studenten. Jeder vierte Ingenieur Deutschlands kommt aus Sachsen, ein nicht unwesentlicher Teil davon aus Chemnitz.
Neben dem Volkswagen-Motorenwerk, ThyssenKrupp, Siemens VDO und IBM gehören Hörmann Rawema und die Union Werkzeugmaschinen GmbH zu den führenden Chemnitzer Unternehmen.

Jahr der Wissenschaft 2011

Das scheinbar Unmögliche denken, Lösungen finden, Kräfte bündeln. Das können wir in Chemnitz – und das wollen wir im „Jahr der Wissenschaft 2011“ allen Beteiligten beweisen. Mit ganz unterschiedlichen Projekten, die wissenschaftliches Denken erlebbar machen. Das Jahr soll für die Wissenschaft begeistern, Plattformen des Austauschs schaffen, zum Querdenken und Mitgestalten anregen. So werden Stadt und TU Chemnitz gemeinsam mit weiteren Partnern ein spannungsvolles „Jahr der Wissenschaft 2011“ begehen.

Mit einer Festwoche im Mai 2011 wurde das 175-jährige Jubiläum der TU Chemnitz gefeiert. Dass die Stadt im September dieses Jahres das 100-jährige Jubiläum des Rathauses begeht, passt gut. So trifft Historie auf Zukunft, Stadtentwicklung und Politik auf Wissenschaft und Forschung – ganz im Sinne der gemeinsamen Vorstellung für das „Jahr der Wissenschaft 2011“.

Einwohner

Stadt Chemnitz: 240.767
Regierungsbezirk: 1,6 Millionen

Erstmalig seit der Wende verzeichnet die Stadt Chemnitz ein Einwohnerplus. Zum Ende des vergangenen Jahres lebten mit 240.767 Menschen insgesamt 138 Men-schen mehr mit Hauptwohnsitz in der Stadt als im Vorjahr. Hauptgrund für diese Entwicklung ist das positive Wanderungssaldo. Im vergangenen Jahr hat Chemnitz 1275 Menschen mehr durch Zuzüge gewonnen als durch Wegzüge verloren.

Chemnitzer Prominente

Viele Prominente sind in Chemnitz geboren oder, sprichwörtlich, groß geworden. Dazu gehören eine Reihe von Sport-Stars: Eiskunstlaufkönigin Katarina Witt, der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalelf, Michael Ballack, Gewichthebe-Olympiasieger Matthias Steiner, die Paarlauf-Weltmeister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy, Diskus-Recke Lars Riedel und viele, viele andere. Ähnlich groß ist das Spektrum in Kunst und Kultur: Mit der Stadt verbunden sind unter anderem der Schriftsteller Stefan Heym - Namensgeber für den Internationalen Heym-Preis der Stadt Chemnitz, der Schauspieler Matthias Schweighöfer, Künstler wie Carsten Nicolai.

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Ansprechpartner

Stadt Chemnitz

Katja Uhlemann
Pressesprecherin
Tel.: 0371 488-1530
Fax: 0371 488-1595
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Thomas Liebert
Stellv. Pressesprecher
Tel.: 0371 488-1534
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