Ab Ende März 2025 sin Interessierte eingeladen, aktuelle Themen aus Wissenschaft und Forschung zu entdecken und darüber ins Gespräch zu kommen. Die neue Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Wissenschaft hautnah“ startet zunächst mit vier Veranstaltungen.
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei. Eine Anmeldung wird bis zum jeweiligen Veranstaltungstag unter www.vhs-chemnitz.de oder telefonisch unter 0371 488-4343 empfohlen.
Dienstag, 25. März, 18 Uhr – Auftaktveranstaltung – Veranstaltungssaal, TIETZ
Was gutes Lernen ausmacht. Ein historischer Rückblick und eine Einladung zum Gespräch
Mit Barbara Ludwig, Mitgründerin des Chemnitzer Schulmodells
Zum Auftakt wird Barbara Ludwig der Frage nachgehen, wie Lernen erfolgreich gestaltet werden kann. Unter dem Titel „Was gutes Lernen ausmacht. Ein historischer Rückblick und eine Einladung zum Gespräch“ werden neben einem Rückblick auf die Begründung des Chemnitzer Schulmodells auch gegenwärtige Veränderungen betrachtet und diskutiert.
Eine Anmeldung ist unter dem Link zur Veranstaltung möglich.
Mittwoch, 26. März, 19 Uhr – Kursraum 4.07, Volkshochschule
Zur Diskussion: Japan als Labor für alternde Gesellschaften
Mit Dr. Dorothea Mladenova, Japanologin
Ausgangspunkt für den Vortrag „Zur Diskussion: Japan als Labor für alternde Gesellschaften“ von Japanologin Dr. Dorothea Mladenova ist der demografische Wandel in Deutschland und Europa. Als eine der ältesten Bevölkerungen weltweit wird dabei Japan als Vergleich herangezogen. Der Vortrag geht den Fragen nach Pflegebedarf, Kosten sowie Innovationen und Ideen bezüglich der gesellschaftlichen Alterung in Japan nach und gibt einen Einblick in den dortigen Umgang damit.
Die Anmeldung und weitere Informationen unter dem Link zur Veranstaltung.
Mittwoch, 2. April, 18.45 Uhr – Kursraum 4.07, Volkshochschule
Zeitreise in den Bernsteinwald Mitteleuropas
Mit Michel Laaß, Geologe
Der Geologe Michel Laaß unternimmt eine „Zeitreise in den Bernsteinwald Mitteleuropas“. Er gibt einen Einblick in die urzeitlichen Wälder Mitteleuropas vor 40 bis 50 Millionen Jahren. Grundlage dafür sind unter anderem Einschlüsse verschiedenster Organismen im sächsischen Bernstein sowie nahezu vollständig erhaltene Urpferdchen und andere Wirbeltiere aus dem Geiseltal bei Merseburg. Im Vortrag werden Hintergründe dazu vermittelt und mittels moderner Fototechnik Momentaufnahmen aus der damaligen Zeit veranschaulicht.
Eine Anmeldung zum Kurs ist unter dem Link zur Veranstaltung möglich.
Montag, 14. April, 19 Uhr – Veranstaltungssaal, TIETZ
Synthetische Kraftstoffe made in Freiberg. Forschungen zu E-Fuels
Mit Prof. Dr.-Ing. Martin Gräbner von der TU Bergakademie Freiberg
Der Freiberger Professor für Energieverfahrenstechnik Martin Gräbner stellt in seinem Vortrag neuere Forschungen zur Technologie und Entwicklung von E-Fuels vor. Unter E-Fuels werden gemeinhin synthetische Kraftstoffe verstanden, die mittels Strom aus Wasser und Kohlenstoffdioxid hergestellt werden. Zur Diskussion steht, ob und auf welche Weise sie sich als Ersatz für herkömmliche Kraftstoffe eignen – auch im Vergleich zum reinen Elektroantrieb. In einer Demonstrationsanlage im sächsischen Freiberg werden E-Fuels aus biogenem oder regenerativ gewonnenem Methanol erzeugt.
Eine Anmeldung ist unter dem Link zur Veranstaltung möglich.