vom 1. bis 30. April
Sonderausstellung: Rüsseltiere
Ort: Museum für Naturkunde, 1. OG, TIETZ, Moritzstraße 20
Eintritt: Die Besichtigung der Sonderausstellung zum Thema Rüsseltiere ist kostenfrei. Für den Rundgang durch die Dauer- und Sonderausstellung wird eine gültige Eintrittskarte benötigt.
Der frei zugängliche Bereich zwischen dem Museum für Naturkunde und der Neuen Sächsischen Galerie bietet derzeit einen Einblick in die Evolution der Rüsseltiere. Der wissenschaftliche Volontär Christopher Herrmann hat bei seiner Arbeit im Sammlungsmagazin des Museums unerwartet viele Rüsseltierfossilien gefunden. So entstand die Idee, die Evolution der Elefanten anhand von Objekten aus unserem Bestand zu thematisieren. In den Vitrinen kann man Elefant, Mammut und Co. auf den Zahn fühlen.
Mittwoch, 15. April, 18.30 bis 19.30 Uhr
Als das Leben stillstand: Auf den Spuren eines Massensterbens in der Antarktis – Vortrag von Dr. Steffen Trümper, Münster
Ort: Museumspädagogik, Museum für Naturkunde, 1. OG, TIETZ, Moritzstraße 20
Eintritt: kostenfrei
Vor 251 Millionen Jahren ereignete sich eine der größten uns bekannten Krisen des Lebens. Schätzungsweise 95 Prozent aller Arten in den Meeren und Dreiviertel allen Lebens an Land verschwanden bei diesem Massensterbe-Ereignis, das das Ende eines ganzen Zeitalters markierte und daher als Perm-Trias-Ereignis bekannt ist. Wissenschaftler suchen in den Gesteinen aus aller Welt fieberhaft nach Hinweisen, um die Ursachen dieses Einschnitts und dessen Folgen zu verstehen. Ausgerechnet an einem der abgelegensten Orte der Erde gelang nun der Fund eines weiteren Archives dieses Massensterbens: im eisigen Herz der Ostantarktis! Pinguine, Gletscher und Fossilien – der Vortrag nimmt die Zuhörer mit auf eine spannende Forschungsreise zu den Spuren einer vorzeitlichen Katastrophe am Ende der heutigen Welt.
Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe des Freundeskreises des Museums für Naturkunde Chemnitz e. V.