Donnerstag, 8. Januar, 16.30 Uhr
Utopisches Karl-Marx-Stadt – Kurator:innenführung
Zur Ausstellung „Die neue Stadt“
Ort: Schloßbergmuseum, Schloßberg 12
Anmeldung per E-Mail an info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de oder Telefon 0371 488 4424.
Eintritt: aktuelle Eintrittspreise des Museums
Link zur Veranstaltung
Im Mittelpunkt dieser speziellen Führung zur Ausstellung „Die neue Stadt“ mit Kurator Peer Ehmke stehen nicht realisierte Bauprojekte. Ob Hochstraßen und City-Tunnel, 23-geschossige Wohntürme für das York-Gebiet oder das Heckert-Gebiet als brutalistisches Meisterwerk – Karl-Marx-Stadt sollte noch viel moderner sein, als der „real existierende Sozialismus“ es ermöglichte.
Die Ausstellung des Schloßbergmuseums verfolgt die nur wenige Jahrzehnte währende, aber intensive und folgenreiche Epoche als Karl-Marx-Stadt mit besonderem Fokus auf die Entwicklungen im Städtebau und in der Architektur.
Das Ende des Zweiten Weltkriegs bedeutete für die schwer zerstörte Industriestadt Chemnitz in mehrfacher Hinsicht ein Neubeginn: 1949 entstand die DDR, 1952 wurden die Länder aufgelöst und zwölf Bezirke als neue Verwaltungsstruktur geschaffen.
Chemnitz erhielt dabei nicht nur den Status einer Bezirkshauptstadt, sondern wurde 1953, auf Beschluss der Staatspartei SED, auch umbenannt. Mit dem Namen des Philosophen und kommunistischen Vordenkers Karl Marx wies man der Stadt – beabsichtigt oder nicht – eine Rolle als „sozialistische Musterstadt“ zu.
Sonntag, 18. Januar, 15.30 Uhr
Stempel-Workshop – Workshop
Zur Ausstellung „Best of II – Visitor's Choice“
Ort: Museum Gunzenhauser, Stollberger Straße 2
Anmeldung: per E-Mail an info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Eintritt: kostenfrei
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Aus STADT-STEMPEL wird erstmalig MUSEUM-STEMPEL. Gemeinsam mit dem Studio pari-pari stempeln wir das Museum ab und schaffen so neue Abdrücke unserer Eindrücke. Erlebt gemeinsam die Faszination des Stempels, wie eure Augen nach einer kurzen Einweisung besondere Formen, Schriften oder Strukturen suchen, um sie durch Knetmasse und Stempel-Tinte aufs Papier zu bringen.
Mittwoch, 21. Januar, 10 Uhr
Punkt, Punkt, Komma, Strich – Figurentheater zu Gast im Gunzenhauser
Stückentwicklung mit Bildern, Materialien und Objekten
Zur Ausstellung „Best of II – Visitor's Choice“
Ort: Museum Gunzenhauser, Stollberger Straße 2
Anmeldung unter: Theater Chemnitz_Punkt, Punkt, Komma, Strich
Eintritt: 12 Euro oder Gruppentickets – buchbar im Vorhinein über das Theater Chemnitz
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Aus einer künstlerisch-spielerischen Recherche entsteht eine neue Theaterinszenierung für junge Menschen ab vier Jahren. Mit Materialien, Körpern und Tanz sowie Stativen, Farben und Formen nähern sich Arne van Dorsten und Anna Lehotská ganz unterschiedlichen Gesten und Gefühlen, Bildräumen und Farbspielen an. Gemeinsam mit dem Publikum untersuchen sie, wie sich Gesichter lesen, wann und wie ein Gesicht entsteht oder was passiert, wenn einzelne Elemente kurzerhand wieder weggenommen werden oder aus der Reihe tanzen. Und ganz nebenbei entsteht aus Formen und Arrangements eine lebendige Geschichte! – Die Produktion kommt im Herbst in der Regie von Lara Kaiser und der Ausstattung von Cornelius Reitmayr auf die Figurentheaterbühne und wird auch mobil gezeigt: im Museum Gunzenhauser, in Kitas oder Grundschulen.
In Kooperation mit den Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser
Die Vorstellungen richten sich sowohl an Gruppen als auch Familien und können mit einem Nachspiel – einem kreativen Kurzworkshop im Museum – verbunden werden.
Für Kinder und Familien, Alter 4+
Mittwoch, 21. Januar, 18.30 Uhr
Eröffnung der Einzelausstellung Irene Bösch & Konzert von Conny Bauer
– Eröffnung und Konzert
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz, Theaterplatz 1
Eintritt: kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Entgegen des offiziellen Kulturbetriebs der DDR entwickelte sich in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) zu Beginn der 1970er-Jahre ein Hotspot der alternativen Kunstszene. Mit der Galerie Oben und der Künstlergruppe Clara Mosch (1977–1982), die gleichzeitig eine Produzentengalerie betrieb, gab es in der Stadt zwei Instanzen, die durch ihr unkonventionelles Ausstellungsprogramm, ihre Aktionen und Veranstaltungen Kunstinteressierte aus dem ganzen Land anzogen. Gleichzeitig dienten diese Orte aber auch als Plattformen für Künstler:innen, die von staatlicher Seite nicht als solche anerkannt wurden. Hier erhielten sie im Rahmen der inoffiziellen Szene ihre teilweise ersten Ausstellungsmöglichkeiten.
Die Ausstellung erzählt anhand von zahlreichen Originaldokumenten, Fotos, Plakaten, Postkarten und Briefen die Geschichte beider Galerien und lässt sie wiederaufleben. Durch monatlich wechselnde Präsentationen werden Künstler:innen vorgestellt, die zwischen 1973 und 1990 in der Galerie präsent waren, sodass ein breites Spektrum künstlerischer Tendenzen dieser Zeit erfahrbar wird. Weiterhin werden die sogenannten „Mittwochsveranstaltungen“ der Galerie Oben in Form von Künstler:innengesprächen, Vorträgen, Lesungen und Filmvorführungen wiederbelebt und laden dazu ein, mit den damaligen AktEuro:innen ins Gespräch zu kommen.
Wechselnde Präsentationen mit: Thomas Ranft, Michael Morgner, Núria Quevedo, Gerhard Altenbourg, Hans Brockhage, Carlfriedrich Claus, Dagmar Ranft-Schinke, Lutz Dammbeck, Gregor Torsten Kozik, Klaus Hähner-Springmühl, Erich Wolfgang Hartzsch, Irene Bösch
Donnerstag, 22. Januar, 10 Uhr
Punkt, Punkt, Komma, Strich – Figurentheater zu Gast im Gunzenhauser
Stückentwicklung mit Bildern, Materialien und Objekten
Zur Ausstellung „Best of II – Visitor's Choice“
Ort: Museum Gunzenhauser, Stollberger Straße 2
Anmeldung unter: Theater Chemnitz_Punkt, Punkt, Komma, Strich
Eintritt: 12 Euro oder Gruppentickets – buchbar im Vorhinein über das Theater Chemnitz
Link zur Veranstaltung
Aus einer künstlerisch-spielerischen Recherche entsteht eine neue Theaterinszenierung für junge Menschen ab vier Jahren. Mit Materialien, Körpern und Tanz sowie Stativen, Farben und Formen nähern sich Arne van Dorsten und Anna Lehotská ganz unterschiedlichen Gesten und Gefühlen, Bildräumen und Farbspielen an. Gemeinsam mit dem Publikum untersuchen sie, wie sich Gesichter lesen, wann und wie ein Gesicht entsteht oder was passiert, wenn einzelne Elemente kurzerhand wieder weggenommen werden oder aus der Reihe tanzen. Und ganz nebenbei entsteht aus Formen und Arrangements eine lebendige Geschichte! – Die Produktion kommt im Herbst in der Regie von Lara Kaiser und der Ausstattung von Cornelius Reitmayr auf die Figurentheaterbühne und wird auch mobil gezeigt: im Museum Gunzenhauser, in Kitas oder Grundschulen.
In Kooperation mit den Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser
Die Vorstellungen richten sich sowohl an Gruppen als auch Familien und können mit einem Nachspiel – einem kreativen Kurzworkshop im Museum – verbunden werden.
Für Kinder und Familien, Alter 4+
Donnerstag, 22. Januar, 16.30 Uhr
Das Geheimnis des gelben Plasteeimers – Kurator:innenführung
Zur Ausstellung „Die neue Stadt“
Ort: Schloßbergmuseum, Schloßberg 12
Anmeldung: per E-Mail an info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de oder Telefon unter 0371 488 4424.
Eintritt: aktuelle Eintrittspreise des Museums
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Was hat ein Modell der IBA 1957 in Westberlin in einer Ausstellung über den Aufbau von Karl-Marx-Stadt zu suchen? Warum ist so wenig bekannt, dass in Stadt und Bezirk Karl-Marx-Stadt außer Maschinen, Fahrzeugen und Textilien auch viele kleine Dinge hergestellt wurden, die heute als Kultobjekte der Ostmoderne gelten? Wer war Peter Michael? Und wie hat es das Fotoporträt von Mutti in die Ausstellung geschafft…? Diese Führung zur Ausstellung „Die neue Stadt“ mit Kurator Peer Ehmke beschäftigt sich mit solchen Fragen und erzählt Geschichte(n) hinter den Exponaten.
Die Ausstellung des Schloßbergmuseums verfolgt die nur wenige Jahrzehnte währende, aber intensive und folgenreiche Epoche als Karl-Marx-Stadt mit besonderem Fokus auf die Entwicklungen im Städtebau und in der Architektur.
Das Ende des Zweiten Weltkriegs bedeutete für die schwer zerstörte Industriestadt Chemnitz in mehrfacher Hinsicht ein Neubeginn: 1949 entstand die DDR, 1952 wurden die Länder aufgelöst und zwölf Bezirke als neue Verwaltungsstruktur geschaffen. Chemnitz erhielt dabei nicht nur den Status einer Bezirkshauptstadt, sondern wurde 1953, auf Beschluss der Staatspartei SED, auch umbenannt. Mit dem Namen des Philosophen und kommunistischen Vordenkers Karl Marx wies man der Stadt – beabsichtigt oder nicht – eine Rolle als „sozialistische Musterstadt“ zu.
Samstag, 24. Januar, 13 Uhr
Vom Brei zum Blatt – Papierschöpfen – Workshop
Zur Ausstellung „frank maibier. tritt tratt“
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz, Theaterplatz 1
Treffpunkt: Kasse der Kunstsammlungen am Theaterplatz
Anmeldung: per E-Mail an info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de oder Telefon unter 0371 488 4424. (Der Workshop ist auf maximal 15 Personen begrenzt.)
Eintritt: 28 Euro inkl. Tageskarte, ermäßigt 8 Euro ohne Tageskarte
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Frank Maibier ist für seinen feinsinnigen Umgang mit Materialien und Strukturen bekannt. Er begann mit Papierarbeiten und entwickelte daraus eine vielseitige Formensprache. Lernen Sie bei einem gemeinsamen Kurzrundgang durch die Ausstellung einige seiner Papierarbeiten kennen. Anschließend werden wir selbst praktisch tätig und lernen das Handwerk des Papierschöpfens. Es entstehen eigene individuelle Unikate. Die Papiere können nach einer kurzen Trocknungszeit an der Kasse in den Kunstsammlungen am Theaterplatz abgeholt werden.
Samstag, 31. Januar, 13 Uhr
Rundgang mit Frank Maibier durch die Ausstellung – Artist Talk und Führung
Zur Ausstellung „frank maibier. tritt tratt“
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz, Theaterplatz 1
Eintritt: Im Museumseintritt enthalten, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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Bei diesem Rundgang durch die Ausstellung gibt Frank Maibier persönliche Einblicke in ein Werk, das Material, Klang und Schrift konsequent neu denkt. Im direkten Austausch erfahren die Besucher:innen mehr über Arbeitsprozesse, Hintergründe und die Entstehung zentraler Werke.