Tag des offenen Denkmals am 8. September
10.30 Uhr Schillerplatz: Pressekonferenz mit Bürgermeister Michael Stötzer – ab 10 Uhr Programm an vielen Orten – 17 Uhr Offizielles Abschlusskonzert des Denkmaltages St. Nikolaikirche, Michaelstraße 15
Am Sonntag, dem 8. September, ab 10 Uhr beginnen zahlreiche Veranstaltungen an verschiedenen Denkmalobjekten zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals in Chemnitz, die von den jeweiligen Denkmaleigentümer:innen, Vereinen, Architekt:innen sowie Mitarbeiter:innen der Denkmalschutzbehörde der Stadt Chemnitz organisiert werden.
Der 31. bundesweite Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Titel „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“. Der bundesweite Denkmaltag wird zudem jährlich zentral durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz organisiert. Das vorgegebene Thema bietet erneut viel Interpretationsspielraum und die Mitarbeiter:innen der Denkmalschutzbehörde der Stadt Chemnitz haben ein Programm mit aktuell in der Sanierung oder Diskussion befindlichen Denkmalen und bereits mehrfach beteiligten Objekten zusammengestellt:
Was sind „Wahr-Zeichen“, die einen besonderen Wert für Chemnitz haben und zu pflegen und erhalten sind? Meist sind es Bauten, die besonders auffallen. Oft sind es auch erhaltene Symbole/Denkmäler vergangener historischer Ereignisse, die das Stadtbild oder die Stadtsilhouette bis heute prägen. Und nicht zuletzt hat die Stadt erstaunliche archäologische Funde zu bieten. Der Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis ist ein emotionales Zeitzeugnis mehrerer Epochen, die Freilichtbühne im Küchwald erinnert an das sozialistische Karl-Marx-Stadt und auch Kirchenbauten haben viel zu „erzählen“, um nur einige wenige Angebote zum Denkmaltag zu erwähnen.
Das offizielle Abschlusskonzert wird erstmals in der St. Nikolaikirche, Michaelstraße 15, stattfinden. Das städtebauliche Ensemble mit dem angrenzenden Nikolaifriedhof ist architektonisch und stadtgeschichtlich sehr bedeutsam.
Programm
Freilichtbühne Küchwald, Küchwaldring 34
Die Freilichtbühne im Küchwald wurde 1956-63 auf den Trümmern der kriegszerstörten „Küchwaldschänke“ im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes (NAW) nach Plänen des Chemnitzer Architekten Roland Hühnerfürst erbaut. Sie nimmt mit ihrem Gebäudeensemble mit markantem Turm und großer Freitreppe eine exponierte Stellung an der großen Festwiese am Küchwald ein. Das Bauensemble ordnet sich ein in die neoklassizistisch geprägte traditionelle Nachkriegsarchitektur.
Veranstalter: Küchwaldbühne e. V.
10 Uhr | musikalische Unterhaltung auf den Treppenpodesten durch „Traveler“ |
11.30 Uhr | Führung über die Küchwaldbühne |
12.30 Uhr | Filmvorführung im Bildwerferhaus – „In einer lauen Sommernacht“ |
Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis, Kaßbergstr. 16c
Dieses Objekt hat eine lange Geschichte: Erbaut 1867/77 als Gefangenenanstalt nach den damals gegebenen Maßstäben der viktorianischen Gefängnisarchitektur, diente es von 1933-45 den Nationalsozialisten als Untersuchungs- und Strafgefängnis und schließlich von 1945-52 dem NKWD und ab 1952 dem MfS als Untersuchungsanstalt. Von hier aus erfolgte dann der Deutsch-Deutsche Häftlingsfreikauf in den Jahren 1963-89.
Nach erfolgter Sanierung des gesamten Objektes beherbergt ein Teil mittlerweile einen Lern- und Gedenkort, der von einem Verein übernommen wurde.
Veranstalter: Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V.
11 Uhr | Führung zum Thema: „Doppelte Diktaturgeschichte des einstigen politischen Haftorts, Häftlingsfreikauf und Vorstellung der Gedenkstättenkonzeption“, begleitet von dem Zeitzeugen Rolf Kiesel |
14 Uhr | Führung mit Marc Rennfleisch (rennfleisch ARCHITEKTEN) vom früheren Hafttrakt B zum neuen Lernort |
Schloßbergmuseum, Schloßberg 12
Bei dem Objekt handelt es sich im Ursprung um ein ehemaliges Benediktinerkloster, welches im 16. Jahrhundert zu einem sächsischen Amtsschloss umgebaut wurde. Im Klostergebäude befindet sich heute das Schloßbergmuseum. Von den Ursprüngen erhalten ist das Klausurgebäude, sowie Reste des Kreuzganges.
Die zu einem Kloster gehörige Kloster-, spätere Schlosskirche ist ebenfalls erhalten.
Veranstalter: Stadt Chemnitz
11 Uhr | Führungen durch die beiden Sonderausstellungen „Zwischen Zunft und Fabrik“ und „In Stein gemeißelt“ |
Mietshäuser, Fritz-Reuter-Str. 33-35
Bei den Objekten handelt es sich um Mietshäuser der vorgründerzeitlichen Bebauung der Chemnitzer Südvorstadt. Das Gebiet des heutigen Reitbahnviertels lag südlich des mittelalterlichen Stadtkerns. Mit der sprunghaften Entwicklung von Chemnitz durch die Industrialisierung ab Mitte des 19. Jahrhunderts und der damit verbundenen Entwicklung zur Industriegroßstadt wurde das Areal zunehmend mit Wohn- und Geschäftsbauten erweitert.
Veranstalter: Dinero Portfolio GmbH
11 und 14 Uhr | Erläuterungen zu den in Sanierung befindlichen Objekten durch Olaf Köhler (Dinero Portfolio GmbH) und Carina Berger (Denkmalschutzbehörde Stadt Chemnitz) |
Karl Schmidt-Rottluff Wohnhaus, Limbacher Straße 382
Bei dem Gebäude handelt es sich um das ehemalige Landhaus der Familie des Mühlenbesitzers Friedrich August Schmidt im Stadtteil Rottluff, das 1913-14 in Formen des Jugend- und Heimatstils oberhalb des Mühlengebäudes errichtet wurde. Der Architekt war Oskar Hempel. Von 1943-46 wohnte der Künstler Karl Schmidt-Rottluff im Obergeschoss des Gebäudes. Einige seiner erhaltenen Zeichnungen und Aquarelle zeigen die dörfliche Landschaft im Umfeld des Gebäudes.
Veranstalter: Heidelmann & Klingebiel Planungsgesellschaft mbH
10 bis 11.30 Uhr | Baustellenführungen durch das Objekt, maximal 10 Personen |
Karl Schmidt-Rottluff Mühle, Limbacher Str. 380
Der Mühlenstandort der Rottluffer Obermühle ist bereits seit 1548 urkundlich belegt. Bei dem bestehenden Objekt handelt sich um das um 1893–94 anstelle eines abgebrannten Vorgängerbaus errichtete Wohn-und Mühlengebäude von Chemnitz-Rottluff mit historischer Mühlentechnik. Über den orts- und technikgeschichtlichen Wert hinaus besitzt das Gebäude Bedeutung als Elternhaus von Karl Schmidt-Rottluff, der seine Kinder- und Jugendzeit hier verbrachte.
Veranstalter: Förderverein Karl Schmidt-Rottluff e. V.
13 bis 15 Uhr | Führungen durch das Objekt, maximal 25 Personen |
Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 119
Das Industriemuseum Chemnitz ist ein umfangreicher, industriegeschichtlich und architektonisch wertvoller Werkskomplex, der eine der ehemals bedeutendsten Industrieanlagen in Chemnitz darstellt. Er besteht aus der ehemaligen Werkzeugfabrik Hermann Escher AG mit Gießereihalle, Putzereihalle, Werkstattgebäuden sowie dem Maschinenhaus, erbaut 1897-1907, und der benachbarten Gießerei der Schubert & Salzer AG, erbaut 1910. Die anspruchsvolle Fassadenarchitektur ist im Stadtbild überaus wirksam.
Veranstalter: Industriemuseum Chemnitz
14 Uhr | Führung zur Geschichte des Architektur- und Denkmal-Ensembles – mit Gästeführerin Karin Meisel, Treffpunkt: Eingangshalle IMC |
Stadtführung zu Wahrzeichen von Chemnitz
Veranstalterin: Gästeführerin Grit Linke
14 Uhr | Treffpunkt: Karl-Marx-Monument, Führung im Innenstadtbereich, u. a. mit den Stationen Roter Turm, Altes und Neues Rathaus |
Schillerplatz, Straße der Nationen/Georgstraße/Richard-Tauber-Straße
Der Schillerplatz ist ein in mehreren Planungsphasen entworfener Schmuckplatz aus der Zeit um 1860. Er ist in Gedenken an den 100. Geburtstag von Friedrich Schiller entstanden. Die schließlich ausgeführte Planung war eine Kombination der Entwurfsplanungen von Lenné, Götze und Klensky. Durch den Bau der Petrikirche und des Hotels „Chemnitzer-Hof“ erscheint der ursprüngliche Schmuckplatz deutlich reduzierter. Veränderungen fanden um 1890, um 1910, nach 1945 und um 1960 statt.
Veranstalter: Stadt Chemnitz
10.30 Uhr | Pressekonferenz zur Sanierung der Parkanlage mit Wiederherstellung der historischen Wegebeziehung des 19. Jahrhunderts |
Küchwaldklinikum, Bürgerstraße 2
Die Anlage des Klinikums Küchwald ist eine medizinische Einrichtung mit einer Gruppe regelmäßig angeordneter, aufeinander bezogener Stations- und Bettenhäuser sowie vorgelagerten Betriebsgebäuden in unregelmäßiger Anordnung − Putzbauten im Stil der Reformarchitektur des beginnenden 20. Jahrhunderts, umgeben von parkartig gestalteten Grünanlagen mit altem Baumbestand.
Veranstalter: Klinikum Chemnitz gGmbH
13 bis 16 Uhr | Führungen übers Gelände durch Mitarbeiter des Klinikums Chemnitz, Treffpunkt am Haupteingang Haus 10 |
Kesselhaus des ehem. Elektrizitätswerks des Rangierbahnhofes Chemnitz-Hilbersdorf, Frankenberger Straße 153
Das Bahnkraftwerk wurde um 1900 errichtet und in den 1920er Jahren erweitert. Es bestand hauptsächlich aus dem alten Kesselhaus, dem neuen Kesselhaus, dem Maschinenhaus, dem Schalthaus, dem Verwaltungsbau sowie weiteren An- und Verbindungsbauten. Bis auf das neue Kesselhaus vom Ende der 1920er Jahre wurden alle genannten Gebäude 2021/2022 abgerissen. Das neue Kesselhaus blieb erhalten und Dach und Fassade wurden saniert. Die historische technische Ausstattung ist zum Teil noch vorhanden.
Veranstalter: Fahrlogistik Götze
10 und 11 Uhr | Führungen durch das Kesselhaus mit Jan Götze (Eigentümer) und Cathrin Fuchs (Denkmalschutzbehörde Stadt Chemnitz) |
Lern- und Denkort am GEDENKEN, Flemmingstraße 8c
Das GEDENKEN wurde im Jahr 2007 von den Künstlern Gregor-Torsten Kozik und Frank Maibier in Zusammenarbeit mit Auszubildenden der SFZ Förderzentrum gGmbH geschaffen und erinnert an die schrecklichen Ereignisse, die sich während des Nationalsozialismus in der ehemaligen „Königlich-Sächsischen Landeserziehungsanstalt für Blinde und Schwachsinnige“ zugetragen haben. Das Kunstwerk GEDENKEN erinnert an die 232 Zöglinge dieser Einrichtung, die im Zuge der „Aktion T4“ systematisch ermordet wurden.
Veranstalter: SFZ Förderzentrum
12.45 bis 16.30 Uhr | musikalische und kreative Beiträge zur Erinnerungskultur, Testaufruf für App-gestützte, historische Geländerallye |
13 Uhr | „Was geschah mit Günter Neubauer“, Eine Familienforschung (auf dem Gelände der Flemmingstraße 8c am GEDENKEN und im Haus 35 der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte Chemnitz) |
Chemnitzer Viadukt, Annaberger Straße/Beckerstraße
Von 10 bis 11.30 Uhr möchte die Deutsche Bahn in diesem Jahr erneut Interessierte am imposanten Chemnitzer Viadukt informieren und Einblicke in die letzten Arbeiten geben. Im Frühling 2021 haben die Hauptbauarbeiten zur Ertüchtigung des Chemnitzer Viadukts begonnen. Nun werden das ertüchtigte Bauwerk und der gesamte Chemnitzer Bahnbogen fertig gestellt.
Veranstalter: Deutsche Bahn
10/10.30/11 Uhr | Führungen starten am Viadukt in der Beckerstraße. Interessierte werden gebeten, sich zu den Führungen bis zum Freitag, 6. September 2024, 12 Uhr unter folgender Adresse anzumelden: chemnitzerbahnbogen(at)deutschebahn.com |
13.45 Uhr | Offizielle Inbetriebnahme des Chemnitzer Bahnbogens, |
Veranstaltungen in den Kirchen der Stadt Chemnitz
Veranstalter: Kirchgemeinden
Stadtkirche St. Jakobi, Jakobikirchplatz 1
Die Stadt- und Marktkirche St. Jakobi befindet sich auf einem der ältesten Kirchenstandorte von Chemnitz und war über Jahrhunderte das geistliche und gesellschaftliche Zentrum der Stadt. In unmittelbarer Nachbarschaft zu den beiden Rathäusern des Mittelalters und frühen 20. Jahrhunderts gelegen und einen gemeinsamen Turm als Glockenturm nutzend, ist der Sakralbau noch heute Teil eines bedeutenden städtebaulichen Ensembles.
12 bis 14 Uhr | offene Kirche |
13 Uhr | Führung durch die Kirche mit Regina Reichel |
Stiftskirche Ebersdorf, Lichtenauer Straße 56
Die Stiftskirche Ebersdorf bildet mit Marienkapelle, den zwei Wehrtürmen und Resten der befestigten Kirchhofanlage ein Ensemble der Spätgotik. Weite Bedeutung erhielt das Gotteshaus als Marien-Wallfahrtskirche ab Mitte des 15. Jhs. Die Stiftskirche ist von städtebaulicher Bedeutung in ihrer zentralen Stellung im Dorfbild von Ebersdorf. In der Barockzeit wurde das Ensemble noch um ein stattliches Pfarramtsgebäude an der Ostseite ergänzt.
ab 14 Uhr | Festveranstaltung – Gottesdienst und Matinee zum Abschluss der Fassadensanierung, |
Schloßkirche, Schloßberg 11
Die zum ehemaligen Benediktinerkloster (12. Jh.) gehörige Kloster-, spätere Schlosskirche St. Marien ist ein vom weitläufigen ehemaligen Klostergelände und späterem Schloss umgebener Kirchbau, der in Formen der oberschlesischen Spätgotik mit Resten der ursprünglichen romanischen Vorgängerbauten überkommen ist.
14 bis 18 Uhr | offene Kirche mit Begleitprogramm - „Bewirtung wie zu Klosterzeiten“, Kinderangebot, Möglichkeit zur Turmbesteigung bis 17 Uhr, |
14 und 16 Uhr | Führung durch die Kirche |
15 Uhr | „Klug. Tapfer. Schön. – Die Frauen des Katharinenaltars“ |
17.30 Uhr | Orgelmusik zum Tag des offenen Denkmals |
Johanneskirche Chemnitz-Reichenbrand, Zwickauer Straße 514
Die große klassizistische Saalkirche wurde 1804–10 von Johann Traugott Lohse errichtet. Das Äußere zeugt von schlichter Monumentalität. Hervorgehoben wurde die östliche Schaufassade mit Portal und einem dreieckigen Giebelfeld, welches kräftige Säulen tragen. Im Inneren ist sie ein hervorragend erhaltenes Beispiel einer Predigtkirche im Übergang vom Barock zum Klassizismus. Innenausstattung mit Emporen, Kanzelaltar und Orgel sind weitgehend original erhalten.
14 Uhr | Führung zu den Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten im Kirchenraum,mit musikalischer Untermalung |
Evangelisch-methodistische Friedenskirche, Kaßbergstraße 30
Die evangelisch-methodistische Friedenskirche wurde 1893–94 in neogotischen Stilformen als Backsteinbau nach Plänen des Architekten Carl Bieber errichtet. Die Kirche ist in ihrer ursprünglichen Gestaltung fast vollständig erhalten und prägt entscheidend das gründerzeitliche Wohngebiet „Kaßberg“.
11 bis 15 Uhr | offene Kirche mit Führungen |
St. Petrikirche, Theaterplatz 3
Die Kirche St. Petri wurde 1885-88 infolge eines Architektenwettbewerbes nach Entwürfen des Leipziger Architekten Hans Enger in Formen der Neogotik errichtet. Sie war das erste Bauwerk am Kommunanger der Chemnitzer Neustadt und zählt noch heute mit 1200 Plätzen zu den größten Kirchen der Stadt.
14 bis 18 Uhr | offene Kirche |
St.-Markus-Kirche, Theodor-Körner-Platz 12
Neugotischer Zentralbau aus Backstein, errichtet 1893–95 von den Architekten Kröger und Abesser mit Doppelhelm-Turm. Im Tympanon des Eingangsportals gibt es ein farbiges Mosaik des Evangelisten Markus. Im Innenraum weitere Zeugnisse der ursprünglichen Ausmalung und farbige Bleiglasfenster. Freie Bestuhlung seit der Sanierung 1992–2000. Nutzung für Gottesdienste, Konzerte und Veranstaltungen.
13 bis 17 Uhr | offene Kirche, Führungen und Turmbesteigung nach Bedarf möglich |
Nikolaifriedhof, Michaelstraße 15
Der Nikolaifriedhof wurde 1815 geweiht. Die regelmäßige, in ihrer Grundform dem Rechteck angenäherte Anlage besticht durch ihre parkartige Baumbepflanzung sowie durch die zahlreichen, kunsthandwerklich ansprechend gestalteten Grabanlagen.
15 Uhr | thematische Friedhofsführungen |
St. Nikolaikirche, Michaelstraße 15
Das Gebäude wurde 1891-92 ursprünglich als Friedhofskapelle in neogotischer Formensprache nach Plänen von Christian Schramm errichtet. Da die Kirche der Nikolaigemeinde nach 1945 abgebrochen werden musste, dient seitdem diese Kapelle als Gotteshaus.
Veranstalter: Ev.-Luth. Kirchgemeinde St.-Nikolai-Thomas und Stadt Chemnitz
17 Uhr | Offizielles Abschlusskonzert des Denkmaltages |