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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 595

Tag des offenen Denkmals am 8. September

10.30 Uhr Schillerplatz: Pressekonferenz mit Bürgermeister Michael Stötzer – ab 10 Uhr Programm an vielen Orten – 17 Uhr Offizielles Abschlusskonzert des Denkmaltages St. Nikolaikirche, Michaelstraße 15

Am Sonntag, dem 8. September, ab 10 Uhr beginnen zahlreiche Veranstaltungen an verschiedenen Denkmalobjekten zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals in Chemnitz, die von den jeweiligen Denkmaleigentümer:innen, Vereinen, Architekt:innen sowie Mitarbeiter:innen der Denkmalschutzbehörde der Stadt Chemnitz organisiert werden.

Der 31. bundesweite Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Titel „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“. Der bundesweite Denkmaltag wird zudem jährlich zentral durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz organisiert. Das vorgegebene Thema bietet erneut viel Interpretationsspielraum und die Mitarbeiter:innen der Denkmalschutzbehörde der Stadt Chemnitz haben ein Programm mit aktuell in der Sanierung oder Diskussion befindlichen Denkmalen und bereits mehrfach beteiligten Objekten zusammengestellt:

Was sind „Wahr-Zeichen“, die einen besonderen Wert für Chemnitz haben und zu pflegen und erhalten sind? Meist sind es Bauten, die besonders auffallen. Oft sind es auch erhaltene Symbole/Denkmäler vergangener historischer Ereignisse, die das Stadtbild oder die Stadtsilhouette bis heute prägen. Und nicht zuletzt hat die Stadt erstaunliche archäologische Funde zu bieten. Der Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis ist ein emotionales Zeitzeugnis mehrerer Epochen, die Freilichtbühne im Küchwald erinnert an das sozialistische Karl-Marx-Stadt und auch Kirchenbauten haben viel zu „erzählen“, um nur einige wenige Angebote zum Denkmaltag zu erwähnen.
Das offizielle Abschlusskonzert wird erstmals in der St. Nikolaikirche, Michaelstraße 15, stattfinden. Das städtebauliche Ensemble mit dem angrenzenden Nikolaifriedhof ist architektonisch und stadtgeschichtlich sehr bedeutsam.


Programm

Freilichtbühne Küchwald, Küchwaldring 34

Die Freilichtbühne im Küchwald wurde 1956-63 auf den Trümmern der kriegszerstörten „Küchwaldschänke“ im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes (NAW) nach Plänen des Chemnitzer Architekten Roland Hühnerfürst erbaut. Sie nimmt mit ihrem Gebäudeensemble mit markantem Turm und großer Freitreppe eine exponierte Stellung an der großen Festwiese am Küchwald ein. Das Bauensemble ordnet sich ein in die neoklassizistisch geprägte traditionelle Nachkriegsarchitektur.

Veranstalter: Küchwaldbühne e. V.

10 Uhr

musikalische Unterhaltung auf den Treppenpodesten durch „Traveler“

11.30 Uhr

Führung über die Küchwaldbühne

12.30 Uhr

Filmvorführung im Bildwerferhaus – „In einer lauen Sommernacht“

 

Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis, Kaßbergstr. 16c

Dieses Objekt hat eine lange Geschichte: Erbaut 1867/77 als Gefangenenanstalt nach den damals gegebenen Maßstäben der viktorianischen Gefängnisarchitektur, diente es von 1933-45 den Nationalsozialisten als Untersuchungs- und Strafgefängnis und schließlich von 1945-52 dem NKWD und ab 1952 dem MfS als Untersuchungsanstalt. Von hier aus erfolgte dann der Deutsch-Deutsche Häftlingsfreikauf in den Jahren 1963-89.

Nach erfolgter Sanierung des gesamten Objektes beherbergt ein Teil mittlerweile einen Lern- und Gedenkort, der von einem Verein übernommen wurde. 

Veranstalter: Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V.

11 Uhr

Führung zum Thema: „Doppelte Diktaturgeschichte des einstigen politischen Haftorts, Häftlingsfreikauf und Vorstellung der Gedenkstättenkonzeption“, begleitet von dem Zeitzeugen Rolf Kiesel

14 Uhr

Führung mit Marc Rennfleisch (rennfleisch ARCHITEKTEN) vom früheren Hafttrakt B zum neuen Lernort

 

Schloßbergmuseum, Schloßberg 12

Bei dem Objekt handelt es sich im Ursprung um ein ehemaliges Benediktinerkloster, welches im 16. Jahrhundert zu einem sächsischen Amtsschloss umgebaut wurde. Im Klostergebäude befindet sich heute das Schloßbergmuseum. Von den Ursprüngen erhalten ist das Klausurgebäude, sowie Reste des Kreuzganges.

Die zu einem Kloster gehörige Kloster-, spätere Schlosskirche ist ebenfalls erhalten.

Veranstalter: Stadt Chemnitz

11 Uhr

Führungen durch die beiden Sonderausstellungen „Zwischen Zunft und Fabrik“ und „In Stein gemeißelt“

 

Mietshäuser, Fritz-Reuter-Str. 33-35

Bei den Objekten handelt es sich um Mietshäuser der vorgründerzeitlichen Bebauung der Chemnitzer Südvorstadt. Das Gebiet des heutigen Reitbahnviertels lag südlich des mittelalterlichen Stadtkerns. Mit der sprunghaften Entwicklung von Chemnitz durch die Industrialisierung ab Mitte des 19. Jahrhunderts und der damit verbundenen Entwicklung zur Industriegroßstadt wurde das Areal zunehmend mit Wohn- und Geschäftsbauten erweitert.

Veranstalter: Dinero Portfolio GmbH

11 und 14 Uhr

Erläuterungen zu den in Sanierung befindlichen Objekten durch Olaf Köhler (Dinero Portfolio GmbH) und Carina Berger (Denkmalschutzbehörde Stadt Chemnitz)

 

Karl Schmidt-Rottluff Wohnhaus, Limbacher Straße 382

Bei dem Gebäude handelt es sich um das ehemalige Landhaus der Familie des Mühlenbesitzers Friedrich August Schmidt im Stadtteil Rottluff, das 1913-14 in Formen des Jugend- und Heimatstils oberhalb des Mühlengebäudes errichtet wurde. Der Architekt war Oskar Hempel. Von 1943-46 wohnte der Künstler Karl Schmidt-Rottluff im Obergeschoss des Gebäudes. Einige seiner erhaltenen Zeichnungen und Aquarelle zeigen die dörfliche Landschaft im Umfeld des Gebäudes. 

Veranstalter: Heidelmann & Klingebiel Planungsgesellschaft mbH

10 bis 11.30 Uhr

Baustellenführungen durch das Objekt, maximal 10 Personen

 

Karl Schmidt-Rottluff Mühle, Limbacher Str. 380

Der Mühlenstandort der Rottluffer Obermühle ist bereits seit 1548 urkundlich belegt. Bei dem bestehenden Objekt handelt sich um das um 1893–94 anstelle eines abgebrannten Vorgängerbaus errichtete Wohn-und Mühlengebäude von Chemnitz-Rottluff mit historischer Mühlentechnik. Über den orts- und technikgeschichtlichen Wert hinaus besitzt das Gebäude Bedeutung als Elternhaus von Karl Schmidt-Rottluff, der seine Kinder- und Jugendzeit hier verbrachte.

Veranstalter: Förderverein Karl Schmidt-Rottluff e. V.

13 bis 15 Uhr

Führungen durch das Objekt, maximal 25 Personen

 

Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 119

Das Industriemuseum Chemnitz ist ein umfangreicher, industriegeschichtlich und architektonisch wertvoller Werkskomplex, der eine der ehemals bedeutendsten Industrieanlagen in Chemnitz darstellt. Er besteht aus der ehemaligen Werkzeugfabrik Hermann Escher AG mit Gießereihalle, Putzereihalle, Werkstattgebäuden sowie dem Maschinenhaus, erbaut 1897-1907, und der benachbarten Gießerei der Schubert & Salzer AG, erbaut 1910. Die anspruchsvolle Fassadenarchitektur ist im Stadtbild überaus wirksam.

Veranstalter: Industriemuseum Chemnitz

14 Uhr

Führung zur Geschichte des Architektur- und Denkmal-Ensembles – mit Gästeführerin Karin Meisel, Treffpunkt: Eingangshalle IMC

 

Stadtführung zu Wahrzeichen von Chemnitz

Veranstalterin: Gästeführerin Grit Linke

14 Uhr

Treffpunkt: Karl-Marx-Monument, Führung im Innenstadtbereich, u. a. mit den Stationen Roter Turm, Altes und Neues Rathaus

 

Schillerplatz, Straße der Nationen/Georgstraße/Richard-Tauber-Straße

Der Schillerplatz ist ein in mehreren Planungsphasen entworfener Schmuckplatz aus der Zeit um 1860. Er ist in Gedenken an den 100. Geburtstag von Friedrich Schiller entstanden. Die schließlich ausgeführte Planung war eine Kombination der Entwurfsplanungen von Lenné, Götze und Klensky. Durch den Bau der Petrikirche und des Hotels „Chemnitzer-Hof“ erscheint der ursprüngliche Schmuckplatz deutlich reduzierter. Veränderungen fanden um 1890, um 1910, nach 1945 und um 1960 statt.

Veranstalter: Stadt Chemnitz

10.30 Uhr

Pressekonferenz zur Sanierung der Parkanlage mit Wiederherstellung der historischen Wegebeziehung des 19. Jahrhunderts
mit Michael Stötzer, Baubürgermeister 

 

Küchwaldklinikum, Bürgerstraße 2

Die Anlage des Klinikums Küchwald ist eine medizinische Einrichtung mit einer Gruppe regelmäßig angeordneter, aufeinander bezogener Stations- und Bettenhäuser sowie vorgelagerten Betriebsgebäuden in unregelmäßiger Anordnung − Putzbauten im Stil der Reformarchitektur des beginnenden 20. Jahrhunderts, umgeben von parkartig gestalteten Grünanlagen mit altem Baumbestand.

Veranstalter: Klinikum Chemnitz gGmbH

13 bis 16 Uhr

Führungen übers Gelände durch Mitarbeiter des Klinikums Chemnitz, Treffpunkt am Haupteingang Haus 10

 

Kesselhaus des ehem. Elektrizitätswerks des Rangierbahnhofes Chemnitz-Hilbersdorf, Frankenberger Straße 153

Das Bahnkraftwerk wurde um 1900 errichtet und in den 1920er Jahren erweitert. Es bestand hauptsächlich aus dem alten Kesselhaus, dem neuen Kesselhaus, dem Maschinenhaus, dem Schalthaus, dem Verwaltungsbau sowie weiteren An- und Verbindungsbauten. Bis auf das neue Kesselhaus vom Ende der 1920er Jahre wurden alle genannten Gebäude 2021/2022 abgerissen. Das neue Kesselhaus blieb erhalten und Dach und Fassade wurden saniert. Die historische technische Ausstattung ist zum Teil noch vorhanden.

Veranstalter: Fahrlogistik Götze

10 und 11 Uhr

Führungen durch das Kesselhaus mit Jan Götze (Eigentümer) und Cathrin Fuchs (Denkmalschutzbehörde Stadt Chemnitz)

 

Lern- und Denkort am GEDENKEN, Flemmingstraße 8c

Das GEDENKEN wurde im Jahr 2007 von den Künstlern Gregor-Torsten Kozik und Frank Maibier in Zusammenarbeit mit Auszubildenden der SFZ Förderzentrum gGmbH geschaffen und erinnert an die schrecklichen Ereignisse, die sich während des Nationalsozialismus in der ehemaligen „Königlich-Sächsischen Landeserziehungsanstalt für Blinde und Schwachsinnige“ zugetragen haben. Das Kunstwerk GEDENKEN erinnert an die 232 Zöglinge dieser Einrichtung, die im Zuge der „Aktion T4“ systematisch ermordet wurden.

Veranstalter: SFZ Förderzentrum

12.45 bis 16.30 Uhr

musikalische und kreative Beiträge zur Erinnerungskultur, Testaufruf für App-gestützte, historische Geländerallye

13 Uhr

„Was geschah mit Günter Neubauer“, Eine Familienforschung (auf dem Gelände der Flemmingstraße 8c am GEDENKEN und im Haus 35 der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte Chemnitz)

 

Chemnitzer Viadukt, Annaberger Straße/Beckerstraße

Von 10 bis 11.30 Uhr möchte die Deutsche Bahn in diesem Jahr erneut Interessierte am imposanten Chemnitzer Viadukt informieren und Einblicke in die letzten Arbeiten geben. Im Frühling 2021 haben die Hauptbauarbeiten zur Ertüchtigung des Chemnitzer Viadukts begonnen. Nun werden das ertüchtigte Bauwerk und der gesamte Chemnitzer Bahnbogen fertig gestellt.

Veranstalter: Deutsche Bahn

10/10.30/11 Uhr
und 11.30 Uhr   

Führungen starten am Viadukt in der Beckerstraße. Interessierte werden gebeten, sich zu den Führungen bis zum Freitag, 6. September 2024, 12 Uhr unter folgender Adresse anzumelden: chemnitzerbahnbogen(at)deutschebahn.com

13.45 Uhr

Offizielle Inbetriebnahme des Chemnitzer Bahnbogens,
Festakt am Chemnitzer Viadukt,
Historischer Sonderzug verkehrt von Chemnitz Hbf bis Chemnitz Siegmar, Kostenfrei, Fahrzeiten werden vorher noch veröffentlicht

 

Veranstaltungen in den Kirchen der Stadt Chemnitz

Veranstalter: Kirchgemeinden

Stadtkirche St. Jakobi, Jakobikirchplatz 1

Die Stadt- und Marktkirche St. Jakobi befindet sich auf einem der ältesten Kirchenstandorte von Chemnitz und war über Jahrhunderte das geistliche und gesellschaftliche Zentrum der Stadt. In unmittelbarer Nachbarschaft zu den beiden Rathäusern des Mittelalters und frühen 20. Jahrhunderts gelegen und einen gemeinsamen Turm als Glockenturm nutzend, ist der Sakralbau noch heute Teil eines bedeutenden städtebaulichen Ensembles.

12 bis 14 Uhr

offene Kirche

13 Uhr

Führung durch die Kirche mit Regina Reichel

 

Stiftskirche Ebersdorf, Lichtenauer Straße 56

Die Stiftskirche Ebersdorf bildet mit Marienkapelle, den zwei Wehrtürmen und Resten der befestigten Kirchhofanlage ein Ensemble der Spätgotik. Weite Bedeutung erhielt das Gotteshaus als Marien-Wallfahrtskirche ab Mitte des 15. Jhs. Die Stiftskirche ist von städtebaulicher Bedeutung in ihrer zentralen Stellung im Dorfbild von Ebersdorf. In der Barockzeit wurde das Ensemble noch um ein stattliches Pfarramtsgebäude an der Ostseite ergänzt.

ab 14 Uhr

Festveranstaltung – Gottesdienst und Matinee zum Abschluss der Fassadensanierung,
Vortrag von Dipl.- Ing. Andreas Lippmann (Planungsgesellschaft Heidelmann und Klingebiel Dresden) zum Thema Fassadensanierung

 

Schloßkirche, Schloßberg 11

Die zum ehemaligen Benediktinerkloster (12. Jh.) gehörige Kloster-, spätere Schlosskirche St. Marien ist ein vom weitläufigen ehemaligen Klostergelände und späterem Schloss umgebener Kirchbau, der in Formen der oberschlesischen Spätgotik mit Resten der ursprünglichen romanischen Vorgängerbauten überkommen ist.

14 bis 18 Uhr

offene Kirche mit Begleitprogramm - „Bewirtung wie zu Klosterzeiten“, Kinderangebot, Möglichkeit zur Turmbesteigung bis 17 Uhr,
Ausstellung mit Bildern von Marc Chagall und Salvador Dalí

14 und 16 Uhr

Führung durch die Kirche

15 Uhr

„Klug. Tapfer. Schön. – Die Frauen des Katharinenaltars“
– Erläuterungen zum Altar

17.30 Uhr

Orgelmusik zum Tag des offenen Denkmals

 

Johanneskirche Chemnitz-Reichenbrand, Zwickauer Straße 514

Die große klassizistische Saalkirche wurde 1804–10 von Johann Traugott Lohse errichtet. Das Äußere zeugt von schlichter Monumentalität. Hervorgehoben wurde die östliche Schaufassade mit Portal und einem dreieckigen Giebelfeld, welches kräftige Säulen tragen. Im Inneren ist sie ein hervorragend erhaltenes Beispiel einer Predigtkirche im Übergang vom Barock zum Klassizismus. Innenausstattung mit Emporen, Kanzelaltar und Orgel sind weitgehend original erhalten.

14 Uhr

Führung zu den Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten im Kirchenraum,mit musikalischer Untermalung

 

Evangelisch-methodistische Friedenskirche, Kaßbergstraße 30

Die evangelisch-methodistische Friedenskirche wurde 1893–94 in neogotischen Stilformen als Backsteinbau nach Plänen des Architekten Carl Bieber errichtet. Die Kirche ist in ihrer ursprünglichen Gestaltung fast vollständig erhalten und prägt entscheidend das gründerzeitliche Wohngebiet „Kaßberg“.

11 bis 15 Uhr

offene Kirche mit Führungen

 

St. Petrikirche, Theaterplatz 3

Die Kirche St. Petri wurde 1885-88 infolge eines Architektenwettbewerbes nach Entwürfen des Leipziger Architekten Hans Enger in Formen der Neogotik errichtet. Sie war das erste Bauwerk am Kommunanger der Chemnitzer Neustadt und zählt noch heute mit 1200 Plätzen zu den größten Kirchen der Stadt.

14 bis 18 Uhr

offene Kirche

 

St.-Markus-Kirche, Theodor-Körner-Platz 12

Neugotischer Zentralbau aus Backstein, errichtet 1893–95 von den Architekten Kröger und Abesser mit Doppelhelm-Turm. Im Tympanon des Eingangsportals gibt es ein farbiges Mosaik des Evangelisten Markus. Im Innenraum weitere Zeugnisse der ursprünglichen Ausmalung und farbige Bleiglasfenster. Freie Bestuhlung seit der Sanierung 1992–2000. Nutzung für Gottesdienste, Konzerte und Veranstaltungen.

13 bis 17 Uhr

offene Kirche, Führungen und Turmbesteigung nach Bedarf möglich

 

Nikolaifriedhof, Michaelstraße 15

Der Nikolaifriedhof wurde 1815 geweiht. Die regelmäßige, in ihrer Grundform dem Rechteck angenäherte Anlage besticht durch ihre parkartige Baumbepflanzung sowie durch die zahlreichen, kunsthandwerklich ansprechend gestalteten Grabanlagen.

15 Uhr

thematische Friedhofsführungen

 

St. Nikolaikirche, Michaelstraße 15

Das Gebäude wurde 1891-92 ursprünglich als Friedhofskapelle in neogotischer Formensprache nach Plänen von Christian Schramm errichtet. Da die Kirche der Nikolaigemeinde nach 1945 abgebrochen werden musste, dient seitdem diese Kapelle als Gotteshaus.

Veranstalter: Ev.-Luth. Kirchgemeinde St.-Nikolai-Thomas und Stadt Chemnitz

17 Uhr

Offizielles Abschlusskonzert des Denkmaltages
„Time stands still“, Englische Musik aus Renaissance und Barock
mit Janis Neteler (Laute) und Christopher Fischer (Gesang)