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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 849

Neugestaltung des Areals am Eisenbahnviadukt beginnt

Eröffnung im zweiten Quartal 2025 geplant

Visualisierung des Areals am Eisenbahnviadukt
Visualisierung des Areals am Eisenbahnviadukt Foto: Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten
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Am Montag, dem 16. Dezember, starten die Arbeiten zur Neugestaltung des Eingangs zum Stadtpark am Eisenbahnviadukt Annaberger Straße/Reichsstraße. Die Fläche ist Teil des Stadtentwicklungsprogramms „Interventionsflächen“ der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Die Bauarbeiten sollen im zweiten Quartal 2025 abgeschlossen sein.

Nachdem die Deutsche Bahn AG im November die Baustelleneinrichtungs- und Lagerflächen an die Stadt Chemnitz übergeben hat, haben in dieser Woche die Vorbereitungen für die Umgestaltung des östlichen Teilareals begonnen, das von der Reichsstraße und dem Chemnitzfluss eingegrenzt wird. Zunächst werden die Baustelle eingerichtet, und das Gelände, auf dem früher ein Reifenhandel ansässig war, abgesperrt.

Im Jahr 2025 wird die Fläche begrünt und mit Hecken sowie sechs neuen Bäumen bepflanzt. Die Hecken dienen der Abgrenzung zur Reichstraße sowie zum Viadukt, das von einem fünf Meter breiten Rettungsweg umgeben ist. Der aktuell entlang der Becker- und Reichsstraße verlaufende Gehweg wird zurückgebaut und künftig durch das neugestaltete Areal führen, sodass Passanten direkt durch die aufgewerteten Flächen geleitet werden.

Im Zentrum der neuen Gestaltung entsteht eine gepflasterte Fläche mit multifunktionaler Nutzung. Angrenzend daran wird eine Sitzskulptur aufgestellt, die aus einem Teil des ausgebauten alten Hauptträgers des Viadukts gefertigt wird. Darüber hinaus plant der Chemnitzer Künstlerbund e.V., ein neues Kunstwerk zum Thema „Stadt am Fluss“ zu schaffen und auf dem Areal zu integrieren.

Der Gewässerrandstreifen entlang des Chemnitzflusses unterliegt aufgrund des Hochwasserschutzes strengen Auflagen. Hier wird eine Oberfläche aus Schotterrasen angelegt, die im Hochwasserfall als befahrbarer Weg dient.

Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt über Mittel aus dem Stadtentwicklungsprogramm „Interventionsflächen“ der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Die Bauarbeiten werden von der Steinbach & Richter GbR aus Lichtenau/OT Ottendorf ausgeführt. Die Bauüberwachung übernimmt das Büro Krüger Landschaftsarchitekten.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 228.000 Euro.