Am Samstag, dem 13. Juni, 14 Uhr, eröffnet Oberbürgermeister Sven Schulze gemeinsam mit Alexander Beck, Projektleiter und Vorstandsmitglied im Verein Rollfieber e. V, sowie Steve Tietze, Geschäftsführer der Schönherr Weba GmbH, die neue Skatehalle auf dem Gelände der Schönherrfabrik, Schönherrstraße 8.
Ab 13 Uhr ist die Halle für interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene bereits geöffnet.
Vertreter:innen der Medien sind ebenfalls willkommen. Der genaue Standort der Halle auf dem Gelände der Schönherrfabrik befindet sich hier.
Neben der Möglichkeit, die neue Roll- und Funsporthalle zu erkunden, werden bei diesem Familien-, Jugend- und Sportevent verschiedene Shows mit BMX, Scooter und Skateboard geboten. Außerdem sind moderierte Jam-Sessions, DJ-Live-Musik und Aktionen an der Fingerboard-Area geplant. Im Außenbereich der Halle laden mobile Rampen ebenfalls zum Fahren ein. Zudem wird ein Angebot an Speisen und Getränken bereitgestellt.
Die neue Skatehalle Chemnitz ist für die Funsportarten Skateboard, BMX, Dirt-MTB, Inlineskaten, Scooter, Rollschuh, WCMX (Rollstuhl) und Parkour ausgelegt und wird vom Sportverein Rollfieber e. V. betrieben. Sie löst die frühere Skatehalle „Druckbude“ ab, die sich ebenfalls auf dem Gelände der Schönherrfabrik befindet, den Anforderungen jedoch nicht mehr gerecht wurde. Für die regionale Funsport-Szene geht damit ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung.
Die Rollfläche beträgt knapp 1000 Quadratmeter. Dazu kommen Zuschauer- und Erholungs-flächen, Büros, Umkleidekabinen, Empfang, Servicestation, Werkstatt und ein Außengelände.
Der Innenausbau zur sportlichen Nutzung umfasst zwei Bowls (Becken für Skateboarder), zwei mobile Curbs (zum Fahren auf einer Kante), eine Jumpbox, vier Übungselemente sowie mehrere Rampen. Die höchste Rampe misst rund 3,20 Meter. Zudem steht ein Schaumstoffgrube (Foam Pit) für eine weiche Landung zum Ausprobieren neuer Tricks zur Verfügung.
Den sportlichen Innenausbau sowie die Gestaltung des Eingangsbereichs mit Verleih und Werkstatt finanzierte die Stadt Chemnitz. Grundlage hierfür ist ein Beschluss des Stadtrats vom 15. Mai 2024 (BA-050/2024), mit dem eine Summe von 700.000 Euro bereitgestellt wurde. Aufgrund von allgemeinen Kostenfortschreibungen im Zuge der Baumaßnahmen und der Indexsteigerung der Baupreise liegt der finale Anteil der Stadt Chemnitz bei rund 770.000 Euro. Die Mehrkosten finanzierte das Sportamt der Stadt Chemnitz.
Bei dem Gebäude handelt es sich um eine Lagerhalle der ehemaligen Gießerei. Eigentümer ist das Unternehmen Schönherr Weba GmbH, das die Halle zuvor für rund 1,7 Mio. Euro saniert hatte (u. a. Sanitär, Fassade, Lüftung und Heizung).
Die Stadt Chemnitz tritt als Mieterin der Halle auf und vermietet diese an den Sportverein Rollfieber e. V. weiter. Dessen Nutzungskonzept sieht neben dem reinen Sportbetrieb eine jugendkulturell ausgerichtete Sozialpädagogik vor.