Am Donnerstag, dem 26. Februar, von 17 bis 19.30 Uhr sind Interessierte zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung zur Zukunft des Chemnitzer Schauspielhauses in den Veranstaltungssaal der Stadtwirtschaft, Jakobstraße 46, eingeladen. Bürgermeister Thomas Kütter, Bürgermeisterin Dagmar Ruscheinsky, Dr. Christoph Dittrich, Generalintendant der Theater Chemnitz, sowie Vertreter:innen einer externen Beratungs- und Planungsagentur berichten über die Ausgangslage sowie Planungsstände und stellen Perspektiven vor.
Die Veranstaltung ist öffentlich, aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten ist eine vorherige Anmeldung bis zum 20. Februar erforderlich. Dies ist über den Link im Beteiligungsportal oder telefonisch unter 0371 488 1956 möglich.
Nachdem sich Stadträte und Fachgremien in den vergangenen Monaten intensiv mit zwei zentralen Varianten beschäftigt haben – einer Sanierung des bestehenden Schauspielhauses sowie einem möglichen Neubau auf dem Gelände des Spinnbaus – soll ein offener Austausch mit den Bürger:innen zu den Überlegungen zur künftigen Entwicklung des Schauspielstandorts ermöglicht werden.
Inhalte der Veranstaltung:
- Darstellung der Ausgangslage
- Betrachtung und Vergleich der Varianten Sanierung vs. Neubau
- Offene Gesprächsrunde für Fragen und Anregungen
- Ausblick
Im Mittelpunkt stehen zwei denkbare Zukunftswege:
- Sanierung des bestehenden Schauspielhauses: Die Sanierung gilt als grundsätzlich möglich. Sie würde eine Modernisierung und Nutzung für Theater im Bestand ermöglichen, jedoch mit begrenzten räumlichen Entwicklungsmöglichkeiten.
- Neubau im Spinnbau-Quartier: Als Alternative wird ein Neubau im Spinnbau diskutiert, der durch die Nähe zu bestehenden Bereichen des Theaters ein konzentriertes Kulturquartier ermöglichen könnte. Eine Vollbühne mit Unterbühne und Schnürboden, neue Werkstätten, eine zusätzliche Probebühne sowie Erweiterungsflächen für kulturelle Bildung sind denkbar.
Fachlich eingeordnet werden die Varianten durch Beiträge aus dem Dezernat für Stadtentwicklung und Bau, dem Dezernat für Soziales, Jugend, Gesundheit, Kultur und Sport sowie durch die Theater Chemnitz. Eine offene Fragerunde bietet Raum für Rückmeldungen, Einschätzungen und Diskussionen.