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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 190

„Gemeinsam sind wir unerträglich“

Volkshochschule: Ausstellungseröffnung zur Geschichte der Frauenbewegung in der DDR, am 30. März, 18 Uhr

Am Montag, dem 30 März, ab 18 Uhr sind Interessierte zur Eröffnung der Ausstellung „Gemeinsam sind wir unerträglich. Die unabhängige Frauenbewegung in der DDR“ in die Volkshochschule, Kursraum 4.07 im TIETZ, Moritzstraße 20, eingeladen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung wird unter dem Link zur Veranstaltung oder telefonisch unter 0371 488-4343 empfohlen.

Die Wanderausstellung erzählt in vier Kapiteln auf 24 Tafeln die Geschichte einer sozialen Bewegung in einer Diktatur. Erstmals wird in dieser Form die nichtstaatliche DDR-Frauenbewegung aus der Sicht ihrer Akteurinnen präsentiert.

Seit 1980 kamen in der DDR Frauen in informellen Kreisen zusammen. Von Beginn an kritisierten viele die Situation von Frauen im DDR-Alltag und zogen die staatliche Doktrin von der verwirklichten Gleichberechtigung der Frauen in Zweifel. Es entfaltete sich eine landesweit agierende Bewegung. Im demokratischen Aufbruch der Jahre 1989 und 1990 saßen ihre Akteurinnen an den Runden Tischen und forderten eine geschlechtergerechte Gesellschaft ein.

Die Ausstellung der Agentur für Bildung, Geschichte und Politik e.V. ist bis zum 24. April im Foyer der vierten Etage der Volkshochschule im TIETZ zu sehen.

Eine Kooperation des Evangelischen Forums Chemnitz und der Volkshochschule Chemnitz.