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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 886

Fußgängerbrücke am ehemaligen Flussbad in Altchemnitz fertiggestellt

Einladung zum Winterspaziergang am 11. Januar, 13.30 Uhr

Am ehemaligen Flussbad wurden Wege angelehgt, Bäume gepflanzt und eine neue Fußgängerbrücke eingehoben.

Eine weitere Interventionsfläche der Kulturhauptstadt Europas 2025 wurde heute fertiggestellt. Die neue öffentliche Grünanlage am ehemaligen Flussbad, an der Schulstraße 60 in Altchemnitz, ist einschließlich der neuen Fußgängerbrücke ab sofort uneingeschränkt zur Nutzung freigegeben. Das Vorhaben ist Teil des Projektes "Stadt am Fluss", bei dem verschiedene Fließgewässer in der Stadt wieder erlebbar gemacht werden sollen.

Anlässlich der Fertigstellung dieses Bauvorhabens lädt das Grünflächenamt in Kooperation mit den Bürgerplattformen Chemnitz Süd & Chemnitz Mitte am Samstag, dem 11. Januar 2025 um 13:30 Uhr zu einem Winterspaziergang zwischen den Stadtteilen Altchemnitz und Markersdorf ein. Treffpunkt ist der neue Eingangsplatz zur Brücke an der Schulstraße 60.

Beim Spaziergang stehen die Geschichte von Stadtpark und ehemaligem Flussbad, Hochwasserschutz, Gewässerentwicklung, Naturschutz, Sport, Erholung sowie das Bauvorhaben im Rahmen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 im Fokus.

Im Januar 2024 starteten die Arbeiten zur Errichtung der neuen Fußgängerbrücke über die Chemnitz. Nach fast genau einem Jahr wurden diese gemeinsam mit der Gestaltung der Freianlage rechtzeitig zum Beginn des Kulturhauptstadtjahres abgeschlossen. Unter Einhaltung der Auflagen von Naturschutz, Wasserrecht und Denkmalschutz wurde eine öffentliche Grünanlage mit hoher Aufenthaltsqualität gestaltet, die neue Bezüge zum Fluss Chemnitz, dem naturnahen Landschaftsraum und seiner Geschichte herstellt.

Der neue Freizeit- und Erholungsort mit der rund 61 Meter langen und 2,5 Meter breiten Fußgängerbrücke aus Stahl verbindet nun die beiden Stadtteile Altchemnitz und Markersdorf. Es entstanden verschiedene Aufenthaltsbereiche zu beiden Seiten des Flusses mit unterschiedlichen Funktionen. An der Schulstraße wurde neben dem Eingangsplatz eine Freizeitfläche mit Outdoorfitnessgeräten, bespielbaren Elementen und einem geschwungenen Rundweg geschaffen. Auf der Seite des Stadtparks laden individuelle Sitzelemente und gestalterische Akzente in Anlehnung an das ehemalige Flussbad zum Verweilen und Erholen ein. Zudem wurde die Chemnitz in diesem Bereich von der Landestalsperrenverwaltung naturnah umgestaltet und bietet ein besonderes Naturerlebnis.

Neue Wegeverbindungen, Ausstattungselemente sowie Gestaltungs- und Informationsobjekte sind neben den Pflanzungen von 42 Bäumen und 415 Sträuchern entstanden und runden die Gestaltung der öffentlichen Grünanlage am ehemaligen Flussbad ab.

Etwa 3.500 m² Rasen- und Wiesenflächen müssen noch eingesät werden. Aufgrund des Wetters ist dies erst im neuen Jahr möglich. Auch andere kleinere Restarbeiten werden dann abgeschlossen.

Mit der Bauausführung wurde die Firma Phönix-Bau GmbH aus Aue-Bad Schlema beauftragt. Die Baukosten inklusive Ausgleichsmaßnahmen liegen bei ca. 2,5 Mio. Euro. Für die Planung und Bauüberwachung der Fußgängerbrücke waren das Büro Jäger und Bothe Ingenieure GmbH aus Chemnitz zuständig, für die Planung und Bauüberwachung der Freianlage Rehwaldt Landschafsarchitekten aus Dresden. Die gesamten Planungskosten betragen rund 380 Tsd. Euro.

Die Maßnahme wurde mit Kulturhauptstadtfördermitteln von Bund und Land finanziert.