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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 60

Fünf Sportstätten-Projekte werben um Bundesförderung

Stadtrat beschließt Teilnahme der Stadt Chemnitz am Projektaufruf für Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“

Der Chemnitzer Stadtrat hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, dass sich die Stadt Chemnitz am Projektaufruf 2025/2026 für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)“ beteiligt. Ziel ist es, mit Unterstützung des Bundes wichtige Sportstätten zukunftsfähig weiterzuentwickeln, energetisch zu modernisieren und die Nutzungsbedingungen für Sportler:innen, Vereine sowie Schulen nachhaltig zu verbessern.

Die Stadt Chemnitz plant, die folgenden fünf Projekte in das Förderverfahren einzubringen: 

  • die Umwandlung eines Rasenplatzes in einen Kunstrasenplatz in der Sportstätte Röhrsdorf,
  • die Sanierung der Kältetechnik im Jutta-Müller-Eissportzentrum Chemnitz,
  • die Sanierung des Kunstrasenplatzes auf dem Sportplatz „Jahnbaude“,
  • die Sanierung der Sporthalle an der Walter-Janka-Straße 37 sowie
  • die Komplexsanierung der Sporthalle am Schloßteich.


Mit der Bewerbung im Bundesprogramm besteht die Möglichkeit, dass die Stadt Chemnitz Investitionsmittel für kommunale Sportstätten erhält, die eine besondere sportliche, soziale, ökologische oder regionale Bedeutung haben. Die Stadt Chemnitz geht von einer anerkannten Haushaltsnotlage aus und rechnet daher mit einer Förderquote von bis zu 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. 

Die fünf Vorhaben repräsentieren die Vielfalt des Sports in der Stadt Chemnitz. Sie dienen dem Breitensport in all seinen Facetten – von der aktiven Freizeitgestaltung über den Schul- und Vereinssport bis hin zur gezielten Kinder- und Jugendförderung – und dem leistungsorientierten Training. Die Sportstätten sind aufgrund ihrer hohen Nutzerzahlen zentrale Ankerpunkte sowohl in den Stadtteilen als auch im gesamten Stadtgebiet. Alle betreffenden Sportstätten leisten einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration und zur Förderung von Bewegung im Alltag. 

Alle Projekte verfolgen neben der baulichen Erneuerung auch ökologische Ziele. Geplant sind unter anderem der Einsatz moderner LED-Beleuchtung, energieeffizienter Technik, die Nutzung von Abwärme sowie Maßnahmen, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern. 
Bei den Kunstrasenplätzen werden die aktuellen europäischen Vorgaben berücksichtigt, indem auf synthetische Füllstoffe verzichtet wird.

Um die Fristen des Bundesprogramms einzuhalten, wurden die Projektskizzen bereits frist- und chancenwahrend eingereicht. Dies geschah vorbehaltlich des Stadtratsbeschlusses, der nun nachgereicht wird. Voraussetzung für eine spätere Antragstellung ist die Bestätigung durch den Stadtrat, dass die Projekte umgesetzt werden, sofern eine Förderung bewilligt wird, und dass der kommunale Eigenanteil gesichert ist.

Sollten die Projekte durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages ausgewählt werden, wird die Stadt Chemnitz die vollständigen Förderanträge einreichen. Die Umsetzung der Maßnahmen ist abhängig vom jeweiligen Projekt in den Jahren 2026 bis 2029 vorgesehen. 

Mit der Beteiligung an diesem Bundesprogramm verbindet die Stadt Chemnitz das Ziel, die Sportinfrastruktur langfristig zu sichern, moderne und barrierearme Bedingungen zu schaffen und die Attraktivität der Sportstadt Chemnitz weiter zu stärken.