Fischwegbrücke wird an neuen Rastplatz versetzt
Einladung für Journalist:innen: am 11. Juli, ab 8 Uhr, Chemnitztalstraße in Höhe Heinersdorfer Straße
Am Donnerstag, dem 11. Juli, ab 8 Uhr beginnen die Arbeiten, um die alte Fischwegbrücke mit einem Kran an ihren neuen Standort am künftigen Rastplatz am Chemnitztalradweg zu setzen.
Vertreter:innen der Medien sind dazu eingeladen. Der genaue Standort befindet sich hier: 50.88138020350197, 12.89925924789418.
Witterungsbedingt können sich die Arbeiten verzögern bzw. unterbrochen oder gegebenenfalls auch verschoben werden. (Dazu wird dann kurzfristig informiert.) Zu beachten ist, dass sich Personen aus Sicherheitsgründen nur außerhalb der Baustelle und außerhalb des Schwenkbereiches des Kranes aufhalten dürfen.
Unweit des Chemnitztalradwegs entsteht an der Chemnitztalstraße in Höhe Heinersdorfer Straße im Chemnitzer Norden als Öffentlicher Platz ein neuer Rastplatz mit verschiedenen Sitzelementen, einem Pavillon, Fahrradständern und einer Streuobstwiese. Der Rastplatz am Chemnitztalradweg ist die Interventionsfläche der Bürgerplattform Chemnitz-Nord für die Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025.
Die Umgestaltung hat bereits begonnen. Die Ausführungsplanung wurde der Bürgerplattform Nord und interessierten Bürger:innen am 4. Juli vor Ort vorgestellt.
Die als technisches Denkmal vorhandene alte Fischwegbrücke wird mit der Gestaltung des neuen Rastplatzes in Draisdorf so versetzt, dass das Brückenbauwerk den neuen Rastplatz flankiert. Nach Abschluss der geplanten Sanierungsarbeiten soll sie wieder begangen, besichtigt und mit Kleinkunst bespielt werden können.
Die Fertigstellung ist für Ende September 2024 geplant. Die Baukosten für den Rastplatz und die Umsetzung der Fischwegbrücke belaufen sich auf ca. 328.000 Euro.
Ausgeführt werden die Arbeiten durch das Unternehmen FUCHS Bau Ost GmbH, Hainichen. Die Bauüberwachung übernimmt das Planungsbüro ibb Ingenieurbüro Bauwesen GmbH, Chemnitz.
Hintergrund:
Die Öffentlichen Plätze sind Ergebnis einer intensiven Beteiligung der Menschen in den Stadtteilen und Ortschaften. Die Akteur:innen aus den Stadtgebieten haben sich intensiv Gedanken gemacht und zusammen mit ihrer Bürgerschaft einen öffentlichen Ort ausgewählt, der im Zuge der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 umgestaltet werden soll. Jedes der acht Gebiete der Bürgerplattformen und jede der acht eingemeindeten Ortschaften erhält dafür jeweils maximal 325.000 Euro. Umgesetzt werden und wurden zum Beispiel ein Pavillon im Küchwald, ein thematischer Rundwanderweg um die Ortschaft Kleinolbersdorf-Altenhain und ein Aufzug an der Grundschule Wittgensdorf, sodass dort mit der Aula ein barrierefreier Veranstaltungsraum entstanden ist.
Die Öffentlichen Plätze gehören zu den 30 Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025. Sie sind das Stadtentwicklungsprojekt der Stadt Chemnitz für die Kulturhauptstadt, das inzwischen über 60 Mio. Euro Investitionssumme umfasst.
www.chemnitz.de/interventionsflaechen
Rastplatz am Chemnitztalradweg