Europa braucht Dialog. Duale Ausbildung in Spanien und Deutschland
Volkshochschule: Austauschabend am 12. November, 18 Uhr, TIETZ, Raum 4.62
Am Dienstag, dem 12. November, von 18 bis 19.30 Uhr sind Interessierte zu einem Austausch über das System der Dualen Ausbildung in Spanien und Deutschland ins TIETZ, Moritzstraße 20, Raum 4.62 eingeladen. In der Veranstaltung kommen deutsche und spanische Stimmen aus der Praxis zu Wort.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen sind telefonisch unter 0371 488-4343 oder online unter www.vhs-chemnitz.de/kurs/W2410410 möglich.
Die Duale Ausbildung wurde in Deutschland derart überzeugend entwickelt und praktiziert, dass sie sich inzwischen jenseits der Grenzen des Landes zum Exportschlager entwickelt hat. Viele EU-Mitgliedstaaten versuchen, sie zu kopieren und auf ihre eigene Berufs- und Ausbildungspraxis anzuwenden.
In der Veranstaltung wird Tanja Nause von der Deutschen Handelskammer für Spanien in Madrid (AHK) von ihrer vermittelnden Tätigkeit berichten. Sie beschreibt die Vor- und Nachteile, die positiven und die negativen Erfahrungen, die die AHK damit über die Jahre in Spanien sammeln konnte.
Darüber hinaus schildert Christiane Matthes-Uber, welche Erfahrung die Industrie- und Handelskammern insbesondere mit der Einführung dieses Bildungsformats nach der politischen Wende von 1989 gewonnen haben. Der Fokus liegt dabei auf dem Strukturwandel in den Transformationsländern Mittel- und Osteuropas.
Hervorgehoben wird in diesem Zusammenhang, dass jeder Auszubildende in Deutschland heute die Möglichkeit hat, bis zu sechs Monate seiner Ausbildung lang Praxiserfahrung im Ausland zu sammeln. Anhand dieses Themas möchte die Veranstaltung einen Beitrag zur europäischen Verständigung leisten.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Industrie- und Handelskammer Chemnitz, der Deutschen Handelskammer für Spanien, der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Volkshochschule Chemnitz. Sie findet statt im Rahmen des Länderschwerpunktes zu Spanien an der Volkshochschule.