Am Montag, dem 7. April, von 19 bis 20.30 Uhr, sind Interessierte zu einer Veranstaltung zum Thema „Gutes Telegram – böses Telegram? Ein Blick hinter die Kulissen des Messengers: Vortrag und Diskussion mit Stefan Mey“ in die Volkshochschule im TIETZ, Kursraum 4.07 eingeladen.
Der Technologiejournalist Stefan Mey beleuchtet die Hintergründe des Messengerdienstes Telegram und lädt zum Mitdiskutieren ein.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist unter dem Link zur Veranstaltung oder telefonisch unter 0371 488-4343 möglich.
Telegram ist ein kostenloser Messengerdienst zur Nutzung auf Smartphones, Tablets oder Computern, der in Russland entwickelt wurde. Dabei ist er eine Mischung aus Facebook, WhatsApp und dem Darknet. Er gilt als berüchtigte Einkaufsmeile für Drogen oder als „Hassmaschine“. Wird er von rechten Influencern, Drogenhändlern oder Terroristen genutzt, greifen aber auch Menschenrechts- oder Klima-Aktivisten auf den Dienst zurück.
Weltweit ist Telegram zudem ein unverzichtbares Werkzeug für Bürgerrechtler und Oppositionelle in autokratischen Systemen – deswegen wird Telegram von antidemokratischen Regierungen oft und gerne zensiert.
In seinem Vortrag beleuchtet Stefan Mey diese Aspekte und schaut hinter die Kulissen: Welche Geschichte hat Telegram? Was zeichnet seine Funktionen aus? Wie finanziert sich der Messengerdienst? Wie anonym und unabhängig ist Telegram tatsächlich? Und wie lässt sich Telegram trotz aller Probleme sinnvoll nutzen?
Stefan Mey hat Soziologie und Medienwissenschaften studiert und ist als freier Journalist und Buchautor tätig.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Volkshochschule Chemnitz im Projekt „Kontrovers vor Ort“.