Am Montag, dem 11. Mai, 18 Uhr sind Interessierte zu einem Podiumsgespräch rund um die empirische Erforschung demokratiegefährdender Einstellungen und die aktuellen Befunde der Mitte-Studie 2024/2025 der Friedrich-Ebert-Stiftung eingeladen. Die Veranstaltung findet im Kursraum 4.07 der Volkshochschule im TIETZ, Moritzstraße 20, statt.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist online unter dem Link zur Veranstaltung möglich. Die Veranstaltung wird hybrid organisiert, d. h. auch eine Online-Teilnahme ist möglich. Die Zugangsdaten werden nach Anmeldung am Tag der Veranstaltung per E-Mail verschickt.
Die repräsentativen „Mitte-Studien“ der Friedrich-Ebert-Stiftung geben alle zwei Jahre Auskunft über die Verbreitung, Entwicklung und die Hintergründe rechtsextremer, menschenfeindlicher und antidemokratischer Einstellungen in Deutschland. Die Ausgabe von 2025 unter dem Titel „Die angespannte Mitte“ blickt auf die Normalisierung rechtsextremistischer Positionen in Zeiten globaler Unsicherheit.
Die Studie benennt zentrale gesellschaftliche Kipppunkte und analysiert, wie einzelne politische Themen als Werkzeug genutzt werden, um rechtsextreme Positionen zu verbreiten und zu verharmlosen. An diesem Abend stellt die Herausgeberin Franziska Schröter die wissenschaftlichen Erhebungsmethoden und die Ergebnisse der Studie vor. Das anschließende Podiumsgespräch wird von Dr. André Fleck moderiert.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen und der Volkshochschule Chemnitz.