Breitbandausbau in Chemnitz Nordwest
Errichtung eines FTTB-Glasfasernetzes
Im Zeitraum von Oktober 2024 bis März 2027 werden im Chemnitzer Stadtgebiet Nordwest (Röhrsdorf, Borna Süd, Schloßchemnitz Nord) die bislang unterversorgten Adressen, die in der ersten Ausbaustufe 2019 nicht mitberücksichtigt werden konnten, an das FTTB-Glasfasernetz angeschlossen. Dabei werden 29 Netzverteiler und 29,3 km Breitbandtrasse für den Anschluss von ca. 305 Gebäuden neu errichtet.
Entlang der Längstrasse existieren auch Gebäude, für die aus förderrechtlichen Gründen kein Glasfaseranschluss vorgesehen ist. Hierbei handelt es sich um sogenannte Reserveadressen. Für einen späteren Anschluss dieser Gebäude wird bei der Baumaßnahme die erforderliche Breitbandinfrastruktur in Form von Mikrorohrverbänden und Mikrorohren bis zur Grundstücksgrenze mithergestellt.
Im Bauvorhaben sind koordinierte Leistungen für die Verlegung von Infrastruktur der eins/inetz integriert. Hierbei werden Stromkabel verlegt und die Straßenbeleuchtung erneuert. Ebenfalls im Bauvorhaben integriert sind Maßnahmen zur Straßensanierung.
Die Tiefbauleistungen für sämtliche Oberflächen erfolgen in offener und geschlossener Bauweise. Dazu werden in den verschiedenen Stadtgebieten die Straßen teilweise bzw. voll gesperrt.
Die Gesamtbaukosten in Höhe von ca. 9,57 Mio. Euro werden vom Bund und dem Freistaat Sachsen gefördert. Mit der Durchführung der Baumaßnahme wurde das Unternehmen Umwelt 2000 GmbH – Umweltbau und Recyclingtechnik, Leipzig, beauftragt.