Ausstellung: Jüdisches Leben in Sachsen
Im Themenjahr der Jüdischen Kultur »Tacheles 2026« zeigen drei sächsische Fotografen Einblicke in den jüdischen Alltag, religiöse Feiertage, kulturelle Veranstaltungen und das Gedenken. Die Aufnahmen führen von Görlitz bis nach Zwickau und zeigen sowohl das heutige Gemeindeleben als auch die Spuren jüdischer Geschichte in Sachsen. Ergänzt wird die deutsch- und englischsprachige Ausstellung durch einen Kurzfilm. Sie lädt dazu ein, neue Einblicke zu gewinnen, Vorurteile zu hinterfragen und sich mit jüdischer Kultur als lebendigem Teil der sächsischen Gesellschaft auseinanderzusetzen.
Die Ausstellung kann vom 4. bis 16. November während der Öffnungszeiten des Rathauses besichtigt werden: montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr.
Erstellt wurde die Ausstellung vom Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden K. d. ö. R. Sie wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Die Fotografen
Stephan Dietze aus Leipzig ist eng mit dem Kultur- und Begegnungszentrum Ariowitsch-Haus in Leipzig verbunden und begleitet seit Längerem fotografisch die Arbeit des Hauses ebenso wie die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig. Von ihm stammt auch das Video über die Leipziger Gemeinde in dieser Ausstellung.
Norbert Millauer aus Dresden arbeitet als professioneller Fotograf für Presseagenturen und Medien. Der gebürtige Chemnitzer begleitet mit seinen Fotos seit Jahren die Jüdische Gemeinde zu Dresden.
Matthias Schumann aus Radebeul kann auf Fotoprojekte in Osteuropa verweisen, zum Beispiel in der Ukraine. Bei seinen Besuchen verfolgte er auch jüdische Spuren im Land. Er arbeitet zudem als Pressefotograf in Mitteldeutschland.