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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 65

Vogelgrippe-Verdachtsfall im Tierpark Chemnitz

Tierpark bleibt bis einschließlich Montag, dem 2. Februar, geschlossen

Im Tierpark Chemnitz gibt es einen Vogelgrippe-Verdachtsfall. In den vergangenen Tagen wurden zwei Hühner tot aufgefunden. Eine erste Untersuchung in der Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen hat den Krankheitserreger, ein Influenza A-Virus vom Subtyp H5, nachgewiesen. Das abschließende Untersuchungsergebnis des Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (Friedrich-Löffler-Institut) steht noch aus. 

Bürgermeister Knut Kunze: „In Folge des Verdachtsfalls werden nun alle rund 300 Vogeltiere im Tierpark Chemnitz auf aviäre Influenza untersucht. Um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen, bleibt der Tierpark Chemnitz bis einschließlich Montag geschlossen.“

Als weitere Sicherheitsmaßnahme wurden die Vögel im Tierpark in Sektionen unterteilt und voneinander separiert. Sämtliche Vögel, die aufgestallt werden können, werden in Ställen untergebracht. Vogelgehege werden vogelsicher gemacht, indem die Maschenweite unter 2,5 cm beträgt und von oben kein Kot von Wildvögeln in die Gehege eingetragen werden kann. Zum aktuellen Zeitpunkt müssen keine Vögel getötet werden. 

Die beiden tot aufgefundenen Hühner sind Teil einer Population von 60 Wasser- und Hühnervögeln im Bereich des Enten- und Gänseteiches. Ein Zusammenhang mit dem Kormoran, der am Wochenende in der Bahnhofstraße tot aufgefunden wurde, kann nicht hergestellt werden. Bei diesem Tier wurde keine aviäre Influenza nachgewiesen.

Das Amt für Gesundheit und Prävention weist ausdrücklich darauf hin, dass die Gefahr einer Übertragung der Vogelgrippe auf den Menschen äußerst gering ist.