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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 870

Veranstaltungen des Museums für Naturkunde im Januar

Mittwoch, 1. Januar bis Freitag, 31. Januar

Interaktive Ausstellung: Erlebnisraum Museum
Ort: Museum für Naturkunde Chemnitz
Eintritt: Besichtigung der interaktiven Ausstellung ist kostenfrei, für die Dauer- und Sonderausstellung ist eine Eintrittskarte erforderlich. 

Ein Wald, der 291 Millionen Jahre in die Erdgeschichte zurückreicht, und eine Dauerausstellung, die seit 20 Jahren steht – Zeit etwas in unserem Museum zu verändern! Wir wollen die Geschichten über das Leben und Sterben unsere versteinerten Baumriesen neu erzählen und vieles mehr aus den Sammlungen an das Licht bringen. Kinder und Jugendliche überlegten in den vergangenen Jahren, was unser Museum in Zukunft bieten sollte. Durch selbst entwickelte Spiele, Trickfilme und Audiobeiträge erweckten sie Ursaurier, Skorpione und Riesenlibellen für die Erlebnisebene der neuen Dauerausstellung zum Leben. Die entstandenen interaktiven Stationen wurden von Groß und Klein getestet. Wir haben diese Änderungswünsche wahrgenommen und nun darf erneut entdeckt, gespielt und geträumt werden.

 

Mittwoch, 1. Januar bis Freitag, 31. Januar

Sonderausstellung: Wilde Nachbarn – Tiere des Erzgebirges
Ort: Museum für Naturkunde Chemnitz
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kostenfrei

Von der wenige Zentimeter großen Wasserfledermaus bis zum 300 Kilogramm schweren Rothirsch und vom nächtlichen Großräuber Uhu bis zur schlanken tagaktiven Kreuzotter – die Fauna des Erzgebirges ist vielgestaltig und hält neben den allgemein bekannten Vertretern der Vierbeiner- und Vogelwelt auch mancherlei Überraschung bereit. Da wäre zum Beispiel der Kranich, der in vielen Kulturen als Vogel des Glücks gilt: Auf dem Erzgebirgskamm wurden brütende Kraniche 2021 erstmals beobachtet. Oder der scheue Baummarder, der seinem Cousin, dem Steinmarder, zum Verwechseln ähnlich sieht – aber im Gegensatz zu diesem, menschliche Siedlungen meidet. Oder das Birkhuhn – ein vom Aussterben bedrohter Hühnervogel, dessen größtes Vorkommen nördlich der Alpen die Moore und den lichten Wälder des Erzgebirges sind. Und nicht zuletzt der Wolf – eine Erfolgsgeschichte, denn die Wiederansiedlung der Wölfe ist ein natürlicher Prozess, den der Mensch lediglich durch Nichteingreifen unterstützt. 

Insgesamt 28 Tierarten porträtiert die Ausstellung „Wilde Nachbarn | Tiere des Erzgebirges“, die das Museum für Naturkunde Chemnitz im TIETZ im März 2024 eröffnete.

Gezeigt werden faszinierende Bilder von sechs Tierfotografen, die von Originalpräparaten der Tiere flankiert werden. Auf vier Bildschirmen laufen zudem Wildkameraaufnahmen von verschiedenen Standorten im Erzgebirge, die im Rahmen des Wolfsmonitorings aufgestellt wurden, in Dauerschleife. Die Ausstellung führt durch die typischen Lebensräume der Tierarten vom urbanen Raum über die stark überprägte Kulturlandschaft bis zu naturnahen Wäldern und Gebirgsregionen. Neben heimischen Tierarten wie dem Wildschwein oder dem Kuckuck sind auch invasive Spezies wie der Waschbär oder der Marderhund zu sehen, die vom Menschen eingeführt wurden und sich seit einigen Jahrzehnten in Mitteleuropa ausbreiten. Dies gilt auch für zwei der vier vorgestellten Hirscharten: Während das Reh und der Rothirsch einheimisch sind, kamen der Damhirsch und der Sikahirsch als Jagdwild nach Deutschland.

 

Mittwoch, 1. Januar bis Sonntag, 12. Januar

Sonderausstellung „Glanzlichter der Naturfotografie 2024“
Ort: Tietz, Volkshochschule, 5. Etage
Eintritt: kostenfrei

Bereits seit 1999 sucht der internationale Wettbewerb „Glanzlichter der Naturfotografie“ gelungene Aufnahmen von wilden Tieren, ungewöhnlichen Pflanzen und besonderen Landschaften. 2024 sind bei den Juroren mehr als 19.000 Einsendungen aus 34 Ländern eingegangen. Wie jedes Jahr zeigt das Museum für Naturkunde Chemnitz die Gewinnerauswahl – diesmal in der Volkshochschule im 5. Stock des TIETZ. 

 

Mittwoch, 15. Januar, 18.30 bis 19.30 Uhr

Freundeskreis des Museums für Naturkunde Chemnitz e. V.
Vortrag von Prof. Dr. Jens Götze, TU Bergakademie Freiberg
Ort: Tietz, Museumspädagogik, 1. Etage
Eintritt: kostenfrei

Vortrag „Unser Leben mit Mineralen – wie viel Mineral braucht der Mensch.“