Kunstsammlungen am Theaterplatz
Samstag, 3. Mai, 13 Uhr
Brücken Al Dente – Brücken bauen mit Spaghetti
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: 28 Euro, ermäßigt 8 Euro
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Die Ausstellung Beyond Geometry. Frei Otto x Kengu Kuma erforscht die Verbindungen zwischen ressourcenschonender Architektur und innovativen Designs. Beim diesem Workshop geht es darum, in Teams die beeindruckendste Brücke aus ungekochten Spaghetti zu bauen. Wird eine besonders leichte Bauweise überzeugen oder wird die Stabilität den Ausschlag geben? Und welche Brücke wird durch ihr elegantes Design bestechen? Alle sind herzlich eingeladen, mitzubauen und mitzufiebern.
Die Teilnehmenden lernen mit Kreativität und Spaß grundlegende Prinzipien des Brückenbaus und der Statik, während sie funktionale Brückenmodelle aus den beliebtesten italienischen Nudeln konstruieren. Dabei sollen sie nachempfinden, wie der Planungsprozess für Brücken abläuft, was alles zu beachten ist und die kreative Herangehensweise von Frei Otto erforschen.
Samstag, 3. Mai, 13 Uhr
Einführung in die Druckgrafik
Workshop zur Ausstellung „Galerie Oben und Clara Mosch. Künstlerische Freiräume in Karl-Marx-Stadt“
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: 22 Euro, ermäßigt 5 Euro
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Die Teilnehmer:innen am Workshop werden in experimentelle Druckgrafik eingeführt und können die Technik der Radierung ausprobieren. Wir empfehlen zur eigenen Inspiration den Besuch der Ausstellung im Vorlauf des Workshops.
Mittwoch, 7. Mai, 16 bis 21 Uhr
Schneeberger Geflecht – Upcycling Workshop ReDesigned – Teil I
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: insgesamt 112 Euro, ermäßigt 32 Euro,
Infos unter https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/event/07-05-2025-12170/
Im Upcycling Workshop gestalten Sie ehemalige Arbeiten der Studienrichtung Modedesign kreativ um und entwickeln daraus einzigartige Textilkreationen. Lernen Sie nachhaltige Designmethoden und innovative Techniken mit professioneller Begleitung. Dabei entwickeln Sie ein starkes Bewusstsein für ressourcenbewusstes Arbeiten mit Textilien und erweitern Ihre gestalterischen Fähigkeiten.
Mittwoch, 7. Mai, 18.30 Uhr
Schneeberger Geflecht – Kuratorinnenführung mit Isabella Hofmann und den Studierenden
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: auf 24 Personen pro Gruppe begrenzt, Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
In dieser Führung werden Sie von der Kuratorin Isabella Hofmann und Studierenden der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg durch die Ausstellung geführt. Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Samstag 10. Mai, 14 bis 17 Uhr
Schneeberger Geflecht – Upcycling Workshop ReDesigned – Teil II
Teilnahme: insgesamt 112 Euro, ermäßigt 32 Euro,
Infos unter https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/event/10-05-2025-12172/
Im Upcycling Workshop gestalten Sie ehemalige Arbeiten der Studienrichtung Modedesign kreativ um und entwickeln daraus einzigartige Textilkreationen. Lernen Sie nachhaltige Designmethoden und innovative Techniken mit professioneller Begleitung. Dabei entwickeln Sie ein starkes Bewusstsein für ressourcenbewusstes Arbeiten mit Textilien und erweitern Ihre gestalterischen Fähigkeiten.
Samstag, 10. Mai, 17 bis 22 Uhr
Schneeberger Geflecht – Schnecken schnitzen aus Rundholzabschnitten
Walk-In Workshop ohne Anmeldung
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: kostenfrei
Einfache Rundholzabschnitte werden geschnitzt und anschließend mit einer Drahtumwicklung zu einer Schnecke verwandelt.
Samstag, 10. Mai, 17 bis 22 Uhr
Schneeberger Geflecht – Ein Beutel für alle Fälle
Walk-In Workshop ohne Anmeldung
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: 5 Euro pro Beutel
Die Studienrichtung Textilkunst/ Textildesign der Angewandten Kunst Schneeberg lädt zur offenen Druckwerkstatt in die Kunstsammlungen ein. Bedruckt werden Stoffbeutel. Via Schaudruck lernen Sie im ersten Arbeitsschritt das Siebdruckverfahren kennen, wobei eine Art Raster aufgedruckt wird. Anschließend werden Sie selbst aktiv und können sich ihren Beutel, oder wie man im Erzgebirge sagt „Beitl“, im Hochdruckverfahren individualisieren. Dabei entsteht fantasievolle Eigenkreationen mittels geometrischer Formen.
Mittwoch, 14. Mai, 16 bis 21 Uhr
Schneeberger Geflecht – Schnecken schnitzen aus Rundholzabschnitten
Walk-In Workshop ohne Anmeldung
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: kostenfrei
Einfache Rundholzabschnitte werden geschnitzt und anschließend mit einer Drahtumwicklung zu einer Schnecke verwandelt.
Mittwoch, 14. Mai, 16 Uhr
Schneeberger Geflecht - Öffentliche Führung mit anschließender Studien- und Mappenberatung
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz, 3. OG
Teilnahme: auf 24 Personen pro Gruppe begrenzt, Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Im Rahmen einer Führung erhalten insbesondere Studieninteressierte spannende Einblicke in aktuelle Studien- und Abschlussarbeiten. Die gezeigten Projekte vermitteln anschaulich Inhalte, Schwerpunkte und Herangehensweisen der Ausbildung an der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, sich direkt mit Lehrenden der Studienrichtungen Holzgestaltung, Modedesign, Textilkunst/Textildesign und Musikinstrumentenbau auszutauschen. In persönlichen Gesprächen erfahren Sie mehr über Zugangsvoraussetzungen, Studieninhalte und individuelle Perspektiven eines Designstudiums im Bachelor oder Master. Zudem können eigene Arbeiten im Rahmen einer Mappenberatung besprochen werden.
Samstag, 17. Mai, 11 bis 17 Uhr
Schneeberger Geflecht – Upcycling Workshop ReDesigned – Teil III
Teilnahme: insgesamt 112 Euro, ermäßigt 32 Euro,
Infos unter https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/event/17-05-2025-12173/
Im Upcycling Workshop gestalten Sie ehemalige Arbeiten der Studienrichtung Modedesign kreativ um und entwickeln daraus einzigartige Textilkreationen. Lernen Sie nachhaltige Designmethoden und innovative Techniken mit professioneller Begleitung. Dabei entwickeln Sie ein starkes Bewusstsein für ressourcenbewusstes Arbeiten mit Textilien und erweitern Ihre gestalterischen Fähigkeiten.
Sonntag, 18. Mai, 11 bis 16 Uhr
Schneeberger Geflecht – Upcycling Workshop ReDesigned – Teil IV
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: insgesamt 112 Euro, ermäßigt 32 Euro,
Infos unter https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/event/18-05-2025-12174/
Im Upcycling Workshop gestalten Sie ehemalige Arbeiten der Studienrichtung Modedesign kreativ um und entwickeln daraus einzigartige Textilkreationen. Lernen Sie nachhaltige Designmethoden und innovative Techniken mit professioneller Begleitung. Dabei entwickeln Sie ein starkes Bewusstsein für ressourcenbewusstes Arbeiten mit Textilien und erweitern Ihre gestalterischen Fähigkeiten.
Sonntag, 18. Mai, 16 Uhr
Schneeberger Geflecht – Öffentliche Führung für blinde und seheingeschränkte Menschen
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: Führung auf 15 Personen begrenzt,
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang für blinde und sehbehinderte Personen die Ausstellung „Schneeberger Geflecht – Die Angewandte Kunst lädt ein“ kennen. Die Ausstellung lädt zum Machen, Berühren und Ausprobieren an. Die Führung findet am Sonntag, den 18. Mai um 16 Uhr in den Kunstsammlungen am Theaterplatz statt. Kunst kommt von Machen! Angewandte Kunst verbindet dieses Machen mit unser aller Leben, bringt Schönheit in unseren Alltag, gestaltet Beziehungen und Lebensräume. Sie entsteht seit 146 Jahren in den Werkstätten der Schneeberger Fachhochschule für Angewandte Kunst, deren Bestände hier auf die der Kunstsammlungen Chemnitz treffen. Die Ausstellung Schneeberger Geflecht stellt das (Mit)Machen aus. Studierende der Angewandten Kunst Schneeberg gestalten eine partizipativ erlebbare Werkraum-Ausstellung, angelehnt an das Werkstattprinzip der Hochschule.
Mittwoch, 21. Mai, 16 bis 21 Uhr
Schneeberger Geflecht – Schicki Shibori – Workshop
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: 28 Euro, ermäßigt 8 Euro
Shibori von shiboru, auspressen oder auswringen ist eine japanische Färbetechnik, die unzählige Mustermöglichkeiten bietet. Mittels Faltungen, Abbinden, Nähen oder dem Einlegen von Holzplättchen lassen sich geometrische Formen oder gar bildhafte Motive erzielen. Die textile Technik diente bereits vor 1000 Jahren dazu aufwendige, meist indigofarbene Stoffe unter anderem für Kimonos zu gestalten. Gemeinsam greifen wir die Shiboritechnik auf, lernen verschiedene Herangehensweisen kennen und färben individuelle Tücher.
Mittwoch, 21. Mai, 19.30 Uhr
Eröffnung der Einzelausstellung Gerhard Altenbourg & Gespräch mit dem Galeristen Felix Brusberg über den Ost-Westdeutschen Kunsthandel
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Im Rahmen der Ausstellung Galerie Oben und Clara Mosch laden wir Sie herzlich zur Eröffnung der Einzelausstellung „Gerhard Altenbourg“ und einem den Abend begleitenden Gespräch mit dem Galeristen Felix Brusberg über den Ost-Westdeutschen Kunsthandel ein.
Entgegen des offiziellen Kulturbetriebs der DDR entwickelte sich in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) zu Beginn der 1970er-Jahre ein Hotspot der alternativen Kunstszene. Mit der Galerie Oben und der Künstlergruppe Clara Mosch (1977–1982), die gleichzeitig eine Produzentengalerie betrieb, gab es in der Stadt zwei Instanzen, die durch ihr unkonventionelles Ausstellungsprogramm, ihre Aktionen und Veranstaltungen Kunstinteressierte aus dem ganzen Land anzogen. Gleichzeitig dienten diese Orte aber auch als Plattformen für Künstler:innen, die von staatlicher Seite nicht als solche anerkannt wurden. Hier erhielten sie im Rahmen der inoffiziellen Szene ihre teilweise ersten Ausstellungsmöglichkeiten.
Die Ausstellung erzählt anhand von zahlreichen Originaldokumenten, Fotos, Plakaten, Postkarten und Briefen die Geschichte beider Galerien und lässt sie wiederaufleben. Durch monatlich wechselnde Präsentationen werden Künstler:innen vorgestellt, die zwischen 1973 und 1990 in der Galerie präsent waren, sodass ein breites Spektrum künstlerischer Tendenzen dieser Zeit erfahrbar wird.
Samstag, 24. Mai, 14 bis 17 Uhr
Schneeberger Geflecht – Papier schöpfen auf dem Theaterplatz
Walk-In Workshop ohne Anmeldung
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: kostenfrei
In diesem Workshop können Besucher ihr eigenes Papier schöpfen und dabei Scherenschnitte mit Silhouetten von Chemnitz einarbeiten. Jede Postkarte wird zu einem Unikat mit persönlichem Bezug zu Chemnitz. Im Rahmen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 entstehen einzigartige Postkarten, die das Ungesehene ans Licht bringen. Die Teilnehmer:innen haben die Möglichkeit, entweder einfache Karten zu schöpfen oder Scherenschnitt-Muster in das Papier einzuarbeiten. Hierfür stellen wir unsere lasergeschnittenen Motive zur Verfügung, alternativ kann jede Person eigene Muster von Hand ausschneiden.
Mittwoch, 28. Mai, 16 bis 21 Uhr
Schneeberger Geflecht – Experiment Modedesign – Collage & Drapage: Von einer Idee zum ersten Entwurf – Workshop
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: 28 Euro, ermäßigt 8 Euro,
Infos unter https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/event/28-05-2025-12169/
Der Workshop Experiment Modedesign – Collage & Drapage verbindet zwei kreative Methoden zur Entwurfsentwicklung. Collagen ermöglichen eine spielerische Annäherung an Farben, Formen und Proportionen. Materialien wie Fotografien, Textilien und Papiere bilden die Grundlage für individuelle Kompositionen. Durch Schneiden, Reißen und Schichten entstehen Variationen, die neue gestalterische Möglichkeiten eröffnen und ästhetische sowie konzeptionelle Aspekte berücksichtigen. Collagen dienen nicht nur der Visualisierung, sondern auch zur Analyse und Weiterentwicklung von Entwürfen. Im nächsten Schritt werden diese Ideen in Drapage an der Schneiderpuppe übertragen. Mit einfachen Grundformen entstehen dreidimensionale Silhouetten, die Volumen, Balance und Proportionen erlebbar machen. Die Kombination beider Methoden schafft einen experimentellen Zugang zur Modegestaltung und eröffnet neue Perspektiven im Designprozess.
Samstag, 31. Mai, 11 bis 17 Uhr (und Sonntag, 1. Juni, 11 bis 16 Uhr)
Schneeberger Geflecht – Sitzen und schnitzen – Zweitägiger Blockworkshop
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: insgesamt 58 Euro, ermäßigt 16 Euro
Die Anmeldung ist bis zum Freitag, 30. Mai, 11 Uhr erforderlich.
Das Hockerprojekt Ido will Menschen und deren Geschichten zusammenbringen. Dafür bieten die Sitzflächen eine Plattform für Schnitzereien und damit für unterschiedliche kulturelle Identitäten. Da diese auch jeweils eine Aussparung haben, lassen sich viele Hocker aneinanderstellen, sodass die beschnitzten Identitäten und die Menschen dahinter miteinander in Kontakt treten können und einen Raum für Dialoge über Kultur und Identität schaffen. Der Workshop teilt sich auf in zwei Tage. Am ersten Tag werden die grundlegenden Kenntnisse über das Schnitzen vermittelt, das Schnitzen geübt und im Gespräch mit und untereinander wird ein Motiv für die Sitzfläche gestaltet. Der zweite Tag ist für das Beschnitzen der Sitzfläche und für das Austauschen der Geschichten vorgesehen.
Laufende Ausstellungen:
(bis zum 15. Februar 2026)
Galerie Oben und Clara Mosch – Künstlerische Freiräume in Karl-Marx-Stadt
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Entgegen des offiziellen Kulturbetriebs der DDR entwickelte sich in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) zu Beginn der 1970er-Jahre ein Hotspot der alternativen Kunstszene. Mit der Galerie Oben und der Künstlergruppe Clara Mosch (1977-1982), die gleichzeitig eine Produzentengalerie betrieb, gab es in der Stadt zwei Instanzen, die durch ihr unkonventionelles Ausstellungsprogramm, ihre Aktionen und Veranstaltungen Kunstinteressierte aus dem ganzen Land anzogen. Gleichzeitig dienten diese Orte aber auch als Plattformen für Künstler:innen, die von staatlicher Seite nicht als solche anerkannt wurden. Die Ausstellung erzählt anhand von zahlreichen Originaldokumenten, Fotos, Plakaten, Postkarten und Briefen die Geschichte beider Galerien und lässt sie wiederaufleben. Durch monatlich wechselnde Präsentationen werden Künstler:innen vorgestellt, die zwischen 1973 und 1990 in der Galerie präsent waren, sodass ein breites Spektrum künstlerischer Tendenzen dieser Zeit erfahrbar wird.
Weiterhin werden die sogenannten „Mittwochsveranstaltungen“ der Galerie Oben in Form von Künstler:innengesprächen, Vorträgen, Lesungen und Filmvorführungen wiederbelebt und laden dazu ein, mit den damaligen Akteur:innen ins Gespräch zu kommen.
(bis 29. Juni 2025)
Beyond Geometry – Frei Otto x Kengo Kuma
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Wie kein anderer hat Frei Otto der Architektur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts grundlegende Impulse verliehen. Sein Pioniergeist und seine Arbeiten in Leichtbauweise waren Inspirationsquelle für zahlreiche Architekt:innen, Ingenieur:innen und Künstler:innen weltweit. Dazu zählt auch der japanische Architekt Kengo Kuma. Frei Otto wird selten mit seinem Geburtsort Chemnitz-Siegmar in Verbindung gebracht. Ein mehrteiliges Programm, konzipiert von zahlreichen Partner:innen und bestehend aus Veranstaltungen, Workshops und Ausstellungen, soll ihn als wichtige Persönlichkeit von Chemnitz hervorheben
(bis 29. Juni 2025)
Schneeberger Geflecht – Die Angewandte Kunst lädt ein
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Kunst kommt von Machen! Angewandte Kunst verbindet dieses Machen mit unser aller Leben, bringt Schönheit in unseren Alltag, gestaltet Beziehungen und Lebensräume. Sie entsteht seit 146 Jahren in den Werkstätten der Schneeberger Fachhochschule für Angewandte Kunst, deren Bestände hier auf die der Kunstsammlungen Chemnitz treffen.Die Ausstellung Schneeberger Geflecht stellt das (Mit-)Machen aus. Studierende der Angewandten Kunst Schneeberg gestalten eine partizipativ erlebbare Werkraum-Ausstellung, angelehnt an das Werkstattprinzip der Hochschule. Schneeberger Geflecht ist nicht nur als Titel der Ausstellung zu verstehen, sondern auch als Handlungsaufforderung. Aus Naturmaterialien sowie pre- und post-consumer waste wird geflochten, gewebt, genäht und gesponnen. Es entstehen Hocker, Stühle, Taschen, Kleider und vieles mehr. Der Werkraum lädt zum Ausprobieren und Selbermachen ein und fördert aktiv die Kreativität und kulturelle Teilhabe der Besucher:innen
Museum Gunzenhauser
Samstag, 3. Mai, 14.30 Uhr
European Realities: Öffentliche Führung
Ort: Museum Gunzenhauser
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung die wichtigsten Werke und vertiefende Inhalte kennen. European Realities widmet sich erstmals den vielfältigen Realismusbewegungen, die in den 1920er- und 1930er-Jahren nahezu überall in Europa sichtbar sind. Sie erzählt dabei von Armut und Elend, berichtet über den wirtschaftlichen Aufschwung und von kultureller Blüte, von wissenschaftlichem und technischem Fortschritt, von Großstadt und Nachtleben, Emanzipation und Diversität. Noch nie zuvor ist diese Kunstepoche in einem solchen Umfang präsentiert worden.
Sonntag, 4. Mai, 13 bis 14.30 Uhr
Familienführung: European Realities
Ort: Museum Gunzenhauser
Teilnahme: Eintritt (Kinder unter 18 Jahren sind frei) + 2 Euro Materialpauschale für Erwachsene und 0,50 Euro Materialpauschale für Kinder,
Infos unter https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/event/04-05-2025-12559/
Gemeinsam erkunden wir auf spielerische Art die Ausstellung European Realities. Realismusbewegungen der 1920er- und 1930er-Jahre in Europa. Sie erzählt vom wirtschaftlichen Aufschwung und von kultureller Blüte, von Großstadt und Nachtleben, Emanzipation und Diversität. Noch nie zuvor ist diese Kunstepoche in einem solchen Umfang präsentiert worden – ein europäisches Panorama mit ca. 300 Werken aus 20 Ländern. Im Anschluss gestalten wir eigene kleine Kunstwerke zum Mitnehmen.
Sonntag, 4. Mai, 16 Uhr
European Realities: Öffentliche Führung
Ort: Museum Gunzenhauser
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung die wichtigsten Werke und vertiefende Inhalte kennen. European Realities widmet sich erstmals den vielfältigen Realismusbewegungen, die in den 1920er- und 1930er-Jahren nahezu überall in Europa sichtbar sind. Sie erzählt dabei von Armut und Elend, berichtet über den wirtschaftlichen Aufschwung und von kultureller Blüte, von wissenschaftlichem und technischem Fortschritt, von Großstadt und Nachtleben, Emanzipation und Diversität. Noch nie zuvor ist diese Kunstepoche in einem solchen Umfang präsentiert worden.
Samstag, 10. Mai, 14.30 Uhr
European Realities: Öffentliche Führung
Ort: Museum Gunzenhauser
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung die wichtigsten Werke und vertiefende Inhalte kennen. European Realities widmet sich erstmals den vielfältigen Realismusbewegungen, die in den 1920er- und 1930er-Jahren nahezu überall in Europa sichtbar sind. Sie erzählt dabei von Armut und Elend, berichtet über den wirtschaftlichen Aufschwung und von kultureller Blüte, von wissenschaftlichem und technischem Fortschritt, von Großstadt und Nachtleben, Emanzipation und Diversität. Noch nie zuvor ist diese Kunstepoche in einem solchen Umfang präsentiert worden.
Mittwoch, 14. Mai, 19 Uhr
Gestern und heute: Krisen und Neuanfänge im Europa der Zwischenkriegszeit - Podiumsgespräch
Ort: Museum Gunzenhauser
„European Realities“ thematisiert die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche der Zwischenkriegszeit in Europa. Die Ausstellung zeigt Bilder aus 22 verschiedenen Ländern, heute mehrheitlich Mitgliedstaaten der Europäischen Union, und öffnet damit das Spannungsfeld zwischen kultureller Blüte, technischem Fortschritt und wirtschaftlichem Aufschwung, aber auch Armut und Erstarken rechtsradikaler Überzeugungen jener Zeit.
In dieser Veranstaltung wagen wir den historischen Rückblick und fragen: Welche Parallelen können wir zwischen heute und damals ziehen oder ist dieser Vergleich aufgrund der veränderten Ausgangssituation wenig haltbar? Stefanie Middendorf, Zeithistorikerin, Universität Jena, und Christian Bommarius, freier Autor, beides ausgewiesene Expert:innen für deutsche Geschichte der 20- und 30er Jahre, diskutieren kontrovers die soziopolitischen Spannungen jener Zeit. Moderation: Gemma Pörzgen, Journalistin
Freitag, 16. Mai, 18.30 Uhr
European Realities: Mal Jam – Interaktiver Malwettstreit für Jung und Alt
Ort: Museums Gunzenhauser
Wer weiß heute noch, dass in den 1920er-Jahren bei den olympischen Spielen Kunstwettbewerbe stattfanden? Der Bezug zum Sport war wichtig und die Kategorien reichten von Architektur, bis Literatur, Musik über Malerei und Bildhauerei. Erst 1954 wurden sie abgeschafft. Mit dieser Veranstaltung knüpfen wir an diese Praxis an und laden euch zu einem interaktiven Malwettstreit ins Museum ein. Bestaunt Künstler:innen wie sie in kürzester Zeit kreative Meisterwerke auf die Leinwand zaubern. Lasst euch überraschen und bringt eigene kreative Ideen ein. Am Ende dürft ihr entscheiden, was euch am besten gefallen hat. Für musikalische Untermalung und die eine oder andere Überraschung ist gesorgt.
Donnerstag, 22. Mai, 18.30 Uhr
European Realities: Durs Grünbein und Matthias Weichelt: „Erfreut sich die Ausstellung weiterer Unbeliebtheit?“ – Im Gespräch
Ort: Museums Gunzenhauser
Gustav Friedrich Hartlaub prägte mit der Ausstellung „Neue Sachlichkeit. Die Deutsche Malerei seit dem Expressionismus“ (1925) eine ganze Kunstrichtung. Die Nationalsozialisten entließen den Direktor der Mannheimer Kunsthalle und verweigerten ihm den Zutritt zur Kunsthalle. Hartlaub tauschte sich in Briefen mit seinem Sohn Felix zur Situation im Museum und den politischen Veränderungen in Deutschland und im faschistischen Italien aus. Diese brisanten Briefe wurden 2017 in Sinn und Form veröffentlicht. Ihr Chefredakteur Matthias Weichelt spricht darüber mit dem Autor Durs Grünbein, der ein profunder Kenner der Werke Felix Hartlaubs ist.
Die Literaturzeitschrift Sinn und Form wird seit 1950 von der Akademie der Künste herausgegeben.
In der Reihe Chemnitzer Akademie-Gespräche. Eine Veranstaltung der Akademie der Künste Berlin in Kooperation mit der Stiftung Gunzenhauser
Samstag, 24. Mai, 14 bis 17 Uhr
European Realities: Pflanzentauschbörse im Museum – Grüne Schätze und die Neue Sachlichkeit
Ort: Museum Gunzenhauser
Exotische Zimmerpflanzen und besonders Kakteen erfreuten sich zur Zeit der Neuen Sachlichkeit großer Beliebtheit. Pflanzen galten als schickes Wohnungsaccessoire und wurden für eine breite Bevölkerung erschwinglich. Die Begeisterung für grüne Oasen im eigenen Zuhause ist bis heute ungebrochen.
Pflanzenliebhaber und Hobbygärtner:innen kommen hier voll auf ihre Kosten. Zusammen mit dem BUND Chemnitz organisieren wir eine Pflanzentauschbörse im und ums Museum herum. Bringt eure Ableger und Lieblingspflanzen zum Tauschen mit. Und erkundet die Ausstellung und die Zimmerpflanzen der 1920er-Jahre. Führungen, kreative Angebote mit Kakteenmemory und dem Falten von Sukkulenten.
Mittwoch, 28. Mai, 19 Uhr
European Realities: Macht und Medien: Einflussnahme versus Demokratisierung in Europa? – Im Gespräch
Ort: Museum Gunzenhauser
In dieser Veranstaltung blicken wir auf die Wechselwirkung von Medien und Macht in einer komplex vernetzten Welt. Digitale und soziale Medien beeinflussen nachdrücklich die öffentliche Meinung und politischen Entscheidungsprozesse. Wer profitiert unmittelbar von der digitalen politischen Kommunikation? Und wie schützen wir uns vor Desinformation und Hassrede im Netz?
Thorsten Benner, Politologe, Global Public Policy Institute, beleuchtet die neuen Allianzen von Politik und Rechtspopulismus im global-europäischen Kontext. Ulli Grießhammer, stellvertretende Teamleitung der Beratung bei Hate Aid, schlägt den Bogen zum gesellschaftspolitischen Alltag und gibt Einblick in die Praxisarbeit von Hate Aid – eine Organisation gegen digitale Gewalt.
Moderation: Gemma Pörzgen, Journalistin
In Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und Chemnitz 2025. Die Veranstaltung ist Teil der SLpB-Projektbüro-Reihe Europa braucht Dialog!
Laufende Ausstellungen:
(vom 27. April bis 10. August 2025)
European Realities
Realismusbewegungen der 1920er- und 1930er-Jahre in Europa
Ort: Museum Gunzenhauser
Karl Schmidt-Rottluff Haus
Sonntag, 4. Mai, 14 Uhr (Dauer ca. 30 Min)
Ein neues Museum für Chemnitz: Karl Schmidt-Rottluff Impulsführung (Dauer ca. 30 Min)
Ort: Karl-Schmidt-Rottluff Haus, Limbacher Straße 382
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei unseren öffentlichen Impulsführungen das neu eröffnete Karl Schmidt-Rottluff Haus und seinen Namensgeber kennen. Dieser wurde 1884 in Rottluff (heute Chemnitz) geboren und ist Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke.
Die Ausstellung zeigt zwei Sammlungen, die eigens für das Haus gestiftet wurden: die exquisite Sammlung kunsthandwerklicher Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff aus dem ehemaligen Besitz von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgaben der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gezeigt wird, und eine Privatsammlung mit Gegenständen aus dem ehemaligen persönlichen Besitz des Künstlers. Ebenso werden in den Ausstellungsräumen Grafiken, Ölskizzen und temporäre Leihgaben gezeigt.
Zusammen mit der benachbarten Mühle, in der Karl Schmidt-Rottluff seine Kindheit verbrachte, wird das Haus zu einem weiteren Hotspot des Expressionismus in Chemnitz. Als ein „Ort des Aufbruchs“ zählt das Karl Schmidt-Rottluff Haus zu den Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.
Sonntag, 4. Mai, 14.45 Uhr
Ein neues Museum für Chemnitz: Karl Schmidt-Rottluff Impulsführung (Dauer ca. 30 Min)
Ort: Karl-Schmidt-Rottluff Haus, Limbacher Straße 382
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei unseren öffentlichen Impulsführungen das neu eröffnete Karl Schmidt-Rottluff Haus und seinen Namensgeber kennen. Dieser wurde 1884 in Rottluff (heute Chemnitz) geboren und ist Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke.
Die Ausstellung zeigt zwei Sammlungen, die eigens für das Haus gestiftet wurden: die exquisite Sammlung kunsthandwerklicher Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff aus dem ehemaligen Besitz von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgaben der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gezeigt wird, und eine Privatsammlung mit Gegenständen aus dem ehemaligen persönlichen Besitz des Künstlers. Ebenso werden in den Ausstellungsräumen Grafiken, Ölskizzen und temporäre Leihgaben gezeigt.
Zusammen mit der benachbarten Mühle, in der Karl Schmidt-Rottluff seine Kindheit verbrachte, wird das Haus zu einem weiteren Hotspot des Expressionismus in Chemnitz. Als ein „Ort des Aufbruchs“ zählt das Karl Schmidt-Rottluff Haus zu den Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.
Sonntag, 11. Mai, 14 Uhr (Dauer ca. 30 Min)
Ein neues Museum für Chemnitz: Öffentliche Führung (Dauer ca. 30 Min)
Ort: Karl-Schmidt-Rottluff Haus, Limbacher Straße 382
Anmeldung unter info.kunstsammlungen@stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei unseren öffentlichen Impulsführungen das neu eröffnete Karl Schmidt-Rottluff Haus und seinen Namensgeber kennen. Dieser wurde 1884 in Rottluff (heute Chemnitz) geboren und ist Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke.
Die Ausstellung zeigt zwei Sammlungen, die eigens für das Haus gestiftet wurden: die exquisite Sammlung kunsthandwerklicher Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff aus dem ehemaligen Besitz von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgaben der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gezeigt wird, und eine Privatsammlung mit Gegenständen aus dem ehemaligen persönlichen Besitz des Künstlers. Ebenso werden in den Ausstellungsräumen Grafiken, Ölskizzen und temporäre Leihgaben gezeigt.
Zusammen mit der benachbarten Mühle, in der Karl Schmidt-Rottluff seine Kindheit verbrachte, wird das Haus zu einem weiteren Hotspot des Expressionismus in Chemnitz. Als ein „Ort des Aufbruchs“ zählt das Karl Schmidt-Rottluff Haus zu den Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.
Sonntag, 11. Mai, 14.45 Uhr
Ein neues Museum für Chemnitz: Öffentliche Führung (Dauer ca. 30 Min)
Ort: Karl-Schmidt-Rottluff Haus, Limbacher Straße 382
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei unseren öffentlichen Impulsführungen das neu eröffnete Karl Schmidt-Rottluff Haus und seinen Namensgeber kennen. Dieser wurde 1884 in Rottluff (heute Chemnitz) geboren und ist Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke.
Die Ausstellung zeigt zwei Sammlungen, die eigens für das Haus gestiftet wurden: die exquisite Sammlung kunsthandwerklicher Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff aus dem ehemaligen Besitz von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgaben der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gezeigt wird, und eine Privatsammlung mit Gegenständen aus dem ehemaligen persönlichen Besitz des Künstlers. Ebenso werden in den Ausstellungsräumen Grafiken, Ölskizzen und temporäre Leihgaben gezeigt.
Zusammen mit der benachbarten Mühle, in der Karl Schmidt-Rottluff seine Kindheit verbrachte, wird das Haus zu einem weiteren Hotspot des Expressionismus in Chemnitz. Als ein „Ort des Aufbruchs“ zählt das Karl Schmidt-Rottluff Haus zu den Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.
Sonntag, 18. Mai, 14 Uhr
Ein neues Museum für Chemnitz: Kurator:innenführung
Ort: Karl-Schmidt-Rottluff Haus, Limbacher Straße 382
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei unserer Kurator:innenführung das neu eröffenete Karl Schmidt-Rottluff Haus und seinen Namensgeber kennen. Dieser wurde 1884 in Rottluff (heute Chemnitz) geboren und ist Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke. Die Ausstellung zeigt zwei Sammlungen, die eigens für das Haus gestiftet wurden: die exquisite Sammlung kunsthandwerklicher Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff aus dem ehemaligen Besitz von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgaben der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gezeigt wird, und eine Privatsammlung mit Gegenständen aus dem ehemaligen persönlichen Besitz des Künstlers. Ebenso werden in den Ausstellungsräumen Grafiken, Ölskizzen und temporäre Leihgaben gezeigt. Zusammen mit der benachbarten Mühle, in der Karl Schmidt-Rottluff seine Kindheit verbrachte, wird das Haus zu einem weiteren Hotspot des Expressionismus in Chemnitz. Als ein »Ort des Aufbruchs« zählt das Karl Schmidt-Rottluff Haus zu den Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.
Sonntag, 25. Mai, 14 Uhr
Ein neues Museum für Chemnitz: Öffentliche Führung (Dauer ca. 30 Min)
Ort: Karl-Schmidt-Rottluff Haus, Limbacher Straße 382
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei unseren öffentlichen Impulsführungen das neu eröffnete Karl Schmidt-Rottluff Haus und seinen Namensgeber kennen. Dieser wurde 1884 in Rottluff (heute Chemnitz) geboren und ist Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke.
Die Ausstellung zeigt zwei Sammlungen, die eigens für das Haus gestiftet wurden: die exquisite Sammlung kunsthandwerklicher Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff aus dem ehemaligen Besitz von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgaben der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gezeigt wird, und eine Privatsammlung mit Gegenständen aus dem ehemaligen persönlichen Besitz des Künstlers. Ebenso werden in den Ausstellungsräumen Grafiken, Ölskizzen und temporäre Leihgaben gezeigt.
Zusammen mit der benachbarten Mühle, in der Karl Schmidt-Rottluff seine Kindheit verbrachte, wird das Haus zu einem weiteren Hotspot des Expressionismus in Chemnitz. Als ein „Ort des Aufbruchs“ zählt das Karl Schmidt-Rottluff Haus zu den Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.
Sonntag, 25. Mai, 14.45 Uhr
Ein neues Museum für Chemnitz: Öffentliche Führung (Dauer ca. 30 Min)
Ort: Karl-Schmidt-Rottluff Haus, Limbacher Straße 382
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei unseren öffentlichen Impulsführungen das neu eröffnete Karl Schmidt-Rottluff Haus und seinen Namensgeber kennen. Dieser wurde 1884 in Rottluff (heute Chemnitz) geboren und ist Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke.
Die Ausstellung zeigt zwei Sammlungen, die eigens für das Haus gestiftet wurden: die exquisite Sammlung kunsthandwerklicher Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff aus dem ehemaligen Besitz von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgaben der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gezeigt wird, und eine Privatsammlung mit Gegenständen aus dem ehemaligen persönlichen Besitz des Künstlers. Ebenso werden in den Ausstellungsräumen Grafiken, Ölskizzen und temporäre Leihgaben gezeigt.
Zusammen mit der benachbarten Mühle, in der Karl Schmidt-Rottluff seine Kindheit verbrachte, wird das Haus zu einem weiteren Hotspot des Expressionismus in Chemnitz. Als ein „Ort des Aufbruchs“ zählt das Karl Schmidt-Rottluff Haus zu den Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.
Laufende Ausstellungen:
(ab 8. April 2025)
Ein neues Museum für Chemnitz – Karl Schmidt-Rottluff Haus
Ort: Karl Schmidt-Rottluff Haus, Limbacher Straße 382
Karl Schmidt-Rottluff, Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke, zählt zu den wichtigsten deutschen Expressionisten. Sein Geburtshaus in Chemnitz wurde als Künstlerhaus und kultureller Hotspot für 2025 neugestaltet.
Karl Schmidt wurde 1884 in Rottluff (heute Chemnitz) geboren. Er ist Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke und wichtiger Vertreter des Expressionismus in Deutschland. Nach langjährigen Initiativen und Vorplanungen wurde von der Stadt Chemnitz beschlossen, das ehemalige Elternhaus Karl Schmidt-Rottluffs an der Limbacher Straße 382 in ein Künstlerhaus umzugestalten. Zusammen mit der benachbarten Mühle, in der Karl Schmidt-Rottluff seine Kindheit verbrachte, wird das Haus zu einem weiteren Hotspot des Expressionismus in Chemnitz ausgebaut. Als ein „Ort des Aufbruchs“ zählt das Karl Schmidt-Rottluff Haus zu den Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.
Schloßbergmuseum
Sonntag, 4. Mai
Eröffnung der Ausstellung Die Neue Stadt – Chemnitz als Karl-Marx-Stadt
Ort: Schloßbergmuseum
Die Ausstellung des Schloßbergmuseums verfolgt die nur wenige Jahrzehnte währende, aber intensive und folgenreiche Epoche als „Karl-Marx-Stadt“ mit besonderem Fokus auf die Entwicklungen im Städtebau und in der Architektur.
Das Ende des Zweiten Weltkriegs bedeutete für die schwer zerstörte Industriestadt Chemnitz in mehrfacher Hinsicht ein Neubeginn: 1949 entstand die DDR, 1952 wurden die Länder aufgelöst und zwölf Bezirke als neue Verwaltungsstruktur geschaffen. Chemnitz erhielt dabei nicht nur den Status einer Bezirkshauptstadt, sondern wurde 1953, auf Beschluss der Staatspartei SED, auch umbenannt. Mit dem Namen des Philosophen und kommunistischen Vordenkers Karl Marx wies man der Stadt – beabsichtigt oder nicht – eine Rolle als „sozialistische Musterstadt“ zu.
Systemübergreifend wurden die Zerstörungen des Krieges als Chance für einen architektonischen und städteplanerischen Neubeginn gesehen, als Möglichkeit, schon länger existierende Ideen und Reformvorstellungen zu realisieren. Die in den Nachkriegsjahrzehnten international verbreitete Offenheit für Neues fand ihren Ausdruck in einem besonderen Lebensgefühl, in der Begeisterung für technische Visionen, im Design oder in der Mode.
Die Ausstellung lässt die Welt der Plattenbauten, Hochstraßen, Kosmonauten und Kunststoffe wieder lebendig werden, spart aber auch Wiedersprüche und die Wirklichkeit im „real existierenden Sozialismus“ nicht aus.
Laufende Ausstellungen:
(4. Mai 2025 bis 1. Februar 2026)
Die Neue Stadt – Chemnitz als Karl-Marx-Stadt
Ort: Schloßbergmuseum
Stadtraum
Samstag, 31. Mai, 11 Uhr
Buchvorstellung „Frei Otto: Bauen mit der Natur“ in der Universitätsbibliothek der TUC
Ort: Universitätsbibliothek der TUC
Vor einem Jahrhundert wurde der Architekt, Wissenschaftler und Erfinder Frei Otto (1925-2015) in Siegmar, Chemnitz geboren. Sein international beachtetes Werk erscheint aktueller denn je, was an der heutigen Relevanz der von ihm behandelten Fragen liegt. Es sind vor allem die ökologischen Nöte der Gegenwart und die daraus abgeleiteten neuen Anforderungen an die zeitgenössische Architektur, die Ottos langjährige Suche nach einem wünschenswerten Verhältnis von Natur, Technik und Gesellschaft wieder brisant machen. Bereits in den 1950er-Jahren hat er den Weg eines Bauens mit der Natur eingeschlagen und dabei Ansätze und Konzepte entwickelt, die teils auch das umweltbewusste Bauen unserer Tage prägen.
Das neue Buch, das vom saai – Archiv für Architektur und Ingenieurbau am Karlsruher Institut für Technologie herausgegeben worden ist, möchte dem Pluralismus von Ottos Naturkonzepten und Naturbildern Rechnung tragen, was sich in der Heterogenität der versammelten Beiträge internationaler Autorinnen und Autoren widerspiegelt. Anlässlich der Vorstellung des Bandes soll in Chemnitz dieser Kreis zusätzlich erweitert werden, indem junge Architekturbüros und exponierte Kritiker zum Gespräch über die heute aktuellen Fragestellungen im Werk Ottos eingeladen werden.
Die Buchpräsentation findet im Rahmen 100 Jahre Frei Otto statt.
Partner:innen: Prestel Verlag, Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA- Landesverband Sachsen, Garagen Campus, KIT (Karlsruhe Institut für Technologie), Kunstsammlungen Chemnitz.