Kunstsammlungen am Theaterplatz
Donnerstag und Freitag, 3. und 4. Juli, jeweils 15 bis 19 Uhr
Samstag, 5. Juli, 16 bis 20 Uhr
Pavillon der Angst – Ein mobiles Kunst- und Mitmachprojekt in Chemnitz
Kunst- und Mitmachprojekt im Vorlauf zur Ausstellung Edvard Munch.
Ort: Frei-Otto-Park, Siegmar
Entdecken Sie den „Pavillon der Angst“, ein Projekt der Kunstsammlungen Chemnitz. Dieser besondere Ort der Begegnung reist im Sommer durch ganz Chemnitz und macht in verschiedenen Stadtteilen halt. Alle Neugierigen sind eingeladen, die Angst nicht nur als negatives Gefühl, sondern auch als Antrieb kennenzulernen – ein Element, das uns bewegt, herausfordert und verbindet. Kommen Sie vorbei und werden Sie Teil dieser spannenden Reise durch das Gefühl Angst!
Die gesamte Öffnungszeit hindurch laden wir gemeinsam mit dem Institut für Psychologie der TU Chemnitz die Besucher:innen zum Austausch ein, indem anhand von einem Fragebogen alle Themen zwischen Alltagssorgen und Zukunftsängsten behandelt werden können. Gemeinsam möchten wir mehr darüber sprechen, welche Sorgen und Ängste die Stadtgesellschaft aktuell bewegt.
> Link zur Veranstaltung
Samstag, 5. Juli / 2. August, 13 Uhr
Public Tour through the Collection Highlights (ENG)
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Treffpunkt: Kasse der Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: auf 24 Personen begrenzt, Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei unseren öffentlichen Führungen auf Englisch unter professioneller Anleitung aktuelle Ausstellungen in den Kunstsammlungen am Theaterplatz und Highlights aus der Sammlung kennen.
Samstag, 5. / 12. / 19. / 26. Juli / 2. August, 16 Uhr
Sonntag, 6. / 13. / 20. / 27. Juli / 3. August, 14.30 Uhr
Highlights in den Kunstsammlungen am Theaterplatz: Öffentliche Führung
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Treffpunkt: Kasse der Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: auf 24 Personen begrenzt, Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei unseren öffentlichen Führungen unter professioneller Anleitung aktuelle Ausstellungen in den Kunstsammlungen am Theaterplatz und Highlights aus der Sammlung kennen.
Donnerstag bis Sonntag, 10. bis 13. Juli jeweils 15 bis 19 Uhr und
Donnerstag bis Sonntag, 17. bis 20. Juli, jeweils 15 bis 19 Uhr
Pavillon der Angst – Ein mobiles Kunst- und Mitmachprojekt in Chemnitz
Kunst- und Mitmachprojekt im Vorlauf zur Ausstellung Edvard Munch.
Ort: Theaterplatz, Zentrum
Entdecken Sie den „Pavillon der Angst“, ein Projekt der Kunstsammlungen Chemnitz. Dieser besondere Ort der Begegnung reist im Sommer durch ganz Chemnitz und macht in verschiedenen Stadtteilen halt. Alle Neugierigen sind eingeladen, die Angst nicht nur als negatives Gefühl, sondern auch als Antrieb kennenzulernen – ein Element, das uns bewegt, herausfordert und
verbindet. Kommen Sie vorbei und werden Sie Teil dieser spannenden Reise durch das Gefühl Angst!
Die gesamte Öffnungszeit hindurch laden wir gemeinsam mit dem Institut für Psychologie der TU Chemnitz die Besucher:innen zum Austausch ein, indem anhand von einem Fragebogen alle Themen zwischen Alltagssorgen und Zukunftsängsten behandelt werden können. Gemeinsam möchten wir mehr darüber sprechen, welche Sorgen und Ängste die Stadtgesellschaft aktuell bewegt.
> Link zur Veranstaltung
Donnerstag, 10. / 17. / 24. / 31. Juli, 9 Uhr und 11.15 Uhr
Veranstaltung: Sommerferienprogramm
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Dauer: ca. 2 h
Kosten: 2 Euro pro Person, Begleitperson frei (max. 2 Personen pro Kind), bei separaten Besuch der Ausstellungen ist eine Tageskarte zu erwerben
Teilnahme: auf 15 Kinder begrenzt, ab 6 Jahren, Anmeldung mindestens eine Woche im Voraus unter kunstbus(at)stadt-chemnitz.de
In diesen Sommerferien laden wir Kinder und Familien zu einem kurzweiligen Rundgang durch die Ausstellung „Sammlungsgeschichten“ ein. Dabei entdecken wir ausgewählte Kunstwerke und erfahren spannende Hintergrundgeschichten. Im anschließenden Kreativteil gestalten alle eine eigene Postkarte mit der faszinierenden Technik der Cyanotypie – einer historischen Fototechnik, bei der mithilfe von Sonnenlicht und speziellen Chemikalien einzigartige „Blaupausen“ entstehen. Ein kunstvoller Feriengruß zum Mitnehmen!
Kinder können das Ferienprogramm auch ohne Begleitperson besuchen. Dafür füllen Sie gerne dieses Dokument vorab aus oder bringen es mit: Einverständniserklärung
Sonntag, 13. Juli, 13 bis 14.30 Uhr
Dauerausstellung: Familienführung
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Treffpunkt: Kasse der Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: Eintritt (Kinder unter 18 Jahren sind frei) + 2 Euro Materialpauschale für Erwachsene und 0,50 Euro Materialpauschale für Kinder, Anmeldung an der Kasse oder unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Gemeinsam erkunden wir auf spielerische Art die Dauerausstellungen in den Kunstsammlungen am Theaterplatz. Im Anschluss gestalten wir eigene kleine Kunstwerke zum Mitnehmen.
Mittwoch, 16. Juli, 19.30 Uhr
Eröffnung der Einzelausstellung Carlfriedrich Claus & Führung durch die Ausstellung und das Carlfriedrich Claus Archiv
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Im Rahmen der Ausstellung Galerie Oben und Clara Mosch laden wir Sie herzlich zur Eröffnung der Einzelausstellung „Carlfriedrich Claus“ und zu einer begleitenden Führung durch die Ausstellung und das Carlfriedrich Claus Archiv mit Marie Winter am Mittwoch, 16. Juli 2025 um 19:30 Uhr in den Kunstsammlungen am Theaterplatz ein.
Freitag bis Sonntag, 25. bis 27. Juli, jeweils 15 bis 19 Uhr
Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. August, jeweils 15 bis 19 Uhr
Pavillon der Angst – Ein mobiles Kunst- und Mitmachprojekt in Chemnitz
Kunst- und Mitmachprojekt im Vorlauf zur Ausstellung Edvard Munch.
Ort: Kunstfestival Begehungen, ehemaliges HKW Chemnitz-Nord, Furth
Der Pavillon öffnet beim Kunstfestival Begehungen unter dem Vorzeichen der Klimaangst. Hier besteht die Möglichkeit, sich spezifisch mit den Ängsten und seinen eigenen Klimagefühlen auseinanderzusetzen. Studierende der Kunsttherapie von der Hochschule für Bildende Künste Dresden bieten offene Ateliers und an den Sonntagen spannende Workshops an.
Das offene Atelier bietet Platz für Gestaltungen, für das Schreiben und Sich-Verbinden. Mithilfe von kreativen Impulsen und inspiriert von den künstlerischen Arbeiten des Festivals erkunden die Teilnehmer:innen aktuelle Fragen und Gefühle zum Umgang mit der Klimakrise.
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Mittwoch, 27. Juli, 15 Uhr
Galerie Oben und Clara Mosch: Öffentliche Führung
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Treffpunkt: Kasse der Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: auf 20 Personen begrenzt, Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Die Ausstellung erzählt anhand von zahlreichen Originaldokumenten, Fotos, Plakaten, Postkarten und Briefen die Geschichte beider Galerien und lässt sie wiederaufleben. Durch monatlich wechselnde Präsentationen werden Künstler:innen vorgestellt, die zwischen 1973 und 1990 in der Galerie präsent waren, sodass ein breites Spektrum künstlerischer Tendenzen dieser Zeit erfahrbar wird.
Freitag, 8. August, 15 bis 17 Uhr
Edvard Munch: Kinderpreview
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Ein früher Einblick in die Ausstellung für junge Besucher:innen.
Kindgerechte Führung mit kreativen Mitmachangeboten rund um Edvard Munchs Werke und das Thema Angst.
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Samstag, 9. August, 17 Uhr
Eröffnung Edvard Munch. Angst
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Ausgehend von den Themen, die Munchs Kunst durchdringen, wird die Ausstellung Angst, Einsamkeit und Krankheit sowie Munchs Aufenthalt 1905 in Chemnitz und die fortwährende Auseinandersetzung mit seiner Kindheit thematisieren. Parallel werden gezielt zeitgenössische Positionen wie von Marina Abramović, Monica Bonvicini, Michael Morgner, Osmar Osten, Neo Rauch, Andy Warhol und anderen in den Dialog mit Munchs Werken treten.
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Sonntag, 10. August, 13 bis 14.30 Uhr
Edvard Munch – Angst: Familienführung
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Treffpunkt: Kasse der Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: Eintritt (Kinder unter 18 Jahren sind frei) + 2 Euro Materialpauschale für Erwachsene und 0,50 Euro Materialpauschale für Kinder, Anmeldung an der Kasse oder unter
info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Gemeinsam erkunden wir auf spielerische Art die Ausstellung Edvard Munch – Angst. In dieser Ausstellung geht es um die ganz großen Gefühle, die im Alltag aber oft nicht zur Sprache kommen bzw. unsichtbar bleiben: Angst, Einsamkeit und das Sich-Verloren-Fühlen. Im Anschluss gestalten wir eigene kleine Kunstwerke zum Mitnehmen.
Sonntag, 10. / 31. August, 14.30 Uhr
Freitag, 15. / 22. / 29. August, 16 Uhr
Samstag, 16. / 23. / 30. August, 14.30 Uhr / 16 Uhr
Sonntag, 17. / 24. August, 14.30 Uhr / 16 Uhr
Edvard Munch – Angst: Öffentliche Führung
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Treffpunkt: Kasse der Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: auf 24 Personen begrenzt, Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Ausgehend von den Themen, die Munchs Kunst durchdringen, wird die Ausstellung Angst, Einsamkeit und Krankheit sowie Munchs Aufenthalt 1905 in Chemnitz und die fortwährende Auseinandersetzung mit seiner Kindheit thematisieren. Parallel werden gezielt zeitgenössische Positionen wie von Marina Abramović, Monica Bonvicini, Michael Morgner, Osmar Osten, Neo Rauch, Andy Warhol und anderen in den Dialog mit Munchs Werken treten.
Mittwoch, 13. August, 18.30 Uhr
Edvard Munch – Die Angst des Genies
Vortrag von Prof. Borwin Bandelow
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Treffpunkt: Kasse der Kunstsammlungen am Theaterplatz
Angst ist ein menschliches Grundgefühl, das diffus und ambivalent ist. Sie betrifft alle Menschen und ist lebenswichtig. Durch die Corona-Pandemie kam es zu einem deutlichen Anwachsen von Angststörungen. Ängste vor Globalisierung und ökologischen Fehlentwicklungen sind besonders für die jüngere Generation Ursache für fehlendes Vertrauen in die Zukunft und werden zunehmend politisch instrumentalisiert.
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Mittwoch, 27. August, 18.30 Uhr
Edvard Munch – Doppelporträt von Käte und Hugo Perls
Vortrag von Prof. Hartmut Gaßner
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Das Doppelporträt von Käte und Hugo Perls wurde 1913 von Edvard Munch gemalt und hängt heute in den Kunstsammlungen Chemnitz. Der Vortrag erzählt die Geschichte des jungen Paares, das sich von Mies van der Rohe ein Haus mit Anleihen an Karl Friedrich Schinkel errichten ließ und dessen Esszimmer von Max Pechstein ausgemalt wurde. Käte und Hugo Perls begannen insbesondere, Werke von Picasso und Munch zu sammeln, und reisten für mehrere Porträts eigens zu Munch nach Kristiania.
Hartmut Gaßner, geboren 1956, ist seit 1987 Anwalt in Berlin. Sein Interesse gilt zunehmend der Architektur- und Kunstgeschichte, mit Fokus auf Mies van der Rohe. Über diesen gelangte er zur Befassung mit dem Haus Perls. Gaßner hat Vorträge über die Familie Perls gehalten und Beiträge dazu verfasst, zuletzt zur Geschichte und Provenienz des Reinhardt-Frieses von Edvard Munch (Bd. 64 des Jahrbuchs der Berliner Museen). Jüngst hat er auch zum Wirken von Edvard Munch in Lübeck vorgetragen.
> Link zur Veranstaltung
Mittwoch, 27. August, 18:30 Uhr
Blind Art Date. Queer Edition: Veranstaltung
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Eintritt: Tagestarif + 2 Euro inkl. einem Freigetränk (für Studierende der TU und Schüler:innen ist der Tagestarif frei)
Du bist neu in der Stadt oder hast einfach Lust, neue Leute kennenzulernen? Du gehst gerne ins Museum, willst aber nicht alleine gehen? Dann komm zum Blind Art Date in die Häuser der Kunstsammlungen Chemnitz! Bei diesem besonderen Format tauchst du in eine spannende Kunstwelt ein und erlebst eine inspirierende Kurzführung durch die aktuelle Ausstellung. Beim Blind Art Date wird der Museumsraum zum Treffpunkt, wo Du mit anderen kunstinteressierten Menschen ins Gespräch kommst – ganz entspannt und ohne Druck.
Im Anschluss an die Führung kannst Du bei einem Freigetränk und Musik im Foyer in lockerer Atmosphäre weiter plaudern und neue Kontakte knüpfen. Perfekt für alle, die offen für Neues sind und ihre Begeisterung für Kunst teilen wollen!
> Link zur Veranstaltung
Sonntag, 31. August, 15 bis 18 Uhr
Angst – Perspektiven – Natur, Teil I
Schreibworkshop mit Silke Weizel Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Eine geschriebene Trilogie zur Ausstellung „Edvard Munch. Angst“
Dauerausstellungen
20. Februar 2025 bis 15. Februar 2026
Galerie Oben und Clara Mosch – Künstlerische Freiräume in Karl-Marx-Stadt
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Entgegen des offiziellen Kulturbetriebs der DDR entwickelte sich in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) zu Beginn der 1970er Jahre ein Hotspot der alternativen Kunstszene. Mit der Galerie Oben und der Künstlergruppe Clara Mosch (1977–1982), die gleichzeitig eine Produzentengalerie betrieb, gab es in der Stadt zwei Instanzen, die durch ihr unkonventionelles Ausstellungsprogramm, ihre Aktionen und Veranstaltungen Kunstinteressierte aus dem ganzen Land anzogen. Gleichzeitig dienten diese Orte aber auch als Plattformen für Künstler:innen, die von staatlicher Seite nicht als solche anerkannt wurden. Hier erhielten sie im Rahmen der inoffiziellen Szene ihre teilweise ersten Ausstellungsmöglichkeiten.
Die Ausstellung erzählt anhand von zahlreichen Originaldokumenten, Fotos, Plakaten, Postkarten und Briefen die Geschichte beider Galerien und lässt sie wiederaufleben. Durch monatlich wechselnde Präsentationen werden Künstler:innen vorgestellt, die zwischen 1973 und 1990 in der Galerie präsent waren, sodass ein breites Spektrum künstlerischer Tendenzen dieser Zeit erfahrbar wird. Weiterhin werden die sogenannten „Mittwochsveranstaltungen“ der Galerie Oben in Form von Künstler:innengesprächen, Vorträgen, Lesungen und Filmvorführungen wiederbelebt und laden dazu ein, mit den damaligen Akteur:innen ins Gespräch zu kommen.
Wechselnde Präsentationen mit: Thomas Ranft, Michael Morgner, Núria Quevedo, Gerhard Altenbourg, Hans Brockhage, Carlfriedrich Claus, Dagmar Ranft-Schinke, Lutz Dammbeck, Gregor Torsten Kozik, Klaus Hähner-Springmühl, Erich Wolfgang Hartzsch, Irene Bösch
10. Juli 2025 bis 2. November 2025
Edvard Munch – Angst
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Das Ausstellungsprojekt spannt einen Bogen von der historischen Perspektive auf das Gefühl Angst in der Kunst von Edvard Munch hin zu künstlerischen Arbeiten in unserer Gegenwart. Internationale Leihgaben werden in der Ausstellung mit den Werken aus den umfangreichen Beständen der Kunstsammlungen Chemnitz verbunden. Auch heute noch zeigen die Werke Munchs mit ihren Themen eine immense Aktualität und bleiben dadurch besonders zugänglich.
Angst ist ein menschliches Grundgefühl, das diffus und ambivalent ist. Sie betrifft alle Menschen und ist lebenswichtig. Durch die Corona-Pandemie kam es zu einem deutlichen Anwachsen von Angststörungen. Ängste vor Globalisierung und ökologischen Fehlentwicklungen sind besonders für die jüngere Generation Ursache für fehlendes Vertrauen in die Zukunft und werden zunehmend politisch instrumentalisiert.
Ausgehend von den Themen, die Munchs Kunst durchdringen, wird die Ausstellung Angst, Einsamkeit und Krankheit sowie Munchs Aufenthalt 1905 in Chemnitz und die fortwährende Auseinandersetzung mit seiner Kindheit thematisieren. Parallel werden gezielt zeitgenössische Positionen wie von Marina Abramović, Monica Bonvicini, Michael Morgner, Osmar Osten, Neo Rauch, Andy Warhol und anderen in den Dialog mit Munchs Werken treten. Mit dem Pavillon der Angst als mobilem Begegnungsraum soll vor und während der Ausstellung im Chemnitzer Stadtraum die aktive Teilnahme von Bürger:innen und Tourist:innen durch ein vielfältiges, kreatives Programm angeregt werden.
> Weitere Informationen zur Ausstellung
Museum Gunzenhauser
Dienstag, 1. / 8. / 15. / 22. / 29. Juli, 9 Uhr / 11.15 Uhr
Freitag, 4. / 25. Juli, 9 Uhr
Freitag, 11. / 18. Juli, 9 Uhr / 11.15 Uhr
Beaded Pearls – Kleine Pflanzenschätze aus Perlen: Sommerferienprogramm
Ort: Museum Gunzenhauser
Treffpunkt: Kasse der Kunstsammlungen am Theaterplatz
Dauer: ca. 2 h
Teilnahme: 2 Euro pro Person, Begleitperson frei (max. 2 Personen pro Kind), bei separaten Besuch der Ausstellungen ist eine Tageskarte zu erwerben, Anmeldung bitte mindestens eine Woche im Voraus unter kunstbus(at)stadt-chemnitz.de
Im Sommerferienprogramm entdecken Kinder und Familien bei einem Rundgang durch die Ausstellung „European Realities“ originelle, farbenfrohe Kunstwerke aus ganz Europa. Im Anschluss wird es kreativ: Inspiriert von dem Motiv der Topfpflanze in der Kunst der 20er- und 30er-Jahre und den Formen und Farben der Natur gestalten wir kleine Pflanzenkunstwerke aus schönen Perlen. So entstehen fantasievolle Mini-Schätze, die an Blumen, Blätter oder Früchte erinnern – zum Mitnehmen oder Verschenken!
Samstag, 5. / 12. / 19. / 26. Juli, 14.30 Uhr
Sonntag, 6. / 13. / 20. / 27. Juli, 16 Uhr
European Realities: Öffentliche Führung
Ort: Museum Gunzenhauser
Treffpunkt: Kasse des Museum Gunzenhauser
Teilnahme: auf 24 Personen begrenzt, Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung die wichtigsten Werke und vertiefende Inhalte kennen. European Realities widmet sich erstmals den vielfältigen Realismusbewegungen, die in den 1920er und 1930er Jahren nahezu überall in Europa sichtbar sind. Sie erzählt dabei von Armut und Elend, berichtet über den wirtschaftlichen Aufschwung und von kultureller Blüte, von wissenschaftlichem und technischem Fortschritt, von Großstadt und Nachtleben, Emanzipation und Diversität. Noch nie zuvor ist diese Kunstepoche in einem solchen Umfang präsentiert worden.
Sonntag, 6. Juli, 13 Uhr
European Realities: Familienführung
Ort: Museum Gunzenhauser
Teilnahme: Eintritt (Kinder unter 18 Jahren sind frei) + 2 Euro Materialpauschale für Erwachsene und 0,50 Euro Materialpauschale für Kinder
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Gemeinsam wird auf spielerische Art die Ausstellung European Realities. Realismusbewegungen der 1920er und 1930er-Jahre in Europa erkundet. Sie erzählt vom wirtschaftlichen Aufschwung und von kultureller Blüte, von Großstadt und Nachtleben, Emanzipation und Diversität. Im Anschluss werden eigene kleine Kunstwerke zum Mitnehmen gestaltet.
Samstag, 12. Juli, 13 Uhr
Guided Tour (eng) – European Realities
Location: Museum Gunzenhauser
Meeting point: Gunzenhauser Museum ticket office
Public tours are limited to a maximum of 24 people. We recommend booking by e-mail (info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de) or telephone (0371 488 4424). Groups of 10 people or more are requested to pre-book guided tours due to the limited number of participants. Thank you very much!
Take a tour of the exhibition and learn about the most important works and in-depth content. For the first time, European Realities dedicates itself to the diverse realism movements that were visible almost everywhere in Europe in the 1920s and 1930s. It tells tales of poverty and misery, reports on the economic boom and cultural prosperity, scientific and technical progress, the big city and nightlife, emancipation and diversity. Never before has this artistic epoch been presented on such a scale.
Mittwoch, 23. Juli, 18.30 Uhr
European Realities: Kurator:innenführung
Ort: Museum Gunzenhauser
Treffpunkt: Kasse des Museum Gunzenhauser
Teilnahme: auf 24 Personen begrenzt, Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung die wichtigsten Werke und vertiefende Inhalte kennen. European Realities widmet sich erstmals den vielfältigen Realismusbewegungen, die in den 1920er und 1930er Jahren nahezu überall in Europa sichtbar sind. Sie erzählt dabei von Armut und Elend, berichtet über den wirtschaftlichen Aufschwung und von kultureller Blüte, von wissenschaftlichem und technischem Fortschritt, von Großstadt und Nachtleben, Emanzipation und Diversität. Noch nie zuvor ist diese Kunstepoche in einem solchen Umfang präsentiert worden.
Freitag, 1. August, 9 Uhr
Dienstag, 5. August, 9 Uhr / 11.15 Uhr
Freitag, 8. August, 9 Uhr / 11.15 Uhr
Beaded Pearls – Kleine Pflanzenschätze aus Perlen: Sommerferienprogramm
Ort: Museum Gunzenhauser
Treffpunkt: Kasse der Kunstsammlungen am Theaterplatz
Dauer: ca. 2 h
Teilnahme: 2 Euro pro Person, Begleitperson frei (max. 2 Personen pro Kind), bei separaten Besuch der Ausstellungen ist eine Tageskarte zu erwerben, Anmeldung bitte mindestens eine Woche im Voraus unter kunstbus(at)stadt-chemnitz.de
Im Sommerferienprogramm entdecken Kinder und Familien bei einem Rundgang durch die Ausstellung „European Realities“ originelle, farbenfrohe Kunstwerke aus ganz Europa. Im Anschluss wird es kreativ: Inspiriert von dem Motiv der Topfpflanze in der Kunst der 20er- und 30er-Jahre und den Formen und Farben der Natur gestalten wir kleine Pflanzenkunstwerke aus schönen Perlen. So entstehen fantasievolle Mini-Schätze, die an Blumen, Blätter oder Früchte erinnern – zum Mitnehmen oder Verschenken!
Samstag, 2. / 9. August, 14.30 Uhr
Sonntag, 3. / 10. August, 16 Uhr
European Realities: Öffentliche Führung
Ort: Museum Gunzenhauser
Treffpunkt: Kasse des Museum Gunzenhauser
Teilnahme: auf 24 Personen begrenzt, Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung die wichtigsten Werke und vertiefende Inhalte kennen. European Realities widmet sich erstmals den vielfältigen Realismusbewegungen, die in den 1920er und 1930er Jahren nahezu überall in Europa sichtbar sind. Sie erzählt dabei von Armut und Elend, berichtet über den wirtschaftlichen Aufschwung und von kultureller Blüte, von wissenschaftlichem und technischem Fortschritt, von Großstadt und Nachtleben, Emanzipation und Diversität. Noch nie zuvor ist diese Kunstepoche in einem solchen Umfang präsentiert worden.
Sonntag, 3. August, 13 Uhr
European Realities: Familienführung
Ort: Museum Gunzenhauser
Teilnahme: Eintritt (Kinder unter 18 Jahren sind frei) + 2 Euro Materialpauschale für Erwachsene und 0,50 Euro Materialpauschale für Kinder
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Gemeinsam wird auf spielerische Art die Ausstellung European Realities. Realismusbewegungen der 1920er und 1930er Jahre in Europa erkundet. Sie erzählt vom wirtschaftlichen Aufschwung und von kultureller Blüte, von Großstadt und Nachtleben, Emanzipation und Diversität. Im Anschluss werden eigene kleine Kunstwerke zum Mitnehmen gestaltet.
Samstag, 9. August, 13 Uhr
Guided Tour (eng) – European Realities
Location: Museum Gunzenhauser
Meeting point: Gunzenhauser Museum ticket office
Public tours are limited to a maximum of 24 people. We recommend booking by e-mail (info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de) or telephone (0371 488 4424). Groups of 10 people or more are requested to pre-book guided tours due to the limited number of participants. Thank you very much!
Take a tour of the exhibition and learn about the most important works and in-depth content. For the first time, European Realities dedicates itself to the diverse realism movements that were visible almost everywhere in Europe in the 1920s and 1930s. It tells tales of poverty and misery, reports on the economic boom and cultural prosperity, scientific and technical progress, the big city and nightlife, emancipation and diversity. Never before has this artistic epoch been presented on such a scale.
Samstag, 30. August, 14 bis 18 Uhr
Machs zu deinem Platz – Platzvisionen vor dem Museum Gunzenhauser
Im Rahmen der Ausstellung WIN/WIN
Ort: Museum Gunzenhauser
Die Veranstaltung Platzvisionen lädt Bürger:innen ein, Plätze der Stadt neu zu entdecken, ihre Geschichte kennenzulernen und eigene Ideen für die Zukunft einzubringen. Nach dem Bahnhofsvorplatz, dem Seeberplatz und dem Stefan-Heym-Platz, wird diesmal der Platz vorm Museum Gunzenhauser genauer unter die Lupe genommen.
Mit Musik, Kunst, Kaffee und spannenden Einblicken bietet der Tag Gelegenheit zum Austausch und Mitgestalten. Die Anregungen werden abschließend der Stadt übergeben, um in die zukünftige Platzgestaltung einzufließen.
Ab dem 30. August können Besucher:innen zwei Wochen lang die Möbel vor dem Museum nutzen und dort in gemütlicher Atmosphäre ihren Kaffee trinken.
Eine Kooperation des Verein für Baukultur e. V. und dem Arbeitskreis Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 der Architektenkammer Sachsen mit dem Museum Gunzenhauser, Kunstsammlungen Chemnitz.
> Link zur Veranstaltung
Sonntag, 31. August, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung WIN/WIN
Die Kunstankäufe der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen 2025
Ort: Museum Gunzenhauser
WIN/WIN präsentiert Werke zeitgenössischer bildender Kunst, die von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen erworben wurden, um Künstler:innen zu unterstützen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Werken, die in Sachsen entstanden sind.
Dauerausstellungen
27. April 2025 bis 10. August 2025
European Realities
Realismusbewegungen der 1920er- und 1930er-Jahre in Europa
Noch nie zuvor ist diese Kunstepoche in einem solchen Umfang präsentiert worden.
> Weitere Informationen zur Ausstellung
31. August 2025 bis 26. Oktober 2025
WIN/WIN
Ort: Museum Gunzenhauser
WIN/WIN präsentiert Werke zeitgenössischer bildender Kunst, die von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen erworben wurden, um Künstler:innen zu unterstützen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Werken, die in Sachsen entstanden sind.
Schloßbergmuseum
Sonntag, 3. Juli, 9 Uhr / 11.15 Uhr
Donnerstag, 10. / 17. / 24. / 31. Juli, 9 Uhr / 11.15 Uhr
Donnerstag, 7. August, 11.15 Uhr
Die neue Stadt: Sommerferienprogramm
Ort: Schloßbergmuseum
Dauer: ca. 2 h
Teilnahme: 2 Euro pro Person, Begleitperson frei (max. 2 Personen pro Kind), bei separaten Besuch der Ausstellungen ist eine Tageskarte zu erwerben, max. 15 Kinder pro Gruppe, Anmeldung bitte mindestens eine Woche im Voraus unter kunstbus(at)stadt-chemnitz.de
Kinder können das Ferienprogramm auch ohne Begleitperson besuchen. Dafür füllen Sie gerne dieses Dokument vorab aus oder bringen es mit: Einverständniserklärung
Warum hieß Chemnitz früher einmal Karl-Marx-Stadt? Und wie haben die Menschen damals gelebt? In unserem Sommerferienprogramm laden wir Kinder und Familien ein, gemeinsam auf Entdeckungstour durch die Ausstellung „Die neue Stadt“ zu gehen. Dort erfahren wir, wie sich die Stadt verändert hat und welche Ideen es für die Zukunft gab. Danach werden alle selbst kreativ: Wie möchten wir später gerne leben? Gestaltet eure eigenen Zukunftsstädte – voller Fantasie und spannender Ideen!
Sonntag, 6. / 20. Juli, 14.30 Uhr
Die neue Stadt: Öffentliche Führung
Ort: Schloßbergmuseum
Teilnahme: auf 20 Personen begrenzt, Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Die Ausstellung des Schloßbergmuseums verfolgt die nur wenigen Jahrzehnte währende, aber intensive und folgenreiche Epoche als „Karl-Marx-Stadt“ mit besonderem Fokus auf die Entwicklungen im Städtebau und in der Architektur.
Sonntag, 13. / 27. Juli / 10. August, 14.30 Uhr
Highlights im Schloßbergmuseum: Öffentliche Führung
Ort: Schloßbergmuseum
Treffpunkt: Kasse des Schloßbergmuseums
Die Ausstellung erzählt die Stadtgeschichte Chemnitz‘ vom 12. bis ins 20. Jahrhunderts und zeigt eine Vielzahl an Modellen zur baulichen Entwicklung von Kloster und Stadt: Besonders die drei großen Stadtmodelle zum mittelalterlichen Gemeinwesen, zur pulsierenden City der „Goldenen Zwanziger Jahre“ oder dem Bebauungsvorhaben der Karl-Marx-Städter Innenstadt von 1960 laden zu einem spannenden Gang durch die wechselvolle Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner ein.
Sonntag, 20. Juli, 13 Uhr
Schloßbergmuseum: Familienführung
Ort: Schloßbergmuseum
Treffpunkt: Kasse des Schloßbergmuseums
Teilnahme: Eintritt (Kinder unter 18 Jahren sind frei) + 2 Euro Materialpauschale für Erwachsene und 0,50 Euro Materialpauschale für Kinder, Anmeldung an der Kasse des Schloßbergmuseums oder unter 0371 488 4424 / info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Gemeinsam erkunden wir auf spielerische Art die Dauerausstellung des Schloßbergmuseums. Die Ausstellung erzählt die Stadtgeschichte Chemnitz‘ vom 12. bis ins 20. Jahrhunderts und zeigt eine Vielzahl an Modellen zur baulichen Entwicklung von Kloster und Stadt: Besonders die drei großen Stadtmodelle zum mittelalterlichen Gemeinwesen, zur pulsierenden City der „Goldenen Zwanziger Jahre“ oder dem Bebauungsvorhaben der Karl-Marx-Städter Innenstadt von 1960 laden zu einem spannenden Gang durch die wechselvolle Geschichte der Stadt und ihrer Bewohner ein. Im Anschluss gestalten wir eigene kleine Kunstwerke zum Mitnehmen.
Donnerstag, 21. August, 18.30 Uhr
Im Gespräch: „Sieh das Böse in der guten Stube und schreib drüber.“ – Heimat, Herkunft und der schwierige Blick zurück mit Kerstin Hensel und Matthias Weichelt
Ort: Schloßbergmuseum
„Die böse gute Stube“ hat die 1961 in Karl-Marx-Stadt geborene Schriftstellerin Kerstin Hensel ihren Beitrag in der Zeitschrift Sinn und Form genannt, in dem sie die Geschichte ihrer Familie von der Kaiserzeit über die Weimarer Republik und die DDR bis in die Gegenwart literarisch nachzeichnet. „Ich sehe meine Tanten auf der Chemnitzer Südkampfbahn unter knatternden Fahnen. Es ist der 7. Juni 1931. Sächsischer Gauparteitag der NSDAP.“ Zwischen Großstadt und Erzgebirge, zwischen Zukunftshoffnung und Provinzenge wächst die spätere Autorin auf und behauptet ihren künstlerischen Eigensinn gegen alle Bevormundungen. Über ihren Blick auf die Region ihrer Herkunft, die auch in ihrem neuen Roman Die Glückshaut (2024) eine besondere Rolle spielt, spricht mit Kerstin Hensel, Mitglied der Berliner Akademie der Künste, mit dem Chefredakteur von Sinn und Form, Matthias Weichelt.
Die Literaturzeitschrift Sinn und Form wird seit 1950 von der Akademie der Künste herausgegeben. Dass zu DDR-Zeiten hier Texte erscheinen konnten, die anderswo nicht gedruckt werden durften (u.a. von Volker Braun, Christa Wolf, Ulrich Plenzdorf, Peter Hacks, Christoph Hein), begründete den legendären Ruf der Beiträge zur Literatur.
Eine Veranstaltung der Akademie der Künste Berlin in Kooperation mit der Stiftung Gunzenhauser.
Dauerausstellungen
4. Mai 2025 bis 1. Februar 2026
Die neue Stadt – Chemnitz als Karl-Marx-Stadt
Ort: Schloßbergmuseum
Die Ausstellung des Schloßbergmuseums verfolgt die nur wenige Jahrzehnte währende, aber intensive und folgenreiche Epoche als „Karl-Marx-Stadt“ mit besonderem Fokus auf die Entwicklungen im Städtebau und in der Architektur.
Das Ende des Zweiten Weltkriegs bedeutete für die schwer zerstörte Industriestadt Chemnitz in mehrfacher Hinsicht ein Neubeginn: 1949 entstand die DDR, 1952 wurden die Länder aufgelöst und zwölf Bezirke als neue Verwaltungsstruktur geschaffen. Chemnitz erhielt dabei nicht nur den Status einer Bezirkshauptstadt, sondern wurde 1953, auf Beschluss der Staatspartei SED, auch umbenannt. Mit dem Namen des Philosophen und kommunistischen Vordenkers Karl Marx wies man der Stadt – beabsichtigt oder nicht – eine Rolle als „sozialistische Musterstadt“ zu.
Die Spezifik der politischen Verhältnisse spielt dabei eine wesentliche Rolle, das lokale Geschehen war gleichzeitig aber auch Teil der internationalen „Nachkriegsmoderne“. Systemübergreifend wurden die Zerstörungen des Krieges als Chance für einen architektonischen und städteplanerischen Neubeginn gesehen, als Möglichkeit, schon länger existierende Ideen und Reformvorstellungen zu realisieren.
Die in den Nachkriegsjahrzehnten international verbreitete Offenheit für Neues fand ihren Ausdruck in einem besonderen Lebensgefühl, in der Begeisterung für technische Visionen, im Design oder in der Mode. Die Ausstellung lässt die Welt der Plattenbauten, Hochstraßen, Kosmonauten und Kunststoffe wieder lebendig werden, spart aber auch Wiedersprüche und die Wirklichkeit im „real existierenden Sozialismus“ nicht aus.
In Vorbereitung auf die Ausstellung 2025 fand im November 2024 eine Tagung zum Thema statt. Das Tagungsthema, das in Kooperation mit der TU Chemnitz entwickelt worden war, konzentrierte sich auf den Wiederaufbau von Chemnitz nach 1945 – sowohl im internationalen Kontext als auch mit Blick auf die sozialistischen „Bruderländer“ und hinter den „eisernen Vorhang“. Es wurde der Frage nachgegangen, welche Unterschiede und welche Gemeinsamkeiten es beim Bauen gab. Referenzpunkte bildete dabei die moderne Architektur in den Jahrzehnten vor dem Krieg.
Renommierte Fachleute erörterten Aspekte des Bauens in der Bundesrepublik Deutschland, in Frankreich, Italien, den USA, verschiedenen Ländern Osteuropas sowie in Chemnitz / Karl-Marx-Stadt.
Karl-Schmidt-Rottluff Haus
Mittwoch, 2. / 9. / 16. / 23. / 30. Juli / 6. August, 9 Uhr
Freitag, 4. / 11. / 18. / 25. Juli / 1. / 8. August, 9 Uhr
Ein neues Museum für Chemnitz: Sommerferienprogramm
Ort: Karl-Schmidt-Rottluff Haus
Dauer: ca. 2 h
Teilnahme: 2 Euro pro Person, Begleitperson frei (max. 2 Personen pro Kind), bei separaten Besuch der Ausstellungen ist eine Tageskarte zu erwerben, max. 15 Kinder pro Gruppe, Anmeldungen bitte mindestens eine Woche im Voraus unter kunstbus(at)stadt-chemnitz.de
Wie malte Karl Schmidt-Rottluff in seiner Jugend? Und was inspirierte ihn an der Natur? Oft war es die unmittelbare Umgebung zu Hause, die er in den frühen Werken festhielt. In unserem Ferienprogramm entdecken Kinder bei einem spannenden Rundgang durch die Ausstellung durch das ehemalige Wohnhaus seiner Familie die Landschaftsbilder des jungen Künstlers. Danach werden wir selbst kreativ: Mit Wassertankpinsel und Aquarellfarben bringen alle ihre eigene Lieblingslandschaft auf´s Papier. Ein fantasievoller Ferienausflug in die Welt der Farben und Natur!
Kinder können das Ferienprogramm auch ohne Begleitperson besuchen. Dafür füllen Sie gerne dieses Dokument vorab aus oder bringen es mit: Einverständniserklärung
Samstag, 12. Juli, 13 Uhr / 14.30
Tanzende Buchstaben: Workshop
Ort: Karl-Schmidt-Rottluff Haus
Dauer: ca. 90 Minuten
Teilnahme: Vollzahler 22 Euro inkl. Tageskarte, ermäßigt 5 Euro zzgl. Tageskarte
Lernen Sie bei unserer Veranstaltung Tanzende Buchstaben eine Prägetechnik mit Papier kennen. Der Workshop findet im neu eröffeneten Karl Schmidt-Rottluff Haus statt. Es werden unter anderem eigene Initialen in der Prägetechnik hergestellt und die Buchstaben der Exlibris von Karl Schmidt-Rottluff zur Inspiration genutzt. Wir freuen uns auf Sie!
Sonntag, 20. Juli, 14 Uhr
Ein neues Museum für Chemnitz: Kurator:innenführung
Ort: Karl-Schmidt-Rottluff Haus
Treffpunkt: Kasse des Karl Schmidt-Rottluff Haus, Limbacher Straße 382
Teilnahme: Plätze begrenzt, wir bitten um Anmeldung per E-Mail an info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de oder Telefon (0371 488 4424)
Lernen Sie bei unserer Kurator:innenführung das neu eröffenete Karl Schmidt-Rottluff Haus und seinen Namensgeber kennen. Dieser wurde 1884 in Rottluff (heute Chemnitz) geboren und ist Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke. Die Ausstellung zeigt zwei Sammlungen, die eigens für das Haus gestiftet wurden: die exquisite Sammlung kunsthandwerklicher Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff aus dem ehemaligen Besitz von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgaben der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gezeigt wird, und eine Privatsammlung mit Gegenständen aus dem ehemaligen persönlichen Besitz des Künstlers. Ebenso werden in den Ausstellungsräumen Grafiken, Ölskizzen und temporäre Leihgaben gezeigt. Zusammen mit der benachbarten Mühle, in der Karl Schmidt-Rottluff seine Kindheit verbrachte, wird das Haus zu einem weiteren Hotspot des Expressionismus in Chemnitz. Als ein „Ort des Aufbruchs“ zählt das Karl Schmidt-Rottluff Haus zu den Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.
Dauerausstellung
Ein neues Museum für Chemnitz – Das Karl-Schmidt-Rottluff Haus
Karl Schmidt wurde 1884 in Rottluff (heute Chemnitz) geboren. Er ist Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke und wichtiger Vertreter des Expressionismus in Deutschland. Nach langjährigen Initiativen und Vorplanungen wurde von der Stadt Chemnitz beschlossen, das ehemalige Elternhaus Karl Schmidt-Rottluffs an der Limbacher Straße 382 in ein Künstlerhaus umzugestalten. Zusammen mit der benachbarten Mühle, in der Karl Schmidt-Rottluff seine Kindheit verbrachte, wird das Haus zu einem weiteren Hotspot des Expressionismus in Chemnitz ausgebaut. Als ein „Ort des Aufbruchs“ zählt das Karl Schmidt-Rottluff Haus zu den Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.
Die Kunstsammlungen Chemnitz sind mit der Konzeption der musealen Präsentation und dem zukünftigen Betrieb des denkmalsanierten Hauses beauftragt. Thematisiert werden nicht nur die Biografien des Künstlers und weiterer Brücke-Mitglieder, sondern auch die Geschichte des Ortes. Schmidt-Rottluff besuchte hier bis 1936 regelmäßig seine Mutter. In den schwierigen Kriegsjahren 1943 – 1946 lebte er für einige Zeit wieder in Rottluff, nachdem seine Berliner Wohnung ausgebombt worden war.
Die Kunstsammlungen Chemnitz entwickeln eine eigene Präsentation zusammen mit multimedialen Vermittlungsformaten. Die Basis der Exponate bilden zwei Sammlungen, die eigens für das Haus gestiftet wurden: die exquisite Sammlung kunsthandwerklicher Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff aus dem ehemaligen Besitz von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgaben der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gezeigt wird, und eine Privatsammlung mit Gegenständen aus dem ehemaligen persönlichen Besitz des Künstlers. Ebenso werden in den Ausstellungsräumen Grafiken, Ölskizzen und temporäre Leihgaben gezeigt.
Ziel der Sanierung ist es, einen Ort zu schaffen, der nicht nur für Kunstinteressierte und Tourist:innen, sondern auch für die Bewohner:innen von Rottluff selbst einen belebten Treffpunkt bildet. Der Ort will Begegnungsmöglichkeiten schaffen. Auch Interventionen mit zeitgenössischer Kunst sind vorgesehen. Nicht zuletzt werden Veranstaltungen in Kooperation mit dem Förderverein Karl Schmidt-Rottluff Chemnitz e.V. geplant. Neben Eigenmitteln der Stadt flossen Fördermittel von Landesdenkmalschutz und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse Chemnitz in die Sanierung.