Kunstsammlungen am Theaterplatz
Samstag, 1. Februar, 16 Uhr
Öffentliche Führung: Reform of Life
Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung Reform of Life & Henry van de Velde mittendrin die wichtigsten Werke und vertiefende Inhalte kennen. Als Henry van de Velde 1863 geboren wurde, herrschte in Europa der Stilmix des Historismus vor. Künstler:innen und Industrie hatten kaum Berührungspunkte. Als van de Velde fast ein Jahrhundert später starb, nannte man die Zusammenarbeit von Kunst und Industrie »Produktdesign«. Dazwischen lagen mehrere Generationen von Künstler:innen und Gestalter:innen, die die Dinge des täglichen Lebens in Form und Funktion reformieren wollten – und mitten unter ihnen war Henry van de Velde. Er ließ sich von der Arts and Crafts-Bewegung inspirieren, wurde zu einem wichtigen Vertreter des Jugendstils, legte die Basis für den Werkbund und das Bauhaus, leitete die Kunsthochschule La Cambre in Brüssel und erkannte die Bedeutung der Ulmer Hochschule für Gestaltung.
Sonntag, 2. Februar, 14.30 Uhr
Familienführung: Erich Heckel: Aquarelle und Druckgrafik aus der Sammlung Jess
Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Erich Heckel ist Mitbegründer und Geschäftsführer der Künstlergruppe Brücke und mit Sachsen und Chemnitz eng verbunden. Die herausragende Schenkung von Jürgen Brinkmann an die Kunstsammlungen Chemnitz erweitert den Sammlungsbestand mit 4 Aquarellen und 40 Druckgrafiken aus den Jahren 1905 bis 1966 maßgeblich und knüpft damit an die jüngste Erwerbung der Skulptur Stehende, von 1920, an.
Wir bedanken uns mit der Ausstellung für diese wunderbare Sammlungsbereicherung bei Jürgen Brinkmann und sein großzügiges und sammlerisches Engagement. Seine Schenkung befand sich früher überwiegend im Besitz des Dresdener Verlegers Wolfgang Jess, der ebenso in der Ausstellung und ihrer begleitenden Publikation Würdigung erfährt. Die exquisite Sammlung wird gemeinsam mit Heckels Meisterwerken aus dem eigenen Bestand präsentiert und somit auch besonders den qualitativen Zuwachs für die Kunstsammlungen Chemnitz verdeutlichen.
Mittwoch, 5. Februar, 17.30 Uhr
Öffentliche Führung: Reform of Life, Guided Tour (eng)
Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang in englischer Sprache durch die Ausstellung Reform of Life & Henry van de Velde mittendrin die wichtigsten Werke und vertiefende Inhalte kennen. Als Henry van de Velde 1863 geboren wurde, herrschte in Europa der Stilmix des Historismus vor. Künstler:innen und Industrie hatten kaum Berührungspunkte. Als van de Velde fast ein Jahrhundert später starb, nannte man die Zusammenarbeit von Kunst und Industrie »Produktdesign«. Dazwischen lagen mehrere Generationen von Künstler:innen und Gestalter:innen, die die Dinge des täglichen Lebens in Form und Funktion reformieren wollten – und mitten unter ihnen war Henry van de Velde. Er ließ sich von der Arts and Crafts-Bewegung inspirieren, wurde zu einem wichtigen Vertreter des Jugendstils, legte die Basis für den Werkbund und das Bauhaus, leitete die Kunsthochschule La Cambre in Brüssel und erkannte die Bedeutung der Ulmer Hochschule für Gestaltung.
Mittwoch, 5. Februar, 18.30 Uhr
Vortrag: Erich Heckel als Gründungsmitglied der »Brücke« und sein Engagement für das Brücke-Museum
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Vortrag von Christiane Remm, Kuratorin Karl und Emy Schmidt-Rottluff Stiftung
Freitag, 7. Februar, 13 Uhr
Workshop: Reform of Life
Kostenfreies Angebot mit freiem Kommen und Gehen.
Sie sind eingeladen, in unserem Offenen Workshop im Sinne des Werkstatt-Prinzips kreativ zu werden. Lassen Sie sich dabei von Werken der Ausstellung inspirieren.
Samstag, 8. Februar, 16 Uhr
Familienführung: Reform of Life
Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung Reform of Life & Henry van de Velde mittendrin die wichtigsten Werke und vertiefende Inhalte kennen. Als Henry van de Velde 1863 geboren wurde, herrschte in Europa der Stilmix des Historismus vor. Künstler:innen und Industrie hatten kaum Berührungspunkte. Als van de Velde fast ein Jahrhundert später starb, nannte man die Zusammenarbeit von Kunst und Industrie »Produktdesign«. Dazwischen lagen mehrere Generationen von Künstler:innen und Gestalter:innen, die die Dinge des täglichen Lebens in Form und Funktion reformieren wollten – und mitten unter ihnen war Henry van de Velde. Er ließ sich von der Arts and Crafts-Bewegung inspirieren, wurde zu einem wichtigen Vertreter des Jugendstils, legte die Basis für den Werkbund und das Bauhaus, leitete die Kunsthochschule La Cambre in Brüssel und erkannte die Bedeutung der Ulmer Hochschule für Gestaltung.
Mittwoch, 12. Februar, 17.30 Uhr
Öffentliche Führung: Reform of Life, Visite guidée (fr)
Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang mit französischer Übersetzung durch die Ausstellung Reform of Life & Henry van de Velde mittendrin die wichtigsten Werke und vertiefende Inhalte kennen. Als Henry van de Velde 1863 geboren wurde, herrschte in Europa der Stilmix des Historismus vor. Künstler:innen und Industrie hatten kaum Berührungspunkte. Als van de Velde fast ein Jahrhundert später starb, nannte man die Zusammenarbeit von Kunst und Industrie »Produktdesign«. Dazwischen lagen mehrere Generationen von Künstler:innen und Gestalter:innen, die die Dinge des täglichen Lebens in Form und Funktion reformieren wollten – und mitten unter ihnen war Henry van de Velde. Er ließ sich von der Arts and Crafts-Bewegung inspirieren, wurde zu einem wichtigen Vertreter des Jugendstils, legte die Basis für den Werkbund und das Bauhaus, leitete die Kunsthochschule La Cambre in Brüssel und erkannte die Bedeutung der Ulmer Hochschule für Gestaltung.
Mittwoch, 12. Februar, 18.30 Uhr
Vortrag: Reform of Life: Gestalter und Architekt - Henry van de Velde und die Raumkunst
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Vortrag von Dr. Antje Neumann, Keramik-Museum Bürgel & Bauhaus-Werkstatt Museum Dornburg
Mittwoch, 19. Februar, 17.30 Uhr
Öffentliche Führung: Reform of Life, mit arabischer Übersetzung
Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang mit arabischer Übersetzung durch die Ausstellung Reform of Life & Henry van de Velde mittendrin die wichtigsten Werke und vertiefende Inhalte kennen. Als Henry van de Velde 1863 geboren wurde, herrschte in Europa der Stilmix des Historismus vor. Künstler:innen und Industrie hatten kaum Berührungspunkte. Als van de Velde fast ein Jahrhundert später starb, nannte man die Zusammenarbeit von Kunst und Industrie »Produktdesign«. Dazwischen lagen mehrere Generationen von Künstler:innen und Gestalter:innen, die die Dinge des täglichen Lebens in Form und Funktion reformieren wollten – und mitten unter ihnen war Henry van de Velde. Er ließ sich von der Arts and Crafts-Bewegung inspirieren, wurde zu einem wichtigen Vertreter des Jugendstils, legte die Basis für den Werkbund und das Bauhaus, leitete die Kunsthochschule La Cambre in Brüssel und erkannte die Bedeutung der Ulmer Hochschule für Gestaltung.
Mittwoch, 19. Februar, 18.30 Uhr
Galerie Oben und Clara Mosch: Künstlerische Freiräume in Karl-Marx-Stadt
Eröffnung der Ausstellung
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Die Ausstellung erzählt die Geschichte der alternativen Kunstszene in Karl-Marx-Stadt von 1973 bis 1989. Monatlich wechselnde Einzelpräsentationen der Protagonist:innen zeigen ein facettenreiches Bild künstlerischer Autonomie in der DDR.
Entgegen des offiziellen Kulturbetriebs der DDR entwickelte sich in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) zu Beginn der 1970er Jahre ein Hotspot der alternativen Kunstszene. Mit der Galerie Oben und der Künstlergruppe Clara Mosch (1977-1982), die gleichzeitig eine Produzentengalerie betrieb, gab es in der Stadt zwei Instanzen, die durch ihr unkonventionelles Ausstellungsprogramm, ihre Aktionen und Veranstaltungen Kunstinteressierte aus dem ganzen Land anzogen. Gleichzeitig dienten diese Orte aber auch als Plattformen für Künstler:innen, die von staatlicher Seite nicht als solche anerkannt wurden.Die Ausstellung erzählt anhand von zahlreichen Originaldokumenten, Fotos, Plakaten, Postkarten und Briefen die Geschichte beider Galerien und lässt sie wiederaufleben.
Durch monatlich wechselnde Präsentationen werden Künstler:innen vorgestellt, die zwischen 1973 und 1990 in der Galerie präsent waren, sodass ein breites Spektrum künstlerischer Tendenzen dieser Zeit erfahrbar wird. Weiterhin werden die sogenannten „Mittwochsveranstaltungen“ der Galerie Oben in Form von Künstler:innengesprächen, Vorträgen, Lesungen und Filmvorführungen wiederbelebt und laden dazu ein, mit den damaligen Akteur:innen ins Gespräch zu kommen.
Samstag, 22. Februar, 13 Uhr
Workshop: Reform of Life – Voll möbliert – Workshop rund ums Möbel
Die maximale Teilnehmer:innenanzahl beträgt 15 Personen, um Anmeldung per E-Mail info.kunstsammmlungen(at)stadt-chemnitz.de oder per Telefon unter 0371 488 4424 wird gebeten
Lernen Sie bei unserem Workshop Voll möbliert – Workshop rund ums Möbel, wie Sie Ihre eigenen (kleinen) Möbel oder Dekorationsgegenstände anfertigen können. Lassen Sie sich dabei von Werken der Ausstellung inspirieren.
Mittwoch, 26. Februar, 17.30 Uhr
Öffentliche Führung: Reform of Life, mit ukrainischer Übersetzung
Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang mit unkrainischer Übersetzung durch die Ausstellung Reform of Life & Henry van de Velde mittendrin die wichtigsten Werke und vertiefende Inhalte kennen. Als Henry van de Velde 1863 geboren wurde, herrschte in Europa der Stilmix des Historismus vor. Künstler:innen und Industrie hatten kaum Berührungspunkte. Als van de Velde fast ein Jahrhundert später starb, nannte man die Zusammenarbeit von Kunst und Industrie »Produktdesign«. Dazwischen lagen mehrere Generationen von Künstler:innen und Gestalter:innen, die die Dinge des täglichen Lebens in Form und Funktion reformieren wollten – und mitten unter ihnen war Henry van de Velde. Er ließ sich von der Arts and Crafts-Bewegung inspirieren, wurde zu einem wichtigen Vertreter des Jugendstils, legte die Basis für den Werkbund und das Bauhaus, leitete die Kunsthochschule La Cambre in Brüssel und erkannte die Bedeutung der Ulmer Hochschule für Gestaltung.
Mittwoch, 26. Februar, 18.30
Vortrag: Reform of Life: Henry van de Velde. Art education and architecture between Belgium and Germany (eng)
With Ruben Mantels & Dr. Hendrick Defoort, Ghent University Library
Weitere Ausstellungen:
(noch bis zum 2. März)
Yvon Chabrowski: body options. We are airborne
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Die Video-Skulpturen der Künstler:in Yvon Chabrowski laden zur Auseinandersetzung mit körperlichen Repräsentationen ein. Chabrowski schafft performative Verhandlungsräume, in denen die Bewegungsmuster, die sich in die Körper einschreiben, die Rollen, die wir in einer Gesellschaft einnehmen, und die Beziehungen, die wir miteinander eingehen können, befragt und in Bewegung gesetzt werden. Die Künstler:in reflektiert in ihren Arbeiten Körper-Bilder.
Museum Gunzenhauser
Samstag, 1. Februar, 14.30 Uhr
Öffentliche Führung: Best of I: Curator’s Choice
Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Wir bieten jeden Samstag und Sonntag öffentliche Führungen zur aktuellen Austellung Best of I: Curator’s Choice an. Begegnen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang den Highlights der Sammlung Alfred Gunzenhausers. Neben spannenden expressionistischen Werken, sowie einer umfangreichen Präsentation von Otto Dix, lädt die Ausstellung zum Entdecken von ungewöhnlichen Formaten, Materialien und bisher ungezeigten Schätzen ein.
Samstag, 1. Februar, 16 Uhr
Kurator:innenführung: Unwritten – Vom Erwachsenwerden
Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Wie denken wir über die Jugend? Welche Träume, Wünsche, Illusionen, aber auch Turbulenzen und Schwierigkeiten sind mit ihr und dem anschließenden Erwachsenwerden verbunden?
In der Ausstellung Unwritten – Vom Erwachsenwerden treffen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Museums Gunzenhauser auf zeitgenössische Positionen. In den vielfältigen Werken von Paula Modersohn-Becker, Gabriele Münter, Donna Volta Newmen, Theresa Rothe, Josefine Schulz, Johanna Seidel und Theresa Tuffner wird diese aufregende, intensive, aber auch herausfordernde Lebensphase als prägend für unsere Identität, unsere Erinnerungen, aber auch unsere Zukunftsvorstellungen deutlich. Sie betonen Zartheit, Wärme, aber auch Verletzlichkeit. Die Kunstwerke fangen eine gewisse Melancholie ein, sind aber auch von viel Humor und Stärke geprägt. In ihnen finden sich verbindende, generationenübergreifende Erfahrungen, die in Skulpturen, Rauminstallationen, Druckgrafiken, Gemälden und Zeichnungen ihren Ausdruck finden. Themen wie Liebe, Freundschaft, Vorbilder, Empathie und Selbstermächtigung tauchen immer wieder auf, aber auch Traurigkeit und Zerrissenheit. Ein Hauch von jugendlicher Leichtigkeit kommt auf, aber auch die Frage – wann ist man eigentlich erwachsen?
12. Februar, 17.30 Uhr
Öffntliche Führung: Best Part of I: Curator‘s favorites mit ukrainischer Übersetzung
Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Mit ihren mehr als 3.000 Werken gehört die Sammlung Gunzenhauser zu den bedeutendsten Privatsammlungen in Deutschland. Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang mit ukrainischer Übersetzung durch die Ausstellung die wichtigsten Werke und vertiefende Inhalte kennen.
Zum Auftakt des europäischen Kulturhauptstadtjahres 2025 legt mit Best of. Part I: Curator’s favourites das Personal die Auswahlkriterien fest: Welches Kunstwerk ist am weitesten gereist, welches ist das kleinste, das größte, das jüngste oder das älteste Werk? Dabei kommen skurrile Objekte und seltene Kostbarkeiten aus der Sammlung zum Vorschein. Kunst, die bisher noch nicht im Fokus stand, wird erstmalig zu sehen sein. Die Lieblingsbilder der Mitarbeitenden finden Platz in der Ausstellung und die Besucher:innen dürfen abstimmen, welche Bilder zu ihren Favoriten gehören. Mit dem zweiten Teil der Ausstellungsreihe wird sich im europäischen Kulturhauptstadtjahr der Blick auf die Sammlung dann umkehren, wenn es heißt Part II: Visitor‘s Choice.
Mittwoch, 19. Februar, 11 Uhr
Film: Kinomatinee zu Münters 148. Geburtstag – Münter & Kandinsky (Deutschland, 2024)
Ort: Kino Metropol
Tauchen Sie in die Lebens-und Liebesgeschichte von Gabriele Münter und Wassily Kandinsky ein – der erste Kinospielfilm über die gemeinsamen Jahre der beiden Künstlerpersönlichkeiten und die Entstehung der Gruppe Blauer Reiter. Wir laden Sie herzlich zur Mittwochsmatinee ein. Im Anschluss können Sie im benachbarten Museum Gunzenhauser gerne auch die Ausstellung Best of erkunden.
In Kooperation mit dem Kino Metropol
Freitag, 21. Februar, 16 Uhr
Öffentliche Führung: Best of – Public guided tour (eng)
Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Die öffentliche Führung in englischer Sprache findet in der Ausstellung Best Of statt. Begegnen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang den Highlights der Sammlung Alfred Gunzenhausers. Neben spannenden expressionistischen Werken, sowie einer umfangreichen Präsentation von Otto Dix, lädt die Ausstellung zum Entdecken von ungewöhnlichen Formaten, Materialien und bisher ungezeigten Schätzen ein.
Samstag, 22. Februar, 16 Uhr
Öffentliche Führung: Unwritten – Vom Erwachsenwerden in English
Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Wie denken wir über die Jugend? Welche Träume, Wünsche, Illusionen, aber auch Turbulenzen und Schwierigkeiten sind mit ihr und dem anschließenden Erwachsenwerden verbunden?
In der Ausstellung Unwritten – Vom Erwachsenwerden treffen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Museums Gunzenhauser auf zeitgenössische Positionen. In den vielfältigen Werken von Paula Modersohn-Becker, Gabriele Münter, Donna Volta Newmen, Theresa Rothe, Josefine Schulz, Johanna Seidel und Theresa Tuffner wird diese aufregende, intensive, aber auch herausfordernde Lebensphase als prägend für unsere Identität, unsere Erinnerungen, aber auch unsere Zukunftsvorstellungen deutlich. Sie betonen Zartheit, Wärme, aber auch Verletzlichkeit. Die Kunstwerke fangen eine gewisse Melancholie ein, sind aber auch von viel Humor und Stärke geprägt. In ihnen finden sich verbindende, generationenübergreifende Erfahrungen, die in Skulpturen, Rauminstallationen, Druckgrafiken, Gemälden und Zeichnungen ihren Ausdruck finden. Themen wie Liebe, Freundschaft, Vorbilder,
Empathie und Selbstermächtigung tauchen immer wieder auf, aber auch Traurigkeit und Zerrissenheit. Ein Hauch von jugendlicher Leichtigkeit kommt auf, aber auch die Frage – wann ist man eigentlich erwachsen?
Mittwoch, 26. Februar, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung: Unwritten – Vom Erwachsenwerden
Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Wie denken wir über die Jugend? Welche Träume, Wünsche, Illusionen, aber auch Turbulenzen und Schwierigkeiten sind mit ihr und dem anschließenden Erwachsenwerden verbunden?
In der Ausstellung Unwritten – Vom Erwachsenwerden treffen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts aus der Sammlung des Museums Gunzenhauser auf zeitgenössische Positionen. In den vielfältigen Werken von Paula Modersohn-Becker, Gabriele Münter, Donna Volta Newmen, Theresa Rothe, Josefine Schulz, Johanna Seidel und Theresa Tuffner wird diese aufregende, intensive, aber auch herausfordernde Lebensphase als prägend für unsere Identität, unsere Erinnerungen, aber auch unsere Zukunftsvorstellungen deutlich. Sie betonen Zartheit, Wärme, aber auch Verletzlichkeit. Die Kunstwerke fangen eine gewisse Melancholie ein, sind aber auch von viel Humor und Stärke geprägt. In ihnen finden sich verbindende, generationenübergreifende Erfahrungen, die in Skulpturen, Rauminstallationen, Druckgrafiken, Gemälden und Zeichnungen ihren Ausdruck finden. Themen wie Liebe, Freundschaft, Vorbilder, Empathie und Selbstermächtigung tauchen immer wieder auf, aber auch Traurigkeit und Zerrissenheit. Ein Hauch von jugendlicher Leichtigkeit kommt auf, aber auch die Frage – wann ist man eigentlich erwachsen?
Donnerstag, 27. Februar, 10 Uhr
Figurentheater Chemnitz zu Gast im Gunzenhauser: Punkt, Punkt, Komma Strich
Stadtentwicklung mit Bildern, Materialien und Objekten
Ort: Museum Gunzenhauser Chemnitz
Zielgruppe: für Kinder und Familien, empfohlen ab 4 Jahren
Eintritt: 12 Euro oder Gruppentickets (über Theater Chemnitz buchbar)
Aus einer künstlerisch-spielerischen Recherche entsteht eine neue Theaterinszenierung für junge Menschen ab vier Jahren. Mit Materialien, Körpern und Tanz sowie Stativen, Farben und Formen nähern sich Arne van Dorsten und Anna Lehotská ganz unterschiedlichen Gesten und Gefühlen, Bildräumen und Farbspielen an. Gemeinsam mit dem Publikum untersuchen sie, wie sich Gesichter lesen, wann und wie ein Gesicht entsteht oder was passiert, wenn einzelne Elemente
kurzerhand wieder weggenommen werden oder aus der Reihe tanzen. Und ganz nebenbei entsteht aus Formen und Arrangements eine lebendige Geschichte!
In Kooperation mit den Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser
Freitag, 28. Februar, 10 Uhr
Figurentheater Chemnitz zu Gast im Gunzenhauser: Punkt, Punkt, Komma Strich
Stadtentwicklung mit Bildern, Materialien und Objekten
Ort: Museum Gunzenhauser Chemnitz
Zielgruppe: für Kinder und Familien, empfohlen ab 4 Jahren
Eintritt: 12 Euro oder Gruppentickets (über Theater Chemnitz buchbar)
Aus einer künstlerisch-spielerischen Recherche entsteht eine neue Theaterinszenierung für junge Menschen ab vier Jahren. Mit Materialien, Körpern und Tanz sowie Stativen, Farben und Formen nähern sich Arne van Dorsten und Anna Lehotská ganz unterschiedlichen Gesten und Gefühlen, Bildräumen und Farbspielen an. Gemeinsam mit dem Publikum untersuchen sie, wie sich Gesichter lesen, wann und wie ein Gesicht entsteht oder was passiert, wenn einzelne Elemente kurzerhand wieder weggenommen werden oder aus der Reihe tanzen. Und ganz nebenbei entsteht aus Formen und Arrangements eine lebendige Geschichte!
In Kooperation mit den Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser
Schloßbergmuseum
Laufende Ausstellung:
(noch bis zum 2. März)
Der Fotograf Paul Wolff
Ort: Schloßbergmuseum
Die Architekturfotografie bildet einen Schwerpunkt in den Arbeiten Paul Wolffs. Daneben dokumentierte Wolff das alltägliche Leben der Bevölkerung in den Städten und auf dem Land. Seinen Nachlass mit mehr als 6.000 Glasplattennegativen verwahrt heute das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen. Eine Auswahl – darunter zahlreiche Ansichten von Chemnitz – wird in der Ausstellung zu sehen sein. Die hauptsächlich in der Zeit vor und nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Motive sind bislang in der Öffentlichkeit kaum bekannt. Sie versprechen spannende und gelegentlich auch ungewohnte Einblicke in das historische Stadtbild.
Henry van de velde Museum
Freitag, 7. Februar, 16 Uhr
Kurator:innenführung: Reform of Life & Henry van de Velde mittendrin
Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung Reform of Life & Henry van de Velde mittendrin die wichtigsten Werke und vertiefende Inhalte kennen. Als Henry van de Velde 1863 geboren wurde, herrschte in Europa der Stilmix des Historismus vor. Künstler:innen und Industrie hatten kaum Berührungspunkte. Als van de Velde fast ein Jahrhundert später starb, nannte man die Zusammenarbeit von Kunst und Industrie »Produktdesign«. Dazwischen lagen mehrere Generationen von Künstler:innen und Gestalter:innen, die die Dinge des täglichen Lebens in Form und Funktion reformieren wollten – und mitten unter ihnen war Henry van de Velde. Er ließ sich von der Arts and Crafts-Bewegung inspirieren, wurde zu einem wichtigen Vertreter des Jugendstils, legte die Basis für den Werkbund und das Bauhaus, leitete die Kunsthochschule La Cambre in Brüssel und erkannte die Bedeutung der Ulmer Hochschule für Gestaltung.
Sonntag, 16. Februar, 14.30 Uhr
Öffentliche Führung: Reform of Life – Führung für blinde und sehbehinderte Personen
Die Teilnahme an allen öffentlichen Führungen ist im Museumseintritt enthalten.
Lernen Sie bei einem gemeinsamen Rundgang für blinde und sehbehinderte Personen durch das Henry van de Velde Museum die wichtigsten Werke und vertiefende Inhalte kennen.
Als Henry van de Velde 1863 geboren wurde, herrschte in Europa der Stilmix des Historismus vor. Künstler:innen und Industrie hatten kaum Berührungspunkte. Als van de Velde fast ein Jahrhundert später starb, nannte man die Zusammenarbeit von Kunst und Industrie »Produktdesign«. Dazwischen lagen mehrere Generationen von Künstler:innen und Gestalter:innen, die die Dinge des täglichen Lebens in Form und Funktion reformieren wollten – und mitten unter ihnen war Henry van de Velde. Er ließ sich von der Arts and Crafts-Bewegung inspirieren, wurde zu einem wichtigen Vertreter des Jugendstils, legte die Basis für den Werkbund und das Bauhaus, leitete die Kunsthochschule La Cambre in Brüssel und erkannte die Bedeutung der Ulmer Hochschule für Gestaltung.