Kunstsammlungen am Theaterplatz
Mittwoch, 2. April, 18.15 Uhr
Doppel-Eröffnung: Schneeberger Geflecht und Beyond Geometry
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Schneeberger Geflecht: Kunst kommt von Machen! Angewandte Kunst verbindet dieses Machen mit unser aller Leben, bringt Schönheit in unseren Alltag, gestaltet Beziehungen und Lebensräume. Sie entsteht seit 146 Jahren in den Werkstätten der Schneeberger Fachhochschule für Angewandte Kunst, deren Bestände hier auf die der Kunstsammlungen Chemnitz treffen. Die Ausstellung Schneeberger Geflecht stellt das (Mit-)Machen aus. Studierende der Angewandten Kunst Schneeberg gestalten eine partizipativ erlebbare Werkraum-Ausstellung, angelehnt an das Werkstattprinzip der Hochschule. Schneeberger Geflecht ist nicht nur als Titel der Ausstellung zu verstehen, sondern auch als Handlungsaufforderung. Aus Naturmaterialien sowie pre- und post-consumer waste wird geflochten, gewebt, genäht und gesponnen. Es entstehen Hocker, Stühle, Taschen, Kleider und vieles mehr. Der Werkraum lädt zum Ausprobieren und Selbermachen ein und fördert aktiv die Kreativität und kulturelle Teilhabe der Besucher:innen.
Beyond Geometry: Wie kein anderer hat Frei Otto der Architektur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts grundlegende Impulse verliehen. Sein Pioniergeist und seine Arbeiten in Leichtbauweise waren Inspirationsquelle für zahlreiche Architekt:innen, Ingenieur:innen und Künstler:innen weltweit. Dazu zählt auch der japanische Architekt Kengo Kuma. Frei Otto wird selten mit seinem Geburtsort Chemnitz-Siegmar in Verbindung gebracht. Ein mehrteiliges Programm, konzipiert von zahlreichen Partner:innen und bestehend aus Veranstaltungen, Workshops und Ausstellungen, soll ihn als wichtige Persönlichkeit von Chemnitz hervorheben.
Eröffnungs- und Abendprogramm unter:
https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/event/02-04-2025-12142/
Samstag, 5. April, 10 Uhr (Dauer ca. 3 Stunden)
Workshop : Schneeberger Geflecht – Bag in Motion: Picknick
Workshop-Leitung: Studierende des 3. Semesters der Fachrichtung Modedesign
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: 28 Euro inkl. Tageskarte (Vollzahler), 8 Euro exkl. Tageskarte (ermäßigt)
Voraussetzungen: gute Kenntnisse und Fähigkeiten im Nähen mit einer Nähmaschine, Kreativität und Geduld
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de oder unter 0371 488 4424.
Die Bag in Motion ist mehr als nur eine Tasche – sie ist ein flexibles, nachhaltiges und funktionales Designstück für den modernen, aktiven Lebensstil. Dank ihres cleveren 2-in-1-Konzepts lässt sie sich im Handumdrehen von einer stilvollen Filztasche in eine komfortable Picknickdecke oder Trainingsmatte umwandeln. Ob für Outdoor-Abenteuer, Sport oder entspannte Momente im Park – diese Tasche passt sich den Bedürfnissen des Nutzers an. Der Bag in Motion-Workshop in den Kunstsammlungen Chemnitz bietet eine einzigartige Gelegenheit, Kreativität, Handwerk und Nachhaltigkeit zu verbinden.
Die Teilnehmenden fertigen unter Anleitung ihre eigene multifunktionale Filztasche an, die sich in eine Picknickdecke oder Trainingsmatte umwandeln lässt. Dabei lernen Sie den Umgang mit Materialien, Werkzeugen und Nähtechniken und setzen Ihre eigene Gestaltungsidee um.
Samstag, 5. April, 13 Uhr (Dauer ca. 4 – 5 Stunden)
Workshop: Schneeberger Geflecht – Bag in Motion: Fahrradtasche
Workshop-Leitung: Studierende des 3. Semesters der Fachrichtung Modedesign
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: 28 Euro inkl. Tageskarte (Vollzahler), 8 Euro exkl. Tageskarte (ermäßigt)
Voraussetzungen: gute Kenntnisse und Fähigkeiten im Nähen mit einer Nähmaschine, dreidimensionales Vorstellungsvermögen, Geduld, Neugier, Interesse am Fahrradfahren, der Besitz eines geeigneten Fahrrads (Rahmen mit Oberrohr, innere Mindestlänge 48 cm)
Anmeldung unter info.kunstsammlungen@stadt-chemnitz.de oder unter 0371 488 4424.
Fahrradfahren ist nicht nur für sich genommen ein Hit – es vereint Spaß, Bewegung, die Umgebung erkunden, Freiheit und einen gesunden Lebensstil, es entspricht auch dem aktuellen Zeitgeist was einen sensiblen Umgang mit der Umwelt und einer klimagerechten Mobilität betrifft. Um bei dieser Aktivität die rückenschonende Möglichkeit zu haben, ein wenig Hab und Gut mit sich zu führen, kann es sinnvoll sein eine Fahrrad-Tasche an Bord zu haben. Dieser Workshop bringt Partizipation, sicherlich auch Herausforderung, aber auch Überraschung mit sich. Neben dem Kennenlernen eines Produkts aus wiederverwendeten Materialen, bietet das begleitende Heft Hintergrundwissen zu Diamant, Fahrrädern, Sport und die Verflechtung von Personen oder Unternehmen in Chemnitz. Das Erleben von einem Objekt, dass sich aus dem Zusammensetzen von unterschiedlichen Teilen in einen Körper transformiert, ist bei diesem Workshop ein besonderes Erlebnis. Um visuelle Mitwirkung zu erzielen, kann die farbige Zusammensetzung der Tasche durch Seile und Fallschirmseide selbst bestimmt werden. Eine selbst genähte Fahrradtasche in einer Stadt wie Chemnitz, die eine herausragende Geschichte der Fahrrad- und Rennradkultur mit sich trägt, gibt diesem Workshop einen besonderen Wert.
Samstag, 5. April, 16 Uhr
Öffentliche Führung: Kombiführung Schneeberger Geflecht & Beyond Geometry
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz, Treffpunkt: Kasse
Teilnahme: ist im Museumseintritt enthalten
In dieser Kombiführung bieten wir Ihnen die Möglichkeit, gemeinsam mit der Führungskraft über den Schwerpunkt der Führung zu den beiden Ausstellungen zu entscheiden.
Schneeberger Geflecht: Kunst kommt von Machen! Angewandte Kunst verbindet dieses Machen mit unser aller Leben, bringt Schönheit in unseren Alltag, gestaltet Beziehungen und Lebensräume. Sie entsteht seit 146 Jahren in den Werkstätten der Schneeberger Fachhochschule für Angewandte Kunst, deren Bestände hier auf die der Kunstsammlungen Chemnitz treffen. Die Ausstellung Schneeberger Geflecht stellt das (Mit-)Machen aus. Studierende der Angewandten Kunst Schneeberg gestalten eine partizipativ erlebbare Werkraum-Ausstellung, angelehnt an das Werkstattprinzip der Hochschule. Schneeberger Geflecht ist nicht nur als Titel der Ausstellung zu verstehen, sondern auch als Handlungsaufforderung. Aus Naturmaterialien sowie pre- und post-consumer waste wird geflochten, gewebt, genäht und gesponnen. Es entstehen Hocker, Stühle, Taschen, Kleider und vieles mehr. Der Werkraum lädt zum Ausprobieren und Selbermachen ein und fördert aktiv die Kreativität und kulturelle Teilhabe der Besucher:innen.
Beyond Geometry: Wie kein anderer hat Frei Otto der Architektur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts grundlegende Impulse verliehen. Sein Pioniergeist und seine Arbeiten in Leichtbauweise waren Inspirationsquelle für zahlreiche Architekt:innen, Ingenieur:innen und Künstler:innen weltweit. Dazu zählt auch der japanische Architekt Kengo Kuma. Frei Otto wird selten mit seinem Geburtsort Chemnitz-Siegmar in Verbindung gebracht. Ein mehrteiliges Programm, konzipiert von zahlreichen Partner:innen und bestehend aus Veranstaltungen, Workshops und Ausstellungen, soll ihn als wichtige Persönlichkeit von Chemnitz hervorheben.
Mittwoch, 9. April, 16 bis 21 Uhr (Dauer jew. ca. 30 Minuten)
Workshop : Schneeberger Geflecht – Schnecken schnitzen
Workshop-Leitung: Lotte Pönnighaus und Jannik Zielke
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz, Treffpunkt: Kasse
Teilnahme: kostenfrei, Walk-In Workshop ohne Anmeldung
Einfache Rundholzabschnitte werden geschnitzt und anschließend mit einer Drahtumwicklung zu einer Schnecke verwandelt.
Mittwoch, 9. April, 16 Uhr
Workshop: Schneeberger Geflecht – Schicki Shibori
Workshop-Leitung: Rose Marie Güttler und Thekla Nowak / Rose Marie Güttler und Franziska Heinze
Ort: bei Schönwetter auf dem Theaterplatz, ansonsten im Studio
Teilnahme: 28 Euro inkl. Tageskarte (Vollzahler), 8 Euro exkl. Tageskarte (ermäßigt)
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de oder unter 0371 488 4424.
Shibori von shiboru, auspressen oder auswringen ist eine japanische Färbetechnik, die unzählige Mustermöglichkeiten bietet. Mittels Faltungen, Abbinden, Nähen oder dem Einlegen von Holzplättchen lassen sich geometrische Formen oder gar bildhafte Motive erzielen. Die textile Technik diente bereits vor 1000 Jahren dazu aufwendige, meist indigofarbene Stoffe unter anderem für Kimonos zu gestalten. Gemeinsam greifen wir die Shiboritechnik auf, lernen verschiedene Herangehensweisen kennen und färben individuelle Tücher.
Samstag, 12. April, 14 bis 18 Uhr
Workshop: Schneeberger Geflecht – Stickerei als Veredelung des Vergessenen
Workshop-Leitung: Anna Rudert, Laura Coellar
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: 28 Euro inkl. Tageskarte (Vollzahler), 8 Euro exkl. Tageskarte (ermäßigt)
Voraussetzungen: Erfahrung im Sticken mit Perlen nicht nötig, aber etwas Fingerspitzengefühl erleichtert die Arbeit
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de oder unter 0371 488 4424.
In einem drei- bis vierstündigen Workshop erlernen die Teilnehmer:innen das Veredeln einfacher Stoffe mit Glasperlen und Pailletten. Es besteht die Möglichkeit eigene, besondere Textilien, langgehütete Schätze und Kleidungsstücke mitzubringen und diese zu besticken oder mit Stoffresten zu arbeiten. Den Teilnehmenden werden verschiedene Techniken und Möglichkeiten der Perl- und Paillettenstickerei gezeigt und sie arbeiten an eigenen Motiven und Stickereien, die selbst auf den einfachsten Stoffen glänzende Akzente bilden. Die Arbeit mit Nadel, Perlen und Faden ist für den begrenzten Zeitrahmen geeignet, da sie intuitiver und leichter zu erlernen ist, als die klassische Tambourstickerei. Die Gemeinschaft und die Gespräche, der Austausch über Geschichten und Erinnerungen, die während der Arbeit entstehen, sind wichtiger Bestandteil des Workshop-Konzepts. So findet auch die Wissensvermittlung über die Geschichte der Perlstickerei in der Region Vogtland/Erzgebirge und das heute in Deutschland fast ausgestorbene Handwerk der Tambourstickerei nicht über einen förmlichen Vortrag, sondern im Gespräch und während des Stickens statt. Die Teilnehmer:innen sind dazu eingeladen und angeregt, den Rahmen des kreativen Zusammenseins und meditativen Stickens zu nutzen um eigene Erfahrungen, Erinnerungen und Geschichten zu teilen. Am Ende des Workshops werden die entstandenen Stickereien dokumentiert und von ihren Schöpfer:innen mit nach Hause genommen.
Sonntag, 13. April, 14.30 Uhr
Familienführung: Schneeberger Geflecht
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz, Treffpunkt kasse
Teilnahme: Museumseintritt (Kinder unter 18 Jahren sind frei) + 2 Euro Materialpauschale für Erwachsene und 0,50 Euro Materialpauschale für Kinder
Anmeldung: an der Kasse der Kunstsammlungen am Theaterplatz, unter 0371 488 4424 oder info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de
Gemeinsam erkunden wir auf spielerische Art die Ausstellung Schneeberger Geflecht – Die Angewandte Kunst lädt ein. Neben dem hautnahen Erleben des Designprozesses sowie einer umfangreichen Präsentation angewandter Kunst bietet die Ausstellung das Entdecken von ungewöhnlichen Gegenständen, Materialien und den Möglichkeiten aktuellen Designs. Im Anschluss gestalten wir eigene kleine Kunstwerke zum Mitnehmen.
Mittwoch, 16. April, 16 Uhr, 17.30 Uhr und 19 Uhr
Workshop: Schneeberger Geflecht – MOVE YOUR ASS
Kurzworkshop, Workshop-Leitung: Studierende des 3. Semesters der Fachrichtung Holzgestaltung
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: 22 Euro inkl. Tageskarte (Vollzahler), 5 Euro exkl. Tageskarte (ermäßigt)
Anmeldung unter info.kunstsammlungen@stadt-chemnitz.de oder unter 0371 488 4424.
In diesem Workshop werden Sie einen unkonventionellen Hocker zusammenbauen. Die benötigten Einzelteile sind bereits vorhanden. Sie bohren die Löcher in die Holzbeine für die Sitz- und Standfläche, anschließend wird mit einem Kletterseil die Sitzfläche geflochten. Ein Tragegurt ermöglicht es den Hocker überall mitzunehmen, zum Beispiel an den See, zu einem Picknick oder einem Konzert.
Mittwoch, 16. April, 19.30 Uhr
Galerie Oben und Clara Mosch: Vortrag zum Werk von Núria Quevedo von Brigitta Milde, ehemalige Kuratorin an den Kunstsammlungen Chemnitz
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Entgegen des offiziellen Kulturbetriebs der DDR entwickelte sich in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) zu Beginn der 1970er Jahre ein Hotspot der alternativen Kunstszene. Mit der Galerie Oben und der Künstlergruppe Clara Mosch (1977–1982), die gleichzeitig eine Produzentengalerie betrieb, gab es in der Stadt zwei Instanzen, die durch ihr unkonventionelles Ausstellungsprogramm, ihre Aktionen und Veranstaltungen Kunstinteressierte aus dem ganzen Land anzogen. Gleichzeitig dienten diese Orte aber auch als Plattformen für Künstler:innen, die von staatlicher Seite nicht als solche anerkannt wurden. Hier erhielten sie im Rahmen der inoffiziellen Szene ihre teilweise ersten Ausstellungsmöglichkeiten.
Die Ausstellung erzählt anhand von zahlreichen Originaldokumenten, Fotos, Plakaten, Postkarten und Briefen die Geschichte beider Galerien und lässt sie wiederaufleben. Durch monatlich wechselnde Präsentationen werden Künstler:innen vorgestellt, die zwischen 1973 und 1990 in der Galerie präsent waren, sodass ein breites Spektrum künstlerischer Tendenzen dieser Zeit erfahrbar wird.
Samstag, 19. April, 14 bis 17 Uhr
Workshop: Schneeberger Geflecht – Papier schöpfen auf dem Theaterplatz
Workshop-Leitung: Studierende des 3. Semesters der Fachrichtung Textilkunst
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: kostenfrei, Walk in Workshop ohne Anmeldung
In diesem Workshop können Besucher ihr eigenes Papier schöpfen und dabei Scherenschnitte mit Silhouetten von Chemnitz einarbeiten. Jede Postkarte wird zu einem Unikat mit persönlichem Bezug zu Chemnitz. Im Rahmen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 entstehen einzigartige Postkarten, die das Ungesehene ans Licht bringen. Die Teilnehmer:innen haben die Möglichkeit, entweder einfache Karten zu schöpfen oder Scherenschnitt-Muster in das Papier einzuarbeiten. Hierfür stellen wir unsere lasergeschnittenen Motive zur Verfügung, alternativ kann jede Person eigene Muster von Hand ausschneiden.
Mittwoch, 23. April, 17 Uhr (Dauer ca. 3 Stunden)
Workshop : Schneeberger Geflecht – Bag in Motion: Picknick
Workshop-Leitung: Studierende des 3. Semesters der Fachrichtung Modedesign
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: 28 Euro inkl. Tageskarte (Vollzahler), 8 Euro exkl. Tageskarte (ermäßigt)
Voraussetzungen: gute Kenntnisse und Fähigkeiten im Nähen mit einer Nähmaschine, Kreativität und Geduld,
Anmeldung zu den Workshops unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de oder unter 0371 488 4424.
Die Bag in Motion ist mehr als nur eine Tasche – sie ist ein flexibles, nachhaltiges und funktionales Designstück für den modernen, aktiven Lebensstil. Dank ihres cleveren 2-in-1-Konzepts lässt sie sich im Handumdrehen von einer stilvollen Filztasche in eine komfortable Picknickdecke oder Trainingsmatte umwandeln. Ob für Outdoor-Abenteuer, Sport oder entspannte Momente im Park – diese Tasche passt sich den Bedürfnissen des Nutzers an. Der Bag in Motion-Workshop in den Kunstsammlungen Chemnitz bietet eine einzigartige Gelegenheit, Kreativität, Handwerk und Nachhaltigkeit zu verbinden.
Die Teilnehmenden fertigen unter Anleitung ihre eigene multifunktionale Filztasche an, die sich in eine Picknickdecke oder Trainingsmatte umwandeln lässt. Dabei lernen Sie den Umgang mit Materialien, Werkzeugen und Nähtechniken und setzen Ihre eigene Gestaltungsidee um.
Samstag, 26. April, 10 bis 18 Uhr und
Sonntag, 27. April, 11 bis 16 Uhr
Workshop: Schneeberger Geflecht – Wood in Motion (Zweitägiger Blockworkshop)
Workshop-Leitung: Jan-Erik Schützhold
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: 56 Euro inkl. Tageskarte (Vollzahler), 16 Euro exkl. Tageskarte (ermäßigt)
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de oder unter 0371 488 4424.
Ziel des Workshops ist es, auf Grundlage digitaler und physischer Modelle individuelle Hocker zu fertigen. Diese sind dem Aufbau nach flexibel beweglich und in der Lage Körperbewegungen zu folgen. Die Teilnehmenden benutzen eine Reihe einfacher Vorrichtungen, um mit händischen und digitalen Werkzeugen die halbfertigen Bauteile zu modifizieren und zu Hockern zusammenzufügen.
Sonntag, 27. April, 15 Uhr
Öffentliche Führung: Galerie Oben und Clara Mosch
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz, Treffpunkt: Kasse
Teilnahme: ist im Museumseintritt enthalten
Die Sonderpräsentation zeigt Werke von Núria Quevedo. Die Ausstellung erzählt anhand von zahlreichen Originaldokumenten, Fotos, Plakaten, Postkarten und Briefen die Geschichte beider Galerien und lässt sie wiederaufleben. Durch monatlich wechselnde Präsentationen werden Künstler:innen vorgestellt, die zwischen 1973 und 1990 in der Galerie präsent waren, sodass ein breites Spektrum künstlerischer Tendenzen dieser Zeit erfahrbar wird.
Mittwoch, 30. April, 16 bis 21 Uhr
Workshop: Schneeberger Geflecht – Experiment Modedesign – Collage & Drapage: Von einer Idee zum ersten Entwurf
Workshop-Leitung: Alina Herzau
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Teilnahme: 28 Euro inkl. Tageskarte (Vollzahler), 8 Euro exkl. Tageskarte (ermäßigt)
Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de oder unter 0371 488 4424.
Der Workshop Experiment Modedesign – Collage & Drapage verbindet zwei kreative Methoden zur Entwurfsentwicklung. Collagen ermöglichen eine spielerische Annäherung an Farben, Formen und Proportionen. Materialien wie Fotografien, Textilien und Papiere bilden die
Grundlage für individuelle Kompositionen. Durch Schneiden, Reißen und Schichten entstehen Variationen, die neue gestalterische Möglichkeiten eröffnen und ästhetische sowie konzeptionelle Aspekte berücksichtigen. Collagen dienen nicht nur der Visualisierung, sondern auch zur Analyse und Weiterentwicklung von Entwürfen. Im nächsten Schritt werden diese Ideen in Drapage an der Schneiderpuppe übertragen. Mit einfachen Grundformen entstehen dreidimensionale Silhouetten, die Volumen, Balance und Proportionen erlebbar machen. Die Kombination beider Methoden schafft einen experimentellen Zugang zur Modegestaltung und eröffnet neue Perspektiven im Designprozess.
Laufende Ausstellungen:
(noch bis zum 15. Februar 2026)
Galerie Oben und Clara Mosch – Künstlerische Freiräume in Karl-Marx-Stadt
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Entgegen des offiziellen Kulturbetriebs der DDR entwickelte sich in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) zu Beginn der 1970er-Jahre ein Hotspot der alternativen Kunstszene. Mit der Galerie Oben und der Künstlergruppe Clara Mosch (1977-1982), die gleichzeitig eine Produzentengalerie betrieb, gab es in der Stadt zwei Instanzen, die durch ihr unkonventionelles Ausstellungsprogramm, ihre Aktionen und Veranstaltungen Kunstinteressierte aus dem ganzen Land anzogen. Gleichzeitig dienten diese Orte aber auch als Plattformen für Künstler:innen, die von staatlicher Seite nicht als solche anerkannt wurden. Die Ausstellung erzählt anhand von zahlreichen Originaldokumenten, Fotos, Plakaten, Postkarten und Briefen die Geschichte beider Galerien und lässt sie wiederaufleben. Durch monatlich wechselnde Präsentationen werden Künstler:innen vorgestellt, die zwischen 1973 und 1990 in der Galerie präsent waren, sodass ein breites Spektrum künstlerischer Tendenzen dieser Zeit erfahrbar wird. Weiterhin werden die sogenannten »Mittwochsveranstaltungen« der Galerie Oben in Form von Künstler:innengesprächen, Vorträgen, Lesungen und Filmvorführungen wiederbelebt und laden dazu ein, mit den damaligen Akteur:innen ins Gespräch zu kommen.
(vom 3. April bis 29. Juni 2025)
Beyond Geometry – Frei Otto x Kengo Kuma
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Wie kein anderer hat Frei Otto der Architektur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts grundlegende Impulse verliehen. Sein Pioniergeist und seine Arbeiten in Leichtbauweise waren Inspirationsquelle für zahlreiche Architekt:innen, Ingenieur:innen und Künstler:innen weltweit. Dazu zählt auch der japanische Architekt Kengo Kuma. Frei Otto wird selten mit seinem Geburtsort Chemnitz-Siegmar in Verbindung gebracht. Ein mehrteiliges Programm, konzipiert von zahlreichen Partner:innen und bestehend aus Veranstaltungen, Workshops und Ausstellungen, soll ihn als wichtige Persönlichkeit von Chemnitz hervorheben
(vom 3. April bis 29. Juni 2025)
Schneeberger Geflecht – Die Angewandte Kunst lädt ein
Ort: Kunstsammlungen am Theaterplatz
Kunst kommt von Machen! Angewandte Kunst verbindet dieses Machen mit unser aller Leben, bringt Schönheit in unseren Alltag, gestaltet Beziehungen und Lebensräume. Sie entsteht seit 146 Jahren in den Werkstätten der Schneeberger Fachhochschule für Angewandte Kunst, deren Bestände hier auf die der Kunstsammlungen Chemnitz treffen.Die Ausstellung Schneeberger Geflecht stellt das (Mit-)Machen aus. Studierende der Angewandten Kunst Schneeberg gestalten eine partizipativ erlebbare Werkraum-Ausstellung, angelehnt an das Werkstattprinzip der Hochschule. Schneeberger Geflecht ist nicht nur als Titel der Ausstellung zu verstehen, sondern auch als Handlungsaufforderung. Aus Naturmaterialien sowie pre- und post-consumer waste wird geflochten, gewebt, genäht und gesponnen. Es entstehen Hocker, Stühle, Taschen, Kleider und vieles mehr. Der Werkraum lädt zum Ausprobieren und Selbermachen ein und fördert aktiv die Kreativität und kulturelle Teilhabe der Besucher:innen
Museum Gunzenhauser
Samstag, 26. April, 18 Uhr
Eröffnung: European Realities
Ort: Museum Gunzenhauser
Die Ausstellung widmet sich erstmals den vielfältigen Realismusbewegungen, die in den 1920er- und 1930er-Jahren nahezu überall in Europa sichtbar sind. Sie erzählt dabei von Armut und Elend, berichtet über den wirtschaftlichen Aufschwung und von kultureller Blüte, von wissenschaftlichem und technischem Fortschritt, von Großstadt und Nachtleben, Emanzipation und Diversität. Noch nie zuvor ist diese Kunstepoche in einem solchen Umfang präsentiert worden.
Die Ausstellung schließt Künstler:innen aus nord-, mittel-, südost-, süd- und westeuropäischen Ländern ein und präsentiert die künstlerischen Netzwerke über die Ländergrenzen hinaus. Sie knüpft dabei an Gustav Friedrich Hartlaubs namensgebende Präsentation der Neuen Sachlichkeit von 1925 an, welche nach Mannheim und Dresden in den heutigen Kunstsammlungen am Theaterplatz in Chemnitz Station machte. European Realities verbindet die lokale Tradition mit gesamteuropäischen realistischen Tendenzen. Der Realismus der 1920er und 1930er-Jahre hat nicht nur viele Namen wie etwa Nuovo Realismo, Realismo mágico, Pittura metafisica, Novecento, Neue Sachlichkeit, Neoklassizismus, Magischer Realismus, Neorealisme, Nové realismy u.v.m. seine Wurzeln in verschiedenen Ländern und er besitzt viele Gesichter. Dabei zeigt die Ausstellung mit ca. 300 Werken aus 20 Ländern nicht nur ein europäisches Panorama, sondern auch, wie sich durch Transfer und Migration von Ideen künstlerische Ansätze verbreiten und weiterentwickeln.
Laufende Ausstellungen:
(vom 27. April bis 10. August 2025)
European Realities
Realismusbewegungen der 1920er und 1930er Jahre in Europa
Ort: Museum Gunzenhauser
Karl Schmidt-Rottluff Haus
Sonntag, 6. April, 14 Uhr
Eröffnung: Karl Schmidt-Rottluff Haus
Ort: Clubkino Siegmar, Zwickauer Straße 425
Zur Eröffnung des Karl Schmidt-Rottluff Hauses sind Interessierte 14 Uhr in das Clubkino Siegmar eingeladen. Gezeigt wird die Filmpremiere von „Karl Schmidt-Rottluff. Leidenschaft und Rebellion“ (ARTE/MDR, 52 Min.) in Anwesenheit von Anna Schmidt, Regisseurin und Produzentin des Films.
Aufgrund der begrenzten Sitzplätze im Clubkino Siegmar wird um Anmeldung bis zum 31. März gebeten unter kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de oder Tel. 0371 488 4424.
Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung wird es einen Shuttle Service zum Karl Schmidt-Rottluff Haus in der Limbacher Straße 382 geben.
Das Karl Schmidt-Rottluff Haus ist am Sonntag, dem 6. April, von 15 bis 19 Uhr geöffnet.
Eröffnungsprogramm unter:
https://www.kunstsammlungen-chemnitz.de/event/06-04-2025-12042/
Sonntag, 13. April, 14 und 14.45 Uhr (Dauer jew. ca. 30 Minuten)
Öffentliche Führung: Karl Schmidt-Rottluff Haus
Ort: Karl Schmidt-Rottluff Haus, Limbacher Straße 382
Teilnahme: ist im Museumseintritt enthalten
Die Plätze bei öffentlichen Führungen im Künstlerhaus sind begrenzt. Wir bitten um Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de oder 0371 488 4424. Gruppen ab 5 Personen bitten wir Führungen aufgrund der begrenzten Gruppenstärke vorzubestellen.
Lernen Sie bei den öffentlichen Impulsführungen das neu eröffenete Karl Schmidt-Rottluff Haus und seinen Namensgeber kennen. Dieser wurde 1884 in Rottluff (heute Chemnitz) geboren und ist Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke.
Die Ausstellung zeigt zwei Sammlungen, die eigens für das Haus gestiftet wurden: die exquisite Sammlung kunsthandwerklicher Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff aus dem ehemaligen Besitz von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgaben der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gezeigt wird, und eine Privatsammlung mit Gegenständen aus dem ehemaligen persönlichen Besitz des Künstlers. Ebenso werden in den Ausstellungsräumen Grafiken, Ölskizzen und temporäre Leihgaben gezeigt. Zusammen mit der benachbarten Mühle, in der Karl Schmidt-Rottluff seine Kindheit verbrachte, wird das Haus zu einem weiteren Hotspot des Expressionismus in Chemnitz. Als ein „Ort des Aufbruchs“ zählt das Karl Schmidt-Rottluff Haus zu den Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.
Sonntag, 20. April, 14 und 14.45 Uhr (Dauer jew. ca. 30 Minuten)
Öffentliche Führung: Karl Schmidt-Rottluff Haus
Ort: Karl Schmidt-Rottluff Haus, Limbacher Straße 382
Teilnahme: ist im Museumseintritt enthalten
Die Plätze bei öffentlichen Führungen im Künstlerhaus sind begrenzt. Wir bitten um Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de oder 0371 488 4424. Gruppen ab 5 Personen bitten wir Führungen aufgrund der begrenzten Gruppenstärke vorzubestellen.
Lernen Sie bei den öffentlichen Impulsführungen das neu eröffenete Karl Schmidt-Rottluff Haus und seinen Namensgeber kennen. Dieser wurde 1884 in Rottluff (heute Chemnitz) geboren und ist Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke. Die Ausstellung zeigt zwei Sammlungen, die eigens für das Haus gestiftet wurden: die exquisite
Sammlung kunsthandwerklicher Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff aus dem ehemaligen Besitz von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgaben der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gezeigt wird, und eine Privatsammlung mit Gegenständen aus dem ehemaligen persönlichen Besitz des Künstlers. Ebenso werden in den Ausstellungsräumen Grafiken, Ölskizzen und temporäre Leihgaben gezeigt. Zusammen mit der benachbarten Mühle, in der Karl Schmidt-Rottluff seine Kindheit verbrachte, wird das Haus zu einem weiteren Hotspot des Expressionismus in Chemnitz. Als ein „Ort des Aufbruchs“ zählt das Karl Schmidt-Rottluff Haus zu den Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.
Sonntag, 27. April, 14 Uhr
Kurator:innenführung: Karl Schmidt-Rottluff Haus
Ort: Karl Schmidt-Rottluff Haus, Limbacher Straße 382
Teilnahme: ist im Museumseintritt enthalten
Die Plätze bei öffentlichen Führungen im Künstlerhaus sind begrenzt. Wir bitten um Anmeldung unter info.kunstsammlungen(at)stadt-chemnitz.de oder 0371 488 4424. Gruppen ab 5 Personen bitten wir Führungen aufgrund der begrenzten Gruppenstärke vorzubestellen.
Lernen Sie bei der Kurator:innenführung das neu eröffnete Karl Schmidt-Rottluff Haus und seinen Namensgeber kennen. Dieser wurde 1884 in Rottluff (heute Chemnitz) geboren und ist Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke. Die Ausstellung zeigt zwei Sammlungen, die eigens für das Haus gestiftet wurden: die exquisite Sammlung kunsthandwerklicher Arbeiten von Karl Schmidt-Rottluff aus dem ehemaligen Besitz von Dr. Victor und Hedda Peters, die als Dauerleihgaben der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gezeigt wird, und eine Privatsammlung mit Gegenständen aus dem ehemaligen persönlichen Besitz des Künstlers. Ebenso werden in den Ausstellungsräumen Grafiken, Ölskizzen und temporäre Leihgaben gezeigt. Zusammen mit der benachbarten Mühle, in der Karl Schmidt-Rottluff seine Kindheit verbrachte, wird das Haus zu einem weiteren Hotspot des Expressionismus in Chemnitz. Als ein „Ort des Aufbruchs“ zählt das Karl Schmidt-Rottluff Haus zu den Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.
Laufende Ausstellungen:
(ab 8. April 2025)
Ein neues Museum für Chemnitz – Karl Schmidt-Rottluff Haus
Ort: Karl Schmidt-Rottluff Haus, Limbacher Straße 382
Karl Schmidt-Rottluff, Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke, zählt zu den wichtigsten deutschen Expressionisten. Sein Geburtshaus in Chemnitz wurde als Künstlerhaus und kultureller Hotspot für 2025 neu gestaltet.
Karl Schmidt wurde 1884 in Rottluff (heute Chemnitz) geboren. Er ist Mitbegründer der Künstlergruppe Brücke und wichtiger Vertreter des Expressionismus in Deutschland. Nach langjährigen Initiativen und Vorplanungen wurde von der Stadt Chemnitz beschlossen, das ehemalige Elternhaus Karl Schmidt-Rottluffs an der Limbacher Straße 382 in ein Künstlerhaus umzugestalten. Zusammen mit der benachbarten Mühle, in der Karl Schmidt-Rottluff seine Kindheit verbrachte, wird das Haus zu einem weiteren Hotspot des Expressionismus in Chemnitz ausgebaut. Als ein „Ort des Aufbruchs“ zählt das Karl Schmidt-Rottluff Haus zu den Interventionsflächen der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.