Herausgeber:
Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 707

Veranstaltungen der Internationalen Stefan-Heym-Gesellschaft im November

Dienstag, 7. November, 19 Uhr

Stefan Heyms Chemnitzer Verwandte und die Judenverfolgung in der NS-Zeit Eine Spurensuche

Ort: Stefan-Heym-Forum im TIETZ, 3. OG, Moritzstraße 20

Teilnahme: kostenfrei

Emigriert, verstorben, vergast – mit diesen knappen Anmerkungen umreißt Stefan Heym in seiner Autobiografie „Nachruf“ das spätere Schicksal seiner Onkel und Tanten, Cousins und Cousinen im Dritten Reich, Anlässlich des 85. Jahrestages der Pogrome vom November 1938 zeichnen Petra Seedorff und Michael Müller die Lebenswege und Schicksale der einst in Chemnitz lebenden Verwandten Heyms nach. Einigen von ihnen gelang es, Deutschland noch rechtzeitig zu verlassen, andere kamen im Holocaust ums Leben.

Sonnabend, 18. November 2023, 10.30 Uhr,

Führung und Film „Abschied und Ankunft“ (D 2021, 104 min)

Ort: Stefan-Heym-Forum im Tietz, 3.OG, Moritzstraße 20

Nach der Führung durch das Stefan-Heym-Forum mit der Arbeitsbibliothek von Stefan und Inge Heym wird der Dokumentarfilm „Abschied und Ankunft“ von der Filmemacherin Beate Kunath gezeigt.

Der Film dokumentiert die Vorbereitungen auf die Überführung der Bibliothek aus Heyms Arbeitszimmer in Berlin-Grünau in das in seiner Geburtsstadt Chemnitz entstandene Stefan-Heym-Forum. Ergänzt um zahlreiche Archivaufnahmen aus zeitgenössischen Auftritten und Interviews mit Stefan Heym ist der Regisseurin Beate Kunath ein einfühlsames Doppelporträt gelungen, das überraschende neue Einblicke in Heyms Leben und literarische Schaffen bietet.