Herausgeber:
Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 304

Veranstaltung der Internationalen Stefan-Heym-Gesellschaft im Juni

Mittwoch, 10. Juni, 19 Uhr
Stefan Heyms Debütroman „Hostages“: Anglistisch-Germanistische Perspektiven – Vorlesung mit Prof. Cecile Sandten und Porf. Bernadette Malinowski
Ort: Café Julius im Schocken, Archäologiemuseum Smac (Mendelssohn-Saal), Stefan-Heym-Platz 1
Eintritt: kostenfrei

Stefan Heyms Debütroman „Hostages“ (dt. „Der Fall Glasenapp“) wurde bereits im Jahr seines Erscheinens, 1942, zum Bestseller. Unter Berücksichtigung des Entstehungskontexts – Heym befindet sich seit 1935 im amerikanischen Exil – wird der Vortrag vor allem den Einflüssen der amerikanischen Erzähltradition nachgehen und dabei die englisch- und deutschsprachige Fassung in vergleichender Perspektive betrachten.
Eine Kooperation zwischen dem Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz und der TU Chemnitz im Rahmen des Themenjahres „Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026.“


Donnerstag, 18. Juni, 19 Uhr
Das unbesetzte Gebiet: Der literarische Weg nach Schwarzenberg – Vortrag von Henry Kreul
Ort: Stefan-Heym-Forum, TIETZ, 3. OG, Moritzstraße 20
Eintritt: 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro
Die Veranstaltung behandelt den Weg der publizistisch-literarischen Beschäftigung mit dem Thema „Unbesetztes Gebiet rund um Schwarzenberg“ in Veröffentlichungen verschiedener
Autoren ab 1961 bis zu Stefan Heyms Roman „Schwarzenberg“ (1984) und darüber hinaus. Auch ein zweiter Autor, der ausführlich zu dieser Thematik publiziert hat, Johannes Arnold, ist gebürtiger Chemnitzer.


Dienstag, 30. Juni, 19 Uhr
Stefan Heym und Anatole France: Gefallene Engel und Geheimwissenschaftler in der Stefan-und-Inge-Heym-Arbeitsbibliothek
Ort: Stefan-Heym-Forum, TIETZ, 3. OG, Moritzstraße 20
Eintritt: 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro

Anhand einer neu aufgezeigten Verbindung zwischen Stefan Heyms Roman „Ahasver“ und zwei Erzählungen von Anatole France, Literaturnobelpreisträger von 1921, soll in diesem Vortrag aufgezeigt werden, wie die Stefan-und-Inge-Heym-Arbeitsbibliothek Anlässe und Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Arbeit und für die Forschung bietet. In welcher Tradition steht Heyms Roman literaturgeschichtlich und wieso sind gefallene Engel wie „Ahasver“ oder Geheimwissenschaftler wie eine Figur namens „Astarac“ bei France eigentlich Gegenstand literarischer Erzählungen?