Talbrücke im Grünzug Pleißenbach wird eingehoben
Neuer Termin: 13. September, von 8 bis 11 Uhr, Limbacher Straße, Höhe Kochstraße
Am Freitag, dem 13. September*, von 8 bis 11 Uhr wird die Talbrücke im Grünzug Pleißenbach eingehoben. Der ca. 65 Tonnen schwere Stahloberbau wird mit einem ca. 650 Tonnen schweren Autokran in die vorbereiteten Widerlager eingehoben. Dafür wird die Brücke einmal komplett frei hängend gedreht.
Die Brücke hat eine Gesamtlänge (Stützweite) von 58,80 Metern und ist zwischen den Geländern 3,50 Meter breit. Die Brückenfläche beträgt 205 Quadratmeter.
Alle Stahlbauteile sind korrosionsgeschützt. Sie wurden vor dem Aufbringen der Endbeschichtung aufwändig und lärmintensiv vor Ort sandgestrahlt und abschließend im Farbton eisenglimmergrau beschichtet. Das noch zu montierende Geländer wird um eine Nuance heller beschichtet.
Der Bodenbelag besteht aus einem reaktionsharzgebundener Dünnbelag (RHD-Belag) in Sandgrau.
Die Brücke führt geradlinig von Norden nach Süden. Die südliche Anbindung biegt nach dem Widerlager in westlicher Richtung ab. Im Norden wird sie auf querenden Parkweg angebunden.
Die Brücke steigt von Süd nach Nord um ca. 1,60 Meter an. Die geländegleichen Wegeanbindungen werden mit der Freianlagengestaltung hergestellt.
Nach der Verkehrsfreigabe voraussichtlich ab Dezember 2024 kann die Brücke dann von Fußgänger:innen und Radfahrer:innen genutzt werden.
Die Kosten belaufen sich auf ca. 1,23 Mio. Euro. Ausgeführt wird der Brücken-Einhub vom Unternehmen Krause & Co. Hoch-, Tief- und Anlagenbau GmbH aus Adorf.
Mit dem Einhub sind die Arbeiten am künftigen Verbindungsbauwerk weitgehend abgeschlossen.
Hinweise für Medienvertreter:innen:
Als Ansprechpartner werden Bauleiter Sven Brunner, Abteilung Straßen-, Brückenerhaltung, Bauhof, Wasserbau des Verkehrs- und Tiefbauamtes der Stadt Chemnitz sowie der Bauleiter von Krause & Co., Danilo Rössler, vor Ort sein.
Fotografen und Kamera-Teams melden sich bitte bei der Bauleitung am Eingang Limbacher Straße (vor Bäckerei Pietzschmann) an. Für sie wird eigens ein Karree zur Verfügung gestellt, um den reibungslosen Ablauf der Montagearbeiten zu gewährleisten.
Parkmöglichkeiten stehen im unmittelbaren Umfeld nicht zur Verfügung.
Zu beachten ist, dass sich im Arbeits-/Gefahrenbereich des Kranes kein Unbefugter aufhalten darf.
Den Anweisungen der zuständigen Bauüberwacher, Bauleiter und Poliere ist Folge zu leisten.
Zur eigenen Sicherheit sollte beim Betreten der Baustelle festes Schuhwerk und ggf. eine Warnweste getragen werden.
* geändert am 12. September 2024