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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 607

Tag des offenen Denkmals 2025

Programm an vielen Orten am Sonntag, 14. September ab 10 Uhr – Viadukt-Fest zum Auftakt am 13. September, 15 bis 21 Uhr, Eisenbahnviadukt, Annaberger Straße

Am Sonntag, dem 14. September, 10 Uhr beginnen zahlreiche Veranstaltungen an verschiedenen Denkmalobjekten zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals in Chemnitz, die von den jeweiligen Denkmaleigentümer:innen, Vereinen, Architekt:innen sowie Mitarbeiter:innen der Denkmalschutzbehörde der Stadt Chemnitz organisiert werden.

Der 32. bundesweite Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Titel „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“. Kulturdenkmale erhalten ihre Unterschutzstellung unter anderem dadurch, dass sie eine besondere Architektursprache sprechen, eine historische Bedeutung besitzen oder ein besonderes öffentliches Interesse besteht. An diesem Tag wird der Wert des Denkmals präsentiert und der Öffentlichkeit sichtbar gemacht.

In Sachsen findet die offizielle Eröffnung des Tages des offenen Denkmals in diesem Jahr in Chemnitz mit einer Festveranstaltung des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung in der ehemaligen Tüllfabrik Chemnitz für geladene Gäste statt. 


Auftaktveranstaltung in Chemnitz

Bereits am Samstag, dem 13. September, von 15 bis 21 Uhr findet am Eisenbahnviadukt, Annaberger Straße/Beckerstraße, das Chemnitzer Viadukt-Fest statt. Neben einer Ausstellung des Vereins Viadukt e. V., einem Musikprogramm und Angeboten von Initiativen und Vereinen, sind Beteiligungsmöglichkeiten für jede Altersgruppe geplant. Catering wird angeboten. 


Programm, 14. September


Ehemalige Tüllfabrik Chemnitz, Zwickauer Straße 145

Bei dem Kulturdenkmal Zwickauer Straße 145 handelt es sich um die ehemalige Textilfabrik der im Jahre 1899 gegründeten „Sächsischen Tüllfabrik Aktiengesellschaft“. Ziel war es, die Leistungsfähigkeit der 1886 von der „Maschinenfabrik Kappel“ konstruierten ersten deutschen Tüllmaschine zu zeigen. Dies gelang in dem eigens dafür gebauten Objekt. Das englische Monopol für Tüll konnte dadurch gebrochen werden. Architekt des Fabrikbauses war Paul Fiedler.

Als sachsenweite Eröffnung des Tages des offenen Denkmals findet hier die Festveranstaltung für geladene Gäste statt. 

Veranstalter: Sächsisches Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL)


Eisenbahnviadukt, Annaberger Straße/Beckerstraße

Von 10 bis 14 Uhr wird es am Viadukt eine Ausstellung zum bürgerschaftlichen Engagement vom Viadukt e. V. zum Chemnitzer Viadukt und dem Bahnbogen, stündliche Führungen (und nach Bedarf) am Viadukt und Musik des Blasorchesters Chemnitz geben.

Veranstalter: Viadukt e. V.


Agricolagymnasium, Park der Opfer des Faschismus

Die Schule mit Vorgarten, Einfriedungsmauern und Nebengebäude ist im Stil der Hamburger Architektur der Moderne mit strenger, architektonisch und städtebaulich wertvoller Klinkerfassade vom Architekten Robert Emil Ebert erbaut worden. Eine breite Treppe führt zwischen Fahnenmasten zum mittigen, reich verzierten Eingang. Die bauzeitlichen Holzkastenfenster sowie die originale Innenausstattung und der Dachaufbau mit krönender Kuppel sind noch erhalten.

Veranstalter: Agricolagymnasium

10 bis 12 UhrOffene Schule: zu besichtigen sind die Sternwarte (maximal 10 Personen), Bibliothek, Aula, Traditionszimmer, Feuerriegelfiguren mit Informationen zur Historie und Keramikverkauf


Garagencampus, Zwickauer Straße 164

Das Straßenbahndepot im Chemnitzer Stadtteil Kappel entstand als erster Straßenbahnbetriebshof bereits um 1880 für die ersten Linien der Pferde-Straßenbahn in der Innenstadt. Nach der Elektrifizierung und der Zunahme des Wagenbestandes ab 1893 erfolgte die etappenweise Erweiterung des Betriebshofes und Wagendepots.

Veranstalter: CVAG

10 und 12 UhrFührung zu Garagen-Campus Geschichten: Campus(zeit)reise mit William Roebuck (Jens Meiwald)
11 und 13 UhrRallye
14 UhrFührung zur Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 und der Interventionsfläche der Stadt Chemnitz mit Katharina von Storch


Stadthalle, Theaterstraße 3

Bei der Stadthalle handelt es sich um ein Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Stadthallenensemble, zu diesem gehören die Stadthalle mit seiner Ausstattung wie der Jehmlich-Orgel und den Werken der bildenden Kunst, dem ehemaligen Interhotel und dem Stadthallenpark. Diese bildet ein markantes, das Stadtbild im Zentrum von Chemnitz maßgeblich prägendes einheitliches Bauensemble im Stil der Moderne mit begrünten Freiflächen und zählt zu den bedeutendsten Kulturdenkmalen der DDR-Architektur.

Veranstalter: C3

10, 12.30 und 15 UhrFührung hinter den Kulissen

Anmeldung unter: Link zu Veranstaltung, die Veranstaltung ist kostenpflichtig


Wohnhaus Ehregott Hermann Dost, Dresdner Straße 133

Das Haus des Steinmetzmeisters Ehregott Hermann Dost ist in verschiedenen Bauabschnitten zwischen 1867 und 1889 entstanden. Ab 1875 wurde das Haus im neogotischen Stil überformt und erweitert. Nach langem Leerstand ist das Objekt seit Ende 2017 wieder in Steinmetzmeisterhand und wird in den Ursprungszustand zurückversetzt.

Veranstalter: Till Apfel

11 bis 17 UhrFührungen mit maximal sechs Personen

Anmeldung unter: info(at)ostobjekt.de, festes Schuhwerk empfohlen 


Handschuhfabrik Otto Uhle/VEB Polar, Neukirchner Straße 9

Im Jahre 1909 ließ der gelernte Strickwirker Otto Uhle ein Wohnhaus mit Werkstatt für sich und seine Familie errichten, in dem zunächst zehn Angestellte und genauso viele Heimarbeiter Handschuhe herstellten. Ab 1920 wurde ein zweigeschossiger, siebenachsiger Fabrikanbau an der Werkstatt notwendig und 1933 kam ein zweites Gebäude hinzu. Zu dem Ensemble gehört weiterhin eine Remise mit Wohnung sowie ein Zweifamilienwohnhaus im Bauhausstil auf der Neukirchner Straße 13 mit umgebendem Garten.

Veranstalter: Förderverein Handschuhfabrik Otto Uhle VEB Polar Strickkunst Chemnitz e.V.

11 und 14 UhrÖffentliche Führung/Rundgang durch die Ausstellung
15.30 UhrKaffeeklatsch für ehemalige Mitarbeiter:innen (geschlossene Veranstaltung)
17.30 UhrKurzführung durch die Ausstellung

Anmeldung unter:         post(at)handschuhfabrik.de


Wirkbau, Annaberger Straße 73

Das heutige Gewerbegebiet „Wirkbau“ war ursprünglich das Firmengelände der Maschinenfabrik „Schubert & Salzer“. Die heutige denkmalgeschützte Sachgesamtheit des Wirkbaugeländes beinhaltet zahlreiche unterschiedliche Einzeldenkmale; zum Teil Entwürfe von bedeutenden Architekturbüros aus Chemnitz wie „Zapp & Basarke“ (Schmiede und Uhrenturm um 1927) und „Kornfeld und Benirschke“ (Reformstilgebäude Annaberger Straße als ehemalige Handschuh- und Strumpffabrik der Familie Max Bergmann). 

Veranstalter: MIB Wirkbau Chemnitz GmbH & Co. KG

11 bis 14 UhrTurmführung mit maximal 15 Personen

Voranmeldung unter: syr(at)mib.de 


Wohnhaus in ehemals halboffener Bebauung mit Nebenanlagen, Hauboldstraße 26

Das um die Mitte des 19. Jahrhunderts erbaute, schlichte Wohnhaus in halboffener Bebauung gehört zu den für Chemnitz seltenen Zeugen einer niedrigen vorstädtischen Wohnbebauung des 19. Jahrhunderts. Unter Schutz stehen auch die Nebenanlagen mit offenem Schuppen, Werkstatt sowie Hofpflaster. Die historische Werbung an der Fassade gibt noch heute Aufschluss über die geschäftliche Nutzung des Gebäudes in der Vergangenheit und ist in Chemnitz von Seltenheitswert.

Veranstalter: Eileen und Dirk Fellendorf

11, 12.30, 14 und 
15.30 Uhr
Führungen mit maximal 15 Personen

Voranmeldung unter: architektur(at)fellendorf.gmbh 


Freilichtbühne Küchwald, Küchwaldring 34

Die Freilichtbühne im Küchwald wurde 1956 bis 1963 auf den Trümmern der kriegszerstörten „Küchwaldschänke“ im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes (NAW) nach Plänen von 1954 des Chemnitzer Architekten Roland Hühnerfürst erbaut. Sie nimmt mit ihrem Gebäudeensemble mit markantem Turm und großer Freitreppe eine exponierte Stellung an der großen Festwiese ein. Das Bauensemble ordnet sich ein in die neoklassizistisch geprägte traditionelle Nachkriegsarchitektur.

Veranstalter: Küchwaldbühne e. V.

11 UhrFührung über die Küchwaldbühne


Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis, Kaßbergstraße 16c

Die politische Geschichte des ehemaligen Kaßberg-Gefängnisses reicht von den Ursprüngen als allgemeiner Strafvollzug über die Haftanstalt für vorwiegend politische Gefangene in der NS-Zeit bis hin zur Haftanstalt der Besatzungsmacht; später des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. 1875 begannen die Bauarbeiten für den Gebäudekomplex der neuen Königlich-Sächsischen Gefangenenanstalt Chemnitz-Kaßberg unter der Leitung von Landbaumeister Nauck. Ab 1878 wurde der Gebäudekomplex genutzt.

Veranstalter: Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V.

11 UhrFührung – Die doppelte Diktaturgeschichte des einstigen politischen Haftortes, der Häftlingsfreikauf aus der DDR und die Gedenkstättenkonzeption
14 UhrArchitektenführung mit Marc Rennfleisch – vom leerstehenden früheren Hafttrakt B zum neuen Lernort


Karl Schmidt-Rottluff Mühle, Limbacher Straße 382

Es handelt sich um ein 1893 bis 1894 errichtetes Wohn-und Mühlengebäude von Chemnitz-Rottluff mit historischer Mühlentechnik. Der Mühlenstandort der Rottluffer Obermühle ist bereits seit 1548 urkundlich belegt. Über den orts- und technikgeschichtlichen Wert hinaus besitzt das Gebäude Bedeutung als Elternhaus eines der führenden Künstler des deutschen Expressionismus. Karl Schmidt-Rottluff verbrachte seine Kindheit und Jugendzeit im Mühlengebäude.

Veranstalter: Förderverein Karl Schmidt-Rottluff e. V.

13 bis 15 UhrFührungen jede halbe Stunde, maximal 20 Teilnehmer:innen 


Küchwaldklinikum Chemnitz, Bürgerstraße 2

Die Anlage des Klinikums Küchwald ist eine medizinische Einrichtung mit einer Gruppe regelmäßig angeordneter, aufeinander bezogener Stations- und Bettenhäuser sowie vorgelagerten Betriebsgebäuden in unregelmäßiger Anordnung. Es handelt sich um Putzbauten im Stil der Reformarchitektur des beginnenden 20. Jahrhunderts, umgeben von parkartig gestalteten Grünanlagen mit altem Baumbestand.

Veranstalter: Klinikum Chemnitz gGmbH

13 bis 15 UhrÖffnung der Medizinhistorsichen Sammlung 
14 UhrFührung über das Gelände und im Badehaus, Treffpunkt am Haupteingang Haus 10


Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 119

Das Industriemuseum Chemnitz ist ein umfangreicher, industriegeschichtlich und architektonisch wertvoller Werkskomplex, der eine der ehemals bedeutendsten Industrieanlagen in Chemnitz darstellt. Er besteht aus der ehemaligen Werkzeugfabrik Hermann Escher AG mit Gießereihalle, Putzereihalle, Werkstattgebäuden sowie dem Maschinenhaus, erbaut 1897 bis 1907, und der benachbarten Gießerei der Schubert & Salzer AG, erbaut 1910. Die anspruchsvolle Fassadenarchitektur ist im Stadtbild überaus wirksam.

Veranstalter: Industriemuseum Chemnitz 

14 UhrFührung – Spaziergang auf den Spuren der Transformation mit Gästeführerin Karin Meisel

Treffpunkt ist das Stadtbad Chemnitz, Mühlenstraße 27. Die Teilnahmegebühr beträgt 7 Euro.

Anmeldung unter: 0371 3676 410 oder muspaed(at)saechsisches-industriemuseum.de 


Stadtführung zur Wohn- und Ladenbebauung in der Straße der Nationen

Veranstalterin: Gästeführerin Grit Linke

14 UhrTreffpunkt: Durchgang Straße der Nationen 40, u.a. mit den Stationen Kammbebauung, rückwärtige Grünanlagen, Kaufhalle, Hochgarage, Brunnen


Schloßbergmuseum, Schloßberg 12

Bei dem Objekt handelt es sich im Ursprung um ein ehemaliges Benediktinerkloster, das im 16. Jahrhundert zu einem sächsischen Amtsschloss umgebaut wurde. Im Klostergebäude befindet sich heute das Schloßbergmuseum. Von den Ursprüngen erhalten ist das Klausurgebäude sowie Reste des Kreuzganges. Die zu einem Kloster gehörige Kloster, spätere Schlosskirche St. Marien, ist ebenfalls erhalten.

Veranstalter: Schloßbergmuseum

15 UhrFührung durch die Sonderausstellung „Die Neue Stadt: Chemnitz als Karl-Marx-Stadt“ mit dem Kurator Peer Ehmke – maximal 25 Personen 

Anmeldung unter:  0371 488 4501


Kirche Wittgensdorf (Chemnitz), Kirchweg 11

Ursprünglich als schlichte mittelalterliche Saalkirche erbaut, wurde die Dorfkirche Wittgensdorf in den Jahren 1657 bis 1660 erneuert. Bereits 1728 erweiterte man die Kirche, fügte einen Kanzelaltar ein und errichtete den 37 Meter hohen Ostturm mit Welscher Haube. Eine weitere Erweiterung erfolgte 1843. 1903 erhielt die Kirche neue Kirchenfenster. Bei der umfangreichen Renovierung des Kircheninnenraums um 1921 wurden die Emporen über und hinter der Kanzel sowie die zweite Empore über der Orgel entfernt.

12 bis 17 UhrOffene Kirche mit Power Point zum bisherigen Baugeschehen
14 und 16.30 UhrKirchturmführung  
17 UhrTurmblasen vom Kirchturm 


Evangelisch-methodistische Friedenskirche Chemnitz, Kaßbergstraße 30 

Die evangelisch-methodistische Friedenskirche wurde 1893 bis 1894 in neogotischen Stilformen als Backsteinbau nach Plänen des Architekten Carl Bieber errichtet. Die Kirche ist in ihrer ursprünglichen Gestaltung fast vollständig erhalten und prägt entscheidend das gründerzeitliche Wohngebiet „Kaßberg“.

11 und 12 UhrFührung durch die Kirche 


Stadtkirche St. Jakobi, Jakobikirchplatz 1

Die Stadt- und Marktkirche St. Jakobi befindet sich auf einem der ältesten Kirchenstandorte von Chemnitz und war über Jahrhunderte das geistliche und gesellschaftliche Zentrum der Stadt. In unmittelbarer Nachbarschaft zu den beiden Rathäusern des Mittelalters und frühen 20. Jahrhunderts gelegen und einen gemeinsamen Turm als Glockenturm nutzend, ist der Sakralbau noch heute Teil eines bedeutenden städtebaulichen Ensembles.

12 bis 17 UhrOffene Kirche
13, 14 und 15 UhrFührungen
15 UhrFamilienfreundliche Führung 


Stiftskirche Ebersdorf, Lichtenauer Straße 56

Die Stiftskirche Ebersdorf bildet mit Marienkapelle, den zwei Wehrtürmen und Resten der befestigten Kirchhofanlage ein Ensemble der Spätgotik. Weite Bedeutung erhielt das Gotteshaus als Marien-Wallfahrtskirche ab der Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Stiftskirche ist von städtebaulicher Bedeutung in ihrer zentralen Stellung im Dorfbild von Ebersdorf. In der Barockzeit wurde das Ensemble noch um ein stattliches Pfarramtsgebäude an der Ostseite ergänzt.

14 UhrVortrag und Führung – „Unser Gotteshaus, ein Ort sakraler Holzkunstschätze“ mit Dipl.-Restauratorin Anne-Kathrin Läßig
15 UhrDankgottesdienst zum Abschluss der Fassadensanierung der Ebersdorfer Stiftskirche
15.30 UhrVortrag: Rückblick auf das Baugeschehen zur Fassadensanierung mit Dipl.-Ing. Andreas Lippmann von der Planungsgesellschaft Heidelmann und Klingebiel aus Dresden


St. Jodokuskirche Glösa, Kirchberg 2

Zur erstmals 1269 urkundlich belegten Kirche auf dem „Eierberg“ von Glösa wurden später noch ein Pfarrgut mit Pfarrhaus und eine Kirchschule errichtet. Eine Wehrmauer mit zwei Türmen diente der Befestigung und Wehrhaftigkeit des Ensembles auf der Bergkrone.

Nach teilweiser Zerstörung der Kirche durch die Bombardierungen am 5. März 1945 folgte der rekonstruierende Wiederaufbau nach Plänen der Architekten Gerlach und Dr. Laudeley. 1954 konnte die wiederaufgebaute Chorturmkirche wieder geweiht werden. Im Pfarrhaus, das auch ab 1522 Alterssitz des Abtes Heinrich von Schleinitz des Chemnitzer Benediktinerklosters war, sind noch einige baugeschichtlich bedeutsame Spolien erhalten.

15 bis 17 UhrOffene Kirche unter dem Thema „Unser Gotteshaus, nicht nur ein Denkmal – Ort der Stille, der Gottsuche“


Nikolaifriedhof, Michaelstraße 15

Der Nikolaifriedhof wurde 1815 geweiht. Die regelmäßige, in ihrer Grundform dem Rechteck angenäherte Anlage besticht durch ihre parkartige Baumbepflanzung sowie durch die zahlreichen, kunsthandwerklich ansprechend gestalteten Grabanlagen.

15 UhrVerschiedene thematische Friedhofsführungen 


St. Nikolaikirche, Michaelstraße 15

Das Gebäude wurde 1891 bis 1892 ursprünglich als Friedhofskapelle in neogotischer Formensprache nach Plänen von Christian Schramm errichtet. Da die Kirche der Nikolaigemeinde nach 1945 abgerissen werden musste, dient seitdem die Kapelle als Gotteshaus.

17 UhrKonzert – Barockmusik für Violoncello Solo – Ludwig Frankmar (Barockcello), u. a. mit Werken von J. S. Bach, C. Ph. E. Bach

 

Das komplette Programm steht unter www.chemnitz.de/denkmaltag