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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 738

Schillingsche Figuren werden eingehaust

Einladung zum Fototermin: am Dienstag, 28. Oktober, ab 9.30 Uhr

Am Dienstag, dem 28. Oktober, ab 9.30 Uhr erhalten die Schillingschen Figuren im Park am Schloßteich turnusgemäß wieder ihren Winterschutz, die sogenannte Einhausung. Die vier von Johannes Schilling geschaffenen Sandsteinfigurengruppen „Vier Tageszeiten“ werden mit Schutzeinrichtungen aus Acrylglas umhüllt, um sie vor der nass-kalten Witterung zu schützen.

Medienvertreter:innen sind zum Fototermin eingeladen.

Die Einhausungen werden mit einem Kran eingehoben. Damit die Figuren dabei nicht beschädigt werden, ist viel Fingerspitzengefühl der Mitarbeiter:innen des Grünflächenamtes und des Kranführers erforderlich. Daher können die Arbeiten nur bei günstigen Windverhältnissen durchgeführt werden.
Im Frühjahr 2026 wird der Winterschutz der Schillingschen Figuren wieder entfernt und im Städtischen Bauhof eingelagert.

Die Schillingschen Figuren gehören zu den weit über Chemnitz hinaus bekannten künstlerisch-bildhauerischen Kleinoden aus klassizistischer Zeit. Der aus Mittweida stammende Bildhauer Johannes Schilling (1828 bis 1910) schuf sie als Allegorien auf die Tageszeiten. Sie heißen „Der Morgen“, „Der Mittag“, „Der Abend“ und „Die Nacht“.

Die 1861 gefertigten Originale aus Postelwitzer Elbe-Sandstein standen ursprünglich auf der Brühlschen Terrasse in Dresden. 1908 wurden sie dort durch Bronzegüsse (Duplikate) ersetzt und Chemnitz erhielt die wertvolleren Originale. Seit den 1930er-Jahren stehen sie in der von Stadtbaurat Fred Otto extra für die Aufstellung der Figuren gestalteten denkmalgeschützten Neuen Schloßteichanlage.