Von Donnerstag, dem 14. Mai, bis Sonntag, dem 23. August 2026, werden in der Sonderausstellung „Peter Schettler: Landschaft verinnerlicht“ im Esche-Museum in Limbach-Oberfrohna ausgewählte Schätze aus dem „Bestand Peter Schettler“ des Stadtarchivs Chemnitz ausgestellt.
Peter Schettler war freischaffender Zeichner, Grafiker, Maler und Unterwasserfotograf. Er wurde am 30. April 1944 in Pleißa, dem heutigen Ortsteil der Stadt Limbach-Oberfrohna, geboren und verstarb am 15. Dezember 2021 in Chemnitz. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine große thematische und stilistische Bandbreite aus und sind eng mit seiner Heimat, der Stadt Chemnitz und der umliegenden Region, verbunden. Atmosphärische Landschaftsdarstellungen stehen Ansichten der Kulturlandschaft mit Besiedlung, Industriebauten oder Straßen gegenüber.
Sein künstlerischer Nachlass befindet sich seit 2021 im Stadtarchiv Chemnitz. Seine Archivierung war ein bedeutender Schritt für die dauerhafte Sicherung eines wichtigen kulturellen Erbes der Stadt- und der Regionalgeschichte.
Bereits 2023 wurden ausgewählte Werke direkt im Stadtarchiv Chemnitz öffentlich präsentiert. Die Möglichkeit, Zeichnungen und andere Arbeiten Schettlers dort einzusehen, eröffnete neue Perspektiven auf seine vielseitige Tätigkeit und stieß auf großes Interesse. Begegnungen mit Interessierten sowie mediale Beiträge verdeutlichten die Relevanz dieses Bestandes für die Gesellschaft und für die kunsthistorische Auseinandersetzung.
Die diesjährige Sonderausstellung ist eine Kooperation zwischen dem Esche-Museum, dem Stadtarchiv Chemnitz und der Neuen Sächsischer Galerie Chemnitz. Somit entsteht ein Dialog zwischen Bewahren und Vermitteln, zwischen Forschung und Öffentlichkeit. Zudem eröffnet sich die Möglichkeit einer vertieften und umfassenden wissenschaftlichen Auswertung der Werke Schettlers, da unterschiedliche Kompetenzen vereint werden: die archivische Sicherung, konservatorische Betreuung und Bearbeitung der Werke auf der einen Seite, die kuratorische Auswahl, Präsentation und kunsthistorische Einordnung auf der anderen. Aus dieser Verbindung entsteht ein Mehrwert, der weit über eine reine Ausstellung hinausgeht.
Aufgrund der umfangreichen Auswahl von Exponaten wird die Sonderausstellung in zwei Teilen gezeigt: der erste Teil vom 14. Mai bis 28. Juni 2026 und der zweite Teil vom 3. Juli bis 23. August 2026.
Weitere Informationen unter:
https://www.esche-museum.de/de/vorschau.html