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Pressestelle Stadt Chemnitz
Pressemitteilung: 219

Ostdeutsche Großeltern und ihre Enkel im Gespräch

Volkshochschule: Lesung mit Sabine Michel und Dörte Grimm am 31. März, 19 Uhr, Kursraum 4.07, TIETZ

Am Montag, dem 31. März, 19 bis 20.30 Uhr sind die Autorinnen und Filmemacherinnen Sabine Michel und Dörte Grimm mit ihrem Buch „Es ist einmal. Ostdeutsche Großeltern und ihre Enkel im Gespräch“ zu Gast an der Volkshochschule Chemnitz. Lesung und Gespräch finden im Kursraum 4.07 im TIETZ statt und thematisieren, wie die Lebenswelten und Erfahrungen in der damaligen DDR heute von Großeltern an deren Enkel weitergegeben werden. 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist hier oder telefonisch unter 0371 488 4343 möglich.

Von schmerzhaften Erfahrungen, inneren Kämpfen, eigener Schuld oder geplatzten Träumen erzählen ostdeutsche Großeltern ihren nach 1982 geborenen Enkelkindern. Oft wurde darüber jahrzehntelang geschwiegen. Für ihr neues Buch „Es ist einmal“ brachten die Autorinnen Sabine Michel und Dörte Grimm die zwei Generationen miteinander ins Gespräch.

Welchen Blick entwickeln Menschen auf die Welt, die mittlerweile drei verschiedene Gesellschaftssysteme erlebt haben? Welche Gefühle und Sehnsüchte werden auch unbewusst über die Generationen in den Familien weitergegeben? Wie viel „Osten“ steckt noch in den Nachwendekindern? Diesen Fragen wird im Buch nachgegangen. Nach der Lesung besteht die Möglichkeit, mit den Autorinnen ins Gespräch zu kommen und eigene Erfahrungen einzubringen. Es moderiert Barbara Wallbraun.

Sabine Michel ist Regisseurin, Filmemacherin und Autorin für Kino, Fernsehen und Theater. 2012 erhielt sie den Grimme-Preis. Seit 2019 ist sie Mitglied der Deutschen Filmakademie. Dörte Grimm schreibt Kinderbücher, dreht Dokumentarfilme und arbeitet für das Fernsehen. Seit 2015 engagiert sie sich im Verein Perspektive hoch drei/Dritte Generation Ostdeutschland.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Volkshochschule Chemnitz im Projekt „Kontrovers vor Ort“.