Der Bereich Verkehrsüberwachung der Stadt Chemnitz informiert heute über die Ergebnisse, die die angekündigten Kontrollen am Tag der Verkehrssicherheit, am Samstag, dem 20. Juni, ergeben haben. Aus Anlass des bundesweiten Aktionstags wurde an diesem Tag der ruhende und fließende Verkehr verstärkt kontrolliert.
| Maßnahmen und Feststellungen zum ruhenden Verkehr: | |
|---|---|
| Anzahl der Maßnahmen zur Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Fahrzeughalter:innen im Hinblick auf den Aktionstag bzw. die Einhaltung der Vorschriften aus der Straßenverkehrsordnung, inkl. dem Verteilen von Informationsmaterial davon Bürgergespräche davon Halterabfragen über die Leitstelle | 134 37 |
| Anzahl der erfassten Verkehrsordnungswidrigkeiten (u. a. Gehwegparken, Parken im Halteverbot, Parken vor abgesenktem Bord, Feuerwehrzufahrt, Parken auf Grünflächen) | 159 |
| Anzahl an eingestellten Verkehrsordnungswidrigkeiten nach erfolgter Belehrung | 15 |
| Anzahl der Abschleppmaßnahmen (Grund: Parken in Feuerwehrzufahrt) | 1 |
| Anzahl von Verkehrsbeeinträchtigungen im Zusammenhang mit Veranstaltungen aufgrund fehlender Verkehrskonzepte (Parken auf Gehwegen und im eingeschränkten Halteverbot mit Beeinträchtigungen) | 2 |
Verstöße mit konkreter Beeinträchtigung anderer Verkehrsteilnehmer wurden unter anderem an folgenden Stellen festgestellt:
- Pfarrstraße: Blockierung des Gehwegs
- Fritz-Matschke-Straße, Ecke Kanalstraße: Missachtung der Freihaltung des Kreuzungsbereiches
- Altendorfer Straße/Leipziger Straße: Parken auf Radfahrerschutzstreifen
- Adorfer Straße: Parken auf Gehwegen und im absoluten Halteverbot mit konkreten Beeinträchtigungen für den ruhenden und fließenden Verkehr
Fazit:
Mit den Kontrollen im ruhenden Verkehr werden freie Wege, sichere Straßen geschaffen und gegenseitige Rücksichtnahme gefördert. Falsch abgestellte Fahrzeuge gefährden andere Verkehrsteilnehmer:innen, insbesondere Kinder, ältere Menschen und Personen mit Einschränkungen. Das Ziel sind nicht Strafzettel, sondern faire und sichere Verkehrsflächen für alle – denn Ordnung im Straßenverkehr entsteht durch Respekt und konsequente Regelbeachtung.
Messergebnisse des fließenden Verkehrs:
| Messstelle | Grund | Durchfahrten | Anzeigen | schnellstes Fahrzeug | Überschreitungsquote |
|---|---|---|---|---|---|
| Südring i. H. Auffahrt Annaberger Straße (Südrampe) | Baustellenbereich | 1.508 | 246 | 83 km/h bei erlaubten 50 km/h | 16,3 Prozent |
| Reichenhainer Straße | Fahrradstraße | 58 | 6 | 50 km/h bei erlaubten 30 km/h | 10,3 Prozent |
| Neefestraße i. H. BAB 72 | Unfallschwerpunkt | 2.023 | 294 | 90 km/h bei erlaubten 50 km/h | 14,5 Prozent |
| Oberfrohnaer Straße (S244) i. H. BAB 4 | Unfallschwerpunkt | 334 | 39 | 77 km/h bei erlaubten 50 km/h | 11,7 Prozent |
| Chemnitztalstraße 18 | Unfallschwerpunkt | 644 | 74 | 52 km/h bei erlaubten 30 km/h | 11,5 Prozent |
| Annaberger Straße i. H. Südring | Baustellenbereich mit Gegenverkehrsführung | 432 | 56 | 51 km/h bei erlaubten 30 km/h | 12,9 Prozent |
Verstöße mit den höchsten Überschreitungen wurden unter anderem an folgenden Standorten festgestellt:
- Neefestraße i. H. BAB 72 – Unfallschwerpunkt: Ein Verkehrsteilnehmer überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften um 37 km/h. Zulässige Geschwindigkeit: 50 km/h. Festgestellte Geschwindigkeit 90 km/h. (Die Messtoleranz von 3 km/h wurde berücksichtigt.) Folgen: 200 Euro + Auslagen/Gebühren – 1 Punkt
- Südring i. H. Auffahrt Annaberger Straße – Baustellenbereich: Ein Verkehrsteilnehmer überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften um 30 km/h. Zulässige Geschwindigkeit: 50 km/h. Festgestellte Geschwindigkeit 83 km/h. (Die Messtoleranz von 3 km/h wurde berücksichtigt.) Folgen: 180 Euro + Auslagen/Gebühren – 1 Punkt
Fazit:
Die Geschwindigkeitskontrollen dienen der erhöhten Verkehrssicherheit und sensibilisieren für mehr Respekt und Rücksichtnahme im Straßenverkehr. Ziel ist es, das Bewusstsein für die Einhaltung der Verkehrsregeln zu stärken, Unfälle zu vermeiden und alle Verkehrsteilnehmer:innen bestmöglich zu schützen. Damit wird ein wichtiger Beitrag zu einer sicheren und verantwortungsvollen Mobilität für alle geleistet.