Am Montag, dem 5. Oktober, von 13 bis 15.30 Uhr findet die diesjährige Kinderkonferenz der Stadt Chemnitz im Stadtverordnetensaal des Rathauses statt. Die Veranstaltung unter dem Motto „Mitbestimmung und Respekt – deine Ideen für Chemnitz“ wird von der Kinder- und Jugendbeauftragten der Stadt Chemnitz, Dina Norberger, organisiert. Für interessierte Schulen sind noch wenige Plätze frei.
Vertreter:innen der Medien sind eingeladen.
Rund 80 Kinder aus verschiedenen Grund- und Förderschulen werden erwartet. Gemeinsam beschäftigen sie sich mit Themen, die sie selbst ausgewählt haben: Mitbestimmung und Beteiligung, Vielfalt, Mobbing und ein gutes Miteinander. Diese Themen wurden bei einem Beteiligungsprojekt gemeinsam mit Kindern erarbeitet. Damit stehen die Interessen und Fragen der Kinder auch in diesem Jahr im Mittelpunkt.
Nachdem die Kinder ihre Konferenz eröffnet haben, wird Oberbürgermeister Sven Schulze die Teilnehmenden begrüßen. Anschließend haben die Kinder die Möglichkeit, ihn bei einer offenen Fragerunde alles zu fragen, was sie schon immer einmal vom Oberbürgermeister wissen wollten.
Im Anschluss starten fünf Workshops. Dort können die Kinder ihre eigenen Erfahrungen einbringen, diskutieren, Fragen stellen und gemeinsam Ideen entwickeln:
Themenschwerpunkt Mitbestimmung und Beteiligung
• Workshop 1 und 2: Kinder reden mit! Dein Chemnitz, deine Ideen
(Hinweis: Hier werden auch einige Stadträte anwesend sein.)
Themenschwerpunkt Vielfalt und Toleranz
• Workshop 3: Vielfalt macht uns stark
Themenschwerpunkt Gewalt und Mobbing
• Workshop 4: Mobbing – nicht mit uns
• Workshop 5: Miteinander statt Gegeneinander
Im Anschluss stellen die Kinder die Ergebnisse der Workshops im Plenum vor. Die Kinder gestalten und moderieren die Veranstaltung komplett selbst. Schüler:innen der Freien Grundschule Leonardo haben sich bereit erklärt, durch die Konferenz zu führen.
Dina Norberger: „Mir ist es besonders wichtig, dass die Kinder die Ergebnisse und Erfahrungen der Kinderkonferenz anschließend mit in ihre Schulen nehmen. Sie sind wichtige Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und können das Wissen und die Ideen an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler weitergeben.“ Viele der teilnehmenden Kinder engagieren sich bereits in einem Kinderrat ihrer Schule. So bleibt die Kinderkonferenz nicht auf diesen einen Tag beschränkt, sondern wirkt auch in den Schulen weiter.
Die jährliche Kinderkonferenz ist ein wichtiges Zeichen an die junge Generation, sagt Dina Norberger. „Kinder erleben ihre Stadt anders als Erwachsene und haben eigene Wünsche, Ideen und Bedürfnisse. Die Kinderkonferenz zeigt ihnen, dass ihre Anliegen wichtig sind und gehört werden. Gleichzeitig lernen Kinder dabei ganz praktisch, wie demokratische Beteiligung funktioniert und dass sie ihre Stadt mitgestalten können.“