Am Montag, dem 24. März, 18 Uhr sind Interessierte zu einem Podiumsgespräch rund um das Leben von Frauen in Ost- und Westdeutschland bis 1989/1990 in der Volkshochschule, Kursraum 4.07, im TIETZ, Moritzstraße 20 eingeladen.
An dem Abend wird die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ der Bundesstiftung Aufarbeitung an der Volkshochschule eröffnet.
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist unter dem Link zur Veranstaltung oder telefonisch unter 0371 488-4343 möglich.
Seit über drei Jahrzehnten ist die deutsche Teilung Geschichte. Dennoch gibt es immer noch viele Klischees, die Frauen aus Ost- und Westdeutschland zugeschrieben werden. Vom „Heimchen am Herd“ oder der knallharten Karrierefrau im Westen oder der Rabenmutter im Osten, weil sie ihre Kinder in die Krippe gab. Die Ostfrau gilt mal als Verliererin, mal als Gewinnerin der deutschen Einheit. Die Liste der Zuschreibungen ist lang.
Mit der Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ und im Podiumsgespräch mit drei Chemnitzerinnen soll der Frage nachgegangen werden, woher diese Zuschreibungen stammen. Und was ist an ihnen dran? Es gilt, vielfältige Erfahrungen von Frauen und deren deutsch-deutsche Lebenswirklichkeiten sichtbar zu machen.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des Evangelischen Forums Chemnitz und der Volkshochschule Chemnitz.